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Kostenpflichtige Waldwege?

Joachim, (vor 8526 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,
Heute habe ich folgende Meldung in der Zeitung gelesen:
Forstbetriebe suchen nach neuen Einkommensquellen
Kirchheim. Mit kostenpflichtigen Angeboten für Waldnutzer sollen sich die Forstbetriebe nach den Vorstellungen des Hessischen Forstvereins neue Märkte erschließen und auf die Branchenkrise reagieren. Bislang lebten die Forstbetriebe zu etwa 90 Prozent vom Holzverkauf, sagte der Forstvereins-Vorsitzende Jörg Freudenstein gestern bei einer Tagung in Kirchheim (Kreis Hersfeld-Rotenburg). Die Holzpreise seien jedoch in den vergangenen Jahren gesunken. Spezielle Angebote etwa in der Umweltbildung oder für Touristen könnten in einigen Jahren bis zur Hälfte des Umsatzes der Waldbesitzer ausmachen.
So könnten Mountainbike-Fahrer für die Nutzung von bestimmten Strecken im Wald bezahlen, sagte der Leiter des Landesbetriebs Hessen-Forst, Michael Gerst. Werde bei Bauprojekten in die Natur eingegriffen, könne Wald als Kompensationsfläche dienen. Der Hamburger Professor für Forstwirtschaft, Udo Mantau, schlug eingezäunte Flächen vor, auf denen Hundebesitzer ihre Tiere frei laufen lassen könnten. Auch Bildungsveranstaltungen mit Erlebnis-charakter seien denkbar, etwa Kindergeburtstage im Wald. Gleichzeitig könne Holz stärker als Energieträger genutzt werden.
Für die neuen Angebote seien teilweise jedoch Gesetzesänderungen nötig, sagte Mantau. Waldbesitzer seien in Deutschland verpflichtet, ihre Wälder für alle Nutzer offen zu halten. Die Niederlande hätten mit kostenpflichtigen Angeboten bereits gute Erfahrungen gemacht. Die Nutzer der Wälder hätten dort erkannt, dass die Kosten auch zu ihrem Vorteil seien, sagte Mantau. Die Erschließung solcher neuen Märkte werde jedoch noch einige Jahre dauern.
© Südhessen Morgen - 26.06.2003
Dazu möchte ich noch anmerken, das schon 2002 ein Waldbesitzer (er war zur Pilzberatung bei mir) gesagt hat, das Bestrebungen bestehen das Privatwälder Eingezäunt werden und Wanderer, Beerensammler und auch Pilzsammler sollen für das Betreten eines Privatwaldes einen Obolus bezahlen. Ich habe das damals nicht so Ernst genommen, aber nach der heutigen Meldung in der Presse fürchte ich dass es bitterer Ernst ist.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Frank H., (vor 8526 Tagen) @ Joachim

Hallo Joachim,

ich würde mal sagen: "Immer schön locker bleiben". Denn meines Wissens ist eine solche Maßnahme rechtlich nicht durchsetzbar. Der Wald und seine Nutzung als Freizeitareal ist Allgemeingut (bin nicht sicher ob das der richtige Fachausdruck ist) und muß jedermann zur Verfügung stehen , egal ob Privat- oder Kommunalwald. Und wie soll die Sache überhaupt funktionieren? Es würden zunächst mal immense Kosten für die Einzäunung entstehen. Wie soll die Abgabe kassiert werden ? An jedem Waldweg ein Kassenhäuschen ? Schon aus diesem Grunde wäre die Aktion nur in Gebieten mit geringem Waldanteil durchführbar, nicht aber z.B. bei uns im Rothaargebirge, wo Wald 60-70 % der Fläche ausmacht. Kurzum halte ich den Artikel und die Vorstellungen der Waldbesitzer für ausgemachten Humbug. Und wenn es schon so kommen sollte, wäre der Spaßfaktor beim Wandern und Pilzesammeln doch noch viel höher, mit dem gewissen Nervenkitzel, etwas Verbotenes zu tun. Oder ?

Gruß, Frank

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

42, (vor 8526 Tagen) @ Joachim

Als in Bayern Wohnender zitiere ich hier aus der Bayerischen Verfassung,
§ 141, Abs. 3:

"Der Genuss der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweide, das Befahren der Gewässer und die Aneignung wildwachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang ist jedermann gestattet. Dabei ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen. Staat und Gemeinden sind berechtigt und verpflichtet, der Allgemeinheit die Zugänge zu Bergen, Seen und Flüssen und sonstigen landschaftlichen Schönheiten freizuhalten und allenfalls durch Einschränkungen des Eigentumsrechtes freizumachen sowie Wanderwege und Erholungsparks anzulegen."

Und um eine solche Verfassung zu ändern, bedarf es wohl schon sehr viel (in diesem Falle zum Glück).

Thomas

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stolz auf Bayern

Der Schwammerer, (vor 8526 Tagen) @ 42

Nicht immer aber in diesem Fall ausdrücklich stolz auf Bayern ist:

Der Schwammerer

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Re: stolz auf Bayern

Karl-Heinz ⌂, (vor 8526 Tagen) @ Der Schwammerer

Na ja, ich denke hier gibt's ev. die meisten Ausnahmegenehmigungen. Versuch doch mal den Chiemsee in Ufernähe zu umrunden.
Grüße
Karl-Heinz

Nicht immer aber in diesem Fall ausdrücklich stolz auf Bayern ist: Der
Schwammerer

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Re: Stichwort: Betretungsrecht

josy, (vor 8526 Tagen) @ Karl-Heinz

Dazu habe ich gleich auch mal eine Frage:

Bei mir in der Gegend, d.h. in der Nähe von Pommersfelden (da wo es das allseits bekannte Schloß gibt), im Bereich der sogenannten Grethelmark gibt es ein riesiges Waldstück von schätzungsweise mindestens 100 ha das komplett mit einem 3 m hohen Stacheldrahtzaun eingezäunt ist! (Jedenfalls braucht man über eine Stunde um das Areal zu umrunden.) Innerhalb dieses Waldstücks lebt eine relativ große Dammwildherde. Mir persönlich ist diese Vorgehensweise des Waldbesitzers bzw. Pächters schon länger ein Dorn im Auge, genaugenommen finde ich das Ganze eine große Sauerei, zumal das Areal den einzigen größeren Laubwaldbestand des gesamten Umkreises enthält. Jedenfalls scheint sich hier jemand mit der Dammwildzucht und der "Dammwildjagd" auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern.

Kennt sich jemand von Euch aus, inwiefern das ganze legal ist bzw. ob man ggf. gegen solche "unsozialen Extrawürste" etwas anstellen könnte?

Danke schonmal für die Antworten!

Johannes

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Schnapper, (vor 8526 Tagen) @ Joachim

also ich denke auch, das es sehr schwierig wird sowas umzusetzen. man müsste gesetze ändern, man müsste massen an zaun verbauen, leute einstellen die kassieren und leute die das alles noch überprüfen. und selbst dann, was will einer machen, wenn ich im wald da rumturne? soll er mich festhalten? ;)
denke wenn man den aufwand und die kosten sieht, ist es nicht durchführbar.
wobei, ein wald in dem ich meinen hund mal ruhig frei laufen lassen könnte wäre nett, da würd ich sogar mal für bezahlen ... aber sicher werde ich nicht fürs wandern oder pilzesuchen bezahlen!

viele grüsse

schnapper

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

hansuwe, (vor 8526 Tagen) @ Joachim

Hallo Pilzfreunde,
Heute habe ich folgende Meldung in der Zeitung gelesen: Forstbetriebe suchen
nach neuen Einkommensquellen
Kirchheim. Mit kostenpflichtigen Angeboten für Waldnutzer sollen sich die
Forstbetriebe nach den Vorstellungen des Hessischen Forstvereins neue
Märkte erschließen und auf die Branchenkrise reagieren. Bislang lebten die
Forstbetriebe zu etwa 90 Prozent vom Holzverkauf, sagte der
Forstvereins-Vorsitzende Jörg Freudenstein gestern bei einer Tagung in
Kirchheim (Kreis Hersfeld-Rotenburg). Die Holzpreise seien jedoch in den
vergangenen Jahren gesunken. Spezielle Angebote etwa in der Umweltbildung
oder für Touristen könnten in einigen Jahren bis zur Hälfte des Umsatzes
der Waldbesitzer ausmachen.
So könnten Mountainbike-Fahrer für die Nutzung von bestimmten Strecken im
Wald bezahlen, sagte der Leiter des Landesbetriebs Hessen-Forst, Michael
Gerst. Werde bei Bauprojekten in die Natur eingegriffen, könne Wald als
Kompensationsfläche dienen. Der Hamburger Professor für Forstwirtschaft,
Udo Mantau, schlug eingezäunte Flächen vor, auf denen Hundebesitzer ihre
Tiere frei laufen lassen könnten. Auch Bildungsveranstaltungen mit
Erlebnis-charakter seien denkbar, etwa Kindergeburtstage im Wald.
Gleichzeitig könne Holz stärker als Energieträger genutzt werden.
Für die neuen Angebote seien teilweise jedoch Gesetzesänderungen nötig, sagte
Mantau. Waldbesitzer seien in Deutschland verpflichtet, ihre Wälder für
alle Nutzer offen zu halten. Die Niederlande hätten mit kostenpflichtigen
Angeboten bereits gute Erfahrungen gemacht. Die Nutzer der Wälder hätten
dort erkannt, dass die Kosten auch zu ihrem Vorteil seien, sagte Mantau.
Die Erschließung solcher neuen Märkte werde jedoch noch einige Jahre
dauern.
© Südhessen Morgen - 26.06.2003
Dazu möchte ich noch anmerken, das schon 2002 ein Waldbesitzer (er war zur
Pilzberatung bei mir) gesagt hat, das Bestrebungen bestehen das
Privatwälder Eingezäunt werden und Wanderer, Beerensammler und auch
Pilzsammler sollen für das Betreten eines Privatwaldes einen Obolus
bezahlen. Ich habe das damals nicht so Ernst genommen, aber nach der
heutigen Meldung in der Presse fürchte ich dass es bitterer Ernst ist.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Hallo Pilzler,
so selbstverständlich ist das mit der öffentlichen Zugänglichkeit der Wälder nicht. In vielen Ländern kann man Wälder garnicht betreten. In Deutschland ist die öffentliche Zugänglichkeit gesetzlich geregelt, wir sind ja auch deswegen ein Volk der Waldfreunde.
Wenn ich Waldbesitzer wäre würde ich auch lieber das Betreten verbieten lassen, die Waldbesucher lassen ja doch einiges an Müll und Hundedreck im Wald und benutzen Wege, die die Waldbesitzer für einiges Geld angelegt haben, wenn auch für ihre Zwecke der Waldnutzung. Von den Reitern und die durch sie angerichteten Schäden an Waldwegen möchte ich garnicht erst anfangen.
Warum also nicht wie bei Autobahnen eine Nutzungsgebühr erheben?
Ich würde zustimmen, dass private Waldbesitzer Geld kassieren dürften, Wald der von öffentlichen Institutionen wie Staat, Land, Gemeinden, bewirtschaftet wird, wird ja vermutlich ohnehin von Steuern subventioniert, für den zahlen ja alle Steuerzahler, also wäre eine Nutzungsabgabe nicht gerechtfertigt, meine ich.
Ein interessantes Thema im Lande der knappen Kassen.
Pilzige Grüsse
hansuwe

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

amanita, (vor 8526 Tagen) @ hansuwe

Hallo Pilzler,
so selbstverständlich ist das mit der öffentlichen Zugänglichkeit der Wälder
nicht. In vielen Ländern kann man Wälder garnicht betreten. In Deutschland
ist die öffentliche Zugänglichkeit gesetzlich geregelt, wir sind ja auch
deswegen ein Volk der Waldfreunde.
Wenn ich Waldbesitzer wäre würde ich auch lieber das Betreten verbieten
lassen, die Waldbesucher lassen ja doch einiges an Müll und Hundedreck im
Wald und benutzen Wege, die die Waldbesitzer für einiges Geld angelegt
haben, wenn auch für ihre Zwecke der Waldnutzung. Von den Reitern und die
durch sie angerichteten Schäden an Waldwegen möchte ich garnicht erst
anfangen.
Warum also nicht wie bei Autobahnen eine Nutzungsgebühr erheben?
Ich würde zustimmen, dass private Waldbesitzer Geld kassieren dürften, Wald
der von öffentlichen Institutionen wie Staat, Land, Gemeinden,
bewirtschaftet wird, wird ja vermutlich ohnehin von Steuern
subventioniert, für den zahlen ja alle Steuerzahler, also wäre eine
Nutzungsabgabe nicht gerechtfertigt, meine ich.
Ein interessantes Thema im Lande der knappen Kassen.
Pilzige Grüsse
hansuwe

Hi Hansa. Alles gut und schön was du da schreibst.
Aber als Hundebesitzer frage ich mich wo sollen sie dann noch hin !! Das wild löst sich doch auch. soll ich meinem Hund verbieten sich zu erleichtern? Da schau mal an die Rastplätze im Wald was da los ist!! das sind aber menschliche exkremente die da vorhanden sind. Da aber lieber Hundekot als Dosen und noch vieles mehr was weg geworfen wird. Auch Hunde sind Geschöpfe der Natur.
Amanita

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Karl-Heinz ⌂, (vor 8526 Tagen) @ amanita

Aber wenn jeder seine Verfehlungen damit entschuldigt, dass auch andere welche begehen. Wo kämen wir dahin???
Karl-Heinz

Hi Hansa. Alles gut und schön was du da schreibst.
Aber als Hundebesitzer frage ich mich wo sollen sie dann noch hin !! Das wild
löst sich doch auch. soll ich meinem Hund verbieten sich zu erleichtern?
Da schau mal an die Rastplätze im Wald was da los ist!! das sind aber
menschliche exkremente die da vorhanden sind. Da aber lieber Hundekot als
Dosen und noch vieles mehr was weg geworfen wird. Auch Hunde sind
Geschöpfe der Natur.
Amanita

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

amanita, (vor 8526 Tagen) @ Karl-Heinz

Aber wenn jeder seine Verfehlungen damit entschuldigt, dass auch andere
welche begehen. Wo kämen wir dahin???
Karl-Heinz

Was heisst Verfehlungen
Du kannst auf eine Raststätte gehen . Tiere nicht. Warum gehen dann auch menschen nebenan in den -wald? Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen.Freunde der Natur sollten auch Tierfreunde sein. Auch ein Hund hat seine daseinsberechtigung. Er ist klüger wie manche Menschen!!!
Amanita
Nun warte ich auf das grosse Donnerwetter,

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Werner E., (vor 8526 Tagen) @ amanita

Servus,

Hundekot im Wald !!!
Welch ein Problem !!!
Hundekot auf dem Gehweg, oder im Grünstreifen in der Stadt-o.k, aber im Wald ???
Die Kacke ist in 2 Wochen verschwunden, der ganze Unrat, der im Wald entsorgt wird, nicht.
Die wilden Tiere kacken doch auch.
Also alles was recht ist, aber.....

Gruß Werner E.

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Frank Adam, (vor 8525 Tagen) @ Werner E.

Servus,
Hundekot im Wald !!!
Welch ein Problem !!!
Hundekot auf dem Gehweg, oder im Grünstreifen in der Stadt-o.k, aber im Wald
???
Die Kacke ist in 2 Wochen verschwunden, der ganze Unrat, der im Wald entsorgt
wird, nicht.
Die wilden Tiere kacken doch auch.
Also alles was recht ist, aber.....
Gruß Werner E.

Recht hast Du, Werner.

Viel schlimmer finde ich die freilaufenden Waschmaschinen, die, erst einmal von der Steckdose gelassen, aus dem sicheren Heim in den nahegelegenen Wald entwischen und dort orientierungslos umherirren, bis sie schließlich vor Hunger geschwächt, meist auf Lichtungen oder straßennahen Parkplätzen verenden.
Habe gerade vor vier Tagen ein solches "Geschöpf" gefunden.

MfG.: Frenki 8=;))

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Huperzia ⌂, (vor 8525 Tagen) @ amanita

Hi Hansa. Alles gut und schön was du da schreibst.
Aber als Hundebesitzer frage ich mich wo sollen sie dann noch hin !! Das wild
löst sich doch auch. soll ich meinem Hund verbieten sich zu erleichtern?
Da schau mal an die Rastplätze im Wald was da los ist!! das sind aber
menschliche exkremente die da vorhanden sind. Da aber lieber Hundekot als
Dosen und noch vieles mehr was weg geworfen wird. Auch Hunde sind
Geschöpfe der Natur.
Amanita

Hallo amanita,

Hundekot ist ökologisch gesehen etwas völlig anderes als Wildkot (Wachsen ja nichtmal interessante Pilze drauf ;-).) und zudem ein ganz anderes Ärgernis,wenn man reinlatscht - und im wald will man eben nicht wie an den Raststätten immer nur aufpassen!
Wenn die Hunde nur an vorhergesehenen Stellen wie Raststätten kacken, ist´s ja ok.....ansonsten müßte wie bei Menschen auch Schaufel oder Tütchen Pflicht sein.

Viele Grüße,

Tanja

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Die armen Hunde...

Christoph ⌂, (vor 8525 Tagen) @ Huperzia

Hallo ihr Hundekothasser, hallo Tanja,

also manchmal verstehe ich Euch nicht. Man könnte den Eindruck haben, ihr verwechselt den Wald mit dem Bürgersteig. In der Stadt / auf dem Dorf ist's ja wirklich nervig, wenn auf dem Gehweg überall Hundehaufen liegen würden. Der Besitzer muss die daher auch entfernen. Aber wo kämen wir dahin, wenn man Tieren verbieten würde, ihr Geschäft zu machen, wenn sie müssten. Zum Thema Ökologie: traurig, dass vergessen wird, dass der Hund bei uns heimisch war (Canis lupus - Wolf). Vielleicht haben wir ihn wegen der Hundehaufen ausgerottet?
Wie gesagt, am Gehweg verstehe ich's ja. Man hat vielleicht teure Schuhe an, will ins Theater oder sonstwas. Aber sich drüber zu ärgern, dass man im Wald mal irgendwo nen Hundehaufen findet... Ihr "Hundehasser" - zieht euch g'scheite Schuhe an, dann ists halb so tragisch, falls man mal reindappt.

Zudem: rotten wir alle Viecher aus, die blöderweise hinten irgendwelches übelriechendes Zeugs von sich geben... weg mit den Freilaufkatzen. Wolf ist schon erledigt, Bär auch. Dann töten wir noch alle Füchse, als nächstes sind die bösen Wildschweine dran (die machen viel Mist und wühlen sogar im heiligen Waldboden rum, machen alles "kaputt"). Weg mit allen Karnivoren, da deren Dung ja so uninteressant ist.

Es dürfen also nur nich Pflanzenfresser in unseren Wald machen.

Sorry, da fehlt mir jegliches Verständnis. Die Natur ist hoffentlich niemals so aufgeräumt wie die Hofeinfahrt nebenan oder die Gehsteige. Ich fänd's traurig. Sehr traurig.

Zum Glück darf in meinem Wohnort das Gickerl noch krähen, die Hunde bellen und niemand zeigt die Besitzer an, die Tiere dressieren zu müssen. Und hierzulande darf der Hund auch noch sein Geschäft machen - und niemanden interessierts. Zum Glück.

Falls ich zu sarkastisch rüberkam... als Erklärung: ich habe nicht mal einen Hund, dafür aber Katzen ;-). Ich kann nur diese Hundehassdiskussionen nicht abhaben.
Und das dann noch "ökologoisch" zu erläutern - und dann noch (logisch ohne öko) die sterile, menschengemachte Ökowüste (also ohne die heimischen Tiere wie Wolf und Bär) als Grundlage dafür zu verwenden, sorry, aber da wird mir a bisserl anders...

Nix für ungut - es lebe der Hund ;-)

Christoph

Hallo amanita,
Hundekot ist ökologisch gesehen etwas völlig anderes als Wildkot (Wachsen ja
nichtmal interessante Pilze drauf ;-).) und zudem ein ganz anderes
Ärgernis,wenn man reinlatscht - und im wald will man eben nicht wie an den
Raststätten immer nur aufpassen!
Wenn die Hunde nur an vorhergesehenen Stellen wie Raststätten kacken, ist´s
ja ok.....ansonsten müßte wie bei Menschen auch Schaufel oder Tütchen
Pflicht sein.
Viele Grüße,
Tanja

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Kot K*** Sch***

Huperzia ⌂, (vor 8525 Tagen) @ Christoph

Hallo Christoph,

....warte mal bis du Kinder hast, die vielleicht auch gerne mal barfuß laufen....

Naja, aber abgesehen davon kannst du als Umweltfreund nicht leugnen, daß es unvernünftig wäre, Menschen das beliebige Waldkacken zu gestatten ...

Wo ist der Unterschied zwischen Mensch und Hund? Ich seh da keinen....
Beide ernähren sich etwa von gleicher Nahrung ;-).

Anders zwischen Wolf und Hund.
Wenn man jetzt mal ganz davon absieht, daß teilweise sicher mehr Hunde unterwegs sind, als es je Wölfe waren, dann wette ich mit dir, daß es einen Riesenunterschied zwischen freilebendem Wolfs- und Hundekot gibt.
Und - wie so oft - der Unterschied macht´s.

(Ich werd mir entsprechendes Buch dazu mal auszuleihen versuchen.)

also manchmal verstehe ich Euch nicht. Man könnte den Eindruck haben, ihr
verwechselt den Wald mit dem Bürgersteig. In der Stadt / auf dem Dorf
ist's ja wirklich nervig, wenn auf dem Gehweg überall Hundehaufen liegen
würden. Der Besitzer muss die daher auch entfernen. Aber wo kämen wir
dahin, wenn man Tieren verbieten würde, ihr Geschäft zu machen, wenn sie
müssten.

Mich nervt es persönlich weniger mitten auf dem Gehweg - da seh ich´s wenigstens und selbst meine Kinder manchmal - sondern auf den wenigen freien Wiesenstreifen, wo man eben gerne barfuß läuft.
Wo kämen wir hin, wenn wir jedem erlauben würden, hinzukacken, wo er mag? (*grins*....das würde meine Kinder freuen!)

Zudem: rotten wir alle Viecher aus, die blöderweise hinten irgendwelches
übelriechendes Zeugs von sich geben... weg mit den Freilaufkatzen. Wolf
ist schon erledigt, Bär auch. Dann töten wir noch alle Füchse, als
nächstes sind die bösen Wildschweine dran (die machen viel Mist und wühlen
sogar im heiligen Waldboden rum, machen alles "kaputt"). Weg mit
allen Karnivoren, da deren Dung ja so uninteressant ist.

Was soll denn das für eine Schlussfolgerung sein? Rottet irgend jemand irgendein Tier aus, weil es entsprechend kackt? Sollte das als Gag gemeint sein? Ich denke die Ausrottung von Wolf, Bär etc. hatte ganz andere Gründe und dass in manchen Gegenden die Wildschweine eine ernste Plage sind, wirst Du doch wohl nicht bestreiten, oder?

Es dürfen also nur nich Pflanzenfresser in unseren Wald machen.
Sorry, da fehlt mir jegliches Verständnis. Die Natur ist hoffentlich niemals
so aufgeräumt wie die Hofeinfahrt nebenan oder die Gehsteige. Ich fänd's
traurig. Sehr traurig.
Zum Glück darf in meinem Wohnort das Gickerl noch krähen, die Hunde bellen
und niemand zeigt die Besitzer an, die Tiere dressieren zu müssen. Und
hierzulande darf der Hund auch noch sein Geschäft machen - und niemanden
interessierts. Zum Glück.
Falls ich zu sarkastisch rüberkam... als Erklärung: ich habe nicht mal einen
Hund, dafür aber Katzen ;-). Ich kann nur diese Hundehassdiskussionen
nicht abhaben.

Einschub von Andreas:
Und ich die Hunde-Liebe-Dískussionen nicht!
Mir sind Hunde recht gleichgültig und ich hab nicht wirklich was gegen sie. Aber ich will nicht ständig mit ihnen konfrontiert werden, sei es durch Hundekacke an den Schuhen, Herzstillstand im Wald weil irgendein zähnefletschende, UNANGELEINTER Hund vor mirsteht, oder sonst irgendein Hund der ja "nur spielen will", ich aber nun mal nicht mit ihm!
Toleranz ist wunderschön, aber bitte nicht nur in eine Richtung und Menschen sind mir einfach wichtiger als Hunde, auch wenn das vielen Hundebesitzern schon wieder als "Hundehass" vorkommen mag!

Und das dann noch "ökologoisch" zu erläutern - und dann noch
(logisch ohne öko) die sterile, menschengemachte Ökowüste (also ohne die
heimischen Tiere wie Wolf und Bär) als Grundlage dafür zu verwenden,
sorry, aber da wird mir a bisserl anders...
Nix für ungut - es lebe der Hund ;-)

Nochmal Andreas:
Ich hab nix gegen Wölfe, die gehören hierher. Aber du kannst doch keinen Pekinesen als irgendwie zu unserer Faune gehörig betrachten, also lass bitte solche Tiere aus der Öko-Betrachtung draußen. Sie haben da genausowenig drin verloren wie ein Palmenwald im Hochgebirge!
Ich bin auch dagegen, die einheimischen Wälder mit Roteichen und Weymouthskiefern zu vermischen, Du sicher auch. Also trenne bitte auch zwischen natürlicher und anthropogener Flora bzw. Fauna.

ich wieder:

Hmm, für mich sind Weymouthskiefern eher mit Waschbären vergleichbar und die Hunde, bzw. ihr Kot mit Ziergartenabfällen, die in den Wald geworfen werden ;-).

Viele Grüße,

Tanja (und sicher auch Andreas)

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Re: Kot K*** Sch***

Schnapper, (vor 8525 Tagen) @ Huperzia

Hallo Christoph,
....warte mal bis du Kinder hast, die vielleicht auch gerne mal barfuß
laufen....
Naja, aber abgesehen davon kannst du als Umweltfreund nicht leugnen, daß es
unvernünftig wäre, Menschen das beliebige Waldkacken zu gestatten ...
Wo ist der Unterschied zwischen Mensch und Hund? Ich seh da keinen....
Beide ernähren sich etwa von gleicher Nahrung ;-).
Anders zwischen Wolf und Hund.
Wenn man jetzt mal ganz davon absieht, daß teilweise sicher mehr Hunde
unterwegs sind, als es je Wölfe waren, dann wette ich mit dir, daß es
einen Riesenunterschied zwischen freilebendem Wolfs- und Hundekot gibt.
Und - wie so oft - der Unterschied macht´s.
(Ich werd mir entsprechendes Buch dazu mal auszuleihen versuchen.)
Mich nervt es persönlich weniger mitten auf dem Gehweg - da seh ich´s
wenigstens und selbst meine Kinder manchmal - sondern auf den wenigen
freien Wiesenstreifen, wo man eben gerne barfuß läuft.
Wo kämen wir hin, wenn wir jedem erlauben würden, hinzukacken, wo er mag?
(*grins*....das würde meine Kinder freuen!)
Was soll denn das für eine Schlussfolgerung sein? Rottet irgend jemand
irgendein Tier aus, weil es entsprechend kackt? Sollte das als Gag gemeint
sein? Ich denke die Ausrottung von Wolf, Bär etc. hatte ganz andere Gründe
und dass in manchen Gegenden die Wildschweine eine ernste Plage sind,
wirst Du doch wohl nicht bestreiten, oder?
Einschub von Andreas: Und ich die Hunde-Liebe-Dískussionen nicht!
Mir sind Hunde recht gleichgültig und ich hab nicht wirklich was gegen sie.
Aber ich will nicht ständig mit ihnen konfrontiert werden, sei es durch
Hundekacke an den Schuhen, Herzstillstand im Wald weil irgendein
zähnefletschende, UNANGELEINTER Hund vor mirsteht, oder sonst irgendein
Hund der ja "nur spielen will", ich aber nun mal nicht mit ihm!
Toleranz ist wunderschön, aber bitte nicht nur in eine Richtung und Menschen
sind mir einfach wichtiger als Hunde, auch wenn das vielen Hundebesitzern
schon wieder als "Hundehass" vorkommen mag!
Nochmal Andreas: Ich hab nix gegen Wölfe, die gehören hierher. Aber du kannst
doch keinen Pekinesen als irgendwie zu unserer Faune gehörig betrachten,
also lass bitte solche Tiere aus der Öko-Betrachtung draußen. Sie haben da
genausowenig drin verloren wie ein Palmenwald im Hochgebirge!
Ich bin auch dagegen, die einheimischen Wälder mit Roteichen und
Weymouthskiefern zu vermischen, Du sicher auch. Also trenne bitte auch
zwischen natürlicher und anthropogener Flora bzw. Fauna.
ich wieder: Hmm, für mich sind Weymouthskiefern eher mit Waschbären
vergleichbar und die Hunde, bzw. ihr Kot mit Ziergartenabfällen, die in
den Wald geworfen werden ;-).
Viele Grüße,
Tanja (und sicher auch Andreas)

hi,

also wenn du in aus einer gegend kommst, wo es nur wenige grünstreifen gibt, kann ich dich ja durchaus verstehen. aber ich denke schon, das es einen unterschied zwischen menschen und hunden gibt, grade du, die du (komischer satz*g*) ja sogar den kot einzelner hundespezies nach ihrem wert unterscheidest, solltest das einsehen. ein mensch muss (mal von ausnahmefällen abgesehen) nun wirklich nicht irgendwo in wald und wieso schei... . einem hund oder anderem tier das zu erklären ist wohl ein wenig schwieriger:). und wenn du mit deinen kindern barfuss durch die natur gehst, dann muss ich halt auch sagen, das zur natur auch kot von tieren gehört. tiere essen, tiere müssen es wieder rauslassen ... is halt so. wenn man natürlich den einzigen grünstreiffen weit und breit zum barfusslaufen nimmt, ist natürlich das risiko in einen hundehaufen zu laufen schon recht gross, da stimm ich dir zu. trotzdem hoffe ich, das ich nie erleben werde, tiere nicht mehr in einem wald oder auf einer wiese kacken dürfen. währe zwar schon möglich im zuge deutscher gründlichkeit, aber trotzdem, errinnert mich irgendwie an diese stupiden reihe in reihe fichtenschonungen, alle 1,5m ein baum gepflanzt. lass die natur wie sie ist, sie kommt auch ohne uns ganz gut klar, sogar mit kot von tieren.

viele grüsse,

schnapper

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Re: Kot K*** Sch***

Huperzia ⌂, (vor 8525 Tagen) @ Schnapper

...ein mensch muss (mal von

ausnahmefällen abgesehen) nun wirklich nicht irgendwo in wald und wieso
schei... . einem hund oder anderem tier das zu erklären ist wohl ein wenig
schwieriger:).

Hallo Schnapper,

Man muß es ihm ja nicht erklären (obwohl,ich dachte die seien so schlau *g*),kann aber für die Beseitigung des Häufchens sorgen.

Viele Grüße,

tanja

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Re: Kot K*** Sch***

schnapper, (vor 8525 Tagen) @ Huperzia

...ein mensch muss (mal von
Hallo Schnapper,
Man muß es ihm ja nicht erklären (obwohl,ich dachte die seien so schlau
*g*),kann aber für die Beseitigung des Häufchens sorgen.
Viele Grüße,
tanja

hunde sind schlau(auch da gibt es sicher ausnahmen*g*), und man könnte es ihnen wohl sogar beibringen, nicht im wald zu kacken. man kann ihnen wahrscheinlich sogar beibringen, nicht mehr zu bellen. man könnte ihnen sicher einiges beibringen, nur gibts halt sachen, die absolut unnötig und auch absolut unnatürlich sind. ich möchte einen hund, kein stofftier. aber so wie es menschen gibt, die keine hunde mögen, gibts auch menschen, die keine kinder mögen, die diskussion ist meisst sehr ähnlich meiner erfahrung nach. ich persönlich mag hunde, katzen und kinder:). und sie sollten selbst in der heutigen zeit doch ein wenig natürlich aufwachsen. ich habe kein problem mit einem hund, der in den wald kackt, genausowenig wie wenn ein kind halt mal in den wald macht. mein hund macht weder auf, noch in der nähe von spielplätzen, nicht auf dem gehweg oder der strasse, das langt meiner meinung nach. was ich NICHT brauche sind umzäunte wälder und wiesen, an denen am besten an jeder ecke ein hilfsjäger/förster/polizist steht, der aufpasst, ob mein hund grad kacken muss. aber so hat halt jeder seine eigenen vorstellungen vom leben ... und das ist ja eigendlich auch gut so.

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Re: Kot K*** Sch***

Christoph ⌂, (vor 8525 Tagen) @ Huperzia

Hallo Huperzi und Andreas,

Punkt 1: ich bin im WALD noch nie auf einen Hundehaufen gedappt. Vielleicht gehe ich auch nicht, wie schnapper schon schrieb, im einzigen winzigen Grünstreifen an der Stadtgrenze in den Wald... Und der wäre dann aber wohl kaum "Natur".

Punkt 2: wenn ich in der Natur barfuß gehen will (oder Kinder), dann gibt es halt so was dämliches wie Tiere und Pflanzen in der Natur. Egal ob Dornen, Stacheln, Nadeln, Ästchen, Fuchskot, Wildschweinkot oder Hundekot. Will ich steril leben, dann verlasse ich halt meine Wohnung nicht und lebe in einer Sakrotanwolke ;-)

Punkt 3: das mit Wolf und Hund habe ch nur gebracht, um aufzuzeigen, dass ihr vermutlich keinen Wald, sondern einen sterilen, aufgeräumten Forst sucht, wo die Kinder schön brav spielen können, sie barfuß herumtollen können, es womöglich keine Zecken und Ungeziefer gibt... all das ist nicht die Natur, nicht "der Wald". Und Hund und Wolf sind übrigens die selbe Spezies! Cabis lupus eben. Euer Beispiel "Weymouthskiefer" wäre im Vergleich zur Fichte (die aber auch nicht so richtig heimisch ist im Flachland) ne andere Art und sogar Gattung...

Um zu vergleichen: die hiesigen Fichten sind kaum autochton. Es wurden beim Aufforsten alle möglichen Genotypen gepflanzt - sehr heterogen das ganze. Trotzdem "o.k." da ja nur Streu und kein Kot vom Baum fällt?!
Der einzige Unterschied zwischen Hundekot und Wolfskot ist das Futter. Wird der Hund mit Trockenfutter gefüttert, ist die Sch.... sicher anders als bei solchen welchen, die Schlachtabfälle bekommen. Da ist aber gar net so viel Unterschied.
Der entscheidende Unterschied dürfte sein: Hundkot ist meist "sauber", Wölfe haben Würmer etc. Echinococcus ist beim Wolf verbreitet (Hndebandwurm, selbe Gattung wie der Fuchsbandwurm). Ich finde es gelinde gesagt lächerlich, wenn der "gute deutsche" Wald nicht nur Brombeerranken-frei, sondern auch noch Karnivorendung-frei sein muss, nur damit ein paar Kinder besser barfuß spielen können. Dafür gibts Spiel- und Bolzplätze. Und dort dürfen Hunde gar nicht erst hin. Falls doch, dann bekommt Herrchen halt Ärger.

Mein Tipp: alle "schmutzenden" Tiere töten, alles was stört (Dornen etc.) ausrotten oder dornenfrei züchten und das Endergebnis (ökologischer GAU) als "optimale Natur für barfußlaufende Kinder ausgeben.
Mt dem Wahlprogramm hat man sicher Chancen. Lasst uns also ne neue Partei gründen: die Hundekotgegner *grins*

In diesem (hoffentlich nicht zu sarkastischem) Sinne,

Christoph ;-)

Hallo Christoph,
....warte mal bis du Kinder hast, die vielleicht auch gerne mal barfuß
laufen....
Naja, aber abgesehen davon kannst du als Umweltfreund nicht leugnen, daß es
unvernünftig wäre, Menschen das beliebige Waldkacken zu gestatten ...
Wo ist der Unterschied zwischen Mensch und Hund? Ich seh da keinen....
Beide ernähren sich etwa von gleicher Nahrung ;-).
Anders zwischen Wolf und Hund.
Wenn man jetzt mal ganz davon absieht, daß teilweise sicher mehr Hunde
unterwegs sind, als es je Wölfe waren, dann wette ich mit dir, daß es
einen Riesenunterschied zwischen freilebendem Wolfs- und Hundekot gibt.
Und - wie so oft - der Unterschied macht´s.
(Ich werd mir entsprechendes Buch dazu mal auszuleihen versuchen.)
Mich nervt es persönlich weniger mitten auf dem Gehweg - da seh ich´s
wenigstens und selbst meine Kinder manchmal - sondern auf den wenigen
freien Wiesenstreifen, wo man eben gerne barfuß läuft.
Wo kämen wir hin, wenn wir jedem erlauben würden, hinzukacken, wo er mag?
(*grins*....das würde meine Kinder freuen!)
Was soll denn das für eine Schlussfolgerung sein? Rottet irgend jemand
irgendein Tier aus, weil es entsprechend kackt? Sollte das als Gag gemeint
sein? Ich denke die Ausrottung von Wolf, Bär etc. hatte ganz andere Gründe
und dass in manchen Gegenden die Wildschweine eine ernste Plage sind,
wirst Du doch wohl nicht bestreiten, oder?
Einschub von Andreas: Und ich die Hunde-Liebe-Dískussionen nicht!
Mir sind Hunde recht gleichgültig und ich hab nicht wirklich was gegen sie.
Aber ich will nicht ständig mit ihnen konfrontiert werden, sei es durch
Hundekacke an den Schuhen, Herzstillstand im Wald weil irgendein
zähnefletschende, UNANGELEINTER Hund vor mirsteht, oder sonst irgendein
Hund der ja "nur spielen will", ich aber nun mal nicht mit ihm!
Toleranz ist wunderschön, aber bitte nicht nur in eine Richtung und Menschen
sind mir einfach wichtiger als Hunde, auch wenn das vielen Hundebesitzern
schon wieder als "Hundehass" vorkommen mag!
Nochmal Andreas: Ich hab nix gegen Wölfe, die gehören hierher. Aber du kannst
doch keinen Pekinesen als irgendwie zu unserer Faune gehörig betrachten,
also lass bitte solche Tiere aus der Öko-Betrachtung draußen. Sie haben da
genausowenig drin verloren wie ein Palmenwald im Hochgebirge!
Ich bin auch dagegen, die einheimischen Wälder mit Roteichen und
Weymouthskiefern zu vermischen, Du sicher auch. Also trenne bitte auch
zwischen natürlicher und anthropogener Flora bzw. Fauna.
ich wieder: Hmm, für mich sind Weymouthskiefern eher mit Waschbären
vergleichbar und die Hunde, bzw. ihr Kot mit Ziergartenabfällen, die in
den Wald geworfen werden ;-).
Viele Grüße,
Tanja (und sicher auch Andreas)

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Herrliche Mißversteherei

Huperzia ⌂, (vor 8525 Tagen) @ Christoph

Hallo Christoph,

irgendwie nervig,wie wir bei unseren Diskussionen ständig aneinander vorbeireden ;-)

Punkt 1: ich bin im WALD noch nie auf einen Hundehaufen gedappt. Vielleicht
gehe ich auch nicht, wie schnapper schon schrieb, im einzigen winzigen
Grünstreifen an der Stadtgrenze in den Wald... Und der wäre dann aber wohl
kaum "Natur".

Ich auch nur als Kind - hab dann schnell gelernt, aufzupassen. Als Kind mußte ich leider in Ortsnähe bleiben,wenn ich im Wald spielen wollte :-(.

Punkt 2: wenn ich in der Natur barfuß gehen will (oder Kinder), dann gibt es
halt so was dämliches wie Tiere und Pflanzen in der Natur. Egal ob Dornen,
Stacheln, Nadeln, Ästchen, Fuchskot, Wildschweinkot oder Hundekot. Will
ich steril leben, dann verlasse ich halt meine Wohnung nicht und lebe in
einer Sakrotanwolke ;-)

Find ich gar nicht dämlich, daß es das gibt! Ich will ja grad daß meine Kinder im Wald barfuß geben WEIL es da sowas gibt. Damit die Füße ungestört die Natur erspüren können - dazu zählen selbstverständlich auch Fuchskot, Zecken, Brennesseln (da ist Erik heute gänzlich reingeflogen *gg*) und Dornen.
Da stören natürlich Mitbringsel aus menschlichen Wohnungen, die im Wald herumfliegen - Scherben, Kühlschränke, Bananenschalen und eben auch Hundekot.
Fürmich ist Hundekot eben auch nur ein "Mitbringsel",wasman auch wieder mitnehmen kann oder eben notfalls eingraben.

Punkt 3: das mit Wolf und Hund habe ch nur gebracht, um aufzuzeigen, dass ihr
vermutlich keinen Wald, sondern einen sterilen, aufgeräumten Forst sucht,
wo die Kinder schön brav spielen können, sie barfuß herumtollen können, es
womöglich keine Zecken und Ungeziefer gibt... all das ist nicht die Natur,
nicht "der Wald". Und Hund und Wolf sind übrigens die selbe
Spezies! Cabis lupus eben. Euer Beispiel "Weymouthskiefer" wäre
im Vergleich zur Fichte (die aber auch nicht so richtig heimisch ist im
Flachland) ne andere Art und sogar Gattung...

*Grins* ..... zeig mal mir mal einen Menschen, der einen Wolf nicht von einem Hund unterscheiden kann. Ein Unterschied ist da schon irgendwo. Vielleicht mache ich auch einen Unterschied zwischen freilaufenden Hunden und solchen, die einen "Besitzer" haben, der für diesen die Verantwortung tragen können müßte.

Der einzige Unterschied zwischen Hundekot und Wolfskot ist das Futter. Wird
der Hund mit Trockenfutter gefüttert, ist die Sch.... sicher anders als
bei solchen welchen, die Schlachtabfälle bekommen. Da ist aber gar net so
viel Unterschied.

....aber die Menge macht´s....

Der entscheidende Unterschied dürfte sein: Hundkot ist meist
"sauber", Wölfe haben Würmer etc. Echinococcus ist beim Wolf
verbreitet (Hndebandwurm, selbe Gattung wie der Fuchsbandwurm). Ich finde
es gelinde gesagt lächerlich, wenn der "gute deutsche" Wald
nicht nur Brombeerranken-frei, sondern auch noch Karnivorendung-frei sein
muss, nur damit ein paar Kinder besser barfuß spielen können. Dafür gibts
Spiel- und Bolzplätze. Und dort dürfen Hunde gar nicht erst hin. Falls
doch, dann bekommt Herrchen halt Ärger.

...das ist leider auch oft anders.
Und daß mich weder Carnivorenkot noch Brombeerranken stören, ist ja schon gesagt.

Mein Tipp: alle "schmutzenden" Tiere töten, alles was stört (Dornen
etc.) ausrotten oder dornenfrei züchten und das Endergebnis (ökologischer
GAU) als "optimale Natur für barfußlaufende Kinder ausgeben.

Nana, Christoph, da hegst du aber schlimme Fantasien!
Mein Vorschlag: jeder Mensch sollte sich bemühen, möglichst wenig in die Natur einzugreifen und eben gegebenenfalls auch für seinen Hund mithandeln, wenn man schon einen hat.

Mt dem Wahlprogramm hat man sicher Chancen. Lasst uns also ne neue Partei
gründen: die Hundekotgegner *grins*

Ich bin nicht gegen Hundekot - nur gegen die oft allzu selbstherrliche Liegenlassmanier der Besitzer.

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Kot K*** Sch***

Harald Andres Schmid, (vor 8524 Tagen) @ Huperzia

hallo, Hupiandi

Was mich an dieser Diskussion lustig dünkt:
Ihr redet dauernd von "Wald" oder gar "einheimischem Wald".
Dies sind zu neunzig Prozent verwilderte Nutzholzplantagen, nicht Wälder im ursprünglichen Sinn.
Beispiel aus meiner Gegend (aber wohl weitgehend übertragbar):
"Urwald" bei uns wäre der Buchenhain.
In meiner Umgebung wächst grösstenteils Fichtenbestand.
Das könnte man ökologisch eher mit einem stehengelassenen Maisfeld als einem Urwald vergleichen.
In Gewässernähe war die Artenvielfalt natürlich stets grösser.
Gruss, Harald Andres

Ich bin auch dagegen, die einheimischen Wälder mit Roteichen und
Weymouthskiefern zu vermischen, Du sicher auch. Also trenne bitte auch
zwischen natürlicher und anthropogener Flora bzw. Fauna.
ich wieder: Hmm, für mich sind Weymouthskiefern eher mit Waschbären
vergleichbar und die Hunde, bzw. ihr Kot mit Ziergartenabfällen, die in
den Wald geworfen werden ;-).
Viele Grüße,
Tanja (und sicher auch Andreas)

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

amanita, (vor 8525 Tagen) @ Huperzia

Hallo amanita,
Hundekot ist ökologisch gesehen etwas völlig anderes als Wildkot (Wachsen ja
nichtmal interessante Pilze drauf ;-).) und zudem ein ganz anderes
Ärgernis,wenn man reinlatscht - und im wald will man eben nicht wie an den
Raststätten immer nur aufpassen!
Wenn die Hunde nur an vorhergesehenen Stellen wie Raststätten kacken, ist´s
ja ok.....ansonsten müßte wie bei Menschen auch Schaufel oder Tütchen
Pflicht sein.
Viele Grüße,
Tanja

Hallo Tanja.
Nicht alle unsere Wildtiere sind Vegetarier. Mein Hund ist übrigens so gut erzogen dass er nicht in die Stadt oder im Park sein Geschäft verrichtet. Falls es mal passieren sollte entferne ich den " Unfall" selbstverständlich. Ich glaube das du ehr sechs richtige im Lotto hast als im Wald in ein Häufchen meines Hundes zu treten.
Viele Grüsse Amanita.
Alles andere hat Christoph schon geagt

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Huperzia ⌂, (vor 8525 Tagen) @ hansuwe

so selbstverständlich ist das mit der öffentlichen Zugänglichkeit der Wälder
nicht. In vielen Ländern kann man Wälder garnicht betreten. In Deutschland
ist die öffentliche Zugänglichkeit gesetzlich geregelt, wir sind ja auch
deswegen ein Volk der Waldfreunde.

Hallo hansa,

Deutschland ist eben auch eher noch als andere Länder ein "Waldland" und der Wald ist eben tief in den Traditionen verankert - darin liegen eben auch die Gründe für eine selbstverständliche Betretungserlaubnis.

Wenn ich Waldbesitzer wäre würde ich auch lieber das Betreten verbieten
lassen, die Waldbesucher lassen ja doch einiges an Müll und Hundedreck im
Wald und benutzen Wege, die die Waldbesitzer für einiges Geld angelegt
haben, wenn auch für ihre Zwecke der Waldnutzung. Von den Reitern und die
durch sie angerichteten Schäden an Waldwegen möchte ich garnicht erst
anfangen.

Mir wäre es lieber, hier gäbe esmehr Möglichkeiten, entsprechende Verfehlungen zu ahnden. Also Müll und Hundedreck nicht nur zu verbieten, sondern auch zu verfolgen. Menschen dürfen auch nicht einfach so in den Wald kacken!
Es gibt übrigens Literatur zu dem Thema, die beimvorletzten Waldcamp des Waldkindergartens auslag: "Wie man richtig in den Wald ..." (oder so ähnlich)
(Dort hält kind sich übrigens an Bestimmungen und kackt "richtig" und schonend in den Wald ;-).)

Warum also nicht wie bei Autobahnen eine Nutzungsgebühr erheben?
Ich würde zustimmen, dass private Waldbesitzer Geld kassieren dürften, Wald
der von öffentlichen Institutionen wie Staat, Land, Gemeinden,
bewirtschaftet wird, wird ja vermutlich ohnehin von Steuern
subventioniert, für den zahlen ja alle Steuerzahler, also wäre eine
Nutzungsabgabe nicht gerechtfertigt, meine ich.

....das wäre eine ziemliche Wertsteigerung für die Waldbesitzer, die unter der Voraussetzung der freien Betretbarkeit zu solchen geworden sind. Demnach müßten diese einen deftigen Aufpreis zahlen, um ihren Besitz zu behalten - ob die das wollen?

....vielleicht einigen wir uns auf eine Nutzungsgebühr für Hundebesitzer ohne Tütchen und solchemit Kühlschränken im Handgepäck?

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Schnapper, (vor 8525 Tagen) @ hansuwe

Hallo Pilzler,
so selbstverständlich ist das mit der öffentlichen Zugänglichkeit der Wälder
nicht. In vielen Ländern kann man Wälder garnicht betreten. In Deutschland
ist die öffentliche Zugänglichkeit gesetzlich geregelt, wir sind ja auch
deswegen ein Volk der Waldfreunde.
Wenn ich Waldbesitzer wäre würde ich auch lieber das Betreten verbieten
lassen, die Waldbesucher lassen ja doch einiges an Müll und Hundedreck im
Wald und benutzen Wege, die die Waldbesitzer für einiges Geld angelegt
haben, wenn auch für ihre Zwecke der Waldnutzung. Von den Reitern und die
durch sie angerichteten Schäden an Waldwegen möchte ich garnicht erst
anfangen.
Warum also nicht wie bei Autobahnen eine Nutzungsgebühr erheben?
Ich würde zustimmen, dass private Waldbesitzer Geld kassieren dürften, Wald
der von öffentlichen Institutionen wie Staat, Land, Gemeinden,
bewirtschaftet wird, wird ja vermutlich ohnehin von Steuern
subventioniert, für den zahlen ja alle Steuerzahler, also wäre eine
Nutzungsabgabe nicht gerechtfertigt, meine ich.
Ein interessantes Thema im Lande der knappen Kassen.
Pilzige Grüsse
hansuwe

hmmm, also das hundedreck auf gehwegen ecklig ist und nicht sein muss, ist schon richtig. das wiederum ist eigendlich eine erziehungssache, mein hund kann/will eh nicht auf wegen/strassen/beton kac... . aber hundekot im wald als ein problem hinzustellen ist meiner meinung nach lächerlich (is jetzt nich böse gemeint). ich robbe ja nun wirklich viel durch wälder, aber das ich dort jemals von hundekot gestört worden wäre, kann ich nicht behaupten. vieleicht mag das in kleinen wäldchen direkt an ner grossen stadt so sein, aber die wälder bei uns sind doch so gross, das man vermutlich unmengen an hunden dort ihr geschäft machen lassen könnte, ohne das je einer das sieht geschweige denn reintritt. viel schwerwiegender problemesind da alte mofas, autorreifen, kühlschränke, alte autobatterien usw. ... kurz gesagt der dreck, den wir menschen dort (leider) hinterlassen! ich kann auch besitzer von einem wald durchaus verstehen, das sie nicht gerade begeistert sind, wenn massen von leuten durch die wälder streifen oder mountainbiker mal wieder wie die 'wildsäue' da durchpreschen. aber trotz alledem denke ich, das uns der wald als allgemeingut in der form erhalten werden sollte (auch der jetzigen gesetzlichen bestimmungen), wie er jetzt ist. und weder hundekot noch einige dumme menschen, die einfach kein gefühl für die natur haben, sollten das ändern können.
ach, da fällt mir noch was ein, wo wir schon bei und und wald sind ... in einer gegend wo ich viel mit meinem hund laufe(wiese mit paar bäumen), finde ich in regelmässigen abständen die reste von erlegten rehen und wildschweinen. also innereien, fell, füsse/hufe oder wie das richtig heisst :) sollte ein jäger sowas nicht vergraben oder sonst wegmachen? das finde ich nähmlich wirklich ecklig, den ich denke jeder kann sich vorstellen, wie das riecht, wenn innereien/fell von toten wildschweinen und rehen 2 wochen lang neben einem weg in der sonne rumliegen :(

in diesem sinne

schnapper

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Christoph ⌂, (vor 8525 Tagen) @ Schnapper

Hallo Schnapper,

ich denke schon, dass Jäger die Überreste eigentlich entfernen müssten. Ich glaube, sie sind dazu verpflichtet.
Das Argument "Ekel" sollte aber in der Natur weniger zählen. Denk mal an die vielen Tiere, die auf Kadaver angewiesen sind, die ganze Aasfresser. Die brauchen auch nen Lebensraum. Und ein paar Käfer und Horden von Aneisen sowie Pilze und Bakterien freuen sich über die Überreste.
Normalerweise kämen Luchs, Wildkatze und andere, um so was zu vertilgen (neben den Insekten etc.). Nur haben wir denen leider so gut wie den Garaus gemacht...

Grüße
Christoph

ach, da fällt mir noch was ein, wo wir schon bei und und wald sind ... in

einer gegend wo ich viel mit meinem hund laufe(wiese mit paar bäumen),
finde ich in regelmässigen abständen die reste von erlegten rehen und
wildschweinen. also innereien, fell, füsse/hufe oder wie das richtig
heisst :) sollte ein jäger sowas nicht vergraben oder sonst wegmachen? das
finde ich nähmlich wirklich ecklig, den ich denke jeder kann sich
vorstellen, wie das riecht, wenn innereien/fell von toten wildschweinen
und rehen 2 wochen lang neben einem weg in der sonne rumliegen :(
in diesem sinne
schnapper

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Schnapper, (vor 8525 Tagen) @ Christoph

Hallo Schnapper,
ich denke schon, dass Jäger die Überreste eigentlich entfernen müssten. Ich
glaube, sie sind dazu verpflichtet.
Das Argument "Ekel" sollte aber in der Natur weniger zählen. Denk
mal an die vielen Tiere, die auf Kadaver angewiesen sind, die ganze
Aasfresser. Die brauchen auch nen Lebensraum. Und ein paar Käfer und
Horden von Aneisen sowie Pilze und Bakterien freuen sich über die
Überreste.
Normalerweise kämen Luchs, Wildkatze und andere, um so was zu vertilgen
(neben den Insekten etc.). Nur haben wir denen leider so gut wie den
Garaus gemacht...
Grüße
Christoph
ach, da fällt mir noch was ein, wo wir schon bei und und wald sind ... in

jo, schin wahr, aber im vergleich zu nem hundehaufen ist es halt schon recht ecklig, vor allem im sommer :)
generell ist mir ja sowas auch wurst ...

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

Frank Adam, (vor 8525 Tagen) @ Schnapper

jo, schin wahr, aber im vergleich zu nem hundehaufen ist es halt schon recht
ecklig, vor allem im sommer :)
generell ist mir ja sowas auch wurst ...

Hallöle, habe solche Überreste auch schon öfter gesehen und bei uns im Forstamt nachgefragt.
Die werden tatsächlich aus eben oben genannten Gründen dort gelassen.
Denke, ist ja auch logisch, wenn man das Zeug nicht dort im Naturkreislauf lässt, müsste es erst sachgerecht in Plastik o.ä. verstaut werden und dann dem Müll überantwortet werden. Da ist das natürliche Recyclen einfacher.

Grüsse: Frenki 8=:)

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Re: Kostenpflichtige Waldwege?

ralph th., (vor 8525 Tagen) @ Christoph

Normalerweise kämen Luchs, Wildkatze und andere, um so was zu vertilgen
(neben den Insekten etc.). Nur haben wir denen leider so gut wie den
Garaus gemacht...

...dafür gibt es heutzutage den Labrador-Retriever, der derartige Hinterlassenschaften auch liebt. Wenn dieser dann in den Wald sch..., ist das System im ökologischen Sinne geschlossen.

Gruß
Ralph

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Re: Kostenpflichtige Waldwege? Schlussbemerkung

Joachim, (vor 8524 Tagen) @ Joachim

Hallo Pilzgemeinde,
Ich habe mir sorgfältig die Beiträge zum Thema Kostenpflichtige Waldwege durchgelesen. Ich möchte dazu noch was Anmerken.
Natürlich wird der Wald nicht eingezäunt, das wäre ja auch Wahnsinn. Wie sollte dann das Wild sich dann noch frei bewegen? Es würde überall Inzucht herrschen. Was aber angedacht wird ist Sammelscheine für Pilz und Beerensammler auszugeben, oder Waldstücke ähnlich wie bei der Jagd zu Verpachten, und das geht sehr wohl. Es gibt in Europa Beispiele dafür.
Wenn man das aus der sicht von einem Waldbesitzer sieht wäre das nur Recht und Billig.
Das Argument wer das denn kontrollieren will ist müßig, da gilt das gleiche wie bei der Jagd. Wer erwischt wird ohne Jagdberechtigung (mit einem Reh auf der Schulter *ggg*), der wird dafür bestraft. Natürlich kann man immer noch heimlich Pilze und Beeren sammeln, aber immer mit dem Risiko erwischt zu werden. Ob das dann ein zusätzlicher „Nervenkitzel“ ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Zum Unterthema Hund und Wildkot möchte ich anmerken das ich noch nie in selbiges im Wald reingetreten bin. Ich habe schon oft mitten auf dem Waldweg Pferdeäpfel gesehen, aber die sind so groß das man bevor man reindappt sie sieht.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim