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Fundbericht 31.08. und Frage

Frank H., (vor 8826 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,

heute bei herrlichem Wetter und endlich einmal erträglichen Temperaturen gefunden:

Pfifferlinge (viele)
Marone
Birkenpilz
Perlpilz
Parasol
Semmelstoppelpilz (sehr viele)
Fliegenpilz,aber von Steinpilzen keine Spur
div. Täublinge
Ziegenlippe
Samtfußkrempling
Strubbelkopfröhrling
weißer und grüner Knolli
Goldröhrling
Riresentrichterling

und vieles mehr. Besonders auffällig war, das der Wald voll mit einer Sorte stand, die ich auf Anhieb nicht identifizieren kann. Die Pilze werden sehr groß, Hut trichterförmig, Pilz braun, sowohl Hut als auch Stiel und Lamellen, ältere Exemplare werden rabenschwarz und sehen richtig eklig aus. Was ist das, wer kann helfen?

Gruß aus dem Rothaargebirge
Frank

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Re: Fundbericht 31.08. und Frage

Marcus B., (vor 8826 Tagen) @ Frank H.

Hallo Frank

Wenn es Täublinge waren, könnte es einer der Schwarztäublinge sein, die alle eßbar sind. Ich bräuchte aber etwas mehr Informationen z.B. Größe und Abstand der Lamellen oder ob sich die Fraß- und/oder Schnittstellen rot bzw. später schwarz verfärben. Dann wäre noch interessant wie tief die Pilze im Boden steckten, da Schwarztäublinge nach meiner Erfahrung mit dem Stiel oft ziemlich tief im Boden sind.

Gruß

Marcus B.

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Re: Fundbericht 31.08. und Frage

Frank H., (vor 8826 Tagen) @ Marcus B.

Also Täublinge mit Sicherheit nicht, eher ein Ritterling oder Trichterling. Die alten Exemplare sahen wirklich sehr unansehnlich aus, ähnlich schwarz und zerfallen wie Schopftintlinge. Bei den ansehnlichen Exemplaren standen die Lamellen relativ weit auseinander und die Pilze waren sowohl Hut als auch Stiel und Lamellen in einem Braunton.

Gruß Frank

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Auch in der Eifel ...

Rainer_aus_AC, (vor 8825 Tagen) @ Marcus B.

Hallo Frank
Wenn es Täublinge waren, könnte es einer der Schwarztäublinge sein, die alle
eßbar sind. Ich bräuchte aber etwas mehr Informationen z.B. Größe und
Abstand der Lamellen oder ob sich die Fraß- und/oder Schnittstellen rot
bzw. später schwarz verfärben. Dann wäre noch interessant wie tief die
Pilze im Boden steckten, da Schwarztäublinge nach meiner Erfahrung mit dem
Stiel oft ziemlich tief im Boden sind.
Gruß
Marcus B.

Hallo Marcus und Frank,
als ich gestern in der Eifel war, habe ich ebenfalls Massen von Pilzen gesehen,
auf die die Beschreibung von Frank ziemlich gut passt. Als einziger Unterschied
waren bei mir weniger Brauntöne vorherrschend als vielmehr alle "Schmutztöne"
von weiss-grau mit schwarz-braunen Flecken (bei jungen) bis hin zu grau/
schwarz. Auch ich habe mich gefragt, was das fuer Pilze sein können.
Als Ergaenzung: Die Pilze steckten recht tief im Boden, die Stiele fand ich
eher brüchig (was für mich als Laie auf Täublinge hindeuten würde), und bei
den jungen Pilzen waren die Frassstellen im (weissgrauen) Stiel auch schon
angeschwärzt.
Hilft das was?
Rainer.

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SChwärztäublinge

Birgit, (vor 8825 Tagen) @ Rainer_aus_AC

Hallo,

als ich gestern in der Eifel war, habe ich ebenfalls Massen von Pilzen
gesehen,
auf die die Beschreibung von Frank ziemlich gut passt. Als einziger
Unterschied
waren bei mir weniger Brauntöne vorherrschend als vielmehr alle
"Schmutztöne"
von weiss-grau mit schwarz-braunen Flecken (bei jungen) bis hin zu grau/
schwarz. Auch ich habe mich gefragt, was das fuer Pilze sein können.
Als Ergaenzung: Die Pilze steckten recht tief im Boden, die Stiele fand ich
eher brüchig (was für mich als Laie auf Täublinge hindeuten würde), und bei
den jungen Pilzen waren die Frassstellen im (weissgrauen) Stiel auch schon
angeschwärzt.

Ja, wenn jung die Fraßstellen schon angeschwärzt sind, sind es mit ziemlicher Sicherheit Schwärztäublinge. Diese großen schwarzen Pilzleichen stehen eigentlich sehr häufig in den Wäldern rum, meines Wissens nach sind es tatsächlich Schwärztäublinge, die sehr groß werden können. Viele Täublinge wölben sich im Alter trichterig auf, das ist also kein Indiz dafür, daß es keine Täublinge wären. SChwärztäublinge haben jung diese typischen unbunten, kalten, achromatischen Farben, je nach Art (es gibt so ca. um die 5 Arten SChwärztäublinge) halt etwas unterschiedlich, aber alle schwärzen nach Verletzung und im Alter. Einige röten zuerst nach Verletzung und werden dann erst schwarz, daher die Frage danach.

Gruß

Birgit