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Leichtes Mikrorätsel *PIC*

Birgit, (vor 4426 Tagen)

Ihr Lieben,

wessen Sporen zeige ich da? Das dürfte nicht so schwer sein, interessanter ist jedoch die Frage, wie ich es geschafft habe, die Strukturen deutlich zu machen? Vielleicht kennt ja schon jemand diesen Effekt?

liebe Grüße

Birgit

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Re: Leichtes Mikrorätsel

hoennetaler, (vor 4426 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit,

Sporen von C. p. im Phasenkontrast?

VG
Jürgen

Re: Leichtes Mikrorätsel

Nobi, (vor 4426 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit,

die erste Frage ist mit C.p. recht leicht zu beantworten, denke ich jedenfalls.
Auf die Antwort deiner zweiten Frage bin ich auch gespannt.

LG Nobi

Tipp

Gelbfieber, (vor 4424 Tagen) @ Birgit

Hallo und guten Abend Birgit,

........ interessanter ist jedoch die Frage, wie ich es geschafft habe, die Strukturen deutlich zu machen?

das sind m. E. "trocken gefallene" Sporen.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

Re: Leichtes Mikrorätsel *PIC*

Birgit, (vor 4422 Tagen) @ Birgit

Hallo an Alle,

sorry für die späte Antwort.
Natürlich sind das Sporen von Clitopilus prunulus, wie ihr ja richtig erraten habt.
Uschi hatte auch schon fast die richtige Idee, wie diese Bilder zustande kommen.
Ich hab den Effekt zufällig entdeckt, als ich mit einem Objektiv mit 116facher Vergrößerung und einer Apertur von 1,40 probieren wollte, ob man mit dieser durch die große Apertur bedingten hohen Auflösung die Rippen auf den Sporen vom Mehlräsling sehen kann.
Mir passiert es öfter, dass ich beim Mikroskopieren Luftblasen produziere und dabei habe ich den betreffenden Effekt gesehen. Die Sporen liegen in einer Luftblase, sind daber noch von einer dünnen Wasserschicht umgeben, das ist der Ring, den man auf den Fotos sehen kann. Wie das genau funktioniert verstehe ich - obwohl Physikerin - bisher noch nicht, fand es aber interessant, dass man auf diese Weise ohne zusätzliche Mikroskopausrüstung (Phasenkontrast, schiefe Beleuchtung etc.) einen räumlichen Eindruck erzeugen kann. Es funktioniert auch mit gewöhnlichen 100-Objektiven mit einer Apertur von 1,25, dabei entstehen aber mehr Farbsäume an der Begrenzungslinie der Sporen. Ob das Bild der Sporen bei dieser Methode noch die gleiche Größe wie in Wasser hat, wage ich zu bezweifeln, zur Vermessung wäre die Methode daher möglicherweise nicht geeignet.
Wenn die Sporen komplett in Luft liegen, wird die Struktur noch auffälliger dargestellt, die Begrenzungsline der Sporen verschwimmt aber und erhält Farbsäume.
Wie kriegt man am besten die Luftblasen hin, in denen ja auch Sporen liegen müssen? Ich schaff das eigentlich auch immer so ohne besondere Anstrengungen ;-), aber so wirds effektiver: Wenig Wasser, viele Sporen, Deckgläschen mit "Kawumm" ;-) auf den Objektträger fallen lassen. Sollten dann immer noch nicht genügend Luftbläschen vorhanden sein, kann man auch das Deckgläschen mit der Präpariernadel nochmal anheben und wieder absenken.

Bei Rötlingssporen scheint es auch zu funktionieren, siehe unten.

liebe Grüße

Birgit

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