Hallo Thomas,
bei dem Fluß handelt es sich um die Donau. Die Iller ist von der gezeigten Stelle auch nicht weit weg, da beide unweit davon ineinander münden. Die Halbinsel dazwischen wird immer wieder mal überflutet, wovon Unmengen von herumliegendem Treibholz zeugen. Erfreulicherweise räumt das auch niemand weg. Deine Vermutung eines Hochwasserschadens könnte also schon zutreffen.
In diesem Fall scheint es sich aber um einen bakteriellen Erreger zu handeln. Markus Blaschke, dem das Posten hier aus irgendeinem Grund mißlang, schrieb mir per mail eben folgendes:
"Hallo,
da muss ich leider enttäuschen nicht immer sind es die Pilze die
Nekrosen an den Bäumen verursachen. Auch wenn die Esche
auch an der Rinde durch einen Pilz aus der Gattung Nectria
befallen werden kann, handelt es sich hier um einen
Bakterienkrebs der Esche, verursacht durch ein Bakterium aus der
Gruppe Pseudomonas syringae. Im Gegensatz zum recht
regelmäßigen Eschenkrebs durch die Nektria sind die Nekrosen
durch das Bakterium meisst sehr unregelmäßig und gekröseartig.
Gruß
Markus Blaschke"
Gruß und vielen Dank
Ralph