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Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig? *PIC*

josh, (vor 8445 Tagen)

Hallo,

bin neu hier im Forum. Hier meine erste Anfängerfrage: :-)

Habe diesen Hexenröhrling am Samstag gefunden. Ich fand die sehr dunkle Hutfarbe passte eher zu einem Flockenstieligen-hexenröhrling und auch der Stiel unten sah flockenstielig aus, fand ich. Aber oben am Stiel sieht man doch ein Netzmuster, das beim Braten in der Pfanne überall am Stiel noch deutlicher zu sehen war. Ich denke also, es ist ein Netzstieliger, wollte aber die "Experten" fragen. :-)

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Gruß

Josh

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

Harald Andres Schmid, (vor 8445 Tagen) @ josh

hallo,
Ich denke, das ist ein "Flocki"
Gruss, Harald Andres

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

Markus_S, (vor 8445 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Pilzfreunde

Seit einiger Zeit taucht immer wieder die Frage auf: "Flocki" oder Netzstieliger Hxenröhrling? Und immer wird der Stiel betrachtet, hat er nun ein Netz oder nicht.... oder eventuell nicht so deutlich usw.

Wie wäre es, wenn mal unter die Röhren geschaut würde? Oder anders gesagt, welche Farbe hat der Röhrenboden?

Bei einem Flockenstieligen Hexenröhrling oder Schusterpilz, Boletus erythropus (Fr.:Fr.) ist der Röhrenboden gelb und verfärbt sich sobald die Röhren entfernt werden sofort blau.

Beim Netzstieligen Hexenröhrling, Boletus luridus (Schaeffer:Fr.) ist der Röhrenboden jedoch orangebraun/rot! Also schneidet einen Teil des Hutes ab, so dass ihr einen Schnitt durch Hutfleisch/Röhren habt, und dann könnt ihr bei einem Netzstieligen Hexenröhrling die rötlich Schicht sehr gut erkennen (als rötliche Linie erkennbar). Ein sehr gutes Bild, dass das Beschriebene zeigt, ist in der Dähncke "1200 Pilze" auf Seite 61 abgebildet!

Selbstverständlich ist dies NICHT der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Arten. Es darf also nicht nur dieses Markmal beachtet werden, jedoch wenn ihr sicher seit, dass es ein Flocki oder Netzstieliger Hexenröhrling ist, so kann dies noch die rettende Lösung erbringen.

Ich hoffe ich konnte etwas dazu beitragen, dass ein wenig Licht ins Dunkle kommt, bei jenen die sich unsicher sind ob "Flocki" oder Netzstieliger Hexenröhrling.

Es grüsst Euch
Markus_S

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Schau mal *PIC*

Gelbfieber, (vor 8445 Tagen) @ josh

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Liebe Grüße
[link=file:///D|/Naturfoto-Kontor/index.html]Gelbfieber [/link]

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

Jürgen, (vor 8445 Tagen) @ Markus_S

Hallo,

denke auch, dass es sich trotz der Netzstruktur um den "Flockenstieligen Hexenröhrling" handelt - so ähnlich hatte ich ihn auch schon...

Anzufügen wäre noch, dass der "Flocki" eher auf sauren Böden (z. B. Buntsandstein) unter Fichten und Buchen wächst (gerne mit der Marone - siehe Hintergrund;). Trifft das bei dem Fund zu?

Der "Netzi" bevorzugt Kalkböden und wächst m. W. nur bei Laubbäumen, v. a. Eiche, Buche, Linde, Birke, gerne auch außerhalb des Waldes in Anlagen, an Straßenrändern etc.

Mit dem orangenen Röhrenböden fährt man meistens sehr gut, es gibt aber selten auch "Netzis" mit unten geflocktem Stiel und gelbem Röhrenboden (sog. Boletus caucasicus), die trotzdem nichts mit dem echten Flocki zu tun haben.

Gruß, Jürgen

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An Gelbfieber

Jürgen, (vor 8445 Tagen) @ Jürgen

Irgendwie lande ich bei Deinen Links im Nirwana...

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Schade, bei mir klappt es *oT*

Gelbfieber, (vor 8445 Tagen) @ Jürgen

- kein Text -

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Re: Schau mal

josh, (vor 8445 Tagen) @ Gelbfieber

Das sind ja schöne Bilder! So lernt man das ja auch, und genau da ist mein Problem. Man sieht das sehr deutliche Netz und den helleren Hut bei dem Netzstieligen, und den dunklen Hut und eindeutige Flockenstruktur ohne den Hauch eines Netzes bei dem Flockenstieligen!

Danke jedenfalls für die schönen Bilder, die besser sind, als in alle meiner Pilzbücher zusammen!

Gruß

Josh

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

josh, (vor 8445 Tagen) @ Markus_S

Beim Netzstieligen Hexenröhrling, Boletus luridus (Schaeffer:Fr.) ist der
Röhrenboden jedoch orangebraun/rot! Also schneidet einen Teil des Hutes
ab, so dass ihr einen Schnitt durch Hutfleisch/Röhren habt, und dann könnt
ihr bei einem Netzstieligen Hexenröhrling die rötlich Schicht sehr gut
erkennen (als rötliche Linie erkennbar). Ein sehr gutes Bild, dass das
Beschriebene zeigt, ist in der Dähncke "1200 Pilze" auf Seite 61
abgebildet!

Zuerst war ich davon überzeugt, daß es sich um einen Flockenstieligen handelt. Als ich diesen Pilz dann gebraten habe, und das Netz um so mehr zum Augenschein trat, war ich mir nicht mehr so sicher, habe nochmal im Pilzbuch nachgeschaut und dann auch von der roten linie zwischen Hut und Porenschicht gelesen. Tja, da brutzelte der Pilz vor sich hin in der Pfanne, und es war für diese Bestimmungsmerkmal zu spät! Zumindest hat sich dies bei mir nun mal endlich eingeprägt. :-)

Danke

Josh

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bei mir auch! *oT*

josh, (vor 8445 Tagen) @ Jürgen

- kein Text -

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig? *PIC*

josh, (vor 8445 Tagen) @ Jürgen

Hi,

Anzufügen wäre noch, dass der "Flocki" eher auf sauren Böden (z. B.
Buntsandstein) unter Fichten und Buchen wächst (gerne mit der Marone -
siehe Hintergrund;). Trifft das bei dem Fund zu?

Den Pilz links im Hintergrund hast Du richtig erkannt (unten das ganze Bild), aber ich habe sie nicht an derselben Stelle gesammelt. Den Hexenröhrling habe im Bucheneichenwald gefunden, und ich denke, er war unter einer Buche. Nach dem Boden habe ich leider nicht geguckt.

Danke für die Tipps!

Gruß

Josh

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Re: Schau mal

Markus_S, (vor 8444 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Gelbfieber

Dieses Bild kenne ich doch bereits!! Ist bei mir gut abgespeichert, denn ich benutze es immer wieder für Anfänger.
Eigentlich fehlt nur ein Ausschnitt mit den unterschiedlichen Röhrenböden (evtl. die rötliche Linie bei den Netzis.

Liebe Grüsse Markus


Liebe Grüße
Gelbfieber

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

Matthias, (vor 8444 Tagen) @ Jürgen

Der "Netzi" bevorzugt Kalkböden und wächst m. W. nur bei
Laubbäumen, v. a. Eiche, Buche, Linde, Birke, gerne auch außerhalb des
Waldes in Anlagen, an Straßenrändern etc.

Hallo Jürgen,
ich kenne in Oberfranken zwei Stellen wo der Netzstielige Hexenröhrling im reinen Nadelwald wächst (Fichte und Kiefer), ist bei Hollfeld (MTB6033) und Weismain (MTB5933),
viele Grüsse
Matthias

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

Jürgen, (vor 8444 Tagen) @ Matthias

Hallo Matthias,
das sind dann die berühmten Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Ich hatte z. B. auch schon Xerocomus porosporus, laut Literatur ein reiner Laubbaumbegleiter, in einer Fichtenschonung.
Grüße, Jürgen

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Zweifellos Flockenstieliger Hexenröhrling *oT*

Andreas ⌂, (vor 8444 Tagen) @ josh

- kein Text -

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

Gerd-A, (vor 8444 Tagen) @ josh

Hi Josh,

wieso hast Du die Fruchtkörper so gequält und die Stiele amputiert" ?

Gerd

PS.: Nur damit Du die besser fotografieren kannst oder ist de Rest im Wald geblieben ?

Den Pilz links im Hintergrund hast Du richtig erkannt (unten das ganze Bild),
aber ich habe sie nicht an derselben Stelle gesammelt. Den Hexenröhrling
habe im Bucheneichenwald gefunden, und ich denke, er war unter einer
Buche. Nach dem Boden habe ich leider nicht geguckt.
Danke für die Tipps!
Gruß
Josh

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

josh, (vor 8443 Tagen) @ Gerd-A

Hallo Gerd,

wie kommst Du denn darauf? Ich habe die Pilze sehr sorgfältig mit einem sehr scharfen Messer Boden-eben abgeschnitten. Mehr wäre nicht drin gewesen ohne die ganze Wurzel mitsamt Myzel herauszureißen. Ist das denn Deine Methode? Wenn schon, dann hätten wir es Dir zu verdanken, daß es immer weniger Steinpilze im Wald gibt.

Josh

Hi Josh,
wieso hast Du die Fruchtkörper so gequält und die Stiele amputiert" ?
Gerd
PS.: Nur damit Du die besser fotografieren kannst oder ist de Rest im Wald
geblieben ?

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Abschneiden oder rausdrehen

Boletus ⌂, (vor 8443 Tagen) @ josh

Mehr wäre nicht drin gewesen
ohne die ganze Wurzel mitsamt Myzel herauszureißen. Ist das denn Deine
Methode? Wenn schon, dann hätten wir es Dir zu verdanken, daß es immer
weniger Steinpilze im Wald gibt.

Hallo Josh

Dies war im Mai schon mal Thema und hat teils heftige Diskusionen entfacht. Lese die Beiträge von damals:
Beitrag 37007

Gruss Sepp

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Re: Abschneiden oder rausdrehen

josh, (vor 8443 Tagen) @ Boletus

Hallo Sepp,

vielen Dank für den freundlichen Hinweis! Ich werde den Thread jetzt direkt lesen. :-)

Gruß

Josh

Hallo Josh
Dies war im Mai schon mal Thema und hat teils heftige Diskusionen entfacht.
Lese die Beiträge von damals:
Beitrag 37007
Gruss Sepp

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Re: Abschneiden oder rausdrehen

josh, (vor 8443 Tagen) @ josh

so, jetzt habe ich diesen sehr langen Thread gelesen und dabei etwas gelernt! Das ist doch am schönsten! Ich halte es immer noch nicht für bewiesen, daß herausdrehen besser ist, aber sehe es jetzt als jedenfalls umstritten (und nein, ich möchte hier keinen neuen Flame-War anfangen! :-) )

Als ich Gerds Beitrag las, dachte ich, er wollte mir andeuten, ich hätte beim Abschneiden viel zu viel Stiel stehen lassen, nur damit die Pilze irgendwie fürs Foto besser stehen, oder irgendso einen Quatsch, denn ich hielte es für gegeben, daß abschneiden besser ist. So habe ich das jedenfalls gelernt.

Traurig finde ich vor allem Gerds Art, seine Meinung zu sagen. Er hätte mir einen freundlichen Hinweis auf die Umstrittigkeit geben können, so wie Sepp es gemacht hat. Schätzen nicht alle eine freundliche Forumsatmosphere?

Gruß

Josh

Hallo Sepp,
vielen Dank für den freundlichen Hinweis! Ich werde den Thread jetzt direkt
lesen. :-)
Gruß
Josh

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Merkmale

Birgit, (vor 8443 Tagen) @ josh

Hallo Josh,

so, jetzt habe ich diesen sehr langen Thread gelesen und dabei etwas gelernt!
Das ist doch am schönsten! Ich halte es immer noch nicht für bewiesen, daß
herausdrehen besser ist, aber sehe es jetzt als jedenfalls umstritten (und
nein, ich möchte hier keinen neuen Flame-War anfangen! :-) )
Als ich Gerds Beitrag las, dachte ich, er wollte mir andeuten, ich hätte beim
Abschneiden viel zu viel Stiel stehen lassen, nur damit die Pilze
irgendwie fürs Foto besser stehen, oder irgendso einen Quatsch, denn ich
hielte es für gegeben, daß abschneiden besser ist. So habe ich das
jedenfalls gelernt.

Gerd wollte vermutlich andeuten, daß es für uns, die wir ja hier die Pilze per Foto und Beschreibung "erkennen" sollen, wesentlich leichter ist, wenn wir den ganzen Pilz inklusive Stielbasis (sogar dort anhaftende Myzelstränge geben manchmal Hinweise) sehen können. Der netzstielige Hexenröhrling hat nämlich auch noch ein Merkmal in der Stielbasis, das so wie du die Pilze abgeschnitten hast, nicht mehr sichtbar ist. Schneidest du B. luridus längs durch, dann ist das Fleisch in der Stielbasis so rot wie rote Beete, zusmmen mit dem roten Röhrenboden eine ziemlich sichere Bestimmung.

Auch Champignons sind ein gutes Beispiel dafür, daß Pilze immer mit der Stielbasis geerntet werden sollen, da diese das relevante Unterscheidungsmerkmal zum giftigen Karbolchampignon (A. xanthoderma) bietet. Ich ,und viele andere Pilzberater ebenso, geben Champignons bei der Pilzberatung prinzipiell nicht frei, wenn die Stielbasis fehlt. Daher sagen wir in der Augsburger Pilzberatung den Leuten auch immer, daß sie prinzipiell die Pilze mit Stielbasis bringen sollen.

Knollenblätterpilze sind auch ein guter Grund zum Sammeln mit Stielbasis.

Ich hoffe ich habe jetzt nicht nur das wiederholt, was in dem Thread oben stand.

herzliche Grüße

Birgit

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Re: Merkmale

josh, (vor 8443 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit,

Danke für Deinen freundlichen Beitrag!

Gerd wollte vermutlich andeuten, daß es für uns, die wir ja hier die Pilze
per Foto und Beschreibung "erkennen" sollen, wesentlich leichter
ist, wenn wir den ganzen Pilz inklusive Stielbasis (sogar dort anhaftende
Myzelstränge geben manchmal Hinweise) sehen können.

hmmm...interessante Theorie, aber wenn dem so wäre, hätte er nicht so etwas gesagt, wie

"Wenn Du die Stielbasis mitgenommen hättest, hätte man noch folgendes Merkmal betrachten können, ..."

Daraus hätten wir alle etwas gelernt, nicht wahr?

Seine sehr nette Formulierung:

"wieso hast Du die Fruchtkörper so gequält und die Stiele amputiert" ?
...Nur damit Du die besser fotografieren kannst oder ist de Rest im Wald geblieben ? "

war nicht besonders konstruktiv aus meiner Sicht.

Der netzstielige : Hexenröhrling hat nämlich auch noch ein Merkmal in der Stielbasis, das so
wie du die Pilze abgeschnitten hast, nicht mehr sichtbar ist. Schneidest
du B. luridus längs durch, dann ist das Fleisch in der Stielbasis so rot
wie rote Beete, zusmmen mit dem roten Röhrenboden eine ziemlich sichere
Bestimmung.
Auch Champignons sind ein gutes Beispiel dafür, daß Pilze immer mit der
Stielbasis geerntet werden sollen, da diese das relevante
Unterscheidungsmerkmal zum giftigen Karbolchampignon (A. xanthoderma)
bietet. Ich ,und viele andere Pilzberater ebenso, geben Champignons bei
der Pilzberatung prinzipiell nicht frei, wenn die Stielbasis fehlt. Daher
sagen wir in der Augsburger Pilzberatung den Leuten auch immer, daß sie
prinzipiell die Pilze mit Stielbasis bringen sollen.
Knollenblätterpilze sind auch ein guter Grund zum Sammeln mit Stielbasis.

Wie gesagt, ich werde hier auf keinen Fall ein neues Drama wie im Thread von Mai entfachten, aber ich glaube, noch niemand, auch nicht im Thread von Mai, hat behauptet, daß die Stielbasis zur Bestimmung nicht sehr aufschlußreich sein kann. Darum geht's nicht. Wenn ich Maronen sammele, damit ich sie essen kann, brauche ich den Stiel zur Bestimmung nicht...ich hoffe nämlich, daß ich eine Marone von einem Knollenplätterpilz auch ohne Stielbasis unterscheiden kann. ;-)
Nur weil die Stielbasis nützlich sein *kann*, braucht man sie bei wohlbekannten Speisepilzen, die sich nicht durch die Stielbasis von giftigen Arten unterscheiden lassen, doch nicht immer mitzunehmen. Nun, leider wissen wir nicht 100%ig, ob abschneiden oder herausdrehen förderlicher für den Pilz ist. Christian ist natürlich ein Profi, und seine Beiträge vom Mai haben mich beinahe bekehrt, aber nur beinahe. ;-)

Ich hoffe ich habe jetzt nicht nur das wiederholt, was in dem Thread oben
stand.

Hast Du schon ein bisschen, aber egal! :-) War doch ein netter Beitrag!

herzliche Grüße

ebenfalls!

Josh

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Re: Merkmale

Birgit, (vor 8443 Tagen) @ josh

Hallo Gerd,

Wie gesagt, ich werde hier auf keinen Fall ein neues Drama wie im Thread von
Mai entfachten, aber ich glaube, noch niemand, auch nicht im Thread von
Mai, hat behauptet, daß die Stielbasis zur Bestimmung nicht sehr
aufschlußreich sein kann. Darum geht's nicht. Wenn ich Maronen sammele,
damit ich sie essen kann, brauche ich den Stiel zur Bestimmung nicht...ich
hoffe nämlich, daß ich eine Marone von einem Knollenplätterpilz auch ohne
Stielbasis unterscheiden kann. ;-)

Bei Maronen sicher nicht, aber gerade bei den Flocken-/Netzstieligen Hexenröhrlingen wärs halt hilfreich gewesen.

Nur weil die Stielbasis nützlich sein *kann*, braucht man sie bei
wohlbekannten Speisepilzen, die sich nicht durch die Stielbasis von
giftigen Arten unterscheiden lassen, doch nicht immer mitzunehmen. Nun,
leider wissen wir nicht 100%ig, ob abschneiden oder herausdrehen
förderlicher für den Pilz ist. Christian ist natürlich ein Profi, und
seine Beiträge vom Mai haben mich beinahe bekehrt, aber nur beinahe. ;-)

Du meinst wohl Christoph.... ;-) Die Sache ist einfach die, daß wir PSVs das den Sammlern einbläuen, weil da eben die Unterscheidungsfähigkeiten teilweise noch nicht so hoch sind.... Die Differenzierung, daß die bekannten Speisepilze (die eben häufig noch nicht soooo bekannt sind, siehe auch deinen Ursprungsbeitrag ;-)) abgeschnitten werden dürfen und die unbekannten Arten nicht, traue ich nicht jedem "einfachen" Pilzsammler zu (vielen aber durchaus schon). Dann lieber doch alle mit Stielbasis zur Beratung.

Hast Du schon ein bisschen, aber egal! :-) War doch ein netter Beitrag!

Danke

Birgit

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Hi Birgit! ich heisse doch Josh, nicht Gerd!;-) *oT*

josh, (vor 8443 Tagen) @ Birgit

- kein Text -

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Sorry, Josh! ;-) War wohl ein Eigentor .... ;-) *oT*

Birgit, (vor 8443 Tagen) @ josh

- kein Text -

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Re: Hexenröhrling, Netz- oder Flockenstielig?

Matthias, (vor 8443 Tagen) @ Jürgen

Hallo Matthias,
das sind dann die berühmten Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Ich hatte z.
B. auch schon Xerocomus porosporus, laut Literatur ein reiner
Laubbaumbegleiter, in einer Fichtenschonung.
Grüße, Jürgen

Hallo Jürgen,
der Netzstielige Hexenröhrling wird in der Literatur durchaus auch als Nadelwaldbewohner beschrieben, scheint aber recht selten vor zu kommen,
viele Grüsse
Matthias