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Helft Horst - Part I (2 Bilder, 108kB) *PIC*

EricS ⌂, (vor 8507 Tagen)

Hallo zusammen,

ich helfe Horst (aus Esens) so gut es geht bei der Bestimmung von Pilzen aus seinem Lieblingswald. Doch manchmal bleiben Zweifel:

Speziell bei Porlingen lehne ich jede Verantwortung ab (little weakness of mine). Was liegt also näher, als bei Euch mal nachzufragen:

Erste Folge soll dieser Porling sein:

Merkmale: - weißes, dickes Fleisch von eher faseriger Konsistenz

- Hutfarbe rosa

- Poren zitronengelb und labyrithisch, sehr weich

- Fruchtkörper insgesamt von stattlicher Größe

- Fleisch mit strengem Maggigeruch (o.ä.)

Substrat: - Kirsche

Und hier die Bilder:

[image]

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Wer hat eine Idee?

Viele Grüße und besten Dank,

Eric

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vermutlich schwefelporling

michel, (vor 8506 Tagen) @ EricS

einfach den gelben poren nach. die labyrinthischen poren und die rosane hutfarbe passen zwar eigentlich nicht, aber vielleicht war er noch recht jung und ist dann eingetrocknet? würde auch den maggigeruch erklären (kommt ja oft vor bei trockenpilzen)
ciao
michel

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sicher nicht

Huperzia ⌂, (vor 8506 Tagen) @ michel

einfach den gelben poren nach. die labyrinthischen poren und die rosane
hutfarbe passen zwar eigentlich nicht, aber vielleicht war er noch recht
jung und ist dann eingetrocknet? würde auch den maggigeruch erklären
(kommt ja oft vor bei trockenpilzen)
ciao
michel

Hallo,

Ich denk daß das Rosalichenotfallsvon einem Obendraufbewohner kommen kann. Der Pilz selbst scheint irgendein Weichporling zu sein.
Gesehen hab ich den schon,aber der Name ist völlig verschwunden :-(.

Viele Grüße,

tanja

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doch doch

Huperzia ⌂, (vor 8505 Tagen) @ Huperzia

Hallo,

Ich halt´s jetzt auch für einen überalterten Schwefelporling mit rosa Parasit.

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Helft Horst - Part I (2 Bilder, 108kB)

Huperzia ⌂, (vor 8506 Tagen) @ EricS

- Fleisch mit strengem Maggigeruch (o.ä.)

Anisgeruch kann´s nicht vielleicht auch sein?

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ein Bild fehlt

Werner2, (vor 8505 Tagen) @ EricS

Hallo Eric,
ich kann leider das 2. Bild nicht öffnen und daher mir auch die Unterseite nicht sehen. Mail mir doch mal das Bild nach Hause und sag doch bitte auch ein paar Worte zur Größe des FK.
Gruss Werner:

Hallo zusammen,

ich helfe Horst (aus Esens) so gut es geht bei der Bestimmung von Pilzen aus
seinem Lieblingswald. Doch manchmal bleiben Zweifel: Speziell bei
Porlingen lehne ich jede Verantwortung ab (little weakness of mine). Was
liegt also näher, als bei Euch mal nachzufragen: Erste Folge soll dieser
Porling sein: Merkmale: - weißes, dickes Fleisch von eher faseriger
Konsistenz
- Hutfarbe rosa
- Poren zitronengelb und labyrithisch, sehr weich
- Fruchtkörper insgesamt von stattlicher Größe
- Fleisch mit strengem Maggigeruch (o.ä.)
Substrat: - Kirsche
Und hier die Bilder:

Wer hat eine Idee?
Viele Grüße und besten Dank,
Eric

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Bild jetzt zu sehen.

Werner2, (vor 8505 Tagen) @ Werner2

Das mit dem Bild hat sich erledigt.

Nach vielen Anläufen konnte ich auch das 2.Bild öffnen.
Hinsichtlich der Idee Schwefelporling muss ich halt sagen, dass
mit dafür die Poren etwas zu groß erscheinen. Aber was soll es denn sonst sein.
Es gibt sonst eigentlich nichts, was so aussehen könnte.
Mikroskopisch wäre ein Schwefelporling recht leicht anhand der Form der Bindehyphen zu klären.
Gruß Werner2

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Vorerst unbekannt...

EricS ⌂, (vor 8505 Tagen) @ Werner2

Hallo Tanja, Michel & Werner,

ich dachte schon, es wollte sich niemand mehr an diesen Pilz heranwagen. Mir wurde schon gesagt, daß ein weiterer Besuch des Fundortes geplant ist - und damit neue Fotos. Vielleicht sind die dann eindeutiger zuzuordnen.

Trotzdem vielen Dank für Eure Hilfestellungen.

Viele Grüße,

Eric

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Re: Helft Horst - Part I (2 Bilder, 108kB)

Gerd-A, (vor 8504 Tagen) @ EricS

Hallo zusammen,

was besseres als Schwefelporling fällt mir auch nicht ein.
Maggigeruch oder Porenform (evtl. durch Trockenheit untypisch) stören mich etwas.

Der Schwefelporling (einjährig !!!) ist einer der Pilze, die man auch ohne Mikroskop sogar als Exikat erkennen kann:
- Er entfärbt "gräulich-weiß", wird federleicht und hat eine wattige Struktur.

---> Also abwarten bis zum nächsten Frühjahr. Die Reste findet man am Boden bzw. am Substrat.

Grüße Gerd-A
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Und hier für Interessierte noch ein Auszug aus einem "unveröffentlichtem" Artikel von mir:

6.1. Ökologie
G. J. KRIEGLSTEINER [Beiträge zur Kenntnis der Pilze Mitteleuropas, Band IV (1989)] veröffentlichte zur Ökologie von L. sulphureus folgende Daten:
- An Rändern, Wegen, lichten Stellen in Laub- u. Mischwäldern, in Auen, an Bach und Flußufern, in Parks, an Dorfplätzen, Allee- und Straßenbäumen, in Gärten, oft über viele Jahre hinweg beständig, an lebenden, kränkelnden Bäumen teibend, weiterhin auch nach Absterben der Wirte, sowie an windgebrochenen oder gefällten Stämmen, Ästen bzw. Holz oder Stümpfen bis zu deren völligen Vermorschung.
- Die Art bevorzugt gut wasserführendes Holz und meidet boden- luft- trockene, sowie zugige Plätze und Landschaften.
Die Art bevorzugt Laubbäume (Eiche, Weide, Apfel-, Birn-, Pflaumenbaum, Robinie, Pappel u. a.); nach JAHN [(1979) Pilze die an Holz wachsen, Busse-Verlag] wächst der Pilz in den Alpen, sowie in der nördlichen Nadelwaldzone Osteuropas und Sibiriens häufig an Lärchen (Larix), weniger häufig an Fichte (Picea).
Als mit weitem Abstand häufigster Wirt wird Eiche (Quercus) angegeben. KRIEGLSTEINER (tel. 29.11.92) ergänzt diese Angabe:
- Nur alte Eichen werden infiziert, der überwiegende Anteil der Fundmeldungen stammt von Stümpfen. Betrachtet man nur die Fruchtkörperbildung an lebenden Bäumen, so wird Quercus durch Apfel-, Birnbaum, Weide u. a. (die bereits in mittlerem Alter infiziert werden) von der Spitzenposition verdrängt.
Die Art erzeugt eine nicht sehr intensive Braunfäule im Kernholz, anfangs als Wund- und. Schwächeparasit (Saproparasit) an lebenden, geschwächten Bäumen und lebt nach deren Absterben oder Fällen agressiv als Saprophyt am Stumpf und im Stamm weiter. Bei Funden an Stümpfen kann davon ausgegangen werden, daß sich der Pilz bereits im noch lebenden Baum etabliert hatte, da Schwächeparasiten totes Holz in der Regel nicht infizieren können.