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Pilze in der Arbeit

Florian Dufey, (vor 8926 Tagen)

Ich habe gerade nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang unternommen.
Ausbeute:
Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum)
Grubenlorcheln (Helvella lacunosa) (hat tatsaechlich lustige Gruebchen im Stiel)

Sowie einige grosse Schleierlinge

Leider habe ich keine Pilzliteratur hier, deshalb werde ich sie erst abends richtig bestimmen k"onnen.
Zu den Lorcheln eine Frage: Waehrend ich Morcheln wohl ohne Probleme essen wuerde, weiss ich, dass es recht viele giftige Lorcheln gibt.
Wuerdet ihr die obengenannten Arten essen?
Wenn ja, wie zubereiten?
Gibt es bei diesen beiden Arten Verwechslungsmoeglichkeiten?

Gruesse,
Florian

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Re: Pilze in der Arbeit

Andreas Gminder, (vor 8926 Tagen) @ Florian Dufey

Ich habe gerade nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang unternommen.
Ausbeute: Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum)
Grubenlorcheln (Helvella lacunosa) (hat tatsaechlich lustige Gruebchen im
Stiel)
Sowie einige grosse Schleierlinge
Leider habe ich keine Pilzliteratur hier, deshalb werde ich sie erst abends
richtig bestimmen k"onnen.
Zu den Lorcheln eine Frage: Waehrend ich Morcheln wohl ohne Probleme essen
wuerde, weiss ich, dass es recht viele giftige Lorcheln gibt.
Wuerdet ihr die obengenannten Arten essen?
Wenn ja, wie zubereiten?
Gibt es bei diesen beiden Arten Verwechslungsmoeglichkeiten?
Gruesse,
Florian

Hallo Florian,

wenn die Lorcheln genügend erhitzt werden (also normal gekocht werden) sind sie ungiftig. Ausnahme ist die Frühjahrslorchel, vielleicht auch die Riesenlorchel.
Bist Du Dir mit der Grubenlorchel sicher? Ist ziemlich ungewöhnlich um diese Jahreszeit.
Noch ungewöhnlicher, fast schon nicht zu glauben sind große Schleierlinge im Mai. Ich kenne nur 4-5 Arten von Wasserköpfen die jetzt schon da sind, aber das sind recht kleine Pilze! Würde mich sehr interessieren, Du hast nicht zufällig einen Fotoapparat/Digicam o.ä. zur Verfügung?

herzliche Grüße und guten Appetit für die Lorcheln,
Andreas

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Re: Pilze in der Arbeit

Björn, (vor 8926 Tagen) @ Florian Dufey

Ich habe gerade nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang unternommen.
Ausbeute: Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum)
Grubenlorcheln (Helvella lacunosa) (hat tatsaechlich lustige Gruebchen im
Stiel)
Sowie einige grosse Schleierlinge
Leider habe ich keine Pilzliteratur hier, deshalb werde ich sie erst abends
richtig bestimmen k"onnen.
Zu den Lorcheln eine Frage: Waehrend ich Morcheln wohl ohne Probleme essen
wuerde, weiss ich, dass es recht viele giftige Lorcheln gibt.
Wuerdet ihr die obengenannten Arten essen?
Wenn ja, wie zubereiten?
Gibt es bei diesen beiden Arten Verwechslungsmoeglichkeiten?
Gruesse,
Florian

Die H. Becherlorchel und die Grubenlorchel sind beide essbar.
Man muss die Grubenlorchel vorher abkochen,damit man sie dann
in die Pfanne braten kann.
Guten Appetit wünscht
Björn

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Re: Pilze in der Arbeit

cortinarius varius, (vor 8926 Tagen) @ Andreas Gminder

Hallo Florian,
wenn die Lorcheln genügend erhitzt werden (also normal gekocht werden) sind
sie ungiftig. Ausnahme ist die Frühjahrslorchel, vielleicht auch die
Riesenlorchel.
Bist Du Dir mit der Grubenlorchel sicher? Ist ziemlich ungewöhnlich um diese
Jahreszeit.
Noch ungewöhnlicher, fast schon nicht zu glauben sind große Schleierlinge im
Mai. Ich kenne nur 4-5 Arten von Wasserköpfen die jetzt schon da sind,
aber das sind recht kleine Pilze! Würde mich sehr interessieren, Du hast
nicht zufällig einen Fotoapparat/Digicam o.ä. zur Verfügung?
herzliche Grüße und guten Appetit für die Lorcheln,
Andreas

Hallo Andreas, hallo Florian,

kann deinen Fund untermauern. Auch ich habe gestern zu meiner Überraschung Grubenlorcheln gefunden. Im Moos bei Tannen.
Wünsche Guten Appetit.
Gruß
Cortinarius varius

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Essbare und giftige Lorcheln

Kazuya Kazama, (vor 8926 Tagen) @ cortinarius varius

Richig, es gibt auch giftige Lorcheln, die sind aber nicht bei Helvella, sondern bei Gyromitra zu suchen. Bei der Frühjahrslorchel ist der Hutteil dunkelbraun bis rotbraun und hirnartig gewunden. Der Stiel ist oft kurz, weisslich und meist +/- verdreht, aber nicht grubenartig vertieft. Die H. lacunosa ist erkennbar an den dunkelgrauen Fruchtkörpern, in der Form ähnlich einer Herbstlorchel. Im Speisewert sind die Arten eher mittelwertig, aber das lässt sich ja ausprobieren. Es gibt des weiteren noch unzählige Helvella-Arten, darunter auch H. atra,
Viele Grüße,
Kazuya

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Re: Pilze in der Arbeit

Andreas Gminder, (vor 8925 Tagen) @ Florian Dufey

Ich habe gerade nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang unternommen.
Ausbeute: Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum)
Grubenlorcheln (Helvella lacunosa) (hat tatsaechlich lustige Gruebchen im
Stiel)
Sowie einige grosse Schleierlinge

Hallo an alle,

Florian hat mir Bilder dieser Pilze zugemailt, allerdings in sehr merkwürdig belichteter Qualität. Sehen aus, wie wenn sie im Solarium gescannt worden wären :-)
Jedenfalls sind die Schleierlinge der Voreilende Ackerling. Die Lorcheln sind richtig bestimmt, zumindest spricht das Foto nicht dagegen. Und ich habe mittlerweile mal nachgeschuat und festgestellt, dass ich selbst auch schon mehrmals Grubenlorcheln im Frühjahr hatte, allerdings stets extrem klein, einzeln wachsend und oft auf reinem Gestein. Das Exemplar von Florian hatte auch nur die Größe etwa eines 2-Euro-Stückes.

gruß,
Andreas

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Re: Pilze in der Arbeit

Florian Dufey, (vor 8925 Tagen) @ Andreas Gminder

Hallo Florian,
wenn die Lorcheln genügend erhitzt werden (also normal gekocht werden) sind
sie ungiftig. Ausnahme ist die Frühjahrslorchel, vielleicht auch die
Riesenlorchel.
Bist Du Dir mit der Grubenlorchel sicher? Ist ziemlich ungewöhnlich um diese
Jahreszeit.
Noch ungewöhnlicher, fast schon nicht zu glauben sind große Schleierlinge im
Mai. Ich kenne nur 4-5 Arten von Wasserköpfen die jetzt schon da sind,
aber das sind recht kleine Pilze! Würde mich sehr interessieren, Du hast
nicht zufällig einen Fotoapparat/Digicam o.ä. zur Verfügung?
herzliche Grüße und guten Appetit für die Lorcheln,
Andreas

Danke fuer den Tipp!
Ich habe die Pilze zuhause mit Literatur nochmals angeschaut und auch mikroskopiert. Der vermeintliche Schleierling war wirklich ein
Agrocybe praecox.