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Asco-/Morchel-Fotostrecke April/Mai *PIC*

UmUlmHerum, (vor 1994 Tagen)

Hallo miteinander!

Als tolles Morcheljahr kann ich diese Saison bisher nicht bezeichen, aber a bisserl was geht immer – im Gegensatz zu 2020, da hatte ich keine einzige Morchel zu Gesicht bekommen! Auf wissenschaftliche Namen bei den Speise- und Spitzmorcheln verzichte ich – zuviel im Umbruch durch die Genetik, dem Gaumen ist das egal.

2. April 21:
Die Anemonen-Becherlinge haben ihre Hoch-Zeit (Nähe Erbach/Donau):
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Und die ersten Morchel-Becherlinge erscheinen im selben Wald, dazwischen stehen diese winzigen Lamellenpilze, die sich ein Woche später als Flammulaster granulosus (nach Moser) entpuppt haben:
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Am 17. April 21 gab es schon mehr Morchel-Becherlinge, diese vom Iller-Auwald bei Senden, noch keine Morcheln – nur ein Beutefoto, weil zu wenig Zeit zum vor-Ort-Fotografieren:
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25. April 21: Die ersten beiden Speisemorcheln, ziemlich klein, aber sporen schon aus (ein Hangquellgebiet am Ulmer Hochsträß auf gut 600 mNN):
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Am 4. Mai 21 fanden sich diese beiden Spitzmorchel im Rindenmulch in Erbach/Donau:
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Am 8. Mai 21 war ich wieder ohne Kamera in einem Gebiet unterwegs, in dem im Frühjahr immer verschiedene Becherlinge fruktifizieren. Diesmal gab es eine morsche Fichten-"Rugel" mit 12 ausgewachsenen Größten Scheiblingen (Discina/Gyromitra perlata/ancilis) – die sind UmUlmHerum/Hochsträß häufig. Weitaus weniger häufig sind hier die Hochgrippten Lorcheln (Hevella acetabulum) – in einer Forststraßen-Böschung standen über 30 Exemplare in allen Größen, bis 6 cm Schüssel-Ø. Einen davon habe ich für Studiofotos mitgenommen, siehe unten. Außerdem gab es noch einen Buchenwald-Becherling (Peziza arvernensis), da sollten aber noch mehr kommen.
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9. Mai 21: Wieder unterwegs im Hangquellgebiet am Hochsträß – eine einzelne Käppchen-Morchel (Morchella semilibera) ... und einige neue Speisemorcheln, die rechte stand wirklich "in" dieser Distel:
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10. Mai 21 – jetzt muss man dranbleiben... im Illerholz ließen sich zu Zweit in 2,5 Std. 650 g Speise- und Käppchen-Morcheln ernten, wobei wir von den rund 30 wunderschönen Käppchen-Morcheln nur 13 mitnahmen, die teilweise schon von den Hunden umgetreten waren. Von den Speise-Morcheln waren viele schon madig...
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Abschließendes Foto der "Jadgstrecke":
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Am 12. Mai 21 war ich nochmal im Quellgebiet, aber es war nix nachgekommen. Dafür regnete es schon wieder. Wir sind jetzt auf insgesamt rund 70 Liter Niederschlag in letzten 14 Tagen, das läßt hoffen...

Viele Grüße – Rika

Re: Asco-/Morchel-Fotostrecke April/Mai

Doris, (vor 1994 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

sehr schön, Deine Frühlings-Pilz-Strecke.

Rimimumos und Käppchen-Morcheln hab ich auch gefunden. Ich hab den Eindruck, den Käppchen macht das Eschensterben nichts aus, während Speisemorcheln bei mir aufgegeben haben.

Ich bleib auch lieber bei den deutschen Namen, da kann man nicht soo falsch liegen.

Liebe Grüße
Doris

Re: Asco-/Morchel-Fotostrecke April/Mai

UmUlmHerum, (vor 1993 Tagen) @ Doris

Hallo Rika,
sehr schön, Deine Frühlings-Pilz-Strecke.
Rimimumos und Käppchen-Morcheln hab ich auch gefunden. Ich hab den Eindruck,
den Käppchen macht das Eschensterben nichts aus, während Speisemorcheln
bei mir aufgegeben haben.
Ich bleib auch lieber bei den deutschen Namen, da kann man nicht soo falsch
liegen.
Liebe Grüße
Doris

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Hallo Doris,

weder die Speisemorcheln noch die Eschen haben aufgegeben. Meinen Beobachtungen nach wachsen am Fuß abgestorbener Eschen keine Speisemorcheln mehr, erkennbar schon vor dem Austrieb an der beschädigten Rinde im untersten Stammbereich, da ist die Bastschicht trocken und tot. Aber es gibt noch etliche lebende Eschen und gaaanz viel junge Bäumchen. Seit 4-5 Jahren sehe ich keinerlei Eschentriebwelke mehr! Achtet mal selber drauf: die Welke ist früher immer gegen Ende Juni aufgetreten. Meine Vermutung ist, dass die Eschen inzwischen bereits ein Gegenmittel gefunden haben, um die Nebenfruchtform (die die Saftbahnen der Eschen verstopft) in Schach zu halten. Die Hauptfruchtform Hymenoscyphus fraxineus/pseudoalbidus findet man hingegen bei feuchter Witterung regelmäßig und nachwievor auf den vorjährigen Blattspindeln am Boden.
Ein interessanter Link zum Thema mit (endlich mal!) sinnvollen Ratschlägen für die Forstwirtschaft: https://www.waldwissen.net/de/waldwirtschaft/schadensmanagement/pilze-und-nematoden/mer...

Und noch was ist mir aufgefallen: es gibt inzwischen wieder recht viele Ulmen, auch schon mit Stamm-Ø > 20 cm, die ja ebenfalls mit "einer der Speisemorchelarten" verbandelt sind. So langsam lerne ich sie zu erkennen, auch wenn noch keine Blätter/Blüten da sind.

Also: tapfer weitersuchen ;-))

LG – Rika