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Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastrophe

gottfried, (vor 8814 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,
seit ein paar Wochen geht mir die Frage nicht mehr aus dem Kopf, ob das verstärkte Auftreten von Naturkatastrophen in weiten Teilen Europas in diesem Jahr ein erstes Anzeichen einer beginnenden Klimakatastrophe ist. Gestern nun habe ich genau diese Fragestellung im Hörfunk aus berufenem Mund gehört. Wissenschaftler diskutieren und Journalisten berichten bereits über ein solches Horror- Szenarium. Kritiker mögen diesen Leuten entgegen halten, dass es keine Beweise für so schlimme Befürchtungen gibt. Andererseits kann ich mich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, dass Naturkatastrophen in dieser Häufigkeit Normalität sind oder gar künftig werden könnten.

In Hinblick auf die Bundestagswahlen in wenigen Tagen sollten wir- nicht wie sonst üblich- ausschließlich der Partei unsere Stimme geben, die uns für die nächsten vier Jahre den höchsten Lebensstandard verspricht. Ich denke, wir sollten die Prioritäten künftig endlich anders setzen: An erster Stelle muss die Frage stehen, welche konkreten Maßnahmen tust du Partei für Umwelt-, Klima- und Katastrophenschutz? Und dann geht es uns und später auch unseren Kindern gut- garantiert!
Wählt also verantwortungsbewusst, denn niemand weiß, ob es nicht schon wirklich 5 vor 12 ist..!
Gruß g

Anm. Die Frage, ob ein solcher Beitrag in ein Pilzforum gehört, sollte sich jeder selbst beantworten!

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

druide, (vor 8814 Tagen) @ gottfried

hi gottfried

ich glaube was eine drohende klimakatastrophe angeht werden die wahlen in deutschland von minimaler bedeutung sein.
das land mit dem höchsten co2-ausstoss sind immer noch die USA.
und die scheren sich einen dreck um klimakonventionen und werden sich vom deutschen michel bestimmt nicht in die suppe spucken lassen.
ausserdem wird es eine deutsche regierung egal welcher couleur niemals wagen die amerikaner zu kritisieren.

gruss

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

Jo, (vor 8814 Tagen) @ druide

Hallo Druide,

mag ja alles sein, aber man kann sich ja wohl nicht an den Fehlern anderer messen oder?

Gruß Jo

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Re: wie wahr :-) *oT*

albi, (vor 8814 Tagen) @ druide

- kein Text -

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ druide

ausserdem wird es eine deutsche regierung egal welcher couleur niemals wagen
die amerikaner zu kritisieren.

Manche mehr, manche weniger.

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

Jens ⌂, (vor 8814 Tagen) @ gottfried

Hallo Pilzfreunde,
seit ein paar Wochen geht mir die Frage nicht mehr aus dem Kopf, ob das
verstärkte Auftreten von Naturkatastrophen in weiten Teilen Europas in
diesem Jahr ein erstes Anzeichen einer beginnenden Klimakatastrophe ist.
Gestern nun habe ich genau diese Fragestellung im Hörfunk aus berufenem
Mund gehört. Wissenschaftler diskutieren und Journalisten berichten
bereits über ein solches Horror- Szenarium. Kritiker mögen diesen Leuten
entgegen halten, dass es keine Beweise für so schlimme Befürchtungen gibt.
Andererseits kann ich mich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, dass
Naturkatastrophen in dieser Häufigkeit Normalität sind oder gar künftig
werden könnten.

Wenn man gestern die Bilder aus Frankreich gesehen hat, oder Dresden wo schon wieder einige Straßen geflutet waren, können einem schon solche Gedanken kommen.

Leider kann ich nicht so recht glauben, daß die Wahl der "richtigen" Partei daran mittelfristig etwas ändern kann. Politik wird zu sehr von der Wirtschaft bestimmt und da gehts nur ums Geld.

Was war gestern im Radio zu hören? Die Einführung des Dosenpfandes (welches ich voll unterstütze) wird in NRW auf Betreiben von Brauereien und Verpackungsindustrie durch ein Verwaltungsgericht gestoppt.
Na toll!

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

coco, (vor 8814 Tagen) @ gottfried

liebes forum,

wichtiger, als die frage, was ihr wählt, finde ich, dass ihr es tut.

wer nicht weiss, welches das kleinste übel ist, kann das hier vielleicht herausfinden. dauert nur drei minuten und hat mich selbst sehr verblüfft:

www.wahl-o-mat.de

liebe grüsse

coco

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Interessantes Programm

Oktober, (vor 8814 Tagen) @ coco

Hallo coco,

ganz nett gemacht das Ganze.
Bei mir kam aber genau die Partei raus, die ich eigentlich auf gar keinen Fall wählen wollte :-)

Liebe Grüße
Oktober

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Klimakatastrophe und political correctness

Thomas Pruß, (vor 8814 Tagen) @ gottfried

Moin Gottfried,
ich finde, dieses Thema hat in unserem Pilzeforum sehr wohl Platz und ist es wert, genau hier intensiv diskutiert zu werden. Schließlich sind wir und unser Hobby durch eine mögliche Klimakatastrophe besonders betroffen.

Dein besorgter Aufruf zur Bundestagswahl in allen Ehren, aber ich teile die Ansicht einer ausschließlich menschengemachten Klimakatastrophe nicht.
Da gibt es nämlich den dänischen Physiker Henrik Svensmark, der ziemlich gewichtige Argumente bringt, dass die globale Erderwärmung weniger das Produkt menschlicher Aktivitäten ist, sondern vielmehr vom Einfluss der Sonnenaktivität und dem Bombardement der Erde mit kosmischen Partikeln abhängt. Die URL, auf der du alles durchlesen kannst (in englisch) ist

http://cloudws.web.cern.ch/cloudws/documents_talks/Henrik_Svensmark/index.html

In seinen Untersuchungen geht es Svensmark nicht darum, die menschlichen Faktoren, die das Klima beeinflussen könnten, schön zu reden, das sagt er auf seinen Seiten auch sehr deutlich. Es geht ihm darum, aufzuzeigen, dass die kosmischen Einflüsse viel größer sind als die menschlichen und wir schlussendlich gar keine Chance haben, das Klima wesentlich zu beeinflussen.
Seine Untersuchungen legen dar, dass es Klimaänderungen immer dann gegeben hat, wenn sich die Sonne zu Aktivitätsmaxima aufschwingt oder auch nur wenig Aktivitäten zeigt. Er untermauert seine Theorien mit Klimabeobachtungen, deren Ergebnisse er sowohl aus den modernen wie auch aus archäologischen und paläontologischen Untersuchungen zieht. Wer also so wie er interdisziplinäre Daten zusammenfasst, dem kann man wohl kaum eine einseitige Recherche vorwerfen.

Svensmarks Dilemma ist deshalb auch ein ganz anderes: Seine Theorien sind nicht „political correct“!!!
Es ist sehr schade, dass selbst die „reine Wissenschaft“ nicht davor gefeit ist.
Wer die menschengemachte Klimakatastrophe negiert bzw. relativiert, der wird gleich in die Schublade „Kapitalisten-“ oder „Ökoschwein“ geschoben, und damit basta!
Außerdem kann man in diesem Zusammenhang „political correctness“ durchaus mal wörtlich übersetzen, denn mit dem Thema kann man – entsprechende Indoktrination vorausgesetzt – a) Stimmen fangen und b) die Steuern erhöhen bzw. neue erfinden. Überlegt doch mal, was die so genannte Ökosteuer schlussendlich gebracht hat: Der Ausstoß von CO2 ist dadurch nicht merklich zurückgegangen, wer was anderes behauptet, der sagt ganz einfach nicht die Wahrheit. Deutschland gehört mit den USA zu den größten „Dreckschleudern“ nach wie vor. Allerdings hat sie dem Staat eine ganze Menge Kohle eingebracht, aber die ist auch nicht in Projekte geflossen, mit denen man alternative Energien erforschen und marktfähig machen kann. Stattdessen fließt sie in die Rentenkasse und in was weiß ich für Kassen. Ist das nicht sogar gegen geltendes Recht? Meines Wissens sollen Steuern zweckgebunden verwendet werden, und da frage ich mich, was die Ökosteuer mit den Renten zu tun hat? Aber das nur nebenbei.

Meine persönliche Meinung zu diesem Thema:
Naturkatastrophen, ausgelöst durch Wetterphänomene, hat es immer schon gegeben und wird es auch weiterhin geben. Nur, dass diese Katastrophen auf einmal uns heimsuchen, macht uns unruhig. Sonst liest man davon nur in der Zeitung oder sieht es im Fernsehen, plötzlich stehen unsere Häuser unter Wasser. Aber was, bitteschön, hat das mit einer Klimakatastrophe zu tun?
Webmaster Georg, unser „weatherman“ nebenan im Wetterforum, kann bestimmt Tausende von Daten vorlegen, die eindeutig nachweisen, dass es schon wärmere Sommer, kältere Winter, heftigere Überschwemmungen und größere Dürren in Europa gegeben hat.
Ich will mit diesen Zeilen nicht denen das Wort reden, die einen Klimawandel nicht sehen wollen, und so weitermachen wollen wie bisher. Aber ich weigere mich ganz einfach, mir auf die Brust zu schlagen und „mea culpa“ zu rufen, weil ich ganz alleine schuld daran sein soll. So einfach funktioniert die Natur nicht!
Ich neige dazu, in den Wetterkapriolen natürliche Schwankungen zu sehen. Dabei will ich nicht verhehlen, dass das Pendel durch anthropogene Einflüsse etwas weiter als sonst ausschlägt. Aber schlussendlich sind diese Einflüsse einfach nicht so groß, wie uns das weis gemacht werden soll.

Ich werde mich bei der Bundestagswahl deshalb gewiss nicht von diesem Thema leiten lassen. Es ist ein Thema, das sich die Grünen auf die Fahnen geschrieben haben. Und was soll ich von einer Partei halten, die die Novellierung des Bundesjagdgesetzes zu einem „vorrangigen Thema bei den Koalitionsverhandlungen“ machen will! Ja, mein Gott, haben wir keine anderen Probleme? Sind 4 Millionen Arbeitslose weniger wichtig als das Bundesjagdgesetz?
Und wie unwichtig den Grünen erneuerbare Energien sind, mag man daran sehen, dass diese Leute, die die Windkraft fördern wollen, mit allen Mitteln die großen Offshore-Windparks in der Nordsee verhindern wollen. Da könnten sich ja an den Pylonen die schnuckeligen Seehunde den Kopf dran stoßen und die süßen Seevögel könnten in den Propellern zu Hack verarbeitet werden. So ein Schwachsinn!!!
Grüsslis
Thomas

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Thomas, Du sprichst mir aus der Seele!! *oT*

bleem, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

- kein Text -

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Windkraft

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo Thomas,

Zu jedem Thema wird man jemanden finden, der etwas dagegen behauptet. Letztendlich muß man aber nicht noch eine menschengemachte Klimaschwankung, die es nach einigen Leuts eben nicht gibt, noch künstlich hervorrufen? ;-)

Aber darauf will ich gar nicht weiter eingehen, sondern mich hierauf beschränken, weil es schlicht und einfach falsch ist:

Und wie unwichtig den Grünen erneuerbare Energien sind, mag man daran sehen,
dass diese Leute, die die Windkraft fördern wollen, mit allen Mitteln die
großen Offshore-Windparks in der Nordsee verhindern wollen. Da könnten
sich ja an den Pylonen die schnuckeligen Seehunde den Kopf dran stoßen und
die süßen Seevögel könnten in den Propellern zu Hack verarbeitet werden.
So ein Schwachsinn!!!

Ich kann nicht ausschließen, daß es vereinzelte grüne Lokalpolitiker an der Küste gibt, die das so sehen, diese Meinung aber der gesamten Partei zu unterstellen ist absolut falsch.
"Tierfreunde", die mehr auf ein Paar Glubschaugen eines Seehundes achten als auf größere Zusammenhänge gibt es in allen Farben und vor allem auch in den Naturschutzvereinen, die jedoch auch im ganzen wieder recht positiv auch den off-shore-Windparks gegenüberstehen.
Woher du deine Meinung hast, die Grünen wollen das verhindern, interressiert mich jetzt aber wirklich!

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Windkraft

Thomas Pruß, (vor 8814 Tagen) @ Huperzia

Aber darauf will ich gar nicht weiter eingehen, sondern mich hierauf
beschränken, weil es schlicht und einfach falsch ist: Ich kann nicht
ausschließen, daß es vereinzelte grüne Lokalpolitiker an der Küste gibt,
die das so sehen, diese Meinung aber der gesamten Partei zu unterstellen
ist absolut falsch.
"Tierfreunde", die mehr auf ein Paar Glubschaugen eines Seehundes
achten als auf größere Zusammenhänge gibt es in allen Farben und vor allem
auch in den Naturschutzvereinen, die jedoch auch im ganzen wieder recht
positiv auch den off-shore-Windparks gegenüberstehen.
Woher du deine Meinung hast, die Grünen wollen das verhindern, interressiert
mich jetzt aber wirklich!
Viele Grüße,
Tanja

Moin Tanja,
verfolge einmal die Diskussion über die Offshore- und andere Windkraft-Anlagen an der Küste in den Medien dort, und du wirst aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Ich kriege sie ja aus erster Hand mit!
Es ist klar, dass man nicht beliebig viele Windmühlen auf dem Festland bauen kann, und es ist auch vollkommen verständlich, wenn die Leute sich über den Lärm der Aggregate und über den Schattenwurf ärgern, weil die Dinger zu nahe an Ortschaften und Gehöfte gebaut wurden. Aber wenn z. B. die gesamte Promischaft Sylts die Fremdenverkehrsämter verrückt macht, weil 25 km (!!!!) vor der Insel, also in einer Entfernung aus der man selbst vom höchsten Punkt auf Sylt, einem Hotelkomplex in Westerland, ein Offshore-Windpark gebaut werden soll, und wenn dann scheinbar so renommierte Institutionen wie der BUND oder auch das schleswig-holsteinische Umweltministerium mit den im vorigen Posting genannten Argumenten in die selbe Kerbe hauen, dann fällt dir wirklich nichts mehr ein.
Mein Gott, wir haben in der Nordsee Platz ohne Ende, und könnten dort Windkraftanlagen bauen „bis der Arzt kommt“, die in der Lage wären einen erheblichen Anteil des Strombedarfes der nördlichen Bundesländer zu decken. Und was passiert? Nix, gaaar nix! Da werden Gutachten und Gegengutachten geschrieben, Prozesse für und wider Planungen geführt, aber in der Nordsee steht, zumindest im deutschen Bereich noch keine einzige Windmühle. Warum funzt das bei den Dänen, die riesige Windparks in die Ostsee gestellt haben und warum nicht bei uns? Weil die Politik gar kein Interesse an solchen Anlagen hat. Warum? Ich weiß es nicht. Den Dänen gilt da mein höchstes Lob: Die haben das errechnet, gaplant und gebaut, und die Windkraft hat in DK einen höheren Anteil an der Energieversorgung als die landeseigenen Kraftwerke.

Man wirft der rot-grünen Landesregierung in Kiel immer wieder Zentralismus vor, und in dem einen oder anderen Fall (s. Nationalpark Wattenmeer) muss sie sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Aber gerade beim Thema Windenergie schludert sie rum, wie nichts Gutes. Was soll das? Wenn ihr so daran gelegen wäre, die Windenergie im Offshore-Bereich zu fördern, dann sollte sie das mal ganz zentralistisch entscheiden: Die Dinger werden gebaut, und damit basta! Aber das geschieht nicht. Dabei würde die Windenergie-Industrie einen ungeheuren Vorschub für SH bedeuten, ganz vorne dabei der Abbau der Arbeitslosigkeit stehen.
Frustriert, trotzdem hoffnungsfrohe
Grüße
Thomas

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Re: Windkraft

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo Thomas,

Im Punkt Windenergie haben wir vollkommen eine Meinung, auch hab ich wenig Einblick, was genau bei euch in S-H so los ist. Nur sind die Grünen vor allem im Punkt Windenergie und da schließe ich off-shore selbstverständlich ein, eher doch noch mehr treibende Kraft denn Verhinderer.
Den BUND kann man schwer mit den Grünen gleichsetzen. Die Argumente gegen die Windkraft stammen meines Erachtens eher aus der konservativen Ecke.
Was die Landesregierung angeht, vermute ich, daß sie einfach ein geregeltes konsensfähiges Verfahren anstrebt(Du hast, wo du doch da oben wohnst, sicher auch gemerkt, daß es viel Gegenwind gegen die Parks gibt - z.B. die Fischer.)
....zumindest ist der erste kleine Versuchspark 45 km nördlich von Borkum mit 60MW bereits genehmigt. Große Parks bis zu 1000MW sind geplant.

Daß es bei den Dänen besser klappt liegt daran, daß es dort deutlich weniger Bedenkenträger gibt als hierzulande. Sicher spielt auch eine Rolle, daß die Dänen keine Atomkraftwerke haben und so von vornherein etwas aufgeschlossener den erneuerbaren Energien gegenüberstehen.

Jedenfalls sollte man den Grünen da keine "Verhinderungshaltung" unterstellen .... immerhin will ein Stoiber neue Atomkraftwerke bauen will und ich fürchte auch das täte den off-shore-Parks nicht gut.

Gerade die CDU und die FDP schießt gegen die Windkraft, weil sie angeblich zu teuer sei und weil die Mehrkosten der Wirtschaft nicht zuzumuten wären.
Im August hat der "Wirtschaftsexperte" der CDU Wissmann der Financial Times gesagt, daß die Förderung der Erneuerbaren Energien Zug um Zug abzustellen sei.
Der "Energieexperte" der FDP Hirche sagt die FDP wolle auf Erneuerbare Energien verzichten und auf fossile Energien und Atomkraft setzen. (Im Wahlprogramm der FDP steht man Erneuerbaren Energien natürlich erstmal sehr positiv gegenüber - so sie denn nix kosten.;-))

Viele Grüße,

Tanja

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Borkum ist Niedersachsen!

Thomas Pruß, (vor 8814 Tagen) @ Huperzia

Gerade die CDU und die FDP schießt gegen die Windkraft, weil sie angeblich zu
teuer sei und weil die Mehrkosten der Wirtschaft nicht zuzumuten wären.
Im August hat der "Wirtschaftsexperte" der CDU Wissmann der
Financial Times gesagt, daß die Förderung der Erneuerbaren Energien Zug um
Zug abzustellen sei.
Der "Energieexperte" der FDP Hirche sagt die FDP wolle auf
Erneuerbare Energien verzichten und auf fossile Energien und Atomkraft
setzen. (Im Wahlprogramm der FDP steht man Erneuerbaren Energien natürlich
erstmal sehr positiv gegenüber - so sie denn nix kosten.;-))

Was soll man da noch wählen???
Grüsslis
Thomas

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es geht doch um die BUNDEStagswahl!!!! *oT*

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

- kein Text -

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noch ein ;-)

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Was soll man da noch wählen???

Hallo Thomas,

Wenn dir off-shore-Nutzung so am Herzen liegt (wie mir ja auch), laß dir gesagt sein, daß dies erst durch das Neue-Energien-Gesetz der Rot-Grünen-Regierung ermöglicht wurde.

Viele Grüße,

Tanja

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zu Schleswig-Holstein noch ein ;-)

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Noch ein Punkt um die arme gescholtener mir unbekannte Landesregierung in Schleswig-Holstein in Schutz zu nehmen:

Die meisten geplanten off-shore-Windparks liegen außerhalb der 12-Meilen-Grenze und deren Genehmigung ist somit Bundesangelegenheit.
Da müßtest du nun also versuchen, dem Herrn Trittin Windkraftfeindlichkeit zu unterstellen und das halte ich für unmöglich.

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Windkraft

Jo, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

ich sag da nur eines:
Die Deutschen (das einzige Volk das ich richtig kenne) haben einen Hang zur ambivalenz.

"Baut Müllhalden, aber bloss nicht vor meiner Haustür!"

Gruß Joachim

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http://www.info-kernenergie.de/fakten.html *oT*

Huperzia ⌂, (vor 8813 Tagen) @ Huperzia

- kein Text -

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Georg, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Hi Thomas,

ich finde, dieses Thema hat in unserem Pilzeforum sehr wohl Platz und ist es
wert, genau hier intensiv diskutiert zu werden. Schließlich sind wir und
unser Hobby durch eine mögliche Klimakatastrophe besonders betroffen.

Genau so sehe ich das auch.

Da gibt es nämlich den dänischen Physiker Henrik Svensmark, der ziemlich
gewichtige Argumente bringt, dass die globale Erderwärmung weniger das
Produkt menschlicher Aktivitäten ist, sondern vielmehr vom Einfluss der
Sonnenaktivität und dem Bombardement der Erde mit kosmischen Partikeln
abhängt. Die URL, auf der du alles durchlesen kannst (in englisch) ist
http://cloudws.web.cern.ch/cloudws/documents_talks/Henrik_Svensmark/index.html

Es ist doch immer wieder interessant zu sehen welche exotischen Möchtergernklimaforscher
meinen sich zum Thema äußern zu können. Jetzt also kosmische
Strahlung. Es ist kaum zu glauben.
Auf kaum einem Gebiet wird einer absoluten Minderheit (höchstens 5%
der Klimaforscher bezweifelt einen maßgeblichen Einfluss des Menschen
auf unser Klima) eine derartige Medienpräsenz eingeräumt wie bei der
Klimaforschung.

Svensmarks Dilemma ist deshalb auch ein ganz anderes: Seine Theorien sind
nicht „political correct“!!!

Ist die Klimaerwärmung etwa 'political correct'?

Außerdem kann man in diesem Zusammenhang „political correctness“ durchaus mal
wörtlich übersetzen, denn mit dem Thema kann man – entsprechende
Indoktrination vorausgesetzt – a) Stimmen fangen und b) die Steuern
erhöhen bzw. neue erfinden. Überlegt doch mal, was die so genannte
Ökosteuer schlussendlich gebracht hat: Der Ausstoß von CO2 ist dadurch
nicht merklich zurückgegangen, wer was anderes behauptet, der sagt ganz
einfach nicht die Wahrheit. Deutschland gehört mit den USA zu den größten
„Dreckschleudern“ nach wie vor. Allerdings hat sie dem Staat eine ganze
Menge Kohle eingebracht, aber die ist auch nicht in Projekte geflossen,
mit denen man alternative Energien erforschen und marktfähig machen kann.
Stattdessen fließt sie in die Rentenkasse und in was weiß ich für Kassen.
Ist das nicht sogar gegen geltendes Recht? Meines Wissens sollen Steuern
zweckgebunden verwendet werden, und da frage ich mich, was die Ökosteuer
mit den Renten zu tun hat? Aber das nur nebenbei.

Es geht um die Lenkungswirkung erhöhter Energiepreise. Ist das sooo schwer
zu kapieren? Wo die Kohle dann letztlich hinfließt ist egal. Wir müssen
uns JETZT Gedanken machen über alternative Energieversorgung. Und die Gedanken
kommen am besten zustande wenn herkömmliche Energien verteuert werden.
Egal wie und womit.

Meine persönliche Meinung zu diesem Thema: Naturkatastrophen, ausgelöst durch
Wetterphänomene, hat es immer schon gegeben und wird es auch weiterhin
geben. Nur, dass diese Katastrophen auf einmal uns heimsuchen, macht uns
unruhig. Sonst liest man davon nur in der Zeitung oder sieht es im
Fernsehen, plötzlich stehen unsere Häuser unter Wasser. Aber was,
bitteschön, hat das mit einer Klimakatastrophe zu tun?

Vielleicht sehr viel. Wenn wir es sicher wissen ist es vielleicht
zu spät.

Webmaster Georg, unser „weatherman“ nebenan im Wetterforum, kann bestimmt
Tausende von Daten vorlegen, die eindeutig nachweisen, dass es schon
wärmere Sommer, kältere Winter, heftigere Überschwemmungen und größere
Dürren in Europa gegeben hat.

Hat es. Aber: nicht in dieser Häufigkeit und regionaler Dichte:
Orkane 1990; Hitzesommer 1990,92,94; Oderflut 1997; Rheinhochwasser 1993,95;
Pfingsthochwasser 1999; Lothar 1999; Elbe 2002; vor 2 Tagen Südfrankreich
650 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit (nie dagewesen sowas in Europa).

Ich neige dazu, in den Wetterkapriolen natürliche Schwankungen zu sehen.
Dabei will ich nicht verhehlen, dass das Pendel durch anthropogene
Einflüsse etwas weiter als sonst ausschlägt. Aber schlussendlich sind
diese Einflüsse einfach nicht so groß, wie uns das weis gemacht werden
soll.

Kann sein. Aber glaubst Du im Ernst dass es die Atmosphäre einfach so
hinnimmt, wenn wir die GESAMTEN fossilen Brennstoffe in die Luft jagen,
die sich in Jahrmillionen angesammelt haben und damit dem
Kohlenstoffkreislauf entzogen waren? Wir machen da ein gewagtes Experiment
von dem keiner weiß wie es ausgeht. Mag sein, dass es negative
Rückkopplungen gibt, die das CO2 wieder binden und alles ist in Butter.
Aber was wenn nicht, oder wenn gar das Gegenteil der Fall ist?
Die Erde ist jetzt schon an der Grenze der Belastbarkeit mit 6 Mrd.
Menschen. Kommt noch eine markante Klimaänderung hinzu ist Schluss
mit Lustig. Dann war das 20. Jhdt. ein Zuckerschlecken in Sachen
Kriege und Verteilungskämpfe im Vergleich zu dem was dann passieren
würde.

Georg

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Thomas Pruß, (vor 8814 Tagen) @ Georg

Moin Georg,
einiges, was du schreibst, überzeugt, einiges nicht :

Es ist doch immer wieder interessant zu sehen welche exotischen
Möchtergernklimaforscher
meinen sich zum Thema äußern zu können. Jetzt also kosmische
Strahlung. Es ist kaum zu glauben.
Auf kaum einem Gebiet wird einer absoluten Minderheit (höchstens 5%
der Klimaforscher bezweifelt einen maßgeblichen Einfluss des Menschen
auf unser Klima) eine derartige Medienpräsenz eingeräumt wie bei der
Klimaforschung.

Das habe ich nicht ganz verstanden: Sind mit „aboluter Minderheit“ alle Klimaforscher gemeint, oder nur die 5 %, die einen anthropogenen Einfluss auf das Klima bezweifeln? Wenn letzeres der Fall ist, so muss ich widersprechen: Von diesen 5 % hört und sieht man nichts. Die werden doch gar nicht gehört, sondern totgeschwiegen. Und Svensmark bezweifelt nicht den anthropgenen Einfluss, sondern das Ausmaß seiner Wirksamkeit. Und ich denke, das seine Argumente zumindest geprüft werden sollen, aber davon hört und sieht man nichts!

Ist die Klimaerwärmung etwa 'political correct'?
Es geht um die Lenkungswirkung erhöhter Energiepreise. Ist das sooo schwer
zu kapieren? Wo die Kohle dann letztlich hinfließt ist egal. Wir müssen
uns JETZT Gedanken machen über alternative Energieversorgung. Und die
Gedanken
kommen am besten zustande wenn herkömmliche Energien verteuert werden.
Egal wie und womit.

Nein, Georg, egal ist 88! Renten sollen aus den Sozialabgaben bestritten werden, der Straßenbau aus der Mineralölsteuer, Förderung alternativer Energien aus der Ökosteuer. Es passiert aber nicht, jedenfalls nicht so wie es soll.
Und wo bleibt die Lenkungswirkung von erhöhten Energiepreisen? Ich wohne auf dem Land und bin, wie viele andere Menschen, die in der Fläche wohnen, absolut aufs Auto angewiesen. Ich kann nun mal meine Einkäufe für die Familie nicht ausschließlich mit dem Fahrrad erledigen: Friedrichstadt ist 6 km, Husum 20 km, Heide 30 km entfernt. Diese Distanzen ausschließlich mit dem Bus zu bewältigen, ist nicht möglich, wenn dein einziger Tag, an dem du einkaufen und Besorgungen machen kannst, der Samstag ist..
Was willst du in solchen Fällen lenken? Dass wir nur noch einmal im Monat einkaufen, in die Stadt fahren, aufs Amt gehen sollen? Du hast gut reden, du wohnst in der Stadt (schätze mal, dass Oberkirch so groß ist wie Husum), hast Offenburg, Straßburg, Karlsruhe, Baden-Baden in unmittelbarer Umgebung und verfügst über eine ausreichende Infrastruktur und Verkehrsanbindung.
In Schleswig-Holstein und nicht nur hier – geh’ mal rüber in den Hunsrück oder die Eifel – sind die Strecken nun mal etwas länger, das Straßennetz dünner, die Ortschaften kleiner (wenn man nicht gerade im „Speckgürtel“ um Hamburg herum wohnt, wo die verkehrstechnische und Infrastruktur ideal sind). Und die Bundesbahn legt immer mehr Strecken still, bzw. wechselt auf Busse, die seltener fahren als die Züge.
Was willst du da lenken? Nur weil die meisten Menschen in Deustchland in Städten wohnen, sollen die, die auf dem Land wohnen, Nachteile in Kauf nehmen, weil sie schlussendlich mehr zahlen müssen als Stadtbewohner? Das kann doch nicht gerecht sein!
Ich stimme dir voll zu, dass es absolut notwendig ist, alternative Energieformen zur Marktreife zu bringen. Aber nicht auf Kosten der sozialen Gerechtigkeit.

Vielleicht sehr viel. Wenn wir es sicher wissen ist es vielleicht
zu spät.

Womit wir wieder beim Thema wären, der Forschung. Wie will man denn gesicherte Erkenntnisse gewinnen, wenn man nur in eine Richtung forscht. Ihr Meteorologen müsst es doch am besten wissen, dass Klima und Wetter chaotische Systeme sind, die sich nur sehr begrenzt vorhersagen lassen. Ist es da nicht absolut sinnvoll, auch Querdenker zu Wort kommen zu lassen? Gerade, wenn es um die Erforschung chaotischer Systeme geht?

Hat es. Aber: nicht in dieser Häufigkeit und regionaler Dichte: Orkane 1990;
Hitzesommer 1990,92,94; Oderflut 1997; Rheinhochwasser 1993,95;
Pfingsthochwasser 1999; Lothar 1999; Elbe 2002; vor 2 Tagen Südfrankreich
650 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit (nie dagewesen sowas in Europa).

Okay, aber genausogut kann ich argumentieren, dass Europa mal „fällig“ war, was Katastrophen angeht. Je weniger in den Jahrzehnten und Jahrhunderten vorher passiert ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Ereignisse irgendwann mal häufen.

Kann sein. Aber glaubst Du im Ernst dass es die Atmosphäre einfach so
hinnimmt, wenn wir die GESAMTEN fossilen Brennstoffe in die Luft jagen,
die sich in Jahrmillionen angesammelt haben und damit dem
Kohlenstoffkreislauf entzogen waren?

Nein, Georg, die Atmosphäre wird es sicher nicht so einfach hinnehmen. Irgendetwas wird passieren, keine Frage. Aber ich bezweifle die Dramatik der kommenden Ereignisse. Und was die Rückkopplungsmechanismen angeht: Die sind so gut wie kaum erforscht. Welchen Einfluss haben die polaren Gebiete, welchen die Regenwälder und ganz besonders die größte CO2-Falle, die Ozeane? Alle bisherigen Erkenntnisse weisen immer in zwei verschiedene Richtungen. Heute hü, morgen hott – wie es unsere Politiker gerade brauchen…
Das eigentliche Problem hast du aber auch genannt:
Was die Zahl der Menschen auf der Erde angeht: Die Biomasse von Bakterien liegt weit über der der Menschen, ebenso die der Pflanzen. Und sogar die der Tintenfische hat nach neuesten Berechnungen die der Menschen überholt.
Was ich sagen will ist, dass die Erde durchaus wesentlich mehr als die 6 Mia. Menschen verkraftet – vorausgesetzt, mit den Ressourcen wird verantwortungsvoll umgegangen. Das bedingt dann soziale Gerechtigkeit und damit auch weniger Kriege und Verteilungskämpfe und so ganz nebenher auch einen Rückgang der mutmaßlichen Erderwärmung.

Grüsslis
Thomas

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Georg, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Hi Thomas,

einiges, was du schreibst, überzeugt, einiges nicht : Das habe ich nicht ganz
verstanden: Sind mit „aboluter Minderheit“ alle Klimaforscher gemeint,
oder nur die 5 %, die einen anthropogenen Einfluss auf das Klima
bezweifeln? Wenn letzeres der Fall ist, so muss ich widersprechen: Von
diesen 5 % hört und sieht man nichts. Die werden doch gar nicht gehört,
sondern totgeschwiegen.

Mit 5% meinte ich die Minderheit unter den Klimaforschern.
Eben, weil es nix zum Totschweigen gibt. Die Argumente sind teilweise derart
an den Haaren herbeigezogen oder es wird nur selektiv gerade passendes
Datenmaterial verwendet.

Lies mal folgenden Artikel:

http://www.zeit.de/2002/37/Wissen/200237_n-klimadebatte.html

Nein, Georg, egal ist 88! Renten sollen aus den Sozialabgaben bestritten
werden, der Straßenbau aus der Mineralölsteuer, Förderung alternativer
Energien aus der Ökosteuer. Es passiert aber nicht, jedenfalls nicht so
wie es soll.

Wieso soll? Wichtig ist das Endergebnis. Ich habe nix gegen 'Querversteuerung'.
Nur weil einem die Argumente gegen die Ökosteuer ausgehen wird dann auf
dem angeblich falschen Verwendungszweck herumgeritten. Sicher
ist die jetzige Form nicht optimal (z.B. Entlastung der größten
Verbraucher, Belastung der Öffentlichen Verkehrsmittel), aber die Grundtendenz
ist richtig.

Und wo bleibt die Lenkungswirkung von erhöhten Energiepreisen? Ich wohne auf
dem Land und bin, wie viele andere Menschen, die in der Fläche wohnen,
absolut aufs Auto angewiesen. Ich kann nun mal meine Einkäufe für die
Familie nicht ausschließlich mit dem Fahrrad erledigen: Friedrichstadt ist
6 km, Husum 20 km, Heide 30 km entfernt. Diese Distanzen ausschließlich
mit dem Bus zu bewältigen, ist nicht möglich, wenn dein einziger Tag, an
dem du einkaufen und Besorgungen machen kannst, der Samstag ist..
Was willst du in solchen Fällen lenken? Dass wir nur noch einmal im Monat
einkaufen, in die Stadt fahren, aufs Amt gehen sollen? Du hast gut reden,
du wohnst in der Stadt (schätze mal, dass Oberkirch so groß ist wie
Husum), hast Offenburg, Straßburg, Karlsruhe, Baden-Baden in unmittelbarer
Umgebung und verfügst über eine ausreichende Infrastruktur und
Verkehrsanbindung.

Ich wohne 6 km von Oberkirch entfernt auf einem Bauernhof. Aber darum geht
es doch gar nicht. Das Prinzip hinter einer höheren Besteuerung der Energie
ist es durch erhöhte Preise Anreize für Effizienzsteigerung bestehender
Techniken zu schaffen und neue Techniken attraktiver zu machen. Wie sonst
soll sich jemals was ändern? Erst wenn das Öl von selbst knapp wird?

Ich stimme dir voll zu, dass es absolut notwendig ist, alternative
Energieformen zur Marktreife zu bringen. Aber nicht auf Kosten der
sozialen Gerechtigkeit.

Klar. St.-Floriansprinzip. Verschon mein Haus, zünd' andere an.
Ich verstehe sowieso nicht wieso ein derartiger Aufruhr um die paar Cent
Ökosteuer gemacht wird. Mehrfache willkürliche Mineralölsteuererhöhungen der
Kohl-Regierung haben meines Wissens keine solch heftigen Reaktionen
ausgelöst.

Womit wir wieder beim Thema wären, der Forschung. Wie will man denn
gesicherte Erkenntnisse gewinnen, wenn man nur in eine Richtung forscht.
Ihr Meteorologen müsst es doch am besten wissen, dass Klima und Wetter
chaotische Systeme sind, die sich nur sehr begrenzt vorhersagen lassen.
Ist es da nicht absolut sinnvoll, auch Querdenker zu Wort kommen zu
lassen? Gerade, wenn es um die Erforschung chaotischer Systeme geht?

Es wird sich vielfach zu einfach gemacht mit der Aussage 'Wetter und Klima
sind chaotische Systeme also kann man gar nix sicher sagen'. So ist es nun
doch nicht. Erstens wird immer wieder Wetter und Klima vermischt.
Wetter ist in der Tat teilweise chaotisch, aber nicht derart, dass keine
Vorhersage möglich wäre. Es reagiert eben nur sehr empfindlich auf
die Randbedingungen. Klima ist was anderes. Damit bezeichnet
man das 'mittlere Wetter' über einen längeren Zeitraum. Und dieses
ist wiederum ziemlich eng mit den physikalischen (und auch biologischen)
Randbedingungen verknüpft. Wären diese alle bekannt (sind sie im Moment
nicht) liesse sich das Klima sehr wohl berechnen.

Okay, aber genausogut kann ich argumentieren, dass Europa mal „fällig“ war,
was Katastrophen angeht. Je weniger in den Jahrzehnten und Jahrhunderten
vorher passiert ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich
diese Ereignisse irgendwann mal häufen.

Falsch. Auch nach 100 mal keine 6 beim Würfeln ist es nicht wahrscheinlicher,
dass beim nächsten Mal eine 6 kommt. So funktioniert das leider nicht.

Nein, Georg, die Atmosphäre wird es sicher nicht so einfach hinnehmen.
Irgendetwas wird passieren, keine Frage. Aber ich bezweifle die Dramatik
der kommenden Ereignisse. Und was die Rückkopplungsmechanismen angeht: Die
sind so gut wie kaum erforscht. Welchen Einfluss haben die polaren
Gebiete, welchen die Regenwälder und ganz besonders die größte CO2-Falle,
die Ozeane? Alle bisherigen Erkenntnisse weisen immer in zwei verschiedene
Richtungen. Heute hü, morgen hott – wie es unsere Politiker gerade
brauchen…

Eben gerade nicht! ALLE Klimamodelle (egal von welcher Institution)
weisen auf eine Erwärmung im kommenden Jahrhundert hin. Warum nur
gibts nicht mal eines das auf eine Abkühlung hindeutet?

Das eigentliche Problem hast du aber auch genannt: Was die Zahl der Menschen
auf der Erde angeht: Die Biomasse von Bakterien liegt weit über der der
Menschen, ebenso die der Pflanzen. Und sogar die der Tintenfische hat nach
neuesten Berechnungen die der Menschen überholt.

Das ist ja wohl nicht dein Ernst, oder? Jeder Mensch (selbst einer in den
Entwicklungsländern) hat einen ungleich höheren Ressourcenverbrauch
als ein Tintenfisch oder eine Kolonie Bakterien gleicher Masse. Ich sage
nur Getreideanbau, Viehzucht, Bewässerung, Feuerholz von irgendwelchem Luxus
bei uns erst gar nicht zu reden.

Was ich sagen will ist, dass die Erde durchaus wesentlich mehr als die 6 Mia.
Menschen verkraftet – vorausgesetzt, mit den Ressourcen wird
verantwortungsvoll umgegangen. Das bedingt dann soziale Gerechtigkeit und
damit auch weniger Kriege und Verteilungskämpfe und so ganz nebenher auch
einen Rückgang der mutmaßlichen Erderwärmung.

Wesentlich mehr als 6 Mrd? Schon jetzt lebt die Hälfte in Hunger und Armut.
Es wäre schon heroisch die jetzige Bevölkerung halbwegs gut zu
versorgen, aber wesentlich mehr? Dier Erde ist ein begrenztes, geschlossenes
System, das werden wir alle schon noch mitbekommen. Da bin ich sicher.

Kennst Du die Geschichte der Osterinsel?

Georg

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Thomas Pruß, (vor 8814 Tagen) @ Georg

Hi Thomas,
Mit 5% meinte ich die Minderheit unter den Klimaforschern.

OK,aber wie gesagt, die haben ja gar kein Forum

Wieso soll? Wichtig ist das Endergebnis. Ich habe nix gegen
'Querversteuerung'.
Nur weil einem die Argumente gegen die Ökosteuer ausgehen wird dann auf
dem angeblich falschen Verwendungszweck herumgeritten. Sicher
ist die jetzige Form nicht optimal (z.B. Entlastung der größten
Verbraucher, Belastung der Öffentlichen Verkehrsmittel), aber die
Grundtendenz
ist richtig.

Nein Georg, die Grundtendenz mag richtig sein, da stimme ich zu, aber so wie es läuft ist es einfach schlecht, falsch und ungesetzlich: Die Ökosteuer gehört nicht in die Rentenkasse, die gehört in die Forschung über alternative Energieformen! Das hat nicht damit zu tun, dass einem die Argumente ausgehen.

Klar. St.-Floriansprinzip. Verschon mein Haus, zünd' andere an.
Ich verstehe sowieso nicht wieso ein derartiger Aufruhr um die paar Cent
Ökosteuer gemacht wird. Mehrfache willkürliche Mineralölsteuererhöhungen der
Kohl-Regierung haben meines Wissens keine solch heftigen Reaktionen
ausgelöst.

Das hat mit dem St.-Floriansprinzip nichts zu tun. Aber vielleicht mit Überzeugungsarbeit: Ob die Mineralölsteuer-Erhöhungen der Kohl-Regierung willkürlich waren oder nicht, sei dahin gestellt. Tatsache aber ist, dass diese Regierung nie behauptet hat, eine Ökosteuer zu erheben, um der Entwicklung alternativer Energien Vorschub zu leisten und dann das Geld in ganz andere Kanäle geleitet hat.

Es wird sich vielfach zu einfach gemacht mit der Aussage 'Wetter und Klima
sind chaotische Systeme also kann man gar nix sicher sagen'. So ist es nun
doch nicht. Erstens wird immer wieder Wetter und Klima vermischt.
Wetter ist in der Tat teilweise chaotisch, aber nicht derart, dass keine
Vorhersage möglich wäre. Es reagiert eben nur sehr empfindlich auf
die Randbedingungen. Klima ist was anderes. Damit bezeichnet
man das 'mittlere Wetter' über einen längeren Zeitraum. Und dieses
ist wiederum ziemlich eng mit den physikalischen (und auch biologischen)
Randbedingungen verknüpft. Wären diese alle bekannt (sind sie im Moment
nicht) liesse sich das Klima sehr wohl berechnen.
Falsch. Auch nach 100 mal keine 6 beim Würfeln ist es nicht wahrscheinlicher,
dass beim nächsten Mal eine 6 kommt. So funktioniert das leider nicht.

Auch falsch: Zwar liegt die Chance bei jedem Wurf (Einzelereignis) bei 1:6, aber in der Serie von 100 Würfen steigt die Chance auf eine 6 nach jedem Wurf, bei dem sie nicht gekommen ist. Und Wetter und Klima sind keine Einzelereignisse.

Das ist ja wohl nicht dein Ernst, oder? Jeder Mensch (selbst einer in den
Entwicklungsländern) hat einen ungleich höheren Ressourcenverbrauch
als ein Tintenfisch oder eine Kolonie Bakterien gleicher Masse. Ich sage
nur Getreideanbau, Viehzucht, Bewässerung, Feuerholz von irgendwelchem Luxus
bei uns erst gar nicht zu reden.
Wesentlich mehr als 6 Mrd? Schon jetzt lebt die Hälfte in Hunger und Armut.
Es wäre schon heroisch die jetzige Bevölkerung halbwegs gut zu
versorgen, aber wesentlich mehr? Dier Erde ist ein begrenztes, geschlossenes
System, das werden wir alle schon noch mitbekommen. Da bin ich sicher.
Kennst Du die Geschichte der Osterinsel?

Ja, die kenne ich. Aber ist das, was dort auf einem kleinen EIland passiert ist, bedingungslos auf die ganze Welt übertragbar?

Nun, Georg, ich muss jetzt leider zum Zug. Mal sehen, vielleicht „überlebt“ der Thread bis morgen. Ist ja hoch interessant.
Grüsslis
Thomas

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Christoph ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Hi Thomas,

Auch falsch: Zwar liegt die Chance bei jedem Wurf (Einzelereignis) bei 1:6,
aber in der Serie von 100 Würfen steigt die Chance auf eine 6 nach jedem
Wurf, bei dem sie nicht gekommen ist.

Sorry, komplett daneben! Es ist dem Würfel völlig wurscht, was in den letzten 10 Min, den letzten 10 Jahren, oder sonstwann passiert ist! Auch wenn 100 mal keine 6 kam, dann ist die Wahrscheinlichkeit beim 101ten Mal keinen deut höher als vorher (vermutlich aner ist der Würfel gezinkt;-)

Den Fehler machen viele Glücksspieler, die beim Roulette auf ne "Schwarze" Serie warten, um dann auf Rot zu setzen, weil es ja kommen müsse.
Mathematisch ist das absolut inkorrekt, auch wenn es für viele schwer einzusehen ist.
Man nennt das unabhängige Ereignisse. Und Würfeln ist völlig unabhängig, wenn du minimale Reibungsverluste der Würfeloberfläche ml weglässt ;-)

Und sorry, ich finde deine Argumentationsweise manchmal etwas, seinen wir vorsichig, "schwierig".

Ich habe es in einem anderen Posting hier shconmal gesagt. Du argumentierst, man müsse dir BEWEISEN, dass es global viel wärmer werden kann.

Ich sage, es gibt viele Indizien, vielleicht keinen 100% Beweis. Aber du müsstesr mir beweisen, (ja, BEWEISEN), dass nichts passieren wird. Nur dann wäre ich für ein globales Klimaexperiment.

Du kannst es aber nicht beweisen. Du hoffst und klammerst dich deshalb an Aussagen von Außenseitern innerhlab der Klimaforschern, die klarstellen, dass es noch keinen endgültigen Beweis pro gibt. Aber das Contra können die auch nicht beweisen.

Drum sage ich, better safe than sorry, dafür ist die Atmosphäre zu wichtig für Milliarden von Menschen. verlasst euchnicht auf Aussagen aus dem Bauch heraus. Hört rechtzeitig auf, Unmengen an Treibhausgasen auszustoßen. Wenn dann nichts passiert, weiß man zwar nicht, wer recht hatte. Ist mi aber leiber, als weiterzumachen, und dann zu wissen wer Recht hat, dafür aber in nem globalen Krieg um wasser und Nahrung zu stecken...

Grüße, Christoph

P.S.: und wer nun die Grünen mag, und wer sie nicht mag, und wer sie hasst, das ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht...

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Hallo Ihr zwei

Jo, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

ich sag da nur eines:

Die Deutschen (das einzige Volk das ich richtig kenne) haben einen Hang zur ambivalenz.

"Baut Müllhalden, aber bloss nicht vor meiner Haustür!"

Gruß Joachim

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oha...falscher thread *oT*

Jo, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

- kein Text -

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Nein Georg, die Grundtendenz mag richtig sein, da stimme ich zu, aber so wie
es läuft ist es einfach schlecht, falsch und ungesetzlich: Die Ökosteuer
gehört nicht in die Rentenkasse, die gehört in die Forschung über
alternative Energieformen! Das hat nicht damit zu tun, dass einem die
Argumente ausgehen.
Das hat mit dem St.-Floriansprinzip nichts zu tun. Aber vielleicht mit
Überzeugungsarbeit: Ob die Mineralölsteuer-Erhöhungen der Kohl-Regierung
willkürlich waren oder nicht, sei dahin gestellt. Tatsache aber ist, dass
diese Regierung nie behauptet hat, eine Ökosteuer zu erheben, um der
Entwicklung alternativer Energien Vorschub zu leisten und dann das Geld in
ganz andere Kanäle geleitet hat.

Geforscht wird, wo Bedarf da ist und Bedarf ist umso mehr da umso mehr Alternativen zu Althergebrachtem gesucht werden und das passiert eben vor allem, wenn sich Althergebrachtes verteuert.
Meines Wissens stand immer schon ganz offen fest, wofür die Ökosteuer verwendet werden soll und ich finde es immer noch besser so als gar nicht. (Wer weiß, was uns sonst die Rentenkasse finanzieren müßte ;-).)

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Klima berechnen? das wäre ja totaler Determinismus

Jo, (vor 8814 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

Es wird sich vielfach zu einfach gemacht mit der Aussage 'Wetter und Klima
sind chaotische Systeme also kann man gar nix sicher sagen'. So ist es nun
doch nicht. Erstens wird immer wieder Wetter und Klima vermischt.
Wetter ist in der Tat teilweise chaotisch, aber nicht derart, dass keine
Vorhersage möglich wäre. Es reagiert eben nur sehr empfindlich auf
die Randbedingungen. Klima ist was anderes. Damit bezeichnet
man das 'mittlere Wetter' über einen längeren Zeitraum. Und dieses
ist wiederum ziemlich eng mit den physikalischen (und auch biologischen)
Randbedingungen verknüpft. Wären diese alle bekannt (sind sie im Moment
nicht) liesse sich das Klima sehr wohl berechnen.

Da irrst Du glaube ich. Genaue vorhersagen sind nicht möglich. Letzenendes
scheitert es an der Unschärferelation. Deswegen werden wir wohl nie imstande
sein Vorhersagen zu treffen die 100% stimmen. Wie gesagt sonst hätten wir
Determinismus und an den Gedanken, alles sei vorbestimmt kann ich mich nur
schwer gewöhnen. Ich dachte eigentlich die Wissenschaft hätte sich schon in
den 80er davon verabschiedet. Überleg mal, die Geschichte eines jeden kleinen
Atoms eines jeden Gedanken, wäre demnach schon geschrieben. Und was das Chaos
betrifft: Betrachte doch mal das chaotischste System das wir kennen. Das
Universum. Man nimmt heute an daß wir uns in einer Expansionsphase befinden,
sprich das Universum dehnt sich aus. Das lässt sich sehr einfach daran
erkennen, daß wir aus Energie im geordneten Zustand, Energie in ungeordneten
Zustand bringen. Nach heutigen Erkenntnissen war das Universum zum Zeitpunkt 0
im geordneten Zustand. Weiter will ich darauf nicht eingehen sonst wird's zu
lang. Nun wirst du sagen: "gut, wir machen aber auch aus Energie im
ungeordneten Zustand geornete Energie, sprich Materie." Mag sein, aber dabei
entsteht immer mehr ungeornete Energie als geordnete vorher da war. Schau doch
mal die Teilchenbeschleuniger an...welch Energieverbrauch für zwei Atome!
Was hat das ganze mit Klimawandel zu tun? Nun was ich sagen will ist, daß
alles was wir unternehem um "geornete" Verhältnisse herzustellen, mehr Chaos
verursacht als vorher da war. Wäre das Universum in einer Kontraktionsphase
müsste es demnach umgkehrt sein. Das Universum zieht sich zusammen und es
entsteht Materie unendlich hoher Dichte auf unendlich kleinem Raum. Die Zeit
hört dann auf zu existieren. Es kann aber auch anders kommen, genau weiss man
das nicht.
Überträgt man das ganze nun auf unser tun, sollten wir wohl alles stehen und
liegen lassen uns nicht mal bewegen wenn wir den fortbestand des Lebens so
lang wie möglich hinauszögern wollen.
Genauer gesagt: Wir tun etwas, merken daß dadurch andere Dinge zu unserem
Schaden beeinflusst werden und versuchen dafür ne Lösung zu finden. Diese
Lösung hat aber immer auch einen Einfluß auf andere Dinge. Dieser Kreislauf
ist nur zu durchbrechen wenn wir gar nicht erst auf die Idee kommen
Kernkraftwerke zu bauen, Wälder abzuholzen usw...ganz schön doof was?
Ehrlich gesagt tu ich mich mit all dem auch sehr schwer, da wäre mir dann der
Determinismus doch lieber.

Also zurück auf den Baum, mit der Keule unserer Frau auf den Kopf hauen wenn
sie nicht unserer Meinung ist...war eh viel schöner :-)

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totaler Determinismus

Oktober, (vor 8814 Tagen) @ Jo

Hallo Jo,

ich denke mir mal, dass nicht die exakte Wettersituation in einem Jahr gemeint ist, sondern generelle Änderungen im globalen Klima.
Das lässt sich meiner Meinung nach durchaus mit geeigneten kybernetischen Modellen und den richtigen Anfangsbedingungen berechnen.
An der Entwicklung solcher Modelle wird ja bereits intensiv gearbeitet.

Die Heissenberg´sche Unschärferelation eignet sich gut zum philosophieren
(Mein Tipp: Tor Norretranders - "Die Illusion des Ichs").

Bemerkenswert finde ich, dass Du auf den Baum zurück willst.
Vielleicht muss unsere Konsumgesellschaft freiwillig in diese Richtung umdenken, oder sie wird mittelfristig dazu gezwungen.
Ob das deterministisch ist weiss ich nicht.

Gruß
Oktober

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Re: totaler Determinismus

Jo, (vor 8814 Tagen) @ Oktober

Hallo Oktober,

Das werden wir dann sehen. Jedenfalls: Das Leben geht weiter auch ohne uns:-)Dessen bin ich mir absolut sicher.

Gruß Jo

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Re: Klima berechnen? das wäre ja totaler Determini

Georg, (vor 8814 Tagen) @ Jo

Hi Jo,
ich meinte KLIMAvorhersagen, nicht WETTERvorhersagen für einen bestimmten
Tag in 50 jahren oder so. Wettervorhersagen für einen so weit in der Zukunft
liegenden Zeitpunkt sind natürlich theoretisch unmöglich weil einfach
der Anfangszustand nicht genau genug bestimmt werden kann.

Mit Klimavorhersagen ist gemeint: Welche Zirkulationsformen herrschen
bei den und den Randbedingungen auf der Erde vor; wie hoch ist die mittlere
Temperatur, Niederschlagsmenge usw...

Georg

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Thomas, eine Lenkungswirkung ist sicherlich da! Du suchst dir jetzt ein Beispiel raus - dich (oder eben tausend andere) - das sich gerade mal nicht lenken läßt.
Du darfst doch auch weiterhin Auto fahren und da du ja nur Samstags einkaufen kannst, wird das auch weiterhin für dich finanzierbar sein. Aber vielleicht kommt ja mal einer auf den Trichter, mehr Autos zu bauen, die weniger oder anders verbrauchen?
Grenzenlose Gerechtigkeit gibt es nunmal nicht.

Viele Grüße,

Tanja

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…und ich wäre der erste, der so ’ne Kiste kauft

Thomas Pruß, (vor 8814 Tagen) @ Huperzia

… und grenzenlose Gerechtigkeit verlange ich auch nicht. Nur, dass man nicht dafür bestraft wird, dass man in einer Gegend mit schwacher Infrastruktur wohnt.
Mit einer solchen Politik kann man auch ganze Regionen in Deutschland ausbluten und kaputt machen.
Aber vielleicht ist das ja das Ziel der Grünen: Massive Abwanderung aus schlechtentwickelten Gebieten wie Nordfriesland, Mecklenburg-Vorpommern, Erzgebirge, Eifel oder Hunsrück, anschließend alles unter Denkmalschutz stellen, samt Eingeborenen in Originaltrachten einzäunen, teuren Eintritt nehmen und das ganze als „Ökotourismus“ verkaufen. Achtung: DAS IST SATIRE (hoffe ich ;-))
Grüsslis
Thomas

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Dann ein Vorschlag:

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Stell dein Auto doch einfach auf Rapsöl um!
Das fördert so ganz nebenbei auch die strukturschwachen ländlichen Gebiete und du kannst auch noch einen ganz reellen Beitrag zu deren Besserstellung beitragen.

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Re: Dann ein Vorschlag:

Thomas Pruß, (vor 8813 Tagen) @ Huperzia

Stell dein Auto doch einfach auf Rapsöl um!
Das fördert so ganz nebenbei auch die strukturschwachen ländlichen Gebiete
und du kannst auch noch einen ganz reellen Beitrag zu deren Besserstellung
beitragen.

Mein Panda würd’ mir was husten ;-)

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Dann füttere ihn mit Bambus ;-) *oT*

bleem, (vor 8813 Tagen) @ Thomas Pruß

- kein Text -

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

albi, (vor 8814 Tagen) @ Huperzia

Thomas, eine Lenkungswirkung ist sicherlich da! Du suchst dir jetzt ein
Beispiel raus - dich (oder eben tausend andere) - das sich gerade mal
nicht lenken läßt.
Du darfst doch auch weiterhin Auto fahren und da du ja nur Samstags einkaufen
kannst, wird das auch weiterhin für dich finanzierbar sein. Aber
vielleicht kommt ja mal einer auf den Trichter, mehr Autos zu bauen, die
weniger oder anders verbrauchen?
Grenzenlose Gerechtigkeit gibt es nunmal nicht.
Viele Grüße,
Tanja

hallo hupi
dieselfahrzeuge
diese autos gibt es schon lange aber da die regierung ja dann angst hat sie
würde keine steuern mehr einnehmen hat sie die die kfz-steuer für alle diesel
in wahnwitzige höhen getrieben
stell dir nur mal vor alle deutschen würden ein 5 liter auto fahren
eine katastrophe
das ist beutelschneiderei und hat mit umweltschutz absolut nix zu tuen
ich bin ewig diesel gefahren. heute fahr ich ein auto das leider 10 liter braucht
meinen alter golf vom baujahr 1980 habe ich oft mit unter 5 litern gefahren
albi

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Huperzia ⌂, (vor 8814 Tagen) @ albi

hallo hupi
dieselfahrzeuge
diese autos gibt es schon lange aber da die regierung ja dann angst hat sie
würde keine steuern mehr einnehmen hat sie die die kfz-steuer für alle diesel
in wahnwitzige höhen getrieben
stell dir nur mal vor alle deutschen würden ein 5 liter auto fahren
eine katastrophe
das ist beutelschneiderei und hat mit umweltschutz absolut nix zu tuen
ich bin ewig diesel gefahren. heute fahr ich ein auto das leider 10 liter
braucht
meinen alter golf vom baujahr 1980 habe ich oft mit unter 5 litern gefahren
albi

Albi, du vermischst hier Politik mit Wirtschaft. Auch wenn da vielleicht manches geküngelt wird ist das nicht gleich dasselbe.
Durch die Ökosteuer entsteht eben ein Druck auf die Autofahrer Niedrigverbrauchautos zu kaufen und auf die Wirtschaft mit solchem Angebot konkurrenzfähig zu bleiben.
Es gibt und gäbe viele Autos unter 5 Litern, wenn man denn will und wenn das eigene Auto so wenig braucht, braucht man ja auch nicht über die Ökosteuer zu stöhnen.
Und die Mineralölsteuern auf Raps sind auch nicht gerade der Rede wert ;-).

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Ökosteuer

Henning, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo

Und wo bleibt die Lenkungswirkung von erhöhten Energiepreisen? Ich wohne auf
dem Land und bin, wie viele andere Menschen, die in der Fläche wohnen,
absolut aufs Auto angewiesen. Ich kann nun mal meine Einkäufe für die
Familie nicht ausschließlich mit dem Fahrrad erledigen: Friedrichstadt ist
6 km, Husum 20 km, Heide 30 km entfernt. Diese Distanzen ausschließlich
mit dem Bus zu bewältigen, ist nicht möglich, wenn dein einziger Tag, an
dem du einkaufen und Besorgungen machen kannst, der Samstag ist..
Was willst du in solchen Fällen lenken? Dass wir nur noch einmal im Monat
einkaufen, in die Stadt fahren, aufs Amt gehen sollen? Du hast gut reden,
du wohnst in der Stadt (schätze mal, dass Oberkirch so groß ist wie
Husum), hast Offenburg, Straßburg, Karlsruhe, Baden-Baden in unmittelbarer
Umgebung und verfügst über eine ausreichende Infrastruktur und
Verkehrsanbindung.

Achja, die Ökosteuer :)
Also zur Lenkungswirkung - der Benzinverbrauch ist seit 1999 um 12% zurück
gegangen. Ich finde das ist signifikant.
Was die Leute angeht die fahren müssen - ich gehöre auch dazu - jeden Tag
44 km eine Strecke (Flächenland Niedersachsen...). Gerade die die fahren
müssen haben es meist nicht schlechter - sie fahren zur Arbeit. Ich kann
auf dem Weg zur Arbeit mit kleinen Umwegen fast alles erledigen. Eine Frage
der Organisation - in den meisten Fällen. Ich kann aber auch mehr von der
Steuer absetzen - 40ct. nicht 35ct. - und meine Rentenversichung wird
dadurch gesponsort. Ohne Ökosteuer wäre sie schlagartig 1% teurer.
Das hat ja sogar die Union erkannt und wird die Ökosteuer nicht abschaffen ;)
Gleichzeitig wird meine Rentenversichung von allen Nichtarbeitnehmern
subventioniert - das sind auch die die normal nicht fahren müssen.
Der normale Arbeitnehmer hat also durch die Ökosteuer nicht weniger sondern
mehr in der Tasche - weil es ja nur eine Umverteilung ist (wohlgemerkt
für Arbeitnehmer - alle anderen haben den schwarzen Peter)

Die Aufregung darum kann ich nicht wirklich verstehen...

CU
Henning

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Re: Klimakatastrophe und political correctness

Christoph ⌂, (vor 8814 Tagen) @ Georg

Hallo Georg,

ich kann mich dir nur völlig anschließen.
Die Menschheit pustet seit der Industrialisierung Treibhausgase in die Luft. warum u.a. CO2 einen Treibhauseffekt erzeugt - also der Mechanismus - ist bekannt.
Der Ausstoß von Treibhausgasen steigt exponentiell an, die Temperatur global auch.
Klar, die Sonnenaktivität ist derzeit sehr hoch, aber das erklärt das nicht vollkommen. Ich hatte mal von Zahlen wie 50% hasugemacht gehört, 50% Sonne, aber ob das wirklich seriös ist, weiß ich nicht.

Fakt ist:
Wir verbrennen fossile Energieträger. Die Natur brauchte Jahrmillionen, um CO2 aus der Atmosphaere zu binden. Alles, was nicht mehr mit luft in Berührung kam und nicht vergärte, kennen wir als Kohle, Öl etc. Wir verbrennen all das. Gleichzeitig steigt die Temperatut global an.

Ich würde mal umgekehrt argumentieren:

Wir machen wirklich ein Globales Klimaexperiment. Doch keiner kennt den Ausgang (genau wie Georg sagte). Man müsste mir beweisen, dass dieser globale Ausstoß an CO2 das Klima NICHT beeinträchtigt, wir NICHT einer globalen Überhitzung, oder gar einer neuen Eiszeit entgegensehen.

Die ganzen Sprüche, dass niemand definitiv sagen kann, ob wir uns wirklich umbringen helfen nicht weiter.
Wenn ein neues Patent angemeldet wird, eine Maschine entwickelt wird, ein neues Auto oder sonstwas, dann muss gezeigt werden, dass das neue ungefährlich ist, dass das Auto nicht nach 100 km explodiert etc.
Diese Argumentation, man könne es nicht definitiv sagen, wie es wirklich weitergeht kann ich nciht nachvollziehen.

ES KANN SEIN, reicht das nicht, vorher umzulenken, bevor etwas passiert???

Und dass die Behauptung, dass es sein könne nicht aus der Luft gegriffen ist, das zeigt eben u. a. dass die extremen Witterungssituationen weltweit rasant steigen, dass die Niederschläge sich stärker konzentrieren, dass die Temperatur weltweit (nicht regional!) zunimmt, dass die Polkappen, speziell im Süden, abschmelzen (im Norden ist es schwierig zu belegen, da man das Eisvolumen nicht kennt).

Zu sagen, es sei Humbug die Gefahren des Klimawandels zu diskutieren und gegenzulenken finde ich hochgradig fahrlässig und unverantwortlich.

Welche Partei man denn nun wählen möchte, das ist jedem selbst überlassen. Darum geht es mir hier jedenfalls nicht. Ich möchte nur zu bedenken geben, dass eigentlich falschherum argumentiert wird. Die Unbedenklichkeit eines Experiments muss vorher geklärt werden, bevor man es startet.Wenn es ein geringes restrisiko gibt, gehen manche schon auf die Straße (z. B. Freilandpflanzungen bei genetisch veränderten Pflanzen - als Biologe habe ich hier eine nicht unbedingt "Sandalenöko"-konforme Meinung). Aber beim Klima, da muss man beweisen, dass es schlimm werden könne?! Warum nicht umgekehrt. Es ist ein Freilandexperiment, dessen Risiken erst abgeschätzt gehören.

Ich bin und bleibe Optimist und hoffe, dass nichts passiert. Wenn ich aber höre, es könne nichts passieren, dann finde ich das äußerst unseriös.

Grüße, Christoph

Hi Thomas,
Genau so sehe ich das auch.
Es ist doch immer wieder interessant zu sehen welche exotischen
Möchtergernklimaforscher
meinen sich zum Thema äußern zu können. Jetzt also kosmische
Strahlung. Es ist kaum zu glauben.
Auf kaum einem Gebiet wird einer absoluten Minderheit (höchstens 5%
der Klimaforscher bezweifelt einen maßgeblichen Einfluss des Menschen
auf unser Klima) eine derartige Medienpräsenz eingeräumt wie bei der
Klimaforschung.
Ist die Klimaerwärmung etwa 'political correct'?
Es geht um die Lenkungswirkung erhöhter Energiepreise. Ist das sooo schwer
zu kapieren? Wo die Kohle dann letztlich hinfließt ist egal. Wir müssen
uns JETZT Gedanken machen über alternative Energieversorgung. Und die
Gedanken
kommen am besten zustande wenn herkömmliche Energien verteuert werden.
Egal wie und womit.
Vielleicht sehr viel. Wenn wir es sicher wissen ist es vielleicht
zu spät.
Hat es. Aber: nicht in dieser Häufigkeit und regionaler Dichte: Orkane 1990;
Hitzesommer 1990,92,94; Oderflut 1997; Rheinhochwasser 1993,95;
Pfingsthochwasser 1999; Lothar 1999; Elbe 2002; vor 2 Tagen Südfrankreich
650 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit (nie dagewesen sowas in Europa).
Kann sein. Aber glaubst Du im Ernst dass es die Atmosphäre einfach so
hinnimmt, wenn wir die GESAMTEN fossilen Brennstoffe in die Luft jagen,
die sich in Jahrmillionen angesammelt haben und damit dem
Kohlenstoffkreislauf entzogen waren? Wir machen da ein gewagtes Experiment
von dem keiner weiß wie es ausgeht. Mag sein, dass es negative
Rückkopplungen gibt, die das CO2 wieder binden und alles ist in Butter.
Aber was wenn nicht, oder wenn gar das Gegenteil der Fall ist?
Die Erde ist jetzt schon an der Grenze der Belastbarkeit mit 6 Mrd.
Menschen. Kommt noch eine markante Klimaänderung hinzu ist Schluss
mit Lustig. Dann war das 20. Jhdt. ein Zuckerschlecken in Sachen
Kriege und Verteilungskämpfe im Vergleich zu dem was dann passieren
würde.
Georg

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

albi, (vor 8814 Tagen) @ gottfried

das ganze theater wird von veranwortunglosen sogenannten klimaexperten
produziert
ich beschäftige mich aus sicherheitsgründen schon lang mit dem wetter( pilot)
wenn ich schon diesen seltsamen inder sehe der sich immer im fernsehen als
klimaexperte aufspielt aber keine ahnung von garnix hat
kann mich schon die wut packen
wo waren sie denn?? die wetterexperten?? bei der katasthrope in sachsen????
das war wenn man sich etwas auskennt leicht zu sehen
daß es eine katastrophe geben wird
ich weise nur darauf hin, daß es einen tag vorher schon in österreich
groß überschwemmungen gab und es abzusehen war ,daß sich das ganze nach sachsen
verlagern wird
naja mit einer normalen meinung erreicht man ja keine schlagzeile

was war den mit waldsterben 1980??
die nordsee stirbt?? 1989
mit einer atomaren nacht falls die ölquellen in kuwait alle brennen?
alles nur panikmache
jeder vulkanausbruch produziert mehr dreck als die menschheit es kann

im übrigen weise ich daraufhin
für diese hurrikansaison waren 12schwere hurrikans vorausgesagt
aber entwickelt hat sich bis jetzt ( die saison ist mehr als halb vorbei)
nur ein kleiner ( hurrikansaison im atlantik)
im frühen mittelalter war es Z.B viel wärmer als heute
um 1890 dafür viel kälter ( damals haben gletscher ganze dörfer niedergewalzt)
zur zeit der römer war die heutige sahara die kornkammer Roms
alles nur panikmache von ideologen und verantwortungslosen politikern
mir würde da noch einiges dazu einfallen aber ich will hier kein buch
schreiben
albi

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

Georg, (vor 8814 Tagen) @ albi

Hi Albi,
da muss ich aber widersprechen.

das ganze theater wird von veranwortunglosen sogenannten klimaexperten
produziert

Wieso verantwortungslos? Wie kommst du denn darauf? Kennst Du welche persönlich?

wo waren sie denn?? die wetterexperten?? bei der katasthrope in sachsen????
das war wenn man sich etwas auskennt leicht zu sehen
daß es eine katastrophe geben wird
ich weise nur darauf hin, daß es einen tag vorher schon in österreich
groß überschwemmungen gab und es abzusehen war ,daß sich das ganze nach
sachsen
verlagern wird

Also das ist nun wirklich totaler Humbug. Die Starkniederschläge waren schon
Tage im voraus gut von den Computermodellen erfasst und sowohl zeitlich
wie auch räumlich im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten
vorhergesagt. Dass dann bei der Weitervermittlung von Informationen
an die zuständigen Behörden Pannen passiert sind, bzw. die Situation
falsch eingeschätzt wurde steht hingegen außer Zweifel, hat aber mit der
Vorhersage an sich nix zu tun.

was war den mit waldsterben 1980??

Nach wie vor aktuell, nur eben aus den Schlagzeilen verschwunden.

mit einer atomaren nacht falls die ölquellen in kuwait alle brennen?

Fehleinschätzunge eines einzigen Forschers. Allen anderen (auch mir)
war klar, dass da nix passieren kann, weil die Energie der Brände niemals
aussreicht um Rußpartikel in die Stratosphäre zu befördern wo sie längere
Zeit verbleiben und somit das Wetter beeinflussen könnten.

jeder vulkanausbruch produziert mehr dreck als die menschheit es kann

Unterschätze die Menschheit nicht....

im übrigen weise ich daraufhin
für diese hurrikansaison waren 12schwere hurrikans vorausgesagt
aber entwickelt hat sich bis jetzt ( die saison ist mehr als halb vorbei)
nur ein kleiner ( hurrikansaison im atlantik)

Und was hat das mit der Klimaerwärmung zu tun? Kannst ja selber
bessere Vorhersagen machen. Meistens sind die Hurrikanvorhersagen nämlich recht
gut und wie du berreits sagtest ist die Saison erst halb rum.
Da kann noch viel passieren.

im frühen mittelalter war es Z.B viel wärmer als heute
um 1890 dafür viel kälter ( damals haben gletscher ganze dörfer
niedergewalzt)

Nix da viel wärmer. Ungefähr ähnlich warm. Die vergangenen 15 Jahre waren
die wärmsten der vergangenen 1000 Jahre !!

zur zeit der römer war die heutige sahara die kornkammer Roms

Und mal darüber nachgedacht warum sie es heute nicht mehr ist?

Georg

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

Thomas Pruß, (vor 8814 Tagen) @ Georg

Hi Georg,
da muss ich doch noch mal einhaken:

Mal ganz im Ernst: Du willst doch nicht wirklich behaupten, dass die Sahara heute so ist wie sie ist, weil wir zuviel Dreck in die Luft gepustet haben!? Wann soll das denn geschehen sein??
Nordafrika war zwar die Kornkammer des Römischen Reiches, doch die Wüste gab es damals auch schon. Die prähistorischen Zeichnungen weisen aber darauf hin, dass die Wüste etliche 10 bis 100tausend Jahre zuvor grün gewesen war. Aber das Wachstum der Sahara vollzog sich, in geologischen Zeiträumen betrachtet, ratzfatz OHNE menschlichen Einfluss.
Grüsslis
Thomas

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Re: Gedanken zu Bundestagswahl und Klimakatastroph

Georg, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

Hi Thomas,

da muss ich doch noch mal einhaken: Mal ganz im Ernst: Du willst doch nicht
wirklich behaupten, dass die Sahara heute so ist wie sie ist, weil wir
zuviel Dreck in die Luft gepustet haben!? Wann soll das denn geschehen
sein??

Natürlich nicht wegen dem Dreck, sondern wegen massiver Abholzung der
damaligen Wälder. Die Mittelmeerregion war nicht immer die offene
Macchienlandschaft wie wir sie heute kennen.
Sicher wäre die Nord-Sahara auch so verwüstet durch Änderungen in der
grossräumigen Zirkulation, aber der Mensch hat die Sache beschleunigt.

Georg

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Sahara Klimakatastrophe?

Thomas Pruß, (vor 8814 Tagen) @ Georg

ich geb’ dem Kind mal ’nen anderen Namen, damit es etwas beim Thema bleibt:

Georg, in der Zeit, in der die Sahara entstand, gab es weit und breit keine Zivilistation, die die Wälder rund ums Mittelmeer massiv abgeholzt hat. Das ist erst in „historischer“ Zeit geschehen,also etwa mit dem Auftreten der phönizischen Hochkultur. In der Zeit, zu der die Sahara entstand, herrschte auch dort noch „Steinzeit“.
Grüsslis
Thomas

Natürlich nicht wegen dem Dreck, sondern wegen massiver Abholzung der
damaligen Wälder. Die Mittelmeerregion war nicht immer die offene
Macchienlandschaft wie wir sie heute kennen.
Sicher wäre die Nord-Sahara auch so verwüstet durch Änderungen in der
grossräumigen Zirkulation, aber der Mensch hat die Sache beschleunigt.
Georg

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Re: Sahara Klimakatastrophe?

Georg, (vor 8814 Tagen) @ Thomas Pruß

ich geb’ dem Kind mal ’nen anderen Namen, damit es etwas beim Thema bleibt:
Georg, in der Zeit, in der die Sahara entstand, gab es weit und breit
keine Zivilistation, die die Wälder rund ums Mittelmeer massiv abgeholzt
hat. Das ist erst in „historischer“ Zeit geschehen,also etwa mit dem
Auftreten der phönizischen Hochkultur. In der Zeit, zu der die Sahara
entstand, herrschte auch dort noch „Steinzeit“.

Ich habe ja extra drauf hingewiesen, dass die Sahara aufgrund von Änderungen
in der Großräumigen Zirkulation vor ca. 4000 Jahren entstanden ist
(die Erdachse war stärker geneigt, zudem war der sonnenfernste Punkt der Erdbahn
im Nordwinter und nicht im Nordsommer wie jetzt).
Der Mensch hat aber die Ausdehnung der Wüste durch seine Aktivitäten
beschleunigt.

Georg

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Re: Gedanken......

Oktober, (vor 8814 Tagen) @ albi

Da ich mir immer brav wissenschaftliche und unabhängige Sendungen wie z.B. „Galileo“ auf Pro7 anschaue, möchte ich zu dem Themenkomplex auch was sagen:

Eine hausgemachte Klimaverschiebung gibt es nicht.
Wie soll auch das bischen Kohle, Erdöl etc. das wir seit über 100 Jahren in die Umwelt blasen irgend etwas bewirken. Und wenn`s einem wirklich zu warm wird, macht man halt die Fenster auf.

Wir brauchen kein Dosenpfand.
Auf den Dosen ist nämlich überall der grüne Punkt drauf und der sagt einem, dass man ein gutes Gewissen haben darf. Und Dosen sind „in“ wie man in jedem Straßengraben sehen kann.

Waldsterben, saurer Regen, BSE und anderes unappetitliches Zeugs ist Schnee von gestern.
Wenn das anders wäre, hätten wir schon längst wieder davon im Fernsehen gehört.

Oktober

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was ist die Erde, ein Klumpen?

Mannes, (vor 8813 Tagen) @ albi

Hallo Leute
Ihr diskutiert hier so theoretisch über die Erde und das was Ihre Haut oder Hülle vom Menschen angetan wird.
Ich habe gestern den ganzen Tag darüber nachdenken müssen, ob die Erde ein Lebewesen oder ein irgendwie Seelenbehaftetes Wesen ist.
Wie steht es dann um den Parasit Mensch. Wenn es uns juckt kratzen wir uns.
Wir Menschen sind kaum in der Lage die Dinge wie sie wirklich sind wahrzunehmen. Wir glauben ständig, was wir uns aus den Informationen unserer fünf Sinne zusammenwürfeln und weil wir das nach dem Schafprinzip alle tun, würden wir die Welt verstehen wir wir sie sehen.
Da sind wir gründlich auf dem Holzweg.
Wir sollten versuchen mit vielen kreativen Ansätzen das Wesen- / den Klumpen-
"Erde" zu denken. Unsere Vorfahren hatten da meines Erachtens mehr Grips in der Birne, als wir mit unseren Formeln.
Ist die Welt ein Wesen, brauchen wir auf jeden Fall andere Wahrnehmungen und eine andere, darauf gestüzte ""Logik"", um das Problem, oder vielleicht auch die geistige Symbiose Erde - Mensch, zu verstehen bzw. diese weiter zuentwickeln .
Gruß Mannes

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versuchs mal mit psilocybinhaltigen pilzen ;-) *oT*

druide, (vor 8813 Tagen) @ Mannes

- kein Text -

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Re: klimaabkühlung

albi, (vor 8814 Tagen) @ gottfried

Hallo Pilzfreunde,
seit ein paar Wochen geht mir die Frage nicht mehr aus dem Kopf, ob das
verstärkte Auftreten von Naturkatastrophen in weiten Teilen Europas in
diesem Jahr ein erstes Anzeichen einer beginnenden Klimakatastrophe ist.
Gestern nun habe ich genau diese Fragestellung im Hörfunk aus berufenem
Mund gehört. Wissenschaftler diskutieren und Journalisten berichten
bereits über ein solches Horror- Szenarium. Kritiker mögen diesen Leuten
entgegen halten, dass es keine Beweise für so schlimme Befürchtungen gibt.
Andererseits kann ich mich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, dass
Naturkatastrophen in dieser Häufigkeit Normalität sind oder gar künftig
werden könnten.
In Hinblick auf die Bundestagswahlen in wenigen Tagen sollten wir- nicht wie
sonst üblich- ausschließlich der Partei unsere Stimme geben, die uns für
die nächsten vier Jahre den höchsten Lebensstandard verspricht. Ich denke,
wir sollten die Prioritäten künftig endlich anders setzen: An erster
Stelle muss die Frage stehen, welche konkreten Maßnahmen tust du Partei
für Umwelt-, Klima- und Katastrophenschutz? Und dann geht es uns und
später auch unseren Kindern gut- garantiert!
Wählt also verantwortungsbewusst, denn niemand weiß, ob es nicht schon
wirklich 5 vor 12 ist..!
Gruß g
Anm. Die Frage, ob ein solcher Beitrag in ein Pilzforum gehört, sollte sich
jeder selbst beantworten!

stelle dir mal hier eine klimaabkühlung vor
ist dir klar auf welchem breitengrad wir hier leben??????
guck vielleicht mal auf eine karte !!!!!!!!!!!!
new york liegt auf der höhe von neapel
und wir auf der höhe von labrador!!!!!!!!!!!!!!!
im übrigen hatten wir hier schon öfter ein klima wie sibirien
vor nur!!!!!!!!!! 10000 jahren war hier ein großer teil des landes
mit gletschern bedeckt
albi

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"es haben ja alle so recht..."

Holger, (vor 8814 Tagen) @ gottfried

seufzte schon Tucholsky - nur Rechthaben reicht nicht aus wenn es um die Zukunft geht. Also wer kann: Tun ist besser. Was? Na ja, jeder nach seiner Überzeugung!

Viel Spass bei Allem!
Holger

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Re: (Subjektives) Fazit

gottfried, (vor 8812 Tagen) @ gottfried

Hallo Pilzfreunde,
nachdem offensichtlich das Thema „Bundestagswahl und Klimakatastrophe“ seinen
Reiz etwas verloren hat, einige Stichwörter, die mir bei der Lektüre der Postings spontan eingefallen sind, wobei diese Zusammenstellung nicht die Reihenfolge der Beiträge wiederspiegelt:

sachlich
Generalabrechnung
nachdenklich
abwegig
exakt
gut recherchiert
gewagt
aus der Luft gegriffen
langatmig
riskant
arrogant
hart aber fair
Thema verfehlt
Unverbindlich
Wischiwaschi
Hypothese
guter Pilzkenner aber schlechter Analytiker
weitblickend
inkompetent
Argumente, die nicht bewiesen sind
Friede, Freude, Eierkuchen
könnte auch von mir sein
so einfach ist das nicht

Ich hoffe, dass auch bei den Forumteilnehmern ohne Wortmeldung ein Nachdenken zu diesen Themen einsetzt. Und wohltuend empfand ich, dass die Fairness gewahrt wurde! Danke
Gruß g