Hallo alle zusammen!
Nicht nur mit den Pilzen, auch mit deren Jägern ist es im Raum zwischen sagen wir mal Eschborn und Wiesbaden dünn gesägt. Hier gab es schon öfters Versuche, sich zu verabreden, die meines Wissen bisher mangels Masse zu keinem Erfolg führten. (Falls Du das liest: Daniel aus Kronberg, was ist aus Dir geworden?).
Falls eine Exkursion zustande kommt, also bitte auch mich anschreiben. 12.10. ist allerdings unsicher, aber man könnte ja mal überhaupt einen Taunus-Verteiler einrichten.
Dann zu meinen persönlichen Erfahrungen im Taunus: der westlichste Punkt, an dem ich jemals etwas nennenswertes Essbares gefunden habe, war zwischen Königsstein und Kelkheim um den Rettershof. Alle Versuche rund um Orte wie Wallau (Ikea) waren eher frustrierend, abgesehen von so Sachen wie Safranschirmlingen. Ich habe das aufgegeben (vielleicht ein Fehler).
Aber richtig nett und abwechslungsreich wurde es immer erst jenseits von Oberursel in Richtung Osten. Die Region Hohemark/Altkönig/Feldberg ist zwar durchaus interessant, aber auch sehr überlaufen. Die Region Herzberg, Friedrichsdorf und Köpperner Tal ist sehr viel ruhiger und in manchen Jahren
ein wunderbares Revier. Da ich hier ja keine konkreten Stellen nenne, kann ich verraten, dass es häufig Steinpilze, Rotkappen, Glucken, Flockies, und Birkenpilze gibt, dazu an einigen Stellen auffälig viele Kuhmäuler. Gelegenheitsfunde bringen durchaus vereinzelte Pfifferlinge und ein paar Totentrompeten (sollte man aber eigentlich besser stehen lassen). Dann selbstverständlich Perlpilze, Täublinge und andere Pilze, die nicht in den Kochtopf wandern, in grosser Artenzahl wie.
Soweit für heut!
Gruss, Wolfgang Barina