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Hebeloma circinans *PIC*

Helmut, (vor 3897 Tagen)

Liebe Fälblingsfreunde,

im August 2011 begegnete mir am Funtensee nahe an der österreichischen Grenze eine Hebeloma, die ich jetzt erst als H. circinans nachbestimmt habe. Sie wuchs unter Pinus mugo im subalpiner Bereich in ca. 1800 m auf karstigem Kalkboden.

Kurzbeschreibung:
Etwas größere Art mit bräunlich-ockerlichem Hut, der stellenweise bereift wirkt (v. a. Rand), auf bräunlichem Grund weißlich überzogenem Stiel, der Überzug reißt später natterig auf; Cortina auch an jungen Frk. nicht beobachtet; Geruch rettichartig

Mikroskopie:
Sporen 8,5-10,5 x 5,5-6 µm, selten abnorme bis 12 x 7,5 µm, dicht ornamentiert, schwach dextrinoid; Cheilozystiden zylindrisch bis schwach langgestreckt keulig, 35-65 x 6-8 (Apex) µm; Kaulozystiden ähnlich den Cheilozystiden, oben sehr zahlreich in dem weißlichen „Belag“

Diskussion: Gegen H. circinans spricht der Rettichgeruch (nach Vesterholt Tee-Geruch). Allerdings teilen diese Ansicht nicht alle Autoren, Moser (1983) schreibt z. B. „Ger. angenehm, Ges. rettichartig, bitter“. Die Cheilozystiden sollten 4-7 µm breit sein (hier 6-8(9) µm).

Gruß

Helmut

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Re: Hebeloma circinans - Cheilozystiden *PIC*

Helmut, (vor 3897 Tagen) @ Helmut

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Re: Hebeloma circinans - Sporen *PIC*

Helmut, (vor 3897 Tagen) @ Helmut

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Re: Hebeloma circinans

interhias ⌂, (vor 3897 Tagen) @ Helmut

Servus Helmut,

bis auf den Rettichgeruch passt das ganz gut für H. circinans, finde ich.
Ein wichtiges Merkmal wären noch die von der Basis her immer auffallend bräunenden Stiele, hast du dir da was notiert?

Beste Grüße
Hias