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Fotoausrüstung

Harry_B, (vor 8836 Tagen)

Hallo Leute,

seit einiger Zeit lese ich Eure Beiträge ( meistens neidisch ) ...
Die Bilder die Ihr hier zeigt sind ja qualitativ Spitze, da frage ich mich dann schon, nehmt Ihr eine komplette Fotoausrüstung mit in den Wald ????

Harry

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Re: Fotoausrüstung

Thomas Pruß, (vor 8836 Tagen) @ Harry_B

Moin Harry,
eine komplette Fotoausrüstung nehme ich mit in den Wald, wenn ich auf Diafilm fotografiere: Eine Nikon F 70 mit Systemblitz SB-26 und 50 mm Makro-Objektiv. Dazu ein Stativ und eine Reflektorfolie, was einfach ein weißes Stück Plastik ist.
Wenn ich digital fotografiere, nehme ich die Camedia C 2500 L von Olympus mit. Manchmal hab ich auch beide Kameras dabei, und dann schleppt man natürlich schon ein ziemliches Gerödel in den Wald.
Aber gerade mit der digitalen Kamera hält es sich doch sehr in Grenzen. Sie ist sehr klein und leicht, und ich kann sie mir in ihrer Tasche an den Gürtel hängen, so dass sie nicht stört. Außerdem brauche ich bei ihr kaum einmal ein Stativ, sondern kann sie, weil sie so leicht ist, mit Stöcken und Steinen so vor dem Objekt der Begierde fixieren, dass auch lange Belichtungszeiten von mehreren Sekunden kein Problem sind. Ich kann mir außerdem jedes Foto auf dem kleinen Monitor anschauen, und wenn’s nichts geworden ist, lösche ich es und mache es neu.
Es ist im Endeffekt weniger das Gepäck, als vielmehr die Zeit, die man aufwenden muss, um einen Pilz ins rechte Bild zu rücken. Und da geht schon mal ’ne halbe Stunde bei drauf (vor allem, wenn man nicht alleine geht, und die große Diskussion anhebt, welcher Aufnahmestandpunkt und -winkel der beste ist ;-))
Buenos Dias (schöne Bilder!)
Grüsslis
Thomas

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Re: Fotoausrüstung

Harry_B, (vor 8836 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Harry,
eine komplette Fotoausrüstung nehme ich mit in den Wald, wenn ich auf Diafilm
fotografiere: Eine Nikon F 70 mit Systemblitz SB-26 und 50 mm
Makro-Objektiv. Dazu ein Stativ und eine Reflektorfolie, was einfach ein
weißes Stück Plastik ist.
Wenn ich digital fotografiere, nehme ich die Camedia C 2500 L von Olympus
mit. Manchmal hab ich auch beide Kameras dabei, und dann schleppt man
natürlich schon ein ziemliches Gerödel in den Wald.
Aber gerade mit der digitalen Kamera hält es sich doch sehr in Grenzen. Sie
ist sehr klein und leicht, und ich kann sie mir in ihrer Tasche an den
Gürtel hängen, so dass sie nicht stört. Außerdem brauche ich bei ihr kaum
einmal ein Stativ, sondern kann sie, weil sie so leicht ist, mit Stöcken
und Steinen so vor dem Objekt der Begierde fixieren, dass auch lange
Belichtungszeiten von mehreren Sekunden kein Problem sind. Ich kann mir
außerdem jedes Foto auf dem kleinen Monitor anschauen, und wenn’s nichts
geworden ist, lösche ich es und mache es neu.
Es ist im Endeffekt weniger das Gepäck, als vielmehr die Zeit, die man
aufwenden muss, um einen Pilz ins rechte Bild zu rücken. Und da geht schon
mal ’ne halbe Stunde bei drauf (vor allem, wenn man nicht alleine geht,
und die große Diskussion anhebt, welcher Aufnahmestandpunkt und -winkel
der beste ist ;-))
Buenos Dias (schöne Bilder!)
Grüsslis
Thomas

Von Digitalkammeras habe ich bisher noch die Finger gelassen, wegen der Farbveränderung. Bin aber momentan nicht mehr auf dem neuesten Stand.

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farbwiedergabe

coco, (vor 8836 Tagen) @ Harry_B

Von Digitalkammeras habe ich bisher noch die Finger gelassen, wegen der
Farbveränderung. Bin aber momentan nicht mehr auf dem neuesten Stand.

hallo harry,

ich denke, die farbwiedergabe ist DAS argument FÜR digital. der analoge farbfilm reagiert unterschiedlich stark auf die verschiedenen wellenlängen des lichts und auch anders als das menschliche auge. der ccd-chip ist wirklich neutral, oft muss allenfalls die farbsättigung noch vermindert werden. besonders beim abfotografieren von gemälden erlebe ich die digitale fotografie farblich als weit überlegen.

gruss

coco

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Re: Fotoausrüstung

Thomas Pruß, (vor 8836 Tagen) @ Harry_B

Von Digitalkammeras habe ich bisher noch die Finger gelassen, wegen der
Farbveränderung. Bin aber momentan nicht mehr auf dem neuesten Stand.

Naja, Harry, ich muss coco Recht geben: Farbfilme neigen je nach Hersteller zu gewissen Farbveränderungen. Man muss sich dann durch das Angebot fotografieren, bis man zu „seiner“ Farbkomposition kommt (ich fotografiere nur auf Fuji Sensia 100, den ich mit +0,7 Blenden überbelichte).
Farbverfälschungen treten bei modernen Diditalkameras eigentlich nicht mehr auf. Eigentlich – weil der eingebaute Blitz schon mal etwas aus der Reihe tanzen kann. Der Camedia-Blitz macht z. B. alles etwas bläulich. Aber da die Digitalen fast alle einen manuell einstellbaren Weißabgleich haben, ist das auch kein großes Thema.
grüsslis
Thomas

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Re: farbwiedergabe

Harry_B, (vor 8836 Tagen) @ coco

hallo harry,
ich denke, die farbwiedergabe ist DAS argument FÜR digital. der analoge
farbfilm reagiert unterschiedlich stark auf die verschiedenen wellenlängen
des lichts und auch anders als das menschliche auge. der ccd-chip ist
wirklich neutral, oft muss allenfalls die farbsättigung noch vermindert
werden. besonders beim abfotografieren von gemälden erlebe ich die
digitale fotografie farblich als weit überlegen.
gruss
coco

Hallo Coco,

der Farbfilm ist natürlich stark laborabhängig, ich meine natürlich nur den Diafilm. Auch hier gibt es größere Unterschiede, aber das ist eher von der Marke abhängig. Agfa ist bläulich verschoben, Kodak hat starke Rot- und Gelbtöne. Für Pilze im Wald würde ich aus ästhetischen Gründen zu Fuji tendieren, der hat sehr satte Grün- und Gelbtöne.

Wie schon gesagt, bin ich momentan nicht auf dem Laufenden was die digitale Fotografie angeht, aber vor so ca. 2 Jahren waren die Farben immer noch etwas künstlich.
Ganz sicher hat die digitale Technik in 2 Jahren große Fortschritte gemacht, aber nachdem digitale Spiegelreflexkameras noch unerschwinglich sind, bleibe ich vorläufig noch bei meiner Alten.

Harry

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nochmals farbwiedergabe

coco, (vor 8836 Tagen) @ Harry_B

Hallo Coco,
der Farbfilm ist natürlich stark laborabhängig, ich meine natürlich nur den
Diafilm. Auch hier gibt es größere Unterschiede, aber das ist eher von der
Marke abhängig. Agfa ist bläulich verschoben, Kodak hat starke Rot- und
Gelbtöne. Für Pilze im Wald würde ich aus ästhetischen Gründen zu Fuji
tendieren, der hat sehr satte Grün- und Gelbtöne.

hallo nochmal,

ich meinte nicht einen hersteller- /laborabhängigen farbstich, den kann man besiegen. vielmehr die eigenschaft von farblich sensibilisierten silberhalogeniden im analogen filmmaterial, für die unterschiedlichen wellenlängen (= farben) im motiv unterschiedlich sensibilisiert zu sein. das führt zu verschobenen farbwerten innerhalb ein und desselben bildes. speziell blau- und rottöne sind schwierig in ihrer wiedergabe auf filmmaterial. und diese probleme hat ein ccd-chip nicht.

ich selbst bevorzuge NOCH den guten alten film, weil er mir höhere auflösung für weniger geld verschafft, wenn ich ihn sauber einscanne. wenn die farben besonders exakt differenziert werden sollen, geht nichts über fujichrome astia.

noch ein gruss von

coco

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Re: nochmals farbwiedergabe

ralph, (vor 8835 Tagen) @ coco

hallo nochmal,
ich meinte nicht einen hersteller- /laborabhängigen farbstich, den kann man
besiegen. vielmehr die eigenschaft von farblich sensibilisierten
silberhalogeniden im analogen filmmaterial, für die unterschiedlichen
wellenlängen (= farben) im motiv unterschiedlich sensibilisiert zu sein.
das führt zu verschobenen farbwerten innerhalb ein und desselben bildes.
speziell blau- und rottöne sind schwierig in ihrer wiedergabe auf
filmmaterial. und diese probleme hat ein ccd-chip nicht.
ich selbst bevorzuge NOCH den guten alten film, weil er mir höhere auflösung
für weniger geld verschafft, wenn ich ihn sauber einscanne. wenn die
farben besonders exakt differenziert werden sollen, geht nichts über
fujichrome astia.
noch ein gruss von
coco

Hallo Coco,

es stimmt, viele Filme haben Probleme mit der exakten Farbwiedergabe. Besonders der von mir bevorzugte Velvia (belichtet wie 42ASA) zeigt kräftige Rot-Töne und neigt bei hellen Flächen zum sogenannten Farbkippen in Richtung Magenta. Man darf aber nicht vergessen, daß auch Digitalkameras für eine bestimmte Farbtemperatur des Lichts (5600K) optimiert sind. Eine Krause Glucke im Schatten, bei blauem Himmel um die Mittagszeit fotografiert, sieht auch digital nicht besonders appetitlich aus.

Was die Differenzierung feinster Farb- und Grauabstufungen betrifft, ist klassisches Filmmaterial nach wie vor unschlagbar. Allerdings setzt hier das KB-Format auch gewisse Grenzen. Für die Qualität, die Digitalkameras bieten, erscheinen sie mir momentan überteuert (obwohl sie schon praktisch sind).

Gruß
Ralph