Hallo Rika,
schön, daß Du uns zeigst was auf der Alb immer so los ist. Die Idee mit der
grünen Unterlage ist pfiffig und einfach besser als weiß.
Gruß
Doris
Hallo Doris,
die grüne Unterlage, die ja auch ck-Thomas schon bewundert hatte, ist ein einfaches Handtuch. Das hat den Vorteil, dass man den Pilz mit Falten so ausrichten kann, wie man ihn haben will. Und dieses Grün sieht einem natürlichen Untergrund immerhin ähnlich 
Das mit "auf er Alb" muss ich ein kleines bisschen korrigieren: mein Sammelgebiet ist das Hochsträß, ein Hügelzug, der der Alb vorgelagert ist, mit weitgehend anderem geologischen Untergrund. Bis zum Beginn der letzten Eiszeit vor gut 100.000 Jahren floss die Donau zwischen Alb und Hochsträß, also aus heutiger Sicht von Ehingen über Blaubeuren nach Ulm. Der Untergrund des Hochsträß ist schon auch Jura-Kalk/Karst, aber auf der Südseite gibt es dicke Graupensandschichten, versetzt mit Lösslehm aus den Eiszeiten. Obendrauf findet man sogar noch Stellen mit Kieselablagerungen von der Ur-Donau. Auf der Nordseite zur Alb hin gibt es zahlreiche Kalksteinbrüche, auf der Südseite zur heutigen Donau hin wird Sand abgebaut, früher gab es auch etliche Ziegeleien, und unten im Tal Richtung Alpen (Donau-Iller) liegen Hunderte Baggerseen, die beim Kiesabbau entstanden sind + weiterhin entstehen. Also ziemlich vielfältig vom Untergrund her. Was hier aber fehlt, sind so richtig saure Stellen... und damit z.B. Pfifferlinge und Heidelbeeren.
Viele Grüße – Rika