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Seitlingfrage *PIC*

Hellmut, (vor 8467 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,

in alten liegenden Baumstämmen scheint offensichtlich genügend Wasser gespeichert zu sein um diese Seitlinge wachsen zu lassen.
Vorgestern gefunden auf Ahorn und auch auf Fichte.
Bin mir aber bei der Zuordnung ziemlich unsicher ev.der Lungenseitling ?

[image]

Herzliche Grüße Hellmut

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Re: Seitlingfrage

Gelbfieber, (vor 8467 Tagen) @ Hellmut

Hallo und guten Tag Hellmut,

dieser Pilz hat große Ähnlichkeit mit dem Berindeten Seitling
Pleurotus dryinus.

Einen schönen Sonntag
Gelbfieber

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Re: Seitlingfrage

Markus Wilhelm ⌂, (vor 8467 Tagen) @ Hellmut

Lieber Hellmut,

Wenn ein Foto den Pilz so schön zeigt, ist es einfach, auch eine "Fernbestimmung" zu machen. Es handelt sich ziemlich sicher um den Rillstieligen Seitling, Pleurotus conucopiae. (s. die Grosspilze BW: 3,26).
Der Pilz ist essbar, er wird (auch als gelbe Form) oft als Zuchtpilz angeboten. Er ist, ausser am Oberrhein, eine eher seltene Art.
Viele Grüssen, Markus

Hallo Pilzfreunde,
in alten liegenden Baumstämmen scheint offensichtlich genügend Wasser
gespeichert zu sein um diese Seitlinge wachsen zu lassen.
Vorgestern gefunden auf Ahorn und auch auf Fichte.
Bin mir aber bei der Zuordnung ziemlich unsicher ev.der Lungenseitling ?

Herzliche Grüße Hellmut

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Re: Seitlingfrage

gottfried, (vor 8467 Tagen) @ Hellmut

Hallo Hellmut,
ich denke auch, dass es sich um den Rillstieligen Seitling, Pleurotus conucopiae handelt. Pl. dryinus hat etwas andere Frk!
Gruß g

Hallo Pilzfreunde,
in alten liegenden Baumstämmen scheint offensichtlich genügend Wasser
gespeichert zu sein um diese Seitlinge wachsen zu lassen.
Vorgestern gefunden auf Ahorn und auch auf Fichte.
Bin mir aber bei der Zuordnung ziemlich unsicher ev.der Lungenseitling ?

Herzliche Grüße Hellmut

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Re: Seitlingfrage

Kazuya, (vor 8467 Tagen) @ Hellmut

hallo,
die Pilze halte ich eher nicht für den Lungenseitling, sondern eher für den Rillstieligen Seitling (Pleurotus cornucopiae), auch wenn der rillige Stiel hier vielleicht nicht ganz so gut rüber kommet.
Gruß,
Kazuya

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Re: Seitlingfrage

Gerd-A, (vor 8467 Tagen) @ Hellmut

Vorweg: Eine tolle Aufnahme.
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Allerdings, die Diagnose Pleurotus dryinus (Berindeter Seitling, Behangener Seitling) halte ich für falsch, da:

(1) von Velumresten , dem Namen gebendem Merkmal (Berindeter S., Behangener S., Beringter Seitling) dieser Art, absolut nichts zu sehen ist.
===> Die Velum-Merkmale sind im von Markus zitierten BW-Atlas (Band 3, S. 24) gut zu sehen: Berindung (Ring und Stiel) unterhalb Lamellenansatz und behangener Hutrand.
===> Und damit schließe ich gleich auch Pleurotus calyptratus (Espenseitling) aus. Nicht weil er nach BRD-Atlas selten ist (nur wenige Punkte in Baden-Württemberg und Bayern), sondern auch Velum-Reste hat.
http://www.users.wineasy.se/surtur/gallED1.html

(2) P. dryinus, nach dem was ich bisher in der Hand hatte, immer einen schmutzig-weißlichen, feinfilzig-faserigen bis etwas schuppigen Hut hat der im Alter zum Gilben neigt.

(3) In gängiger Literatur ist P. dryinus häufig, meist in den von mir oben beschriebenen Farben abgebildet. Aber, nach Literatur kann der Hut von P. dryinus auch blass graubraun sein. Nachfolgend ein Link, bei dem die Merkmale (Hut nicht kahl, Fetzen am Hutrand, Velumreste unterhalb Lamellenansatz) gut zu sehen sind. Kann allerdings nicht beurteilen, ob die Hutfarbe wirklich so dunkel werden kann:

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Beachtet man das Substrat, so kommen die an „Kräutern“ wachsenden Seitlinge wohl auch nicht in Betracht:
- P. eryngii (Brauner Kräuter-Seitling)
- P. nebrodensis (Blasser Kräuter-Seitling)
- P. opuntiae (wächst an Kakteen)
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Welche Art (für mich handelt es sich auch um einen Seitling Pleurotus) kann es sein ???

Die Gattung Pleurotus ist nicht besonders groß: 4 – 6 Arten gem. Handbuch für Pilzfreunde Band VI (1974), 8 Arten nach Moser (1983), 12 Arten im Abb.-Verzeichnis (Bollmann et al, 2002).

Doch hier bin ich mit meinem „Latein“ (besitze keinen gescheiten Pleurotusschlüssel) am Ende, zumal Mikromerkmale dem Bild leider nicht zu entnehmen sind.
===> Dann spekuliere ich halt und versuche über die Farbe auszuschließen:

(1) Kein P. pulmonarius (Lungen-Seitling), im TINTLING 24, 2000 abgebildet. Der fällt auch wegen der hellen Hutfarbe bei Moser heraus
(2) Kein P. salmoneostramineus (Rosaroter Austernpilz), vergleiche Abbildung im TINT 20,2000
(3) Kein P. citrinopileatus Singer Zitronengelber S., da ich nirgens Zitronengelb entdecken kann

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Wenn ich schon am ausschließen bin. Das nächste Opfer ist der
Austern-S., siehe Breitenbach 3,397, Dähncke 996,997, Jahn 162, Kh 130, Kr 3.28, Lx 49
ostreatus (Jacquin 1775: Fr. 1821) Kummer 1871
= spodoleucus Saccardo
= columbinus Quélet
= salignus (Pers.: Fr.) Kummer
===> Die Hutfarbe gefällt mir zwar und mit „der falschen Jahreszeit“ könnte ich mich auch anfreundent, aber diese extrem „rillstieligen“ Lamellen gefallen mir gar nicht
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Und was bleibt jetzt noch aus der Liste der Pleurotus-Arten gem. „Abb.-Verzeichnis europäischer Großpilze“ übrig ???
(1) Rillstieliger S, siehe Laux 2001, S. 49, BW-Atlas Band 3, S. 26
---> P. cornucopiae (Paulet 1793: Pers. 1828) Rolland 1910)
(2) Farbwechselnder S
---> allochrous Pers.
(3) Eichen-S, siehe Cetto 2801(habe ich leider nicht)
---> suberis Patouillard

Und da ich die Merkmale von (2) und (3) nicht kenne,
===> Schluss mit weiteren Spekulationen

Viele Grüße
Gerd

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Schlüssel

EricS ⌂, (vor 8466 Tagen) @ Gerd-A

Hallo Gerd,

nicht groß, aber immerhin ein Pleurotus-Schlüssel:

http://fp.bio.utk.edu/mycology/Pleurotus/key.htm
(s.a. bei bleem in der Linkliste: http://www.pilzelinks.de/Pilze/mycokey.htm )

Noch einer:
http://nzfungi.landcareresearch.co.nz/html/data_keys_details.asp?NAMEPKey=5289&ID=33-WN...

Neu war mir allerdings, daß es einen Sklerotien-Seitling (P.tuber-regium) gibt.

Viele Grüße,

Eric

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Hier noch die Übersetzung für Englischmuffel

EricS ⌂, (vor 8466 Tagen) @ EricS

Das passiert, wenn man google übersetzen läßt:

Schlüssel

Schlüssel haben für begrenzte Gruppen Überfluss (Vilgalys et al., 1993, für das P. ostreatus- Komplex) oder der begrenzten Genauigkeit (Pilát, 1935; Kühner und Romagnesi, 1953; Hilber, 1982, 1993, 1997).

, einen Schlüssel zu dieser Gruppe zu planen ist von den Problemen, für basidiomefarben, von den Wirten und vom intergrade der Statur häufig voll, und geographische Verteilung ist häufig breit und verursacht folglich Deckungen. Besonders ärgern ist die Trennung von pulmonarius Pleurotus von seiner monomitic Schwester, von der pleurotoidsorte, vom P.-ostreatus und von P. populinus. Mit diesen Problemen im Verstand, wird der folgende Schlüssel zur biologischen Sorte angeboten.

1. Sporen Anamorphic produzierten auf basidiomata oder verbanden vegetatives Myzel................. 2.

1. Sporen Anamorphic, wenn Sie gebildet werden, nicht mit basidiomata.................................... 4 dazugehörig

2. Zustand Anamorphic ein Rasen der einfachen conidiophores, schwarze arthrospores produzierend, trocknen zuerst aber

neueres schleimiges; Australa, Neues Seeland. ....................................................... P. australis

2. Coremioid Anamorph, mit Schwarzem, schleimige Köpfe von arthrospores..................................... 3

3. Lattensäurenummer Pileus zum Braun; pantropical............................. P. cystidiosus der Verteilung ungefähr

3. Tiefe Olive Pileus, Olive-schwarz, gelegentlich mit purpurartigen Tönungen;

Purpureo-olivaceus neuen Seelands, Australien .......................................................... P.

4. Stengelzentrale schwach zum Exzentriker....................................................................., 5

4. Stengel stark exzentrisch oder Seitenteil....................................................................., 11

5. Säurenummer Pileus, Braun, rufous Braun, normalerweise konkav.................................................., 6

5. Graues, Weißes oder Bananengelb der Perle Pileus.........................................................., 8

6. Basidiomata, das aus einer Knolle-regium des sclerotium............................................. P. entsteht

6. Basidiomata ohne sclerotium......................................................................, 7

7. Wurzelparasit; pileussäurenummer zum Braun; Eryngii Europas .................................................. P.

7. Auf Verrottenholz; pileussäurenummer, Braun, normalerweise mit ruddy cornucopiae der Tönungen ........................ P.

8. Pileus und Stengelweiß zum Perlen des Graus.................................................................., 9

8. Bananengelb Pileus; cornucopiae des Stengelweiß ( citrinopileatus- Form) ........................... P.

9. Stengel fast seitlich; auf Agave Opuntie ; opuntiae Nordafrikas, Mexiko ..................... P.

9. Stengelzentrale; alles basidiome zerteilt Weiß............................................................., 10

10. Oberflächenvelutinous Pileus zu plüschartigem; warme Klimata; levis des anamorphunbekannten .................... P.

10. Oberflächenstrigose Pileus zu wooly; kühle, nasse Klimata; anamorph von Säurenummer zum Braun

arthrospores im dryinus der Kultur ............................................................................ P.

11. Stengelgewebe dimitic.................................................................................., 12

11. Stengelgewebe monomitic.............................................................................., 14

12. Junges calyptratus der Lamellen................................................ P. des teilweisen Over des Schleiers anwesenden

12. Teilweiser Schleier abwesend..................................................................................., 13

13. Basidiomata stülpte normalerweise um; ruddy Oberflächensäurenummer des pileus zu den ruddy cornucopiae des Brauns ............ P.

13. Pleurotoid Basidiomata; pileusoberflächencWeiß, Gelbolive, Braun,

Olive-braunes, rosafarbenes oder des Graus.................................................................. P. djamor

14. Auf Nadelbäumen; fernöstliches Rußland............................. P. abieticola Nord chinas,

14. Auf laubwechselndem Holz (hauptsächlich)......................................................................, 15

15. Pileus und buffy Säurenummer der Lamellen zu Pastellsäurenummer; Lamellen subdistant;

Sporedruckpallidbüffelleder; Sporen 9-12 x 3-5 m m; Nordamerika; normalerweise an

Populinus des Holzes............................................................................. P. Populus

15. Verschiedene Farbtöne Pileus von elfenbeinfarbenem, Säurenummer, Braun, tief Grau, bläuliche Olive

zu Olive-schwarzem; Sporedruck avellaneous; Sporen 7-10 m m lang; weltweit;

normalerweise auf laubwechselndem Holz.........................................................................., 16

16. Im Winter predominately Früchte tragen; pileussäurenummer, Braun, grau-braun, Olive-schwarz;

Mäßige Nordzone..................................................................., . P.-ostreatus

16. Am Spätsommer (Europa, Asien, Ostnordamerika) predominately Früchte tragen oder

Frühling (Westnordamerika); pileusweiß, Säurenummer, grau-braun; Nord

Mäßiges pulmonarius der Zone ....................................................................... P.

Viel Spaß beim Bestimmen ;-)))

Eric