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Die Trüffeln sterben aus!

Joachim, (vor 9680 Tagen)

Die Trüffeln sterben aus.
"Man muss kein Pessimist sein, um vorauszusagen, dass
die Trüffeln in zehn bis 15 Jahren aus der Natur
verschwunden sein werden" erklärt die spanische Biologin
Ana de Miguel von der Universität in Navara.
Deshalb werde nun im Rahmen eines
Forschungsprogramms versucht, die
kostbaren Speisepilze durch Züchtungen
zu erhalten. Bisher war das künstliche Anbauen
von Trüffeln nicht möglich. "Die Trüffeln brauchen
Haselnusssträucher oder Steineichen, um mit Hilfe
der Wurzeln unterirdisch ihre würzigen kartoffelähnlichen
Knollen zu entwickeln. Wir haben für die Zucht solche
Bäume angepflanzt" , sagte die Forscherin.

Bericht aus Die Welt vom 28.04.2000.
Mfg Joachim

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Re: Die Trüffeln sterben aus!

bleem, (vor 9680 Tagen) @ Joachim

Für die Trüffelhändler sollten die Pilze wirklich aussterben denn die machen doch nur die große Kohle damit und Schutz der Natur und ihrer Früchte sind ein Fremdwort für solche Narren.Man sollte den Handel damit verbieten und mit der Geldmacherei und übertriebenen Preisen Schluß machen.Wenn das aufhört dann hat der Pilz vielleicht noch eine geringe Chance in der Natur was ich schon auch nicht mehr glaube.
In diesem Sinne -bleem

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Re: Die Trüffeln sterben aus!

Sandro, (vor 9679 Tagen) @ bleem

Für die Trüffelhändler sollten die Pilze wirklich aussterben denn die machen
doch nur die große Kohle damit und Schutz der Natur und ihrer Früchte sind
ein Fremdwort für solche Narren.Man sollte den Handel damit verbieten und
mit der Geldmacherei und übertriebenen Preisen Schluß machen.Wenn das
aufhört dann hat der Pilz vielleicht noch eine geringe Chance in der Natur
was ich schon auch nicht mehr glaube.
In diesem Sinne -bleem

Hallöle,

das die Trüffel aussterben wird glaube ich eigentlich nicht. Ich hatte das Glück der Trüffelsuche einige Male beizuwohnen und war doch sehr überrascht an welchen Stellen wir Trüffeln fanden. Unter anderem fanden wir zusammen miteiner reizenden Irishsetter-Dame namens Chimi, den begehrten Pilz an zwei Aussichtspunkten mit Parkplatz und Grillgelegenheit mitten in den umbrischen Bergen (nähe Orvieto).
Zu meinem größten Erstaunen führte mich Walter, der Vater eines Agritourismo- betreibers bei dem wir unseren Sommerurlaub verbrachten, zum Haus eines Freundes
dem ein Kleiner Schuppen mit Lehmboden vorgelagert war. Vor dem Haus standen mehrere mir unbekannte Bäume und zwei Mandelbäume. Chimi steuerte direkt nach unserem eintreffen diesen halb mannshohen, völlig dunklen Schuppen an und kehrte kurz darauf gleich zwei mal mit einer ca. golfbalgroßen Trüffel (Tuber avestivum) zurück. Vor dem Haus fand die Hündin dann auch noch Trüffeln verschiedener Größe.
Wenn man die umbrische Lanschaft sieht wird man feststellen wieviele unzugängliche Stellen es in den Bergen gibt die ein Trüffelsucher mit seinem Hund nie erreichen wird, so er denn nicht lebensmüde ist. Ähnlich wird es auch in anderen Ländern aussehen, nehem ich an und außerdem wächst die Trüffel ja gottlob unterirdisch und zwar zum Teil auch so tief daß selbst feine Hundenasen sie nicht wittern. Also werden noch lange nicht alle Pilze entdeckt.
Walter sammelt Trüffeln übrigens nicht gewerblich sondern nur aus Freude an der Sache und an der Natur. Die Trüffeln (ca. 400gr.) hat er mir, wie auch schon im Jahr davor (ca. 500 gr.), nach der Suche geschenkt.

Gruß, Sandro