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"pilzmikroskopie"von bruno erb und weitere fragen.

martin, (vor 8598 Tagen)

ich möchte in das mikroskopieren von pilzen einsteigen. hierbei bin ich auf das buch "pilzmikroskopie" von bruno erb gestoßen. leider ist die letzte ausgabe von 1983, nicht mehr erhältlich und wird nicht weiter verlegt. auch ist es antiquarisch (im internet) nirgends aufzufinden. wer kann mir seine ausgabe verkaufen oder bezugsquellen nennen? oder gibt es ähnlich spezifische literatur?

desweiteren möchte ich mir ein gutes mikroskop zulegen. mich würde das labormikroskop "lmk" von bresser interessieren, mit bis zu 1350-facher vergrößerung. ist dies zum mikroskopieren von pilzen geeignet und ausreichend? oder welches mikroskop würdet ihr empfehlen?

herzlichen dank vorab für euere hilfe!
mfg
martin

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Re: "pilzmikroskopie"von bruno erb und weitere fra

Wolfgang, (vor 8597 Tagen) @ martin

ich möchte in das mikroskopieren von pilzen einsteigen. hierbei bin ich auf
das buch "pilzmikroskopie" von bruno erb gestoßen. leider ist
die letzte ausgabe von 1983, nicht mehr erhältlich und wird nicht weiter
verlegt. auch ist es antiquarisch (im internet) nirgends aufzufinden. wer
kann mir seine ausgabe verkaufen oder bezugsquellen nennen? oder gibt es
ähnlich spezifische literatur?
desweiteren möchte ich mir ein gutes mikroskop zulegen. mich würde das
labormikroskop "lmk" von bresser interessieren, mit bis zu
1350-facher vergrößerung. ist dies zum mikroskopieren von pilzen geeignet
und ausreichend? oder welches mikroskop würdet ihr empfehlen?
herzlichen dank vorab für euere hilfe!
mfg
martin

Hallo Martin,

ich kenne den Hersteller nicht, habe aber gerade auf die Seite www.bresser.de geschaut.

Leider verschweigt er wichtige Informationen: die Qualität der Optik entscheidet sich nicht nach der Vergrößerung, sondern nach der Auflösung. Diese ist aber nicht angegeben. Wenn Du nur mal aus Interesse ein paar Sporen anschauen willst, reicht wahrscheinlich das "Biolam BLK" aus, das bei Bresser gerade für 299Euro im Sonderangebot ist. (das LMK hat kein Meßokular und nur einen Mono-okularen Tubus und nur ein 90x-Objektiv und ist daher ungeeignet). Du wirst allerdings rasch an die Grenzen stoßen, und dann keine Erweiterungsmöglichkeiten haben. Die 6W-Lampe wird wohl etwas funzelig sein.

Ein Qualitätsmikroskop, das man uneingeschränkt für Pilzmikroskopie empfehlen kann, kostet aber mindestens das Dreifache!

Vor dem Mikroskopkauf solltest Du unbedingt die Mikrofibel von www.mikroskopie-muenchen.de 'runterladen und lesen. Dort werden auch Hersteller empfohlen.

Für den Einstieg in Pilzmikroskopie ist ein Kurs bei Walter Pätzold (www.pilzzentrum.de) immer noch der bequemste Weg. Den Erb/Mattheis kannst Du Dir bei einer Bibliothek (oder ggf bei mir) ausleihen und kopieren - auch wenn die Farbphotos dann viel Wert verlieren - es ist der Text das wichtigste.

Viele Grüße,

Wolfgang Prüfert

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Re: "pilzmikroskopie"von bruno erb und weitere fra

martin, (vor 8597 Tagen) @ Wolfgang

hallo wolfgang,
danke für deine hinweise, hat mich womöglich vor einem fehlkauf gerettet. :-)
das biolam lmk hab ich bei einem anbieter als neuware für 219 euro gefunden
http://www.burkhards-shop.de/electronik/index.htm?d_5725000_Bresser_Biolam_LMK279.htm
aber wie du meinst, offenbar nicht geeignet. allerdings suche ich schon ein monookulares, weil ich auf einem auge fast nix seh, und mir so alle stereoeffekte flöten gehen.
ich werd mir die seite die du nennst mal ansehen, sind sicher wertvolle hinweise dort.
ich suche schon ein mikroskop, mit dem man richtig arbeiten kann. welches benutzt denn du, falls du....

danke für dein angebot mit dem erb/mattheis, hab da aber schon jemanden, bei dem ich das kopieren könnte.

betreff mikroskopieren lernen mache ich ggf. im september in königsbrunn den pilzsachverständigenkurs, da werden mikroskopierkenntnisse ebenso gelehrt.

aber nochmal vielen dank!
viele grüße
martin

Hallo Martin,
ich kenne den Hersteller nicht, habe aber gerade auf die Seite
www.bresser.de geschaut.
Leider verschweigt er wichtige Informationen: die Qualität der Optik
entscheidet sich nicht nach der Vergrößerung, sondern nach der Auflösung.
Diese ist aber nicht angegeben. Wenn Du nur mal aus Interesse ein paar
Sporen anschauen willst, reicht wahrscheinlich das "Biolam BLK"
aus, das bei Bresser gerade für 299Euro im Sonderangebot ist. (das LMK hat
kein Meßokular und nur einen Mono-okularen Tubus und nur ein 90x-Objektiv
und ist daher ungeeignet). Du wirst allerdings rasch an die Grenzen
stoßen, und dann keine Erweiterungsmöglichkeiten haben. Die 6W-Lampe wird
wohl etwas funzelig sein.
Ein Qualitätsmikroskop, das man uneingeschränkt für Pilzmikroskopie empfehlen
kann, kostet aber mindestens das Dreifache!
Vor dem Mikroskopkauf solltest Du unbedingt die Mikrofibel von
www.mikroskopie-muenchen.de 'runterladen und lesen. Dort werden auch
Hersteller empfohlen.
Für den Einstieg in Pilzmikroskopie ist ein Kurs bei Walter Pätzold
(www.pilzzentrum.de) immer noch der bequemste Weg. Den Erb/Mattheis kannst
Du Dir bei einer Bibliothek (oder ggf bei mir) ausleihen und kopieren -
auch wenn die Farbphotos dann viel Wert verlieren - es ist der Text das
wichtigste.
Viele Grüße,
Wolfgang Prüfert

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Re: "pilzmikroskopie"von bruno erb und weitere fra

Wolfgang, (vor 8597 Tagen) @ martin

hallo wolfgang,
danke für deine hinweise, hat mich womöglich vor einem fehlkauf gerettet. :-)
das biolam lmk hab ich bei einem anbieter als neuware für 219 euro gefunden

http://www.burkhards-shop.de/electronik/index.htm?d_5725000_Bresser_Biolam_LMK279.htm
aber wie du meinst, offenbar nicht geeignet. allerdings suche ich schon ein
monookulares, weil ich auf einem auge fast nix seh, und mir so alle
stereoeffekte flöten gehen.
ich werd mir die seite die du nennst mal ansehen, sind sicher wertvolle
hinweise dort.
ich suche schon ein mikroskop, mit dem man richtig arbeiten kann. welches
benutzt denn du, falls du....
danke für dein angebot mit dem erb/mattheis, hab da aber schon jemanden, bei
dem ich das kopieren könnte.
betreff mikroskopieren lernen mache ich ggf. im september in königsbrunn den
pilzsachverständigenkurs, da werden mikroskopierkenntnisse ebenso gelehrt.
aber nochmal vielen dank!
viele grüße
martin

Hallo Martin,

ich selbst habe ein Olympus-Mikroskop mit fast allen Extras, das den Wert eines Kleinwagens hat. Sowas braucht man aber nicht wirklich.

In der Regel ist man mit einem der Markenhersteller (Top-End: Zeiss, Olympus, Leitz,... Mittelfeld: Hund, Askania... ) gut bedient, denn man will ja noch in 20 Jahren Ersatzteile kaufen.

Essenziell sind ein 100x/1.25 Ölimmersionsobjektiv, ein 40x/0.65 Durchlichtobjektiv, ein Messokular und eine gute, geregelte Beleuchtung.

Phasenkontrast ist ein ziemlich teures Extra, das man bei Pilzen mehr wegen der Bequemlichkeit als wegen des Erkenntnisgewinns einsetzt.

Wenn irgendwann eine Digitalkamera als Aufsatz folgen soll, ist die modernere "Unendlich-Optik" vorzuziehen.

Wolfgang

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"Mikroskopierkurs" ;-) in Königsbrunn

Birgit, (vor 8597 Tagen) @ martin

Hallo martin,

betreff mikroskopieren lernen mache ich ggf. im september in königsbrunn den
pilzsachverständigenkurs, da werden mikroskopierkenntnisse ebenso gelehrt.

soweit ich Christoph Hahn und sein Programm verstanden habe, werden in dem Kurs wichtige Mikromerkmale von bestimmten Pilzarten und/oder Pilzgattungen erklärt und anhand von Beispielen gezeigt und nicht der Umgang mit dem Mikroskop und das Präparieren (wobei Lamellenquetschpräparate ja noch relativ einfach und schnell gehen, aber Huthautquerschnitte und Lamellenquerschnitte schon "etwas" Übung erfordern) und die Verwendung bestimmter Chemikalien etc. ... . Der Mikroskopierkurs in Hornberg dauert eine Woche und das ist wohl beim besten Willen nicht auch noch in eine einwöchige Ausbildung zum Pilzberater zu quetschen ;-). Aber CHristoph wird sich hoffentlich noch dazu äußern, ich hoffe daß ich ihn da nicht falsch verstanden habe (und seine Lehrfähigkeiten unterschätzt habe ;-)).

Grüße

Birgit

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Mikoskopie beim PSV-Kurs,Anmerkungen zum Mikroskop

Christoph ⌂, (vor 8597 Tagen) @ martin

betreff mikroskopieren lernen mache ich ggf. im september in königsbrunn den
pilzsachverständigenkurs, da werden mikroskopierkenntnisse ebenso gelehrt.

Hallo martin,

Birgit hat es im Prinzip richtig verstanden. Das Mikroskopieren ist für Pilzsachverständige nur für den Fall wichtig, dass sie im Vergiftungsfall in Krankenhäusern (oder daheim, wenn sie sich das Material schicken lassen) die gegessenen Pilzarten bestimmen können. Und da das für alle PSV potntiell der Fall sein könnte, sollte jeder die Möglichkeit haben, sich dort zu vertiefen. Die allerersten grundlagen hierfür werden geschaffen. Mehr aber nicht.
Insofern sind nur prinzipielle Dinge Inhalt des Kurses. Es ist nur ein Punkt. Wenn Du also den Kurs nur wegen des Mikroskopierens mitmachen möchtest, so must Du das bedenken. Ein spezieller Mikroskopierkurs geht da weit mehr in die Tiefe. Bei genügend großem Interesse kann ich sowas gerne auch anbieten.
Wenn Du ein eigenes Mikroskop hast, kann ich dir gerne im Verlauf des PSV-Kurses immer wieder direkte Tipps geben. Da haben wir genug Zeit für. Wenn du kein eigenes Mikroskop hast, kannst du dich natürlich viel schlechter während der Bestimmungsübungen mit der Anatomie beschäftigen.

Also zusammenfassend:
1.) Der PSV-Kursist kein Mikroskopierkurs im eigentlichen Sinne, sondern befasst sich nur nebenbei damit und umfasst nur die ersten Grundlagen.
2.) Wenn Du ein eigenes Mikroskop mitbringst, haben wir nebenbei genug Zeit, sich damit entsprechend zu beschäftigen, aber auch das ist nichtmit einem Mikroskopierkurs gleichzusetzen.
3.) Natürlich würde es mich freuen, wenn Du den Kurs besuchen möchtest. Ich will aber keinen falschen Eindruck erwecken - drum sage ich das mit dem Mikroskopieren ganz offen. - Du kannst mich auch gerne direkt anschreiben und Fragen zum Kurs stellen.

Viele Grüße
Christoph
www.sysoek.de

P.S.: ich selber habe ein Olypmpus CH-2 und bin sehr zufrieden. Insgesamt finde ich, dass die potentielle Ausbaufähigkeit des Mikroskops wichtig ist. Nicht, dass man, wenn man mehr haben will, wiedre ein neues kaufen muss und so draufzahlt. Da spare ich lieber ein wenig länger, hab dann was g'scheits, als dass ich mir zweimal was kaufen muss.
Ich hab mein CH2 Stück für Stück aufgerüstet. Nur Interferenzkontrast geht mit dem Modell nicht (Beleuchtung zu schwach/schlecht), aber das kann sich eh kein Normalsterblicher leisten. Fängt sp bei 7500 Euro an, meines Wissens nach. An der Uni arbeite ich viel damit, aber privat - ausgeschlossen.
Übrigens hat Werner E. hier über Mikroskope sich beraten lassen. Such mal im Archiv...

Nochmals Grüße
Christoph

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Re: Mikoskopie beim PSV-Kurs,Anmerkungen zum Mikro

martin, (vor 8597 Tagen) @ Christoph

hallo christoph,
ich denke, ich habe den pilzsachverständigenkurs, den du anbietest, schon als das begriffen, was es eigentlich ist. aufgrund der dauer des kurses können natürlich nicht vertiefte mikroskopierkenntnisse vermittelt werden, anderes steht dort im vordergrund. gerade deswegen wollte ich mich zeitig vorher damit beschäftigen. aber ich hab schon gemerkt, daß das autodidaktisch nicht so leicht, und ein gutes mikroskop nicht aus der portokasse zu bezahlen ist. ich denke, bevor ich in meiner begeisterung irgendein mikroskop kaufe, das nicht sonderlich geeignet ist (brasser biolam lmk), stelle ich das mit dem mikroskopieren erstmal zurück. vielleicht bekomme ich bei deinen kurs noch ideen dazu.
jedenfalls vielen dank für die vielen anregungen, ich komme ggf. nochmals auf dich zu.
grüße
martin

Hallo martin,
Birgit hat es im Prinzip richtig verstanden. Das Mikroskopieren ist für
Pilzsachverständige nur für den Fall wichtig, dass sie im Vergiftungsfall
in Krankenhäusern (oder daheim, wenn sie sich das Material schicken
lassen) die gegessenen Pilzarten bestimmen können. Und da das für alle PSV
potntiell der Fall sein könnte, sollte jeder die Möglichkeit haben, sich
dort zu vertiefen. Die allerersten grundlagen hierfür werden geschaffen.
Mehr aber nicht.
Insofern sind nur prinzipielle Dinge Inhalt des Kurses. Es ist nur ein Punkt.
Wenn Du also den Kurs nur wegen des Mikroskopierens mitmachen möchtest, so
must Du das bedenken. Ein spezieller Mikroskopierkurs geht da weit mehr in
die Tiefe. Bei genügend großem Interesse kann ich sowas gerne auch
anbieten.
Wenn Du ein eigenes Mikroskop hast, kann ich dir gerne im Verlauf des
PSV-Kurses immer wieder direkte Tipps geben. Da haben wir genug Zeit für.
Wenn du kein eigenes Mikroskop hast, kannst du dich natürlich viel
schlechter während der Bestimmungsübungen mit der Anatomie beschäftigen.
Also zusammenfassend: 1.) Der PSV-Kursist kein Mikroskopierkurs im
eigentlichen Sinne, sondern befasst sich nur nebenbei damit und umfasst
nur die ersten Grundlagen.
2.) Wenn Du ein eigenes Mikroskop mitbringst, haben wir nebenbei genug Zeit,
sich damit entsprechend zu beschäftigen, aber auch das ist nichtmit einem
Mikroskopierkurs gleichzusetzen.
3.) Natürlich würde es mich freuen, wenn Du den Kurs besuchen möchtest. Ich
will aber keinen falschen Eindruck erwecken - drum sage ich das mit dem
Mikroskopieren ganz offen. - Du kannst mich auch gerne direkt anschreiben
und Fragen zum Kurs stellen.
Viele Grüße
Christoph
www.sysoek.de
P.S.: ich selber habe ein Olypmpus CH-2 und bin sehr zufrieden. Insgesamt
finde ich, dass die potentielle Ausbaufähigkeit des Mikroskops wichtig
ist. Nicht, dass man, wenn man mehr haben will, wiedre ein neues kaufen
muss und so draufzahlt. Da spare ich lieber ein wenig länger, hab dann was
g'scheits, als dass ich mir zweimal was kaufen muss.
Ich hab mein CH2 Stück für Stück aufgerüstet. Nur Interferenzkontrast geht
mit dem Modell nicht (Beleuchtung zu schwach/schlecht), aber das kann sich
eh kein Normalsterblicher leisten. Fängt sp bei 7500 Euro an, meines
Wissens nach. An der Uni arbeite ich viel damit, aber privat -
ausgeschlossen.
Übrigens hat Werner E. hier über Mikroskope sich beraten lassen. Such mal im
Archiv...
Nochmals Grüße
Christoph

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Re: "pilzmikroskopie"von bruno erb und weitere fra

Mischi, (vor 8597 Tagen) @ martin

Hallo Martin

Ich war vor drei Jahren in der gleichen Situation wie Du und kann somit gut nachfühlen.

Ich hatte das Glück anfangs ein wenig gebrauchtes Mik unseres Vereins (Kaps/Wetzlar) den Winter durch benützen zu können, was mir zum Einstieg in die Grundtechnik verhalf. (Anmerk: Vorbildlich diese Haltung, nicht wahr?) Dabei lernte ich auch gewisse Dinge zu schätzen, wie z.B. eine gute Beleuchtung. Ich habe in Folge die Standardbeleuchtung mit einer Halogenlampe (20W) umgerüstet, was viel brachte.

Die Tatsache, dass zwischen einem Mittelklasse-Mikroskop (800-1200€) und der besseren (meist auch viel teureren > 2000€) Variante eines Spitzenmikroskops Welten bestehen, lernte ich in einigen Kursen und Studienwochen mit erfahrenen Hobbymykologen. (Da kostet ein Objektiv alleine schnell mal soviel wie gutes Mittelklasse-Mik - nur - ob man das wirklich braucht?)

Als Tip möchte ich Dir die Mikrofibel empfehlen, die Du Dir einfach runterladen und ausdrucken kannst:

http://www.weihenstephan.org/~fsrklauhenk/fibel/download.html

Dort findest du wertvolle Tips und ein spezielles Kapitel zum Mikroskopkauf.

Gruss, Michel

PS.
Aus meiner Erfahrung mit einem Phasenkontrastmikroskop (Nikon Labophot), welches ich bei meiner Arbeit in einem Mikrobiologielabor brauche, lernte ich die Phasenkontrasteinrichtung zu schätzen und möchte sie auch bei der Pilzmikroskopie nicht mehr missen! (Man sieht halt ungefärbte, durchsichtige Elemente deutlicher und eben mit Kontrast!!!) Mein jetziges Mik ist eines der Marke Hund (Will V300) mit Halogenbeleuchtung und einem einfachen Phako-kondensor (Platte zum reinschieben, aber nur beim 40 er Objektiv) Ich habe es Occasion für 700 € erstanden, musste aber nochmals 500€ für die Revision aufwenden.
Also, lass Dir genug Zeit und such Dir jemanden, der viel Erfahrung hat, denn es wird viel Ramsch angeboten, wie Du aus den anderen Antworten auch schon entnehmen konntest...

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Warum gibt es keine Neuauflage?

Ziggy, (vor 8596 Tagen) @ martin

Es ist schon allein durch seine Bilder ein Buch zum Durchblättern.
Ich bin gerade dabei, es für mich einzuscannen und auf CD zu pressen.
Kein idealer Ersatz für einen Bibliophilen aber wohl die einzige Möglichkeit für mich, zu einer halbwegs akzeptablen Kopie zu kommen.
Wie sieht es rechtlich mit dem europäischen Copyright aus – ist es verboten Kopien anderen Mykophilen zukommen zu lassen (selbstverständlich kostenlos)
Der Autor wird scheinbar nicht geschädigt, da das Buch ja schon seit langem vergriffen ist.

lg
Ziggy

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Re: Warum gibt es keine Neuauflage?

Peter, (vor 8596 Tagen) @ Ziggy

Hallo Ziggy,

das Kopieren oder Scannen und Brennen nur für den eigenen Bedarf ist straffrei.

Die Weitergabe (egal ob Verkauf oder Geschenk) verletzt das Copyright und ist selbstverständlich eine strafbare Handlung! Die Ausrede "ich schädige niemanden" lässt sich dabei nicht aufrecht erhalten.

Ob es eine Neuauflage vielleicht einmal geben wird, vermag wohl momentan niemand zu beurteilen.

Grüße

Peter

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Restexemplare sind noch erhältlich!

Peter, (vor 8596 Tagen) @ martin

Hallo Martin,

wende dich an die Schwarzwälder Pilzlehrschau Hornberg. Da gibt es noch Restexemplare. (Pilzlehrschau.Paetzold.JEC@t-online.de)

Freundl. Grüße

Peter Reil

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Re: Restexemplare sind noch erhältlich!

martin, (vor 8595 Tagen) @ Peter

hallo peter,
vielen dank für den tip, ich hab gleich mal hingeschrieben.
viele grüße
martin

Hallo Martin,
wende dich an die Schwarzwälder Pilzlehrschau Hornberg. Da gibt es noch
Restexemplare. (Pilzlehrschau.Paetzold.JEC@t-online.de )
Freundl. Grüße
Peter Reil