Hallo Rika,
um ehrlich zu sein, da bin ich überfragt. Waldmäßig sind dort Buchen (ab und zu Erlen) mit viel Bruchholz und aktuell Schlägerungsarbeiten.
Viele Exemplare waren direkt im Moos bei Steinen (oder am Weg) - siehe "Tatort-Foto". Bei
https://www.pilzmuseum.at/pilze/zinnoberroter-kelchbecherling/ heißt es
---Dieser attraktive Ascomyzet gehört zu den frühesten Pilzen im Jahr. Wesentlich seltener ist der Linden-Kelchbecherling Sarcoscypha emarginata
mit etwas kleineren Fruchtkörpern und anderen Mikromerkmalen. Er wächst zur gleichen Zeit, oft an Lindenholz.
Es gibt noch eine dritte Art, die sehr ähnlich aussieht und zeitgleich fruktifiziert: Der österreichische Kelchbecherling Sarcoscypha austriaca.
Diese drei Pilzarten sind nur miskroskopisch zu bestimmen.
Ich muß Deine Frage daher leider unbeantwortet lassen.
Interessant finde ich noch, daß er als RL3 (gefährdet) gilt, obwohl er -
wenn ich einschlägigen Fundberichten glauben soll - auch mancherorts massig (so wie bei mir) auftritt.
Ich war auch ganz begeistert von den vielen Farbpunkten - das Pilzjahr beginnt recht gut - einige Judasohren waren auch noch in der Nähe.
Viele Grüße aus Basel sendet Dir
Rainer
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Hallo Rainer,
dank´ Dir für das Frühjahrsfeuerwerk – sehr schön!
Wie sicher bist Du Dir mit Sarcoscypha coccinea? Ich hatte bisher
"nur" S. jurana (auf Linde) und S. austriaca (ist der häufigste
der drei Arten).
Viele Grüße – Rika
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