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kein Erfolg

Marcus B., (vor 9020 Tagen)

Hallo Pilzfreunde

Heute war ich auf der Suche nach Samtfußrübling und Austernseitling gewesen und schien auch den perfekten Wald dafür gefunden zu haben: Eichen- und Buchenlaubwald durch den sich ein kleiner Fluß schlängelt und der voller Stümpfe und auf dem Boden liegender Stämme ist. Doch trotz intensiver Suche konnte ich außer vielen Porlingen nichts weiter entdecken.

Deshalb meine Frage: Gibt es jetzt sonst irgendwo eßbare Winterpilze oder habe ich etwas falsch gemacht bzw. am falschen Ort gesucht (es war meine erster Winterpilzsuche überhaupt)?

Gruß

Marcus B.

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Re: kein Erfolg

Matthias, (vor 9020 Tagen) @ Marcus B.

Hallo Pilzfreunde
Heute war ich auf der Suche nach Samtfußrübling und Austernseitling gewesen
und schien auch den perfekten Wald dafür gefunden zu haben: Eichen- und
Buchenlaubwald durch den sich ein kleiner Fluß schlängelt und der voller
Stümpfe und auf dem Boden liegender Stämme ist. Doch trotz intensiver
Suche konnte ich außer vielen Porlingen nichts weiter entdecken.
Deshalb meine Frage: Gibt es jetzt sonst irgendwo eßbare Winterpilze oder
habe ich etwas falsch gemacht bzw. am falschen Ort gesucht (es war meine
erster Winterpilzsuche überhaupt)?
Gruß
Marcus B.

Hallo Markus,
Samtfußrüblinge findest du eher auf Weichholz wie Weide und Pappel,
ich habe Austernseitlinge auch schon in etwa 3.5m Höhe an Buchen gefunden, da ist das Ernten schwierig.
gruß Matthias

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Re: kein Erfolg

Lorenz, (vor 9019 Tagen) @ Matthias

Hallo Markus,
Samtfußrüblinge findest du eher auf Weichholz wie Weide und Pappel,
ich habe Austernseitlinge auch schon in etwa 3.5m Höhe an Buchen gefunden, da
ist das Ernten schwierig.
gruß Matthias

Auf Pappelholz habe ich den Austernseitling auch schon gefunden, am häufigsten finde ich ihn jedoch an Ahorn und Buche, selten auch an Nadelholz. Wie es im Moment mit dem Wachstum steht, weiss ich nicht, da ich letzte Woche in den Skiferien war und nicht Pilzesammeln gehen konnte. Samtfussrüblinge wachsen oft an den gleichen Hölzern aber der beste Tipp ist garantiert die Weide. An Weiden fand ich diesen Winter schon mindestens ein Kilogramm Samtfussrüblinge. Gerade als ich heute im Garten war sah ich an einem alten Weidenstrunk etwa 30 Samtfussrüblinge mit dem Hutdurchmesser von 2-3 cm. Diese sind also voll im Wachstum.

Grüsse Lorenz

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Re: kein Erfolg

hellmut, (vor 9019 Tagen) @ Marcus B.

Hallo Pilzfreunde
Heute war ich auf der Suche nach Samtfußrübling und Austernseitling gewesen
und schien auch den perfekten Wald dafür gefunden zu haben: Eichen- und
Buchenlaubwald durch den sich ein kleiner Fluß schlängelt und der voller
Stümpfe und auf dem Boden liegender Stämme ist. Doch trotz intensiver
Suche konnte ich außer vielen Porlingen nichts weiter entdecken.
Deshalb meine Frage: Gibt es jetzt sonst irgendwo eßbare Winterpilze oder
habe ich etwas falsch gemacht bzw. am falschen Ort gesucht (es war meine
erster Winterpilzsuche überhaupt)?
Gruß
Marcus B.

Hallo Marcus,

habe heute eine Sauce mit Fichtenzapfenrüblingen mit Semmelknödel gekocht und die Familie war total begeistert.
Also - auf in einen Fichtenforst - sehr genau das Umfeld der am Boden liegenden Zapfen betrachten - viel Geduld beim sammeln zeigen - und schon klappts mit dem ersten Pilzgericht von Frischpilzen im Winter.
Motto:Wer das kleine nicht ehrt, ist das Große nicht wert.

Grüße Hellmut

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Danke, werde ich machen! *oT*

Marcus B., (vor 9019 Tagen) @ hellmut

- kein Text -

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Re: Danke, werde ich machen!

Thilo, (vor 9018 Tagen) @ Marcus B.

Aber ein Bisschen Vorsicht ist selbst bei Fichtenzapfenrüblingen angebracht. Zur gleichen Zeit (oder etwas später) kommt nämlich an denselben Standorten der ähnliche Fichtenzapfenhelmling vor, der nach Chlor (= Hallenbad) riecht und bisher, soweit ich weiß, noch von niemandem zum Esspilz erklärt worden ist. Kein Mensch weiß also, was passiert, wenn man Mengen davon verspeist. In den süddeutschen Fichtenwäldern ist der F-helmling ziemlich häufig; im Voralpenland in manchen Jahren anscheinend sogar häufiger als der F-rübling.

Gute Nacht
Thilo