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Inocyben 2016 *PIC*

interhias ⌂, (vor 3565 Tagen)

Servus zusammen,

zur Auflockerung der Froststarre im Forum zeige ich euch ein paar Risspilze aus der vergangenen Saison.

Nr. 3: Inocybe queletii Konrad
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Nr. 8: Inocybe tenuicystidiata E. Horak & Stangl
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Nr. 11: Inocybe stellatospora (Peck) Massee
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Nr. 14: Inocybe margaritispora (Berk.) Sacc.
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Diese Art - obwohl deutschlandweit nicht unbedingt selten - habe in Oberbayern zum ersten Mal gefunden.

Nr. 16: Inocybe vulpinella Bruylants
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Nr. 18: Inocybe javorkae Babos & Stangl
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Diese schöne Inocybe hatte ich zum ersten Mal bei einem Mykologentreffen 2011 in einem faszinierenden Flusstal an der österreichischen Grenze gefunden. 5 Jahre habe ich gebraucht, um dorthin zurückzukehren. Inocybe javorkae war erfreulicherweise auch wieder da. Aber an solchen Episoden merkt man, dass die menschliche Lebenszeit für die Bedürfnisse von Schwammerlfreunden katastrophal zu kurz bemessen ist.

Ausführliche Dokus zu den Kollektionen findet ihr unter den angegebenen Kollektionsnummern auf dieser Seite.

Beste Grüße

Re: Inocyben 2016

Doris, (vor 3564 Tagen) @ interhias

Hallo Matthias,

Ich bewundere Deine Bilder und wie gut Du Dich in dieser schwierigen Gattung auskennst. Sehr interessant auch Deine Homepage, was für eine umfassende Doku und diese Präzision, wow, jetzt weiß ich, wo ich nachschlagen kann und vergleichen, danke.

Du musst ein Geduldsmensch sein, bin ich nicht.

Grüße Doris

Gute Idee, das mit der Frostperioden-Auflockerung, tut richtig gut.

Re: Inocyben 2016

Fulgor, (vor 3564 Tagen) @ Doris

Gute Idee, das mit der Frostperioden-Auflockerung, tut richtig gut.

Dem möchte ich mich anschließen. Danke für das Zeigen.

LG in die Runde

Thomas

Re: Inocyben 2016

Andreas 2, (vor 3564 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,
super Pilze, super Bilder und wie von dir gewohnt vorbildlich dokumentiert. Etwas im Zweifel bin ich mit der I. vulpinella. Sie sieht etwas untypisch aus, makroskopisch fast wie ein Pilz aus der Jacobi-Gruppe. Auch sehe ich kaum die typisch granuliert-blasigen Sporen. Allerdings habe ich hier die Beobachtung gemacht, dass sich das in KOH nach einiger Zeit auflöst. Eine zündende Idee , welche glattsporige Inocybe hier noch in Frage kommen könnte, kann ich leider auch nicht bieten. Noch eine Frage. Wie grenzt du eigentlich Inocybe tenuicystidiata von obscurobadia ab?

"... Aber an solchen Episoden merkt man, dass die menschliche Lebenszeit für die Bedürfnisse von Schwammerlfreunden katastrophal zu kurz bemessen ist."

Wie recht du hast!

Beste Grüße
Andreas

Re: Inocyben 2016

interhias ⌂, (vor 3563 Tagen) @ Andreas 2

Hallo Hias,
super Pilze, super Bilder und wie von dir gewohnt vorbildlich dokumentiert.
Etwas im Zweifel bin ich mit der I. vulpinella. Sie sieht etwas untypisch
aus, makroskopisch fast wie ein Pilz aus der Jacobi-Gruppe. Auch sehe ich
kaum die typisch granuliert-blasigen Sporen. Allerdings habe ich hier die
Beobachtung gemacht, dass sich das in KOH nach einiger Zeit auflöst. Eine
zündende Idee , welche glattsporige Inocybe hier noch in Frage kommen
könnte, kann ich leider auch nicht bieten. Noch eine Frage. Wie grenzt du
eigentlich Inocybe tenuicystidiata von obscurobadia ab?
"... Aber an solchen Episoden merkt man, dass die menschliche Lebenszeit
für die Bedürfnisse von Schwammerlfreunden katastrophal zu kurz bemessen
ist."
Wie recht du hast!
Beste Grüße
Andreas

Servus Andreas,

deine Beobachtung bezüglich der vulpinella-Sporen kann ich nur bestätigen: Der granuliert-blasige Inhalt ist in KOH nicht so augenfällig wie bei Frischmaterial in Wasser, aber auch die Dickwandigkeit und Form der Sporen von I. vulpinella ist sehr charakteristisch, finde ich.
Ich bin mit absolut nicht sicher, ob I. tenuicystidiata und I. obscurobadia zwei verschiedene Arten sind, aber meine 11 Kollektionen, die ich hier eingeordnet habe, sehen zumindest teilweise schon abenteuerlich verschieden aus. Ich denke, die im Beitrag beschriebene Kollektion ist das, was Stangl mit I. tenuicystidiata gemeint hat, deshalb habe ich diesen Namen verwendet.
2010 war ich mal der Meinung, ich könnte die Arten trennen, vergleiche hierzu die Kollektionen Nr. 4, 17 und 22 auf meiner 2010er Inocyben-Seite.

Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich hoffe, dass Dittes Forschungsarbeit Klarheit bringt.

Beste Grüße
Hias