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Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

Gerd-A, (vor 8472 Tagen)

Über die Pilzarmut mangels Feuchtigkeit wurde dieses Jahr schon ausreichend gejammert. Das hat aber auch Vorteile, die jeder Steinpilz-Jäger schätzen wird:

Also, aufhören mit dem Gejammer. Das bisherige Wetterszenario ist vielversprechend mit besten Aussichten auf eine lang anhaltende "Steinpilzschwemme".

Nicht verzagen und in die Startlöcher
Gerd

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

Karl Keck ⌂, (vor 8472 Tagen) @ Gerd-A

Das bisherige Wetterszenario ist
vielversprechend mit besten Aussichten auf eine lang anhaltende
"Steinpilzschwemme".

Na, dann wollen wir mal voller Hoffnung in die allernächste Zukunft schauen, Gerd!
Viele Grüße aus Biberach
Karl

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

Gerd-A, (vor 8472 Tagen) @ Karl Keck

Na, dann wollen wir mal voller Hoffnung in die allernächste Zukunft schauen,
Gerd!
Viele Grüße aus Biberach
Karl

Hallo Karl,

Hoffnung brauchen wir nur wenig:
- Einen guten Landregen (der den Boden nicht nur in den obersten 2- 3 cm durchnäßt) und dann kein zu früher Frosteinbruch.

===> Dann kannst Du schon jetzt anfangen, Deine Kühltruhe zu leeren und genug Gläser für getrocknete Steinpilze bereit zu stellen.

"grins" Gerd

Was gar nichts nützt sind Gewitter in Hitzeperioden:
- Das meiste Wasser verdunstet oder läuft oberflächig ab
- Der Boden wird nicht tief genug durchnäßt, umd die Myzelschichten der Mykorrhiza-Pilze zu erreichen.

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

Mison, (vor 8471 Tagen) @ Gerd-A

lieber gerd,

gerade in harten, trockenen zeiten wie diesen ist ein wort des trostes oft gold wert ... blah, fasel, was ich sagen wollte: danke für die aufmunterung!
lieben gruß,
simon

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!??? *PIC*

Pio, (vor 8471 Tagen) @ Gerd-A

Über die Pilzarmut mangels Feuchtigkeit wurde dieses Jahr schon ausreichend
gejammert. Das hat aber auch Vorteile, die jeder Steinpilz-Jäger schätzen
wird: http://www.dgfm-ev.de/phorum/read.php?f=8&i=599&t=599 >

[image]

Allerdings wird in diesem Artikel auch ein feuchter Frühling erwähnt. Der war aber (zumindest bei uns) genau so trocken wie der Sommer.

Na, mal sehen, vielleicht wird es ja doch noch.

Pilzhafte Grüße - Pio

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

Gerd-A, (vor 8471 Tagen) @ Pio

Zitat:

Allerdings wird in diesem Artikel auch ein feuchter Frühling erwähnt. Der war
aber (zumindest bei uns) genau so trocken wie der Sommer.

----------------------------------------------------------------------

Hallo Pio,

bei uns war der Frühling auch ziemlich trocken.
Das beunruhigt mich nicht. Denn im ganzen Artikel ist die von mir zitierte Stelle die Einzige, bei der die Frühlingswitterung erwähnt wird.

===> Keine Panik, ich zitiere nachfolgend einen Text, der den Gesamttenor (heiße, trockene Periode, gefolgt von ergiebigen Niederschlägen) besser trifft.

Grüße Gerd
------------------------------------------------------------------------------

Die Ursachen der Massenfruktifikatjon.
Wenn wir nun die Frage nach den Ursachen dieses Phänomens (Anmerkung Gerd: der Massenfruktifikation v. B. edulis/A. muscaria) stellen, so scheinen mir 2 Faktoren ausschlaggebend zu sein: 1. die extremen Hitzeperioden im Juni und August und 2. die intensiven Niederschläge im Oktober 1973. Beide Voraussetzungen dürften für eine Massenfruktifikation der beiden Arten unerläßlich sein. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch KARL FRIEDRICH (1940) bei seinen ‚;Untersuchungen zur Ökologie der höheren Pilze“.
...
Zu dem gleichen Ergebnis kommt GEORGES BECKER in seiner bereits erwähnten Dissertation „Observations sur l’écologie des champignons supérieurs“ Er schreibt:
Wir haben feststellen können, daß sie (die Fruktifikation von B. edulis) im Süden alljährlich regelmäßig erfolgt, während sie im Norden — außer unter Koniferen — jahrelang ausbleiben kann. Voici la règle: diese Fruktifikation erfolgt immer im Herbst und tritt nur nach Perioden der Trockenheit und großer Hitze auf, welche im Norden der Loire selten sind. Aber die Hitze alleine genügt nicht, es muß noch eine ziemlich milde und regnerische Periode folgen, denn wenn die Temperatur plötzlich absinkt, wird die Fruktifikation sofort unterbrochen. So erschien B. edulis im Jahre 1952, als ein kalter Herbst einem brennend heißen Sommer folgte, nicht.“ Und weiter heißt es bei G. B e c k e r: „So kann man folgern, daß die Fruktifikation von B. edulis bedingt wird durch einen feuchten Frühling, während dem das Mycel wächst und seine Reserven speichert, einen warmen und trockenen Sommer, der die Bildung der Primordien veranlaßt, indem er das Wachstum bremst und einen feuchten Herbst, der die Entfaltung der Fruchtkörper ermöglicht. Im Gegensatz dazu ist die Fruktifikation in konstant regennassen Sommern spärlich oder gleich Null.“ Soweit GEORGES BECKER. Seine in Frankreich gemachten Beobachtungen decken sich weitgehend mit den Ergebnissen unserer fruktifikations-ökologischen Untersuchungen im südwestfälischen Bergland und werden ebenso von KARL FRIEDRICH aus dem Wiener Raum und aus Kärnten bestätigt.

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

hansuwe, (vor 8471 Tagen) @ Gerd-A

Über die Pilzarmut mangels Feuchtigkeit wurde dieses Jahr schon ausreichend
gejammert. Das hat aber auch Vorteile, die jeder Steinpilz-Jäger schätzen
wird: http://www.dgfm-ev.de/phorum/read.php?f=8&i=599&t=599 >
Also, aufhören mit dem Gejammer. Das bisherige Wetterszenario ist
vielversprechend mit besten Aussichten auf eine lang anhaltende
"Steinpilzschwemme".
Nicht verzagen und in die Startlöcher
Gerd

Ähnliche Beobachtungen habe ich auch schon gemacht.
Ich wünsche Euch in Deutschland, dass die Steinpilzschwemme in diesem Jahr auch mal wieder eintritt.
Pilzige Grüsse
hansuwe

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

Jo, (vor 8471 Tagen) @ Gerd-A

Also ich hoffe das ja auch, aber 1998 war ein gutes wenn nicht sogar Spitzen Steinpilzjahr, nur das Wetter war alles andere als trocken.

http://www.wernerneudeck.de/wetter/1998/Aug.htm

Gruß Joachim

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

josy, (vor 8471 Tagen) @ Jo

Ähnlich gut war 2001 und da habe ich bereits im Juli nach ausgiebigen Regenfällen erste Steinpilzfunde gemacht!

Naja hoffen wir mal auf baldigen Regen!!!

Johannes

Also ich hoffe das ja auch, aber 1998 war ein gutes wenn nicht sogar Spitzen
Steinpilzjahr, nur das Wetter war alles andere als trocken.
http://www.wernerneudeck.de/wetter/1998/Aug.htm
Gruß Joachim

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Re: Steinpilzschwemme dieses Jahr !!!???

Gerd-A, (vor 8471 Tagen) @ Jo

Zitat:

Also ich hoffe das ja auch, aber 1998 war ein gutes wenn nicht sogar Spitzen
Steinpilzjahr, nur das Wetter war alles andere als trocken.

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Hallo Joachim,

ja, da hat es einige Tage geregnet.
- Doch schau dir mal die Niederschlagsmengen an (und vergesse die Tage mit Gewitter
- Entscheidend ist: Wie viel vom Regen haben die Bodenschichten, in denen Mykorrhiza-Myzel zu finden ist, mitbekommen ?

Also, ich mach's mir einfach und zitiere die entsprechenden Passagen aus dem DGfM-Artikel (hoffe, die DGfM und der Autor haben nichts dagegen)

Grüße Gerd
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Der Einfluß der periodisch fallenden Niederschläge auf das Pilzwachstum

Im Monat Juli fielen 95,7 mm Niederschlag. Diese Menge entspricht fast genau dem langjährigen Mittelwert. Man hätte demnach Ende Juli, bzw Anfang August, normale Täublings- und Knollenblätterpilzaspekte erwarten dürfen. Erstaunlicherweise blieben die Täublinge zusammen mit den übrigen Sommerpilzen fast völlig aus. — Bereits S t a n g l wies schon in seiner Arbeit über das „Pilzwachstum in diluvialen Schotterebenen. . .“ darauf hin, daß nicht die Gesamtmenge der sommerlichen Niederschläge für das Pilzwachstum entscheidend ist, sondern die Art und Weise, w i e die Niederschläge fallen und wie sie sich in das Gesamtklima einfügen. Er schreibt in seiner Arbeit u. a. folgendes: „Die Niederschläge zwischen Juni und September haben den größten Einfluß auf das Pilzwachstum, fallen diese jedoch als Gewitterregen in größeren Hitzeperioden, ist in der Schotterebene kein Wachstumsauftrieb zu erkennen.“ (ZfP Heft 3/4, 1970, S. 211).
Diese von S t a n g l in den Schotterebenen des Wertachtals gemachten Beobachtungen konnte ich für die Verhältnisse im südwestfälischen Bergland voll und ganz bestätigen. Auch hier fielen die hochsommerlichen Niederschläge fast ausschließlich als ergiebige Gewitterregen, die auf den ausgedörrten und verfilzten Böden oberflächlich abliefen oder durch erhöhte Transpiration an die Atmosphäre zurückgegeben wurden. Eine durchgreifende Vernässung des Bodens war nicht festzustellen, und daher blieb das Pilzwachstum aus.
Als dann in der 2. Septemberhälfte 66 mm Niederschlag fielen und die Temperaturen auf 10—12°C absanken, was eine starke Verminderung der Transpiration zur Folge hatte, schienen die Voraussetzungen für ein intensives Pilzwachstum gegeben zu sein. Aber auch jetzt blieb die Pilzflora — von einigen wenigen Fallaubarten abgesehen — im großen und ganzen aus.
Um die Wirkung der nicht unbedeutenden Septemberregen nachzuprüfen, führte ich mehrere Bodenuntersuchungen durch und war erstaunt, daß die Durchnässung des Bodens in den Fichtenwäldern lediglich eine Tiefe von 2—3,5 cm erreichte. Sie war daher ohne Einfluß auf das Pilzwachstum.
Ganz anders lagen dagegen die Verhältnisse im Oktober. Lang anhaltende Regenfälle ergaben eine Gesamtniederschlagsmenge von 113,2 mm, die damit um 34,2 mm über dem langjährigen Monatsmittelwert lag. Allein in der 2. Dekade fielen, wie erwähnt, 78,4 mm Niederschlag, und erst jetzt konnte eine tiefe Durchnässung der Waldböden beobachtet werden.
Die Wirkung der Oktoberregen auf das Pilzwachstum war erstaunlich. Wer erwartet hatte, daß viele am Fruktifizieren gehinderte Pilzarten das Versäumte nachholen würden, sah sich wiederum getäuscht. Die Pilzaspekte waren einseitig, und die Artenzahl blieb gering. Statt dessen trat eine früher noch nicht beobachtete Massen fruktifikation einiger Arten, besonders von Amanita muscaria und Boletus edulis ein. Dieses Phänomen nahm Ausmaße an, daß selbst pilzuninteressierte Spaziergänger von diesem „Naturwunder“ fasziniert waren und die Hobbyfotografen voll auf ihre Kosten kamen. Fliegenpilzgruppen von mehr als 30 Exemplaren waren keine Seltenheit. Steinpilze wurden täglich bis in den November hinein in großen Mengen geerntet, und selbst nach den ersten Nachtfrösten standen die zu Stein gefrorenen Fruchtkörper noch zu Hunderten in den Wäldem.
Leider war es mir nicht möglich, das Massenvorkommen von B. edulis auf bestimmten Probeflächen quantitativ zu erfassen, da die jungen Steinpilze von den Sammlern sofort abgeerntet wurden. Das Einsetzen der Massenfruktifikation ist in dem kombinierten Temperatur- und Niederschlagsdiagramm (Abb. 3) durch einen Pfeil gekennzeichnet.

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Habe kein Problem mit dem Link *oT*

Gerd-A, (vor 8471 Tagen) @ Birgit

- kein Text -

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jetzt geht er auch, seltsam *oT*

Birgit, (vor 8470 Tagen) @ Gerd-A

- kein Text -

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Geht bei mir auch wunderbar....seltsam *oT*

EricS ⌂, (vor 8470 Tagen) @ Birgit

- kein Text -

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Alles Spekulation...

Harald Andres Schmid, (vor 8470 Tagen) @ Gerd-A

hallo, zusammen
Alles Spekulation, was das Auswerten von Wetterdaten betrifft.
Steinpilze halten sich nicht daran.
Das einzige, was hilft, ist der Trick, den ich schon mal erwähnt habe:

Man gehe beim ersten Landregen im Frühsommer in den Wald.
Man suche seine Steinpilzstelle auf.
Man werfe sich flach auf den Waldboden.
Man verlasse den Wald rückwärts.
Man drehe sich am Waldrand drei Mal um die eigene Achse. (Gegenuhrzeigersinn).
Man spreche auf dem Heimweg mit keiner Menschenseele.

Der Trick funktioniert in gut 50% der Fälle, d.h. es gibt mit 50% Sicherheit ein brauchbares oder gutes Steinpilzjahr.
Ausprobieren!
Gruss, Harald Andres

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Das Problem ist auch

Georg, (vor 8470 Tagen) @ Harald Andres Schmid

dass in den nächsten 10 Tagen wahrscheinlich wieder kaum Regen fallen wird.
Und so langsam wird es Zeit, dass sich da mal etwas daran ändert. Sonst
erwarte ich nur noch eine Spätherbsternte mit den üblichen Saprophyten
(Nebelkappen, Lepista nuda usw.). Mykorrhizapilze brauchen in den
nächsten 3 Wochen richtigen Regen oder es gibt dieses Jahr nix mehr.

Georg

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Re: Alles Spekulation...

42, (vor 8470 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald,

Das einzige, was hilft, ist der Trick, den ich schon mal erwähnt habe: Man
gehe beim ersten Landregen im Frühsommer in den Wald.
Man suche seine Steinpilzstelle auf.
Man werfe sich flach auf den Waldboden.
Man verlasse den Wald rückwärts.
Man drehe sich am Waldrand drei Mal um die eigene Achse.
(Gegenuhrzeigersinn).
Man spreche auf dem Heimweg mit keiner Menschenseele.
Der Trick funktioniert in gut 50% der Fälle, d.h. es gibt mit 50% Sicherheit
ein brauchbares oder gutes Steinpilzjahr.

Die Wirkung lässt sich noch um 42 % steigern, wenn man

- flach auf dem Waldboden liegend ein (geheimes (*)) Gedicht aufsagt
- beim Rückwärts-den-Wald-verlassen auf Händen läuft
- beachtet, dass die drei Drehungen zum Abschluss im Gegenuhrzeigersinn
nur für die nördliche Erdhalbkugel gelten (auf der südlichen muss
selbstverfreilich im Uhrzeigersinn gedreht werden!)
- das Schweigen auf dem Heimweg darf gebrochen werden, wenn die Absicht besteht,
mir den Standort der betreffenden Steinpilzstellen auf's genaueste per Handy
mitzuteilen.

Gruss
Thomas

(*) gegen eine Vorabüberweisung von
42,00 Euro übermittle ich dem Einzahler
das garantiert funktionierende Gedicht
per e-mail (Versandkosten übernehme ich)

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So ein Quatsch...

Harald Andres Schmid, (vor 8470 Tagen) @ 42

hallo,
Dies ist ein schlimmes Beispiel, wie durch Unkundige wichtiges, überliefertes Wissen pseudowissenschaftlich verfälscht wird.
Es stimmt überhaupt nicht, das man auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn drehen muss!
Es hat nämlich nichts mit Coreoliskraft oder ähnlichem zu tun!
Die linksdrehenden Moleküle des Mycels werden nachweislich durch die Drehbewegung des Menschen zum Fruktifizieren angeregt!
Das mit dem Gedicht ist auch höchst problematisch:
Falls jemand das Gedicht aufsagt und dabei stottert oder sich verspricht, dann wachsen an besagter Stelle jahrelang nur Gallenröhrlinge!
Willst du das verantworten???
Mit verärgerten Grüssen, Harald Andres

Hallo Harald,
Die Wirkung lässt sich noch um 42 % steigern, wenn man
- flach auf dem Waldboden liegend ein (geheimes (*)) Gedicht aufsagt
- beim Rückwärts-den-Wald-verlassen auf Händen läuft
- beachtet, dass die drei Drehungen zum Abschluss im Gegenuhrzeigersinn
nur für die nördliche Erdhalbkugel gelten (auf der südlichen muss
selbstverfreilich im Uhrzeigersinn gedreht werden!)
- das Schweigen auf dem Heimweg darf gebrochen werden, wenn die Absicht
besteht,
mir den Standort der betreffenden Steinpilzstellen auf's genaueste per Handy
mitzuteilen.
Gruss
Thomas
(*) gegen eine Vorabüberweisung von
42,00 Euro übermittle ich dem Einzahler
das garantiert funktionierende Gedicht
per e-mail (Versandkosten übernehme ich)

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Re: So ein Quatsch...

42, (vor 8470 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Dies ist ein schlimmes Beispiel, wie durch Unkundige wichtiges, überliefertes
Wissen pseudowissenschaftlich verfälscht wird.

Nanana ... dann wollen wir doch mal sehen:

Es stimmt überhaupt nicht, das man auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn
drehen muss!

Aber sicher! (s.u.)

Es hat nämlich nichts mit Coreoliskraft oder ähnlichem zu tun!

Hatte ich NIE behauptet (obgleich sich ein solcher Gedanke dem Amateur-Wissen-
schaftler natürlich geradezu aufdrängt)

Die linksdrehenden Moleküle des Mycels werden nachweislich durch die
Drehbewegung des Menschen zum Fruktifizieren angeregt!

Prinzipiell richtig - bei uns hier! Aber die Mycelien der südlichen
Halbkugel bestehen (wie Prof. Dr. Sch. Windler schon 1977 nachweisen
konnte) überwiegend aus RECHTSdrehenden Molekülen -> Drehung des
Probanden muss zum Fördern des Pilzwachstums im Uhrzeigersinn erfolgen.
Übrigens laufen gerade intensive Untersuchungen, welche Winkelgeschwindigkeit
bei der Drehung als optimal zu betrachten ist. Bisher hat man nur fest-
stellen können, dass eine allzu schnelle Drehbewegung dem Mycel nicht
förderlich ist, da sich der Proband in den Boden bohrt und dabei das
Mycel schädigt (im Randbereich der Schädigung allerdings erstaunlicherweise
fördert).

Das mit dem Gedicht ist auch höchst problematisch: Falls jemand das Gedicht
aufsagt und dabei stottert oder sich verspricht, dann wachsen an besagter
Stelle jahrelang nur Gallenröhrlinge!

Hier muss ich allerdings zugeben, dass tatsächlich ein solches Stottern
zu höchst bedauernswerten Effekten - wie dem genannten massenhaften
Auftreten des Gallenröhrlings - führen kann (ich kenne Wälder, die
durch zahlreiche Besuche Gedichte rezitierender Stotterer auf Jahrzehnte
hinaus 'versaut' wurden).

Willst du das verantworten???

Nein, Du hast recht, ich werde das Geheimgedicht nur noch nachweislich
stottergeprüften Sprachwissenschaftlern zukommen lassen!

Gruß
Thomas Wallner
der sich jetzt in den wohlverdienten (?) Urlaub verabschiedet und die
nächsten 14 harten Tage hier im Forum nicht mehr mitlesen kann :-(

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bei welcher Mondphase? *oT*

Karl Keck ⌂, (vor 8470 Tagen) @ 42

- kein Text -