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Zinnoberroter Kelchbecherling

Ralph, (vor 9761 Tagen)

Sind "Zinnoberrote Kelchbecherlinge" eigentlich essbar?
Wenn ja, wie bereitet man diese zu?

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Re: Zinnoberroter Kelchbecherling

Joachim, (vor 9761 Tagen) @ Ralph

Sind "Zinnoberrote Kelchbecherlinge" eigentlich essbar?
Wenn ja, wie bereitet man diese zu?
Hallo Ralph,
der Zinnoberrote Kelchbecherling (Sarcscypha coccinea) ist kein Speisepilz. Er ist nicht giftig, aber ungenießbar.
mfg Joachim

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Re: Zinnoberroter Kelchbecherling

Andreas Gminder, (vor 9760 Tagen) @ Ralph

Sind "Zinnoberrote Kelchbecherlinge" eigentlich essbar?
Wenn ja, wie bereitet man diese zu?

Der Kelchbe´cherling ist mitnichten ungenießbar wie Joachim sagt. Aber ich persönlich finde es schade, einen derart hübschen Pilz, der noch dazu selten ist und in der Roten Liste steht zu essen. Zumal er keinen richtigen Eigengeschmack hat, wie übrigens praktisch alle Becherlinge.
Ob man seltene Pilze essen soll oder nicht, ist wohl mehr eine gefühlsmäßige Entscheidung. Sicher sind wir uns einig, dass wir durch Sammeln wohl kaum eine Pilzart zum Aussterben bringen. Aber in wie weit wir der Art die Möglichkeit nehmen, neue Standorte zu besiedeln, das kann keiner ermessen. Ich persönlich verzichte lieber auf ein paar Pilze, wenn ich weiß, dass sie in meiner Region/Bundesland/Land selten und schonenswert sind.

Herzliche Grüße,
Andreas

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Re: Zinnoberroter Kelchbecherling

Heide, (vor 9760 Tagen) @ Andreas Gminder

Hallo !
Das finde ich auch problematisch.Mir geht es zum Beispiel im Moment so ,dass ich Winterpilze nur beobachte,da ich finde,die meisten wachsen extrem langsam.Ich entnehme nur die,wo ich ein massenhaftes Auftreten sehe.-Ich hab einfach das Gefühl in dieser relativ vegetationsarmen Zeit brauchen andere Wesen diese "Snacks "notwendiger .

Gruss(oder grunz?)
Heide

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Re: Zinnoberroter Kelchbecherling

Thomas Pruß, (vor 9760 Tagen) @ Heide

Moin Heide,
Vertu’ Dich nicht: Was für unsereinen kalt ist, ist für die Winterpilze die Optimaltemperatur. Deswegen wachsen sie ja nur im Winter. Sie haben sich damit eine konkurrenzlose ökologische Nische erobert. D. h. sie wachsen eben nicht langsamer, sondern haben praktisch genau dieselbe Wachstumsgeschwindigkeit wie „normale“ Pilze. Samtfußrübling & Co. können ja sogar weiterwachsen, nachdem sie im Frost eingefroren sind.
Also: lass es Dir ruhig schmecken!
Einen Zinnoberroten Becherling würde ich aber auch nicht sammeln, wiewohl ich überhaupt keine Becherlinge sammle. Sie sind mir einfach zu substanzlos und es ist nur nervig, die in Einzelteilen aus dem Korb zu klauben, wenn man nachhause kommt.
Einen Guten
Thomas

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Re: Zinnoberroter Kelchbecherling

Joachim, (vor 9760 Tagen) @ Andreas Gminder

Sind "Zinnoberrote Kelchbecherlinge" eigentlich essbar?
Wenn ja, wie bereitet man diese zu?


Der Kelchbe´cherling ist mitnichten ungenießbar wie Joachim sagt. Aber ich persönlich finde es schade, einen derart hübschen Pilz, der noch dazu selten ist und in der Roten Liste steht zu essen. Zumal er keinen richtigen Eigengeschmack hat, wie übrigens praktisch alle Becherlinge.
Ob man seltene Pilze essen soll oder nicht, ist wohl mehr eine gefühlsmäßige Entscheidung. Sicher sind wir uns einig, dass wir durch Sammeln wohl kaum eine Pilzart zum Aussterben bringen. Aber in wie weit wir der Art die Möglichkeit nehmen, neue Standorte zu besiedeln, das kann keiner ermessen. Ich persönlich verzichte lieber auf ein paar Pilze, wenn ich weiß, dass sie in meiner Region/Bundesland/Land selten und schonenswert sind.
Herzliche Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
der Zinnoberrote Kechbecherling ist laut Edmund Garnweidner und J. Erhart und anderen Fachbuchautoren nicht genießbar. Das ist wieder so ein Grenzfall. Andere Autoren bezeichnen den Zinnoberroten Kelchbecherling als "kein Speisepilz". Aber wie auch immer er ist viel zu schade um ihn aufzuessen.
mfg Joachim