Re: Holunderpilz - Judasohr
Hallo Pilzfans,
nach einigen erfolglosen Besuchen meiner bekannten Stellen bin ich dann heute
(bei richtigem Schmuddelwetter) doch noch an einem neuen Platz in der Nähe von
Rümmingen auf einem richtig alten Holunderstamm in ~2 m Höhe fündig geworden.
Viele Grüße an Euch alle sendet aus Basel
Rainer
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Hallo Rainer,
dass sich die Judasohren derzeit sehr rar machen, ist mir auch schon aufgefallen. Dein Fund hängt vermutlich mit dem dicken Stamm (sehr alter Holunder) zusammen – der konnte in der Niederschlagszeit Mitte Nov. bis Dez. wohl genügend durchfeuchten, um dann Frk. zu produzieren. Ich vermute, dass der trockene Herbst daran (mit-)schuld ist – das ganze Totholz, das nicht unmittelbaren Bodenkontakt hatte, war und ist schon wieder ausgetrocknet. Auch die Austern setzten hier erst Ende Dezember an (sonst oft schon Primordien im Oktober), die Fichtenzapfen-Rüblinge sind ebenfalls weitgehend ausgeblieben.
Viele Grüße – Rika