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getrocknete Morcheln

elfi ⌂, (vor 9774 Tagen)

Hallo an alle morchelliebhaber!
Auch ich warte schon sehnsüchtig auf Morcheln,aber
das wird noch dauern. Bei uns liegt 40 cm Schnee.
Ich habe auch noch massenweise getrocknete Spitz-
morcheln in meinen vorratsgläsern. Liebe Pilzfee
ich wäre sehr neugierig was Dich die Pilze gekostet
haben. Nun zum kochen: Morcheln immer in milch
einweichen, sie bekommen ihren "samtigen" geschmack
wie frische. Einweichmilch wegschütten oder im
Kühlschrank als soßenwürze aufheben, aber nicht
zu lange. Man kann sie auch in eiswürfelbehältern
portioniert einfrieren und nach bedarf verkochen.
Ganze Morcheln kann man mit einer Spritze mit brät,
spinatmus, karottenmus oder schnecken -so man die
als pilzgänger mag- füllen. Schmeckt toll.
Guten appetit.

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Re: getrocknete Morcheln

Dieter, (vor 9774 Tagen) @ elfi

Hallo an alle morchelliebhaber!
Auch ich warte schon sehnsüchtig auf Morcheln,aber
das wird noch dauern. Bei uns liegt 40 cm Schnee.
Ich habe auch noch massenweise getrocknete Spitz-
morcheln in meinen vorratsgläsern. Liebe Pilzfee
ich wäre sehr neugierig was Dich die Pilze gekostet
haben. Nun zum kochen: Morcheln immer in milch
einweichen, sie bekommen ihren "samtigen" geschmack
wie frische. Einweichmilch wegschütten oder im
Kühlschrank als soßenwürze aufheben, aber nicht
zu lange. Man kann sie auch in eiswürfelbehältern
portioniert einfrieren und nach bedarf verkochen.
Ganze Morcheln kann man mit einer Spritze mit brät,
spinatmus, karottenmus oder schnecken -so man die
als pilzgänger mag- füllen. Schmeckt toll.
Guten appetit.

Hallo Elfi,
sag mir, wie bereitest Du die Schnecken zu?
Ich hab das auch schon versucht, weiß aber
nicht, wie man um ein vierstündiges Kochen
herumkommt.
Gruß Dieter

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Re: getrocknete Morcheln

sandro, (vor 9774 Tagen) @ Dieter

Hallo an alle morchelliebhaber!
Auch ich warte schon sehnsüchtig auf Morcheln,aber
das wird noch dauern. Bei uns liegt 40 cm Schnee.
Ich habe auch noch massenweise getrocknete Spitz-
morcheln in meinen vorratsgläsern. Liebe Pilzfee
ich wäre sehr neugierig was Dich die Pilze gekostet
haben. Nun zum kochen: Morcheln immer in milch
einweichen, sie bekommen ihren "samtigen" geschmack
wie frische. Einweichmilch wegschütten oder im
Kühlschrank als soßenwürze aufheben, aber nicht
zu lange. Man kann sie auch in eiswürfelbehältern
portioniert einfrieren und nach bedarf verkochen.
Ganze Morcheln kann man mit einer Spritze mit brät,
spinatmus, karottenmus oder schnecken -so man die
als pilzgänger mag- füllen. Schmeckt toll.
Guten appetit.

Hallo Elfi,
sag mir, wie bereitest Du die Schnecken zu?
Ich hab das auch schon versucht, weiß aber
nicht, wie man um ein vierstündiges Kochen
herumkommt.
Gruß Dieter

Hallo Elfi, hallo Dieter,

eines habe ich noch nie verstanden: warum geben Kochbücher sets den Hinweis das Einweichwasser von Trockenpilzen wegzuschütten? Ähnlich absurd wäre es frische Trüffeln mit Ketchup zu "genießen". Nichts für ungut Elfi aber ich habe das zu Anfang meiner "Kochkarriere" auch so gehalten, habe jedoch dann festgestellt das jedes Pilzgericht wesentlich besser schmeckt wenn man das Pilzwasser (Milch) mit der Soße einreduziert. Da hab ich mich dann erst mal geärgert das ich sozusagen jahrelang die Pilze entwürzt hatte um den Sud dann zu entsorgen.
Ein schönes Rezept für Schnecken mit Morcheln, weil schnell zu bereitet (ohne lästiges Füllen der Morcheln mit den Schnecken): Für 12 Schnecken/Morcheln 1 Kl.Zwiebel od. Schalotten+1 Knoblauchzehe fein hacken, zus. mit 1 Tl. gehacktem Parmaschinken (od. sonstigem luftgertr.) in Olivenöl kurz anbraten, Schnecken+Morcheln zufügen, dann weiterschmoren auf kl. Flamme. Die blätter von 1 Zweig Thymian (od getr. 1/2 Tl.) zugeben. Nach einigen Minuten das genze mit etwa 1 Tl. Mehl bestäuben, kurz mitschmoren dann mit dem Einweichwasser und einem guten tr. Weißwein (1/2 Gl.) ablöschen.Kleiner Tipp: ich weiche die Pilze immer direkt in der, dem Gericht hinzuzufügenden Flüssigkeit ein, so muß ich nicht elend lange auf´s eindampfen der Soße warten. Nun einreduzieren bis die Soße sämig ist. Wem es beliebt der kann Schnecken/Morcheln entfernen, die Soße mit dem Zauberstab pürieren und das ganze mit 1 El. Sahne legieren. Danach Schnecken/Morcheln natürlich wieder hinzufügen. Buon Apetito.

Gruß, Sandro

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Re: getrocknete Morcheln

Sandro, (vor 9774 Tagen) @ sandro

Ach ja, dazu reicht man frisches Weißbrot oder auch ein bischen Pasta.

Gruß, Sandro

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Re: getrocknete Morcheln

Dieter, (vor 9774 Tagen) @ sandro

Hallo an alle morchelliebhaber!
Auch ich warte schon sehnsüchtig auf Morcheln,aber
das wird noch dauern. Bei uns liegt 40 cm Schnee.
Ich habe auch noch massenweise getrocknete Spitz-
morcheln in meinen vorratsgläsern. Liebe Pilzfee
ich wäre sehr neugierig was Dich die Pilze gekostet
haben. Nun zum kochen: Morcheln immer in milch
einweichen, sie bekommen ihren "samtigen" geschmack
wie frische. Einweichmilch wegschütten oder im
Kühlschrank als soßenwürze aufheben, aber nicht
zu lange. Man kann sie auch in eiswürfelbehältern
portioniert einfrieren und nach bedarf verkochen.
Ganze Morcheln kann man mit einer Spritze mit brät,
spinatmus, karottenmus oder schnecken -so man die
als pilzgänger mag- füllen. Schmeckt toll.
Guten appetit.

Hallo Elfi,
sag mir, wie bereitest Du die Schnecken zu?
Ich hab das auch schon versucht, weiß aber
nicht, wie man um ein vierstündiges Kochen
herumkommt.
Gruß Dieter

Hallo Elfi, hallo Dieter,
eines habe ich noch nie verstanden: warum geben Kochbücher sets den Hinweis das Einweichwasser von Trockenpilzen wegzuschütten? Ähnlich absurd wäre es frische Trüffeln mit Ketchup zu "genießen". Nichts für ungut Elfi aber ich habe das zu Anfang meiner "Kochkarriere" auch so gehalten, habe jedoch dann festgestellt das jedes Pilzgericht wesentlich besser schmeckt wenn man das Pilzwasser (Milch) mit der Soße einreduziert. Da hab ich mich dann erst mal geärgert das ich sozusagen jahrelang die Pilze entwürzt hatte um den Sud dann zu entsorgen.
Ein schönes Rezept für Schnecken mit Morcheln, weil schnell zu bereitet (ohne lästiges Füllen der Morcheln mit den Schnecken): Für 12 Schnecken/Morcheln 1 Kl.Zwiebel od. Schalotten+1 Knoblauchzehe fein hacken, zus. mit 1 Tl. gehacktem Parmaschinken (od. sonstigem luftgertr.) in Olivenöl kurz anbraten, Schnecken+Morcheln zufügen, dann weiterschmoren auf kl. Flamme. Die blätter von 1 Zweig Thymian (od getr. 1/2 Tl.) zugeben. Nach einigen Minuten das genze mit etwa 1 Tl. Mehl bestäuben, kurz mitschmoren dann mit dem Einweichwasser und einem guten tr. Weißwein (1/2 Gl.) ablöschen.Kleiner Tipp: ich weiche die Pilze immer direkt in der, dem Gericht hinzuzufügenden Flüssigkeit ein, so muß ich nicht elend lange auf´s eindampfen der Soße warten. Nun einreduzieren bis die Soße sämig ist. Wem es beliebt der kann Schnecken/Morcheln entfernen, die Soße mit dem Zauberstab pürieren und das ganze mit 1 El. Sahne legieren. Danach Schnecken/Morcheln natürlich wieder hinzufügen. Buon Apetito.
Gruß, Sandro

Vielen Dank für das Rezept, aber wie bereitest Du
die Schnecken vor, werden die Schneckenfüße noch gekocht, nachdem
man sie vom Gedärme und vom Haus abgetrennt hat,
oder gleich so weiterverarbeitet - bei mir werden sie dann zäh.

Grüße, Dieter

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Re: getrocknete Morcheln

Sandro, (vor 9774 Tagen) @ Dieter

Hallo an alle morchelliebhaber!
Auch ich warte schon sehnsüchtig auf Morcheln,aber
das wird noch dauern. Bei uns liegt 40 cm Schnee.
Ich habe auch noch massenweise getrocknete Spitz-
morcheln in meinen vorratsgläsern. Liebe Pilzfee
ich wäre sehr neugierig was Dich die Pilze gekostet
haben. Nun zum kochen: Morcheln immer in milch
einweichen, sie bekommen ihren "samtigen" geschmack
wie frische. Einweichmilch wegschütten oder im
Kühlschrank als soßenwürze aufheben, aber nicht
zu lange. Man kann sie auch in eiswürfelbehältern
portioniert einfrieren und nach bedarf verkochen.
Ganze Morcheln kann man mit einer Spritze mit brät,
spinatmus, karottenmus oder schnecken -so man die
als pilzgänger mag- füllen. Schmeckt toll.
Guten appetit.

Hallo Elfi,
sag mir, wie bereitest Du die Schnecken zu?
Ich hab das auch schon versucht, weiß aber
nicht, wie man um ein vierstündiges Kochen
herumkommt.
Gruß Dieter

Hallo Elfi, hallo Dieter,
eines habe ich noch nie verstanden: warum geben Kochbücher sets den Hinweis das Einweichwasser von Trockenpilzen wegzuschütten? Ähnlich absurd wäre es frische Trüffeln mit Ketchup zu "genießen". Nichts für ungut Elfi aber ich habe das zu Anfang meiner "Kochkarriere" auch so gehalten, habe jedoch dann festgestellt das jedes Pilzgericht wesentlich besser schmeckt wenn man das Pilzwasser (Milch) mit der Soße einreduziert. Da hab ich mich dann erst mal geärgert das ich sozusagen jahrelang die Pilze entwürzt hatte um den Sud dann zu entsorgen.
Ein schönes Rezept für Schnecken mit Morcheln, weil schnell zu bereitet (ohne lästiges Füllen der Morcheln mit den Schnecken): Für 12 Schnecken/Morcheln 1 Kl.Zwiebel od. Schalotten+1 Knoblauchzehe fein hacken, zus. mit 1 Tl. gehacktem Parmaschinken (od. sonstigem luftgertr.) in Olivenöl kurz anbraten, Schnecken+Morcheln zufügen, dann weiterschmoren auf kl. Flamme. Die blätter von 1 Zweig Thymian (od getr. 1/2 Tl.) zugeben. Nach einigen Minuten das genze mit etwa 1 Tl. Mehl bestäuben, kurz mitschmoren dann mit dem Einweichwasser und einem guten tr. Weißwein (1/2 Gl.) ablöschen.Kleiner Tipp: ich weiche die Pilze immer direkt in der, dem Gericht hinzuzufügenden Flüssigkeit ein, so muß ich nicht elend lange auf´s eindampfen der Soße warten. Nun einreduzieren bis die Soße sämig ist. Wem es beliebt der kann Schnecken/Morcheln entfernen, die Soße mit dem Zauberstab pürieren und das ganze mit 1 El. Sahne legieren. Danach Schnecken/Morcheln natürlich wieder hinzufügen. Buon Apetito.
Gruß, Sandro

Vielen Dank für das Rezept, aber wie bereitest Du
die Schnecken vor, werden die Schneckenfüße noch gekocht, nachdem
man sie vom Gedärme und vom Haus abgetrennt hat,
oder gleich so weiterverarbeitet - bei mir werden sie dann zäh.
Grüße, Dieter

Hi Dieter,

meißt verwende ich Küchenfertige Schnecken aus der Dose in Ermangelung von frischen. Komme ich mal in den seltenen Genuß frischer, lebender Schnecken habhaft zu werden so werfe ich sie (lebendig) in kaltes Wasser und erhitze dieses dann. Die Schnecken kommen dann heraus und befinden sich wenige minuten später in den ewigen Jagdgründen. Danach popele ich Sie aus dem Gehäuse und verarbeite Sie. Irgendetwas aus der Schnecke heraustrennen tue ich nicht (sind ja eh so klein). Muß man auch nicht wenn man die Tiere wenn sie noch leben einige Tage ohne Nahrung verweilen läßt. Dabei wird der Darm gründlich entleert. Zäh werden Schnecken eigentlich nur wenn Sie zu heiß gekocht / Gebraten werden. Schmoren ist besser.

Gruß, Sandro

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Schnecken

Wolfgang B, (vor 9773 Tagen) @ Sandro

Wo Ihr gerade vom Säubern redet und "Darmentleerung": letztes Jahr hatte ich in meiner Küche für zwei, drei Wochen auf einem großen Teller "Susi" und "Lisa" wohnen, zwei ausgewachsene Weinbergschnecken. Die hab ich fotografiert, so zum Spaß mit Salat etc. dekoriert. Zum Aufessen ist es nicht gekommen, weil es eh nur zwei waren und außerdem meine Nichte energisch protestiert hat. Sie sind wieder in Freiheit gelandet.
Nun zur Entleerung vor dem Verzehr: ich habe meine beiden mit Grünzeug gefüttert, die waren total scharf auf frische Koreander-Blätter und dergleichen, Salat nur wenn's nichts anderes gab. Und man konnte beim Fressen zusehen, die waren ziemlich flink und niemals satt. Binnen Stunden war so eine Ration weg und überall fanden sich grasgrüne Kotstreifen. Die sahen irgendwie fast appetitlich aus.
Zurück zur Ausgangsfrage: wenn man einen Haufen Schnecken hat, könnte man sie ja statt sie hungern zu lassen, auch ein paar Tage mit Kräuternahrung "durchreinigen", vielleicht nehmen sie ja einen Teil des Geschmacks an ("Estragon-Schnecken ...etc.) und wenn was drin bleibt, kann man's garantiert mitessen. Ausserdem haben sie dann ein paar schöne Tage, bevor sie dran glauben müssen.
Bon apetit!

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Re: Schnecken

sandro, (vor 9772 Tagen) @ Wolfgang B

Wo Ihr gerade vom Säubern redet und "Darmentleerung": letztes Jahr hatte ich in meiner Küche für zwei, drei Wochen auf einem großen Teller "Susi" und "Lisa" wohnen, zwei ausgewachsene Weinbergschnecken. Die hab ich fotografiert, so zum Spaß mit Salat etc. dekoriert. Zum Aufessen ist es nicht gekommen, weil es eh nur zwei waren und außerdem meine Nichte energisch protestiert hat. Sie sind wieder in Freiheit gelandet.
Nun zur Entleerung vor dem Verzehr: ich habe meine beiden mit Grünzeug gefüttert, die waren total scharf auf frische Koreander-Blätter und dergleichen, Salat nur wenn's nichts anderes gab. Und man konnte beim Fressen zusehen, die waren ziemlich flink und niemals satt. Binnen Stunden war so eine Ration weg und überall fanden sich grasgrüne Kotstreifen. Die sahen irgendwie fast appetitlich aus.
Zurück zur Ausgangsfrage: wenn man einen Haufen Schnecken hat, könnte man sie ja statt sie hungern zu lassen, auch ein paar Tage mit Kräuternahrung "durchreinigen", vielleicht nehmen sie ja einen Teil des Geschmacks an ("Estragon-Schnecken ...etc.) und wenn was drin bleibt, kann man's garantiert mitessen. Ausserdem haben sie dann ein paar schöne Tage, bevor sie dran glauben müssen.
Bon apetit!

Hi Wolfgang,

gute Idee. Kräuter habe ich reichlich im Garten. Werde ich mal ausprobieren.
Gruß, Sandro

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Re: Schnecken

sandro, (vor 9772 Tagen) @ Wolfgang B

Wo Ihr gerade vom Säubern redet und "Darmentleerung": letztes Jahr hatte ich in meiner Küche für zwei, drei Wochen auf einem großen Teller "Susi" und "Lisa" wohnen, zwei ausgewachsene Weinbergschnecken. Die hab ich fotografiert, so zum Spaß mit Salat etc. dekoriert. Zum Aufessen ist es nicht gekommen, weil es eh nur zwei waren und außerdem meine Nichte energisch protestiert hat. Sie sind wieder in Freiheit gelandet.
Nun zur Entleerung vor dem Verzehr: ich habe meine beiden mit Grünzeug gefüttert, die waren total scharf auf frische Koreander-Blätter und dergleichen, Salat nur wenn's nichts anderes gab. Und man konnte beim Fressen zusehen, die waren ziemlich flink und niemals satt. Binnen Stunden war so eine Ration weg und überall fanden sich grasgrüne Kotstreifen. Die sahen irgendwie fast appetitlich aus.
Zurück zur Ausgangsfrage: wenn man einen Haufen Schnecken hat, könnte man sie ja statt sie hungern zu lassen, auch ein paar Tage mit Kräuternahrung "durchreinigen", vielleicht nehmen sie ja einen Teil des Geschmacks an ("Estragon-Schnecken ...etc.) und wenn was drin bleibt, kann man's garantiert mitessen. Ausserdem haben sie dann ein paar schöne Tage, bevor sie dran glauben müssen.
Bon apetit!

Hi Wolfgang,

gute Idee. Kräuter habe ich reichlich im Garten. Werde ich mal ausprobieren.
Gruß, Sandro

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Re: Schnecken

Birgit, (vor 9771 Tagen) @ sandro

Wo Ihr gerade vom Säubern redet und "Darmentleerung": letztes Jahr hatte ich in meiner Küche für zwei, drei Wochen auf einem großen Teller "Susi" und "Lisa" wohnen, zwei ausgewachsene Weinbergschnecken. Die hab ich fotografiert, so zum Spaß mit Salat etc. dekoriert. Zum Aufessen ist es nicht gekommen, weil es eh nur zwei waren und außerdem meine Nichte energisch protestiert hat. Sie sind wieder in Freiheit gelandet.
Nun zur Entleerung vor dem Verzehr: ich habe meine beiden mit Grünzeug gefüttert, die waren total scharf auf frische Koreander-Blätter und dergleichen, Salat nur wenn's nichts anderes gab. Und man konnte beim Fressen zusehen, die waren ziemlich flink und niemals satt. Binnen Stunden war so eine Ration weg und überall fanden sich grasgrüne Kotstreifen. Die sahen irgendwie fast appetitlich aus.
Zurück zur Ausgangsfrage: wenn man einen Haufen Schnecken hat, könnte man sie ja statt sie hungern zu lassen, auch ein paar Tage mit Kräuternahrung "durchreinigen", vielleicht nehmen sie ja einen Teil des Geschmacks an ("Estragon-Schnecken ...etc.) und wenn was drin bleibt, kann man's garantiert mitessen. Ausserdem haben sie dann ein paar schöne Tage, bevor sie dran glauben müssen.
Bon apetit!

Hi Wolfgang,
gute Idee. Kräuter habe ich reichlich im Garten. Werde ich mal ausprobieren.
Gruß, Sandro

Hallo Freunde,

ich will ja eigentlich kein Spielverderber sein, aber soviel ich weiß stehen "wilde" Weinbergschnecken unter Naturschutz. Kein Wunder, daß du nicht so viele gefunden hast Wolfgang. ZUmindestens in unseren bayrischen Breiten gibts die Biester ziemlioch selten.

Gruß

Birgit

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Re: Schnecken

Dieter, (vor 9771 Tagen) @ Birgit

Wo Ihr gerade vom Säubern redet und "Darmentleerung": letztes Jahr hatte ich in meiner Küche für zwei, drei Wochen auf einem großen Teller "Susi" und "Lisa" wohnen, zwei ausgewachsene Weinbergschnecken. Die hab ich fotografiert, so zum Spaß mit Salat etc. dekoriert. Zum Aufessen ist es nicht gekommen, weil es eh nur zwei waren und außerdem meine Nichte energisch protestiert hat. Sie sind wieder in Freiheit gelandet.
Nun zur Entleerung vor dem Verzehr: ich habe meine beiden mit Grünzeug gefüttert, die waren total scharf auf frische Koreander-Blätter und dergleichen, Salat nur wenn's nichts anderes gab. Und man konnte beim Fressen zusehen, die waren ziemlich flink und niemals satt. Binnen Stunden war so eine Ration weg und überall fanden sich grasgrüne Kotstreifen. Die sahen irgendwie fast appetitlich aus.
Zurück zur Ausgangsfrage: wenn man einen Haufen Schnecken hat, könnte man sie ja statt sie hungern zu lassen, auch ein paar Tage mit Kräuternahrung "durchreinigen", vielleicht nehmen sie ja einen Teil des Geschmacks an ("Estragon-Schnecken ...etc.) und wenn was drin bleibt, kann man's garantiert mitessen. Ausserdem haben sie dann ein paar schöne Tage, bevor sie dran glauben müssen.
Bon apetit!

Hi Wolfgang,
gute Idee. Kräuter habe ich reichlich im Garten. Werde ich mal ausprobieren.
Gruß, Sandro


Hallo Freunde,
ich will ja eigentlich kein Spielverderber sein, aber soviel ich weiß stehen "wilde" Weinbergschnecken unter Naturschutz. Kein Wunder, daß du nicht so viele gefunden hast Wolfgang. ZUmindestens in unseren bayrischen Breiten gibts die Biester ziemlioch selten.
Gruß
Birgit

Hallo Birgit,

Ich bin der Meinung, daß hier ebenso wie in vielen anderen
Bereichen gilt: solange man für den eigenen Schnabel ein paar
Schnecken sammelt, ist dies zu vertreten (man tut es ja nicht
jeden Tag). Anzuprangern ist der gezielte Raubbau.
Es gibt das "Schneckensammeln", wobei ganze Gegenden abgegrast
werden. Meistens sind das Kinder, die ihr Taschengeld aufbessern
indem sie für einen Spottpreis die Tiere zu den Sammelstellen
bringen. Es kommen dann einige Zentner zusammen, die nach Frankreich
gebracht werden, um bei uns als Französische Weinbergschnecken auf
dem Markt zu landen.

Gruß, Dieter

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Re: Schnecken

Birgit, (vor 9771 Tagen) @ Dieter

Hallo Freunde,
ich will ja eigentlich kein Spielverderber sein, aber soviel ich weiß stehen "wilde" Weinbergschnecken unter Naturschutz. Kein Wunder, daß du nicht so viele gefunden hast Wolfgang. ZUmindestens in unseren bayrischen Breiten gibts die Biester ziemlioch selten.
Gruß
Birgit

Hallo Birgit,
Ich bin der Meinung, daß hier ebenso wie in vielen anderen
Bereichen gilt: solange man für den eigenen Schnabel ein paar
Schnecken sammelt, ist dies zu vertreten (man tut es ja nicht
jeden Tag). Anzuprangern ist der gezielte Raubbau.
Es gibt das "Schneckensammeln", wobei ganze Gegenden abgegrast
werden. Meistens sind das Kinder, die ihr Taschengeld aufbessern
indem sie für einen Spottpreis die Tiere zu den Sammelstellen
bringen. Es kommen dann einige Zentner zusammen, die nach Frankreich
gebracht werden, um bei uns als Französische Weinbergschnecken auf
dem Markt zu landen.
Gruß, Dieter

Hallo Dieter,

in Gegenden wos viele davon gibt, laß ich mir das ja eingehen. Diese Verwendung ist auf jeden Fall sinnvoller als die Weinbergschnecken mit Schneckenkorn am Verspeisen des Gartensalats zu hindern. :-) Ich hab in meinem Garten allerdings noch nie Weinbergschnecken gefunden, während es Nacktschnecken zu Hunderten gibt. Gibts für die auch eine kulinarische Verwertung? ;-) Manche sind ja so groß, daß man mit 4-5 Stück glatt satt werden könnte.;-) Wenn ich allerdings an die Lungenwürmer bei Igeln denke, die wohl von den Schnecken übertragen werden, grausts mich dann doch zu sehr.

Irgendjemand hier im Forum hat mal geschrieben, daß Weinbergschnecken die Eier von Nacktschnecken fressen würden, daher wären sie mir im Garten sogar sehr willkommen und würden sicher nicht verspeist.

Grüße

Birgit

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Re: Schnecken

Bruno, (vor 9771 Tagen) @ Birgit

Hallo Dieter,
in Gegenden wos viele davon gibt, laß ich mir das ja eingehen. Diese Verwendung ist auf jeden Fall sinnvoller als die Weinbergschnecken mit Schneckenkorn am Verspeisen des Gartensalats zu hindern. :-) Ich hab in meinem Garten allerdings noch nie Weinbergschnecken gefunden, während es Nacktschnecken zu Hunderten gibt. Gibts für die auch eine kulinarische Verwertung? ;-) Manche sind ja so groß, daß man mit 4-5 Stück glatt satt werden könnte.;-) Wenn ich allerdings an die Lungenwürmer bei Igeln denke, die wohl von den Schnecken übertragen werden, grausts mich dann doch zu sehr.
Irgendjemand hier im Forum hat mal geschrieben, daß Weinbergschnecken die Eier von Nacktschnecken fressen würden, daher wären sie mir im Garten sogar sehr willkommen und würden sicher nicht verspeist.
Grüße
Birgit

Hallo Birgit,
ich glaub das war ich. Und ich muß gestehn, dass ich ich hier auch die Nachrichten über Schneckenrezepte mit Grausen lese.
Niemand kann mich von meiner Meinung abbringen, dass die solo wirklich nach nichts schmecken!
Und wenn sie dafür in langsam ansteigender Wassertemteratur zu Tode gequält werden, so habe ich vor jedem 8jährigen Respekt, der "zur Mutprobe" einer Helix den Kopf lebendig abbeißt, der leidet wenigstens noch etwas mit.
Ich finde die Konsistenz einer solchen toten Schnecke - vom tasten her!- wie vom aussehen ähnlich den getrockneten Kaugummis an der Unterseite eines Kinosessels. Vielleicht versuchen es einige Gourmets mal damit...?
Ah, bah!
Bruno
PS Schön, wieder von Dir zu hören/lesen!

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Re: Schnecken

Pilzfee, (vor 9770 Tagen) @ Bruno

Hi, Bruno,

meine bisherigen Schneckenerfahrungen (zweimal gekaufte Exemplare) haben mich zu dem gleichen Ergebnis kommen lassen: sie schmecken nach dem, was man dazutut. Bestenfalls noch so ähnlich wie Hühnerherzen.

Pilzfee

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Re: getrocknete Morcheln

elfi ⌂, (vor 9771 Tagen) @ Dieter

Hallo Dieter!
Leider kommst Du ums kochen nicht herum. Nach dem
schneckenhungern - so haben wir es immer gemacht -
kommt das kochende schneckenbad, einige minuten,
dann werden die schnecken aus den häusern geholt,
der darm vom fuß geschnitten und mit viel salz
durchgeknetet. Das salz muß wieder gut ausgespült
werden. Im dampfkochtopf mit wurzelgemüse kann man
die 4 Stunden auf 2 reduzieren. Jetzt sind die
schnecken doch so weit geschrumpft, daß man sie
leicht in frische morcheln stopfen kann, denen man
den stiel etwas höher abschneidet, damit die
öffnung größer wird. In feiner brühe die morcheln
gar ziehen lassen. Gleich so mit frischen kräutern
als suppe essen, in weißwein gegart als vorspeise,
in Sahnesoße !bitte ohne mehl! nur die Sahne
reduzieren, zu wild-schwein -reh -hase -rebhuhn,
es gehen auch pariser kalbschnitzel.
Viel arbeit viel gut!

Mahlzeit elfi
P.S. getrocknete morchelstiele mörsern oder malen
und unter schnitzelpanat mischen. Wenig arbeit auch
viel gut!

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Re: getrocknete Morcheln

Dieter, (vor 9771 Tagen) @ elfi

Hallo Dieter!
Leider kommst Du ums kochen nicht herum. Nach dem
schneckenhungern - so haben wir es immer gemacht -
kommt das kochende schneckenbad, einige minuten,
dann werden die schnecken aus den häusern geholt,
der darm vom fuß geschnitten und mit viel salz
durchgeknetet. Das salz muß wieder gut ausgespült
werden. Im dampfkochtopf mit wurzelgemüse kann man
die 4 Stunden auf 2 reduzieren. Jetzt sind die
schnecken doch so weit geschrumpft, daß man sie
leicht in frische morcheln stopfen kann, denen man
den stiel etwas höher abschneidet, damit die
öffnung größer wird. In feiner brühe die morcheln
gar ziehen lassen. Gleich so mit frischen kräutern
als suppe essen, in weißwein gegart als vorspeise,
in Sahnesoße !bitte ohne mehl! nur die Sahne
reduzieren, zu wild-schwein -reh -hase -rebhuhn,
es gehen auch pariser kalbschnitzel.
Viel arbeit viel gut!
Mahlzeit elfi
P.S. getrocknete morchelstiele mörsern oder malen
und unter schnitzelpanat mischen. Wenig arbeit auch
viel gut!

Hallo Elfi,

Danke für die Rezepttips, ich freu mich darauf, es
auszuprobieren. Die Vorbereitung der Schnecken habe
ich auch so ähnlich gemacht (nach einem Rezept von
Luce Hölltaler - ein sehr gutes Kochbuch übrigens),
beim Kochen hat mich dann allerdings die Geduld
verlassen.
Ein gutes Morchelrezept habe ich im Frühling
rausgefunden: diese einfach in Butter dünsten,
nachdem man evtl. darin etwas Zwiebel angedünstet
hat und nur mit Salz und Pfeffer würzen. Dazu eine
Wildkräutersoße: Kräuter wie Bärlauch, Knoblauchrauke,
Brunnenkresse, wilden Thymian und was man sonst so
findet im Weißweinsud köcheln lassen, etwas Sahne
dazu, würzen und durch ein Sieb passieren - lecker!!

Ciao, Dieter

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Einweichwasser und mehr Rezepte

Wolfgang Barina ⌂, (vor 9774 Tagen) @ elfi

Weiter unten stehts ja schon: das Einweichwasser von Morcheln, chnesischen Morcheln, Totentrompeten, getrockneten Shiitake etc. gehört auch für mich in die Sauce.
Aber ich hab noch was für Koch-Freaks: frische Morcheln mit Fisch-Farce (Hecht, Worlfsbarsch) füllen und in Brühe gar ziehen, dazu ein Weißwein-Butter-Sößchen (Vorsicht vor trockenen Modeweinen, es muß schon etwas voller und ziemlich säurefrei sein), vielleicht ein, zwei Stangen Spargel etc. etc. - Frühling, ich sehne mich nach Dir!

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Danke für die Rezepthinweise

Pilzfee, (vor 9773 Tagen) @ elfi

Hi, Elfi,

vielen Dank an Dich (und die anderen) für die Hinweise zur Zubereitung. Habs noch gar nicht geschafft, die Dinger zu verwerten.

Der Preis war 5 DM pro Tütchen mit 5g getrocknete Morcheln (bei famila). Keine Ahnung, ob das billig oder teuer ist, ich wollte mir den Spaß mal testweise gönnen.

Ich werde mich wohl am Wochenende daran versuchen.

Ciao

Pilzfee