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Kann mir wer helfen...

Miksey, (vor 8432 Tagen)

War heute Pilzesuchen (Voralpengebiet) und rätsel gerade mit meinem Freund, ob wir eine große Menge Flockenstieliger Hexenröhrlinge gefunden haben oder es sich um den Satansröhrling handelt, die Pile hatten eine dunkle Kappe (ähnlich junger Steinpilze) und befanden sich überwiegend im Nadelwald - hätte da einige Fragen:

1) Der Pilz lief beim Anschneiden innerhalb von sekunden bläulich an - ist dies bei beiden Arten der Fall?
2) An den Fundstellen gab es immer Anhäufungen von 5 - 15 Pilzen - jedoch schien sich kein Pilzesucher dafür zu interessieren (waren ausreichend Leute im Wald) - kommen beide Arten in dieser Menge vor?
3) Gibt es ein "todsicheres" Unterscheidungsmerkmal zwischen den Pilzen?
4) Wie bereitet man den Flockenstieligen Hexenröhrling am besten zu? Kann man
Ihn zusammen mit anderen Pilzen (Steinpilze, Maronen...) verwerten und auch in diesen Mengen??

Danke für Eure Hilfe!!!

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Re: Kann mir wer helfen...

Joachim, (vor 8432 Tagen) @ Miksey

Hallo Miksey,
der Flockenstielige Hexenröhrling läuft immer im Anschnitt sofort blau an.
Wenn der Hut bräunlich ist, ist es kein Satansröhrling. Ich habe den Satansröhrling immer im Laubwald (z.B. Buche auf Kalkboden) gesehen. Der Satansröhrling hat einen grauen Hut, das sieht so aus wie gebleichte Knochen. Den Hexenröhrling kann man zubereiten wie Steinpilze, aber man darf Ihn nicht roh essen. Ach ja noch was, der Flockenstielige Hexenröhrling schmeckt sehr lecker. Viele Pilzsammler nehmen den Hexenröhrling nicht, weil er beim abschneiden sofort blau anläuft und das sieht doch sehr giftig aus. ;-)))
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

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Re: Kann mir wer helfen...

bleem, (vor 8432 Tagen) @ Joachim

Hallo Miksey,

Hier ist ein Bild vom Satans-Röhrling, den habe ich heute geknipst. Normalerweise erscheint er nicht so spät im Jahr, aber hier bei uns (Saarland) ist es noch recht warm gewesen die letzten Tage.

Ciao bleem

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Re: Kann mir wer helfen...

interhias ⌂, (vor 8431 Tagen) @ Miksey

War heute Pilzesuchen (Voralpengebiet) und rätsel gerade mit meinem Freund,
ob wir eine große Menge Flockenstieliger Hexenröhrlinge gefunden haben
oder es sich um den Satansröhrling handelt, die Pile hatten eine dunkle
Kappe (ähnlich junger Steinpilze) und befanden sich überwiegend im
Nadelwald - hätte da einige Fragen: 1) Der Pilz lief beim Anschneiden
innerhalb von sekunden bläulich an - ist dies bei beiden Arten der Fall?
2) An den Fundstellen gab es immer Anhäufungen von 5 - 15 Pilzen - jedoch
schien sich kein Pilzesucher dafür zu interessieren (waren ausreichend
Leute im Wald) - kommen beide Arten in dieser Menge vor?
3) Gibt es ein "todsicheres" Unterscheidungsmerkmal zwischen den
Pilzen?
4) Wie bereitet man den Flockenstieligen Hexenröhrling am besten zu? Kann man
Ihn zusammen mit anderen Pilzen (Steinpilze, Maronen...) verwerten und auch
in diesen Mengen??
Danke für Eure Hilfe!!!

Servus Miksey!

Schau dir doch meinen Beitrag "Bilder (4) von gestern..." an, da ist am Schluss ein Bild von Flockenstieligen Hexenröhrlingen dabei. Die klimatischen Bedingungen bei uns scheinen grade wirklich ideal für die Flockenstieligen Hexen zu sein. Vielleicht sind "eure" auch unter Tannen gewachsen?
Satanspilze mit dunkelbraunen Kappen gibt es meines Wissens nach nicht. Und im Nadelwald wachsen die auch nicht.
Deswegen noch mein Tipp zur Verwendung: Wenn ihr so viele gefunden habt, würde ich einen Teil davon trocknen, sie eignen sich hervorragend dazu. Ansonsten schließe ich mich den bisherigen Kommentaren an: Verwendung wie bei Steinpilzen. Die Hexen bleiben auch schön knackig z.B. beim Dünsten.
Warum die "andern" Schwammerlsucher die Hexen oft stehen lassen? Mei, ein Schwammerl mit orangen bzw. roten Röhren, das beim Anschneiden blau anläuft und Hexenpilz heißt ... da erübrigen sich weitere Erklärungen, oder?

Gruß aus München
Hias