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Will endlich auch Champignons!

Anette, (vor 8416 Tagen)

Wo sind sie nur geblieben? Ich warte seit September auf das Erscheinen der leckeren kleinen Köpfchen, aber nichts tut sich. Ermutigt von diversen Fundmeldungen ging ich gestern mit einem Eimer unser Pferdekoppel ab. Ergebnis: zwei Egerlingsschirmlinge (beim Nachbarn), zwei winzige Schneeweiße Tintlinge und ein vertrocknetes Etwas, das ein Kahlkopf gewesen sein könnte - sonst nichts! Dabei müßte es um diese Jahreszeit dort nur so sprießen!

Wie sieht das in euren Pilzrevieren aus? Ist dort auch Champignonwüste oder besteht noch Hoffnung, daß sie einfach nur durch die Trockenheit später dran sind? Würde mich mal interessieren.

Gruß, Anette

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Re: Will endlich auch Champignons! *PIC*

Karl-Heinz ⌂, (vor 8416 Tagen) @ Anette

Hallo Anette,
habe die Hauptfunde mitte September gehabt. Die Bilder sind vom 14.09.,
wobei das auch mein einziger, größerer Fund war und man wieder sagen könnte: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber diese Erlebnisse sind halt mehr oder weniger auch Zufall und nicht an der Tagesordnung. Jetzt sehe ich nur noch vereinzelte Exemplare.
Grüße
Karl-Heinz
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Re: Will endlich auch Champignons!

Joachim, (vor 8416 Tagen) @ Anette

Hallo Anette,
es wird dir sicherlich kein Trost sein, aber bei uns (Odenwald / Bergstrasse) gibt es praktisch auch keine Champignons. Zum Glück gibt es dieses Jahr sehr viele Eßkastanien und Walnüsse.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Wo sind sie nur geblieben? Ich warte seit September auf das Erscheinen der
leckeren kleinen Köpfchen, aber nichts tut sich. Ermutigt von diversen
Fundmeldungen ging ich gestern mit einem Eimer unser Pferdekoppel ab.
Ergebnis: zwei Egerlingsschirmlinge (beim Nachbarn), zwei winzige
Schneeweiße Tintlinge und ein vertrocknetes Etwas, das ein Kahlkopf
gewesen sein könnte - sonst nichts! Dabei müßte es um diese Jahreszeit
dort nur so sprießen!
Wie sieht das in euren Pilzrevieren aus? Ist dort auch Champignonwüste oder
besteht noch Hoffnung, daß sie einfach nur durch die Trockenheit später
dran sind? Würde mich mal interessieren.
Gruß, Anette

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Re: Will endlich auch Champignons!

Karin, (vor 8416 Tagen) @ Anette

Hallo,
mir geht´s genauso. Dort, wo ich letztes Jahr die Champignons körbeweise gefunden habe,ist heuer absolut nix :-((
Habe ebenfalls auf einer Pferdekoppel zumindest ein kleines Grüppchen gesichtet, das ich allerdings nicht ernten konnte, da diese von einem Elektrozaun umrandet ist.
Habe für dieses Jahr bereits frustriert alle Hoffnungen begraben :-(

Viele Grüße
Karin

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Re: Will endlich auch Champignons! *PIC*

maz, (vor 8416 Tagen) @ Joachim

In den Pfälzer Weinbergen gibts dieses Jahr wenig schöne Esskastanien,
dafür waren unsere Champignonfunde ordentlich .... kleiner Ausflug vielleicht???

Fund vom vergangenen Samstag:
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Re: Will endlich auch Champignons!

Werner Lüthi, (vor 8416 Tagen) @ Anette

Hallo Anette

nach meiner Erfahrung, die allerdings noch nicht Jahrzehnte dauert, erscheinen die Feld-Champignons jeweils nach einer längeren Dürreperiode in der der Boden richtig ausgetrocknet war.

Hier in der Schweiz war dies vor ca. einem Monat der Fall. Aber nun ist auch hier nichts mehr zu holen. (Gott sei Dank ist aber die Vielfalt sonst zur Zeit sehr gross!)

Liebe Grüsse
Werner

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Re: Will endlich auch Champignons!

Helloworld, (vor 8416 Tagen) @ Anette

Haha, endlich mal einer, der das dementieren kann. Ich habe letzte Woche im Rasen direkt vor meiner Nase 4-5 relativ junge Champignons. Hab sie stehen gelassen, damit sie noch ein bisschen grösser werden. Anderntags wurde der Rasen gemäht und die Champignons leider auch :-(( Hatte leider die Digitalkamera nicht dabei, sonst hätte ich natürlich gerne die Fotos ins Netz gestellt.

Grüsse Helloworld

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14 kg

Diana, (vor 8416 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo,
schön, dass ihr immer eure Erfolge postet, denn einer der Beiträge veranlasste mich am Wochenende doch nochmal nach den Pilzen zu schauen. Und siehe da: 14kg Champignons (Wobei: das waren die schönsten und jüngsten) und 500g Maronen, die alle im Sumpf wuchsen. Mit der Freude wird's aber ab heute wahrscheinlich vorbei sein. Oder überstehen Champignons Nachtfröste?
Liebe Grüße,
Diana

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Inzwischen fast vorbei ...

Rainer_aus_AC, (vor 8416 Tagen) @ Helloworld

Vor 3-4 Wochen gab's hier auf den Wiesen in der Nordeifel auch eine kleine
Champignonschwemme. Man konnte die weissen Flecken oft schon im Vorbeifahren
sehen.

Am Wochenende war ich auf dem Rückweg aus dem Wald noch mal nachschauen. Bis
auf ein paar Nachzügler und etliche vergammelte Leichen war nichts mehr da.
Ich denke, dass hier die Champignonzeit so gut wie vorbei ist.

Maronen hat es bisher nicht so viele gegeben. Da setze ich meine Hoffnung
noch auf die nächsten Tage und Wochen (trotz evtl. leichtem Bodenfrost).
Da ich letztes Jahr noch Ende November Steinpilze gefunden habe, bin
ich erstmal ganz optimistisch ... .

Wie sagt man, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Viele Grüße aus Aachen,
Rainer.

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Re: 14 kg, möglicherweise off topic

Rene, (vor 8416 Tagen) @ Diana

Hallo,
schön, dass ihr immer eure Erfolge postet, denn einer der Beiträge
veranlasste mich am Wochenende doch nochmal nach den Pilzen zu schauen.
Und siehe da: 14kg Champignons (Wobei: das waren die schönsten und
jüngsten) und 500g Maronen, die alle im Sumpf wuchsen. Mit der Freude
wird's aber ab heute wahrscheinlich vorbei sein. Oder überstehen
Champignons Nachtfröste?
Liebe Grüße,
Diana

Hallo Diana und all die Pilzfreunde die diesen Beitrag lesen

Nicht das ich Diana den Fund nicht gönnen würde, dies ist auch kein persönlicher Angriff weder auf Diana noch sonst jemanden, also Diana verstehe bitte folgende Zeilen nicht falsch.

Ich sehe immer wieder im Forum das da Riesenmengen Pilze aus dem Wald geholt werden und ich frage mal bewusst provokativ in die Runde und möchte damit gerne eine Diskussion auslösen: was macht man mit solchen Mengen (z.B. 14kg Champignons? 1kg verspeist man und den Rest verarbeitet man zu 1,3kg Trockenpilzen)? Wenn ich recht informiert bin gibt es nicht nur in der Schweiz Sammelbeschränkungen (äh.., wir waren zu zwölft im Wald und haben viele stehen lassen .. räusper ... hüstel ...). Ist es wirklich sinnvoll im grossen Stile abzuräumen bevor andere, weniger glückliche Pilzsucher nahen, und nebenbei möglichst noch über gewisse ausländische Pilzsucher zu schimpfen welche (allenfalls vermeindlich) ebenfalls im grossen Stile sammeln? Und wie sieht das bei euch rechtlich aus, bzw. was meinen die PSV dazu?

Ich weiss, das ist ein heikles Thema.

Gruss René

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Re: 14 kg, möglicherweise off topic

Birgit, (vor 8416 Tagen) @ Rene

Hi Rene,

Nicht das ich Diana den Fund nicht gönnen würde, dies ist auch kein
persönlicher Angriff weder auf Diana noch sonst jemanden, also Diana
verstehe bitte folgende Zeilen nicht falsch.
Ich sehe immer wieder im Forum das da Riesenmengen Pilze aus dem Wald geholt
werden und ich frage mal bewusst provokativ in die Runde und möchte damit
gerne eine Diskussion auslösen: was macht man mit solchen Mengen (z.B.
14kg Champignons? 1kg verspeist man und den Rest verarbeitet man zu 1,3kg
Trockenpilzen)?

Was ich mit 14 kg Champignons anfangen sollte wüßte ich auch nicht so recht.

Wenn ich recht informiert bin gibt es nicht nur in der
Schweiz Sammelbeschränkungen (äh.., wir waren zu zwölft im Wald und haben
viele stehen lassen .. räusper ... hüstel ...).

Für Champignons gibts hier keine Sammelbeschraänkungen, da sie nicht unter SChutz stehen.

Liebe Grüße

Birgit

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Re: 14 kg, möglicherweise off topic

Werner, (vor 8415 Tagen) @ Birgit

Was ich mit 14 kg Champignons anfangen sollte wüßte ich auch nicht so recht.

Genau. Das ist jenseits jeder vernünftigen Menge. Selbst eine 6-köpfige Familie kann die nicht frisch verdrücken.

Für Champignons gibts hier keine Sammelbeschraänkungen, da sie nicht unter
SChutz stehen.

Das ist sicher de facto richtig. Nur - ich will es schon mal ganz deutlich sagen - ich betrachte persönlich das Absammeln von 14 kg als Frevel. Wenn man damit gesehen wird, muß man sich nicht über immer restriktivere Gesetze (bis jetzt nur in Südtirol und der Schweiz) wundern.

Sorry, aber mit 14 kg anzugeben halte ich für Schwachsinn. In Hornberg lernt man 1 kg ist Eigenbedarf, mehr als 2 kg sind bereits "Pilzfresser".

Wenn nun ein ausgehungerter Pilzsucher mal 3 oder sogar 4 kg mitnimmt, weil er sonst nie viel findet und daheim sich etliche Leute darüber freuen, dann kann ich das auch verstehen, wenn es die große Ausnahme ist. Aber bei 14 kg hört mein Verständnis leider gänzlich auf ... ich weiß nicht, was Freud oder Jung dazu sagen würden ...

Werner

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Sinnvolle Verwertung

Thomas Pruß, (vor 8415 Tagen) @ Rene

Moin in die Runde,
also wenn ich gaaanz ehrlich bin: Fände ich Koppeln, auf denen ich 14 kg feinste Champis ernten könnte – ich würde sie auch mitnehmen. Da stehe ich zu, auch wenn man mich „Pilzfresser“ schimpfen würde. Fakt ist: Bei uns in der Familie sind Pilze keine „Beilage“, sondern wichtige Nahrungsmittel. Das hängt mit meiner Passion als Angler zusammen: Fisch kommt bei uns sehr häufig in Verbindung mit Pilzen auf den Tisch (z. B. überbackenes Dorschfilet mit Champignons, gebratener Zander mit Pilzen, Hecht Elsässer Art, variiert mit Waldpilzen usw.). Aber auch so haben Champignons und andere Pilze bei uns keine große Halbwertszeit: Ich fülle die Tiefkühltruhe im September/Oktober mit Pilzen, und spätestens Weihnachten sind alle verputzt. Das kommt auch daher, dass wir oft mit Freunden essen, und so i. d. R. große Runden zusammenkommen. Und wenn ich so große Champignon-Mengen fände (man beachte den Konjunktiv) und würde dabei nicht an Schwiegervater und -mutter denken – ohauahauaha!… ;-)
Also denke ich, dass es keinen Sinn hat, jemanden „Sammelwut“ oder „Maßlosigkeit“ vorzuwerfen – es kommt auf die „sinnvolle Verwertung“ an!
Das ist ähnlich wie beim Angeln: Fahre ich auf die Ostsee zum Dorsche pilken, kommt es durchaus vor, dass ich mit 10 oder 20 Fischen á 2,5 bis 5 kg nach Hause komme. Macht maximal 100 kg. Davon sind 2/3 Abfall (beim Dorsch (Kabeljau) macht der Kopf alleine schon fast ein Drittel der Körperlänge aus). Und da der Dorsch ein sehr begehrter Fisch ist, gehen die 30 kg weg wie warme Semmeln (wohlgemerkt, ich verkaufe ihn nicht, denn das ist mir als Angler nicht erlaubt). Noch extremer ist’s bei Heringen, von denen man locker 100 oder 200 Stück fangen kann. Gehe ich aber an die Eider, um Hechte oder Zander zu fangen, mache ich Schluss, sobald ich einen Hecht um die 80 cm gefangen habe, oder einen 70er Zander. Da ist genügend Fleisch dran, um 6 Leute locker satt zu bekommen.
Grüsslis
Thomas

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Re: 14 kg, möglicherweise off topic

Rainer, (vor 8415 Tagen) @ Rene

Hi,

das ist in der Tat ein verwundbares Thema. 14 kg wären mir auch zuviel, aber wenns doch eine Truhe gibt? Es gibt doch in der Küche fast nichts schöneres und einfacheres, als gefrorene Pilze direkt in die Pfanne zu hauen.

Bei geschützten Pilze wie dem Steini würde ich derartige Mengen auch für Frevel halten, aber beim Champignon auf der Wiese?

... wäre mal ne Idee für neue neue Umfrage: Bis wieviel kg nimmst Du Pilze mit.

Zu mir: Ich nehme einen Pilzkorb mit und wenn der voll ist (das sind dann brutto 5 kg) , höre ich auf zu sammeln. Ist mir allerdings erst einmal passiert.

Gruß Rainer

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Hamster...!?

EricS ⌂, (vor 8415 Tagen) @ Rene

Hallo zusammen,

vorgeschrieben wird es einem in Deutschlad tatsächlich nicht, wieviele Egerlinge man (frau) sammeln darf. Persönlich finde ich aber, daß solche Mengen, wie von Diana angegeben doch einiges zu viel sind.

Drastischeres Beispiel: die Nachbarn unserer Ferienwohnung im Südschwarzwald bekommen den Hals überhaupt nicht voll. 2000, ein gutes Pilzjahr, hatten die (zwei Erwachsene und ein Kleinkind) so viele Pilze (DREI Arten, Pfifferling, Steinpilz & Maronenröhrling) gesammelt, daß sie beide Stellplätze ihrer Doppelgarage ausräumen mußten, um die Pilze zu trocknen (kein Witz!!). Sie hatten an einem(!) Wochenende mehrere Zentner Pilze gesammelt (für DREI Leute, überlegt Euch das mal). Und Jahr für Jahr geschieht dasselbe, die Ausbeute ist nur und ausschließlich vom Pilzjahr abhängig, egal ob noch Pilze vom Vorjahr da sind - gesammelt wird wie wild.

Ich vermute fast, daß es bei manchen Leuten einen inneren Zwang gibt, der es ihnen verbietet, eßbare Pilze auch mal stehen zu lassen. 2002 gab es in unserer Ecke (Großraum Freiburg i.Br.) sehr viele Herbsttrompeten - man hätte sich eine goldene Nase verdienen können, hätte man sie an Restaurants etc. verkauft. Trotzdem bin ich bei einem Erdbeerkörbchen zum Trocknen geblieben, der ganze große Rest blieb unangetastet. Wozu alle, die man auftreiben kann einsammeln?

Das soll jetzt kein Angriff auf die Speisepilzler sein, ich esse auch gerne Frischpilze. Aber ich bin doch mehr Mykologe denn Mykophage und würde mir bei manchen Zeitgenossen doch etwas mehr Zurückhaltung und maßvolleren Umgang mit unserer Mykoflora wünschen.

Viele Grüße,

Eric

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Re: Hamster...!?

Joachim, (vor 8415 Tagen) @ EricS

Hallo Erik,
du sprichst mir aus der Seele. Ich habe das Thema "Kiloweise Steinpilze sammeln" schon einmal im Forum angesprochen. Es ist immer wieder interessant "Pilzfreunde" bei Pilzseminaren mit einer Pilzwanderung zu beobachten! Da steht z.B eine Gruppe Steinpilze, so ca. 12 Stück, und schon ist alles vergessen was vorher gelernt wurde. Da wird sich geradezu darauf gestürzt, so als würden die Steinpilze im nächsten Moment Wegspringen. ;-) Das Ende vom Lied, jeder der ganz viele Steinpilze im Korb hat ist der Held. Das klingt dann so: "Oh, sie haben aber viele Steinpilze gefunden, ich habe leider nur einen Steinpilz gefunden, der Rest sind nur Maronenröhrlinge und komisches Zeug" Das komische Zeug sind dann oft Perlpilze. Diese Perlpilze hat man mit viel mühe am Abend vorher erklärt. Aber was soll’s, beim nächsten Seminar wird bestimmt alles besser! ;-)))
Ich vermute in fast jedem Mensch schlummert aus der grauen Vorzeit noch die Angst im Winter nichts zu essen zu haben, also wird gesammelt was das Zeug hält.
Noch ein Satz zu Wiesenchampignons, die 14 Kilo die dort geerntet wurden sind nicht relevant, schlimmer ist es wenn im nächsten Jahr dort Gülle eingebracht wird.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Hallo zusammen,
vorgeschrieben wird es einem in Deutschlad tatsächlich nicht, wieviele
Egerlinge man (frau) sammeln darf. Persönlich finde ich aber, daß solche
Mengen, wie von Diana angegeben doch einiges zu viel sind.
Drastischeres Beispiel: die Nachbarn unserer Ferienwohnung im Südschwarzwald
bekommen den Hals überhaupt nicht voll. 2000, ein gutes Pilzjahr, hatten
die (zwei Erwachsene und ein Kleinkind) so viele Pilze (DREI Arten,
Pfifferling, Steinpilz & Maronenröhrling) gesammelt, daß sie beide
Stellplätze ihrer Doppelgarage ausräumen mußten, um die Pilze zu trocknen
(kein Witz!!). Sie hatten an einem(!) Wochenende mehrere Zentner Pilze
gesammelt (für DREI Leute, überlegt Euch das mal). Und Jahr für Jahr
geschieht dasselbe, die Ausbeute ist nur und ausschließlich vom Pilzjahr
abhängig, egal ob noch Pilze vom Vorjahr da sind - gesammelt wird wie
wild.
Ich vermute fast, daß es bei manchen Leuten einen inneren Zwang gibt, der es
ihnen verbietet, eßbare Pilze auch mal stehen zu lassen. 2002 gab es in
unserer Ecke (Großraum Freiburg i.Br.) sehr viele Herbsttrompeten - man
hätte sich eine goldene Nase verdienen können, hätte man sie an
Restaurants etc. verkauft. Trotzdem bin ich bei einem Erdbeerkörbchen zum
Trocknen geblieben, der ganze große Rest blieb unangetastet. Wozu alle,
die man auftreiben kann einsammeln?
Das soll jetzt kein Angriff auf die Speisepilzler sein, ich esse auch gerne
Frischpilze. Aber ich bin doch mehr Mykologe denn Mykophage und würde mir
bei manchen Zeitgenossen doch etwas mehr Zurückhaltung und maßvolleren
Umgang mit unserer Mykoflora wünschen.
Viele Grüße,
Eric

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Re: 14 kg, möglicherweise off topic

Anette, (vor 8415 Tagen) @ Rainer

Mal ehrlich, in guten Jahren habe ich unsere Koppeln auch schamlos abgeerntet. Wenn die Pilze auf einen Schlag in großen Hexenringen erscheinen, hat man schnell zwei bis drei Putzeimer voll. Ich kann mich erinnern, ein Jahr auch schon mal 4 kg eingefrohren zu haben. Davon hatte ich noch im Dezember leckere Pilzgerichte (am liebsten zu Nudeln, mit einer Cognac-Sahne-Sauce). Da aber immer einige Exemplare früher oder später waren als der große Schwung und auch die Pferde so etliches zertreten, sind immer welche stehegeblieben, die aussporen konnten. Den Hexenringen hat das Absammeln auch in keiner Weise geschadet, die waren im nächsten Jahr immer noch da und in der Graßnarbe erkennbar, auch wenn sie, was ich verschiedentlich schon erlebt habe, mal keine Fruchkörper schoben. Dieses Jahr scheint wieder so eins werden zu wollen, falls sich die Pilze nicht doch noch entschließen, worauf ich immer noch hoffe (hatte schon welche Ende Oktober, nach dem ersten Frost, waren besonders gut, da ohne Maden).

Anette

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Ja,aber...

Robert Blau, (vor 8415 Tagen) @ Werner

Moin!

In Hornberg lernt
man 1 kg ist Eigenbedarf, mehr als 2 kg sind bereits
"Pilzfresser".

Das halte ich dann doch fuer uebertrieben. Wozu gibt es dann die verschiedenen Konservierungsmoeglichkeiten? Und 1kg ist wirklich schnell voll, da koennen schon 4 Steinpilze reichen. Was ist mit den Sammlern, die bspw. nur sehr selten Zeit haben oder nur sagen wir 1x am Wochenende "in den Wald" koennen? Oder die nicht grade in einem Waldgebiet wohnen? Grade in Jahren wie diesen ist die Hauptsaison dann schnell vorbei und fuer die Nebenzeit ist kein Vorrat angelegt. Vor allem wenn, wie derzeit, der Wald voll steht (bei uns ist das derzeiz mit Maronen so) und der Nachfolger nur 100m weiter links oder rechts suchen muss.
Also ich stehe dazu, mehr als nur 1kg oder 2kg zu sammeln.

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Re: Und es gibt sie doch!

Anette, (vor 8415 Tagen) @ Rainer_aus_AC

Hab gestern Abend tatsächlich doch noch 5 Champignons entdeckt, allerdings nicht auf der Wiese, sondern in den Brennesseln hinterm Reitplatz. Waren auch keine Wiesenchampignons, sondern "Anisis". Macht nix, schmecken auch gut.

Wenigstens ein bißchen getröstet,

Anette

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habe die letzte aussage nicht verstanden

maz, (vor 8415 Tagen) @ Joachim

Noch ein Satz zu Wiesenchampignons, die 14 Kilo die dort geerntet wurden sind
nicht relevant, schlimmer ist es wenn im nächsten Jahr dort Gülle
eingebracht wird.

Hi joachim,
was bedeutet der letzte satz?
gruß----->matthias

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Wenn die Wiese stark gedüngt wird. @ maz *oT*

Notizbrettbildservice, (vor 8415 Tagen) @ maz

- kein Text -

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Re: Hamster...!?

Werner, (vor 8415 Tagen) @ Joachim

Hallo Erik,
du sprichst mir aus der Seele.

Mir auch.

Da steht z.B eine Gruppe Steinpilze, so ca.
12 Stück, und schon ist alles vergessen was vorher gelernt wurde. Da wird
sich geradezu darauf gestürzt, so als würden die Steinpilze im nächsten
Moment Wegspringen. ;-)

Nun, das kann ich nachvollziehen. Als Großstadtkind sehe ich in manchen Jahren auch bloß Steinis, die man an einer Hand abzählen kann - nicht zuletzt deswegen, weil ich sehr viel Zeit bei den "Giftigen" verbringe. Wenn dann tatsächlich mal eine Gruppe da steht, naja, ich freue mich auch über ein paar getrocknete Steinis in Rahmsoße an Weihnachten. Darum geht es hier aber doch gar nicht ....

Das Ende vom Lied, jeder der ganz viele Steinpilze

im Korb hat ist der Held. Das klingt dann so: "Oh, sie haben aber
viele Steinpilze gefunden, ich habe leider nur einen Steinpilz gefunden,
der Rest sind nur Maronenröhrlinge und komisches Zeug" Das komische
Zeug sind dann oft Perlpilze. Diese Perlpilze hat man mit viel mühe am
Abend vorher erklärt. Aber was soll’s, beim nächsten Seminar wird bestimmt
alles besser! ;-)))

Darum geht es, richtig. Um Völlerei, nicht um den normalen "Jagd- und Sammeltrieb".

Ich vermute in fast jedem Mensch schlummert aus der grauen Vorzeit noch die
Angst im Winter nichts zu essen zu haben, also wird gesammelt was das Zeug
hält.

Richtig. Nur haben wir eigentlich ein Hirn mitbekommen ....

Noch ein Satz zu Wiesenchampignons, die 14 Kilo die dort geerntet wurden sind
nicht relevant, schlimmer ist es wenn im nächsten Jahr dort Gülle
eingebracht wird.

Es geht auch nicht darum, ob die 14 kg besonders schädlich für das Myzel, die Umwelt u. dgl. sind. Das sind sie im Fall von Champis sicher nicht. Es geht um das Vorbild, das man anderen Pilzsammlern gibt. Wie andere schon ausgeführt haben: wenn 5 kg in den großen Korb passen, ist das sehr viel. Bei Champis sind dann die unteren bereits ungenießbarer Matsch. Selbst wenn man bei 14 kg 10x rennt ... ich bleibe dabei ... das ist wirklich jenseits von Gut und Böse und wenn das Jemand hier stolz postet (die Göttin der Jagd :-), dann schwillt mir schon etwas der Kamm ...

Wenn man sowas schon macht, sollte man es nicht auch noch stolz posten - ist zumindest meine Meinung. Das ist für mich ein ähnliches Niveau, wie die Leute, die alles absammeln, was klein und braun ist - um dann möglicherweise einen Rausch zu bekommen. Nix gegen den Rausch, aber man sollte sich wenigstens dann auch ausreichend informieren und für die natürliche Umgebung der Pilze interessieren ...

jedenfalls meine Meinung,

Werner

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Das sehe ich auch so! *oT*

Matthias, (vor 8415 Tagen) @ EricS

- kein Text -

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Re: 14 kg, möglicherweise off topic

Rene, (vor 8415 Tagen) @ Rene

Hallo zusammen

Ziel meines Postings (Provokation) war es, eine sachliche Diskussion auszulösen und es wäre aus meiner Sicht wünschenswert auch sachlich zu bleiben. Wie ich sehe es gibt zu diesem Thema ganz verschiedene Meinungen und die müssen wir halt einfach akzeptieren. Wir sollten anderst denkende nicht verurteilen, sonst rutschen wir von der sachlichen zur emotionalen (ja vielleicht gar verletzenden) Diskussion. Es macht keinen Sinn wenn sich hier zwei Fronten bilden, dies unterbindet eine Diskussion. Sorry wenn sich jemand verletzt oder angegriffen fühlt, dies war nicht der Sinn der Sache.

Zurück zum Thema:
Zwischen dem netten Erdbeerkörbchen und den, für 3 Personen zentnerweise sammelnden Nachbarn liegt eine erhebliche Spannweite. Natürlich ist es mir auch klar das andere Eingriffe wie das Güllen (Dung ausbringen), mähen mit dem Traktor und viele andere Umwelteingriffe mehr Schaden anrichten als das Sammeln von 14kg Champignon. Eigentlich ging es mir auch nicht um die erwähnten Champignons sondern um das Sammeln (auch im Wald) an sich. Auch die Beschränkungen in der Schweiz sind aus meiner Sicht, da uneinheitlich, nicht der richtige Weg. Der Mensch ist von Natur aus ein Jäger und Sammler und dies schlägt auch heute noch voll durch. Die Frage nach dem Mass war die Idee des auslösenden Thema. Was ist sinnvoll und was verträgt die Natur?

Ich möchte hier nicht den Musterschüler spielen, auch ich sammle und esse Pilze, allerdings in sehr bescheidenem Masse. Ich bin halt einfach pro Pilzschutz eingestellt und möchte in dieser Runde zu ein paar Gedanken anregen. Ich denke wenn man nur schöne Exemplare sammelt und überalterte, madenbefallene und ganz junge Pilze stehen lässt, und sich der nachfolgende Sammler ebenfalls an diese Regeln hält, so hat man schon viel für den Fortbestand der Pilze beigetragen. Wenn dieser Beitrag zum bewussten Sammeln und etwas Sammelkultur, beitragen kann, so hat er den Zweck mehr als erfüllt. Bitte vergesst nicht, ohne Pilze (das Lebewesen, nicht die Fruchtkörper) würde die gesammte Oekologie innerhalb eines Monats zusammenbrechen!

Gruss René

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Re: 14 kg, möglicherweise off topic

Matthias, (vor 8415 Tagen) @ Rene

Hallo zusammen
Ziel meines Postings (Provokation) war es, eine sachliche Diskussion
auszulösen und es wäre aus meiner Sicht wünschenswert auch sachlich zu
bleiben. Wie ich sehe es gibt zu diesem Thema ganz verschiedene Meinungen
und die müssen wir halt einfach akzeptieren. Wir sollten anderst denkende
nicht verurteilen, sonst rutschen wir von der sachlichen zur emotionalen
(ja vielleicht gar verletzenden) Diskussion. Es macht keinen Sinn wenn
sich hier zwei Fronten bilden, dies unterbindet eine Diskussion. Sorry
wenn sich jemand verletzt oder angegriffen fühlt, dies war nicht der Sinn
der Sache.

Hallo René,
ich denke es ging bisher sachlich zu, da gibt es mit Sicherheit auch sehr viel verschiedene Meinungen zu. Wer in einem Forum schreibt muss auch damit rechnen kritisiert zu werden, egal ob zu recht oder nicht, das ist wieder ein anderes Thema.
Von mir ais kann jeder soviele Pilze ernten wie er mag, ich habe bloss selbst erlebt das bei uns in der Familie früher viel getrocknet, eingefroren und eingemacht wurde, aber in der neuen Saison wurden die "Reste vom Vorjahr" regelmässig entsorgt.
viele Grüsse
Matthias

Zurück zum Thema: Zwischen dem netten Erdbeerkörbchen und den, für 3 Personen
zentnerweise sammelnden Nachbarn liegt eine erhebliche Spannweite.
Natürlich ist es mir auch klar das andere Eingriffe wie das Güllen (Dung
ausbringen), mähen mit dem Traktor und viele andere Umwelteingriffe mehr
Schaden anrichten als das Sammeln von 14kg Champignon. Eigentlich ging es
mir auch nicht um die erwähnten Champignons sondern um das Sammeln (auch
im Wald) an sich. Auch die Beschränkungen in der Schweiz sind aus meiner
Sicht, da uneinheitlich, nicht der richtige Weg. Der Mensch ist von Natur
aus ein Jäger und Sammler und dies schlägt auch heute noch voll durch. Die
Frage nach dem Mass war die Idee des auslösenden Thema. Was ist sinnvoll
und was verträgt die Natur?
Ich möchte hier nicht den Musterschüler spielen, auch ich sammle und esse
Pilze, allerdings in sehr bescheidenem Masse. Ich bin halt einfach pro
Pilzschutz eingestellt und möchte in dieser Runde zu ein paar Gedanken
anregen. Ich denke wenn man nur schöne Exemplare sammelt und überalterte,
madenbefallene und ganz junge Pilze stehen lässt, und sich der
nachfolgende Sammler ebenfalls an diese Regeln hält, so hat man schon viel
für den Fortbestand der Pilze beigetragen. Wenn dieser Beitrag zum
bewussten Sammeln und etwas Sammelkultur, beitragen kann, so hat er den
Zweck mehr als erfüllt. Bitte vergesst nicht, ohne Pilze (das Lebewesen,
nicht die Fruchtkörper) würde die gesammte Oekologie innerhalb eines
Monats zusammenbrechen!
Gruss René

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Re: 14 kg, möglicherweise off topic

Piwo, (vor 8414 Tagen) @ Rene

Hallo zusammen
Ziel meines Postings (Provokation) war es, eine sachliche Diskussion
auszulösen und es wäre aus meiner Sicht wünschenswert auch sachlich zu
bleiben. Wie ich sehe es gibt zu diesem Thema ganz verschiedene Meinungen
und die müssen wir halt einfach akzeptieren. Wir sollten anderst denkende
nicht verurteilen, sonst rutschen wir von der sachlichen zur emotionalen
(ja vielleicht gar verletzenden) Diskussion. Es macht keinen Sinn wenn
sich hier zwei Fronten bilden, dies unterbindet eine Diskussion. Sorry
wenn sich jemand verletzt oder angegriffen fühlt, dies war nicht der Sinn
der Sache.
Zurück zum Thema: Zwischen dem netten Erdbeerkörbchen und den, für 3 Personen
zentnerweise sammelnden Nachbarn liegt eine erhebliche Spannweite.
Natürlich ist es mir auch klar das andere Eingriffe wie das Güllen (Dung
ausbringen), mähen mit dem Traktor und viele andere Umwelteingriffe mehr
Schaden anrichten als das Sammeln von 14kg Champignon. Eigentlich ging es
mir auch nicht um die erwähnten Champignons sondern um das Sammeln (auch
im Wald) an sich. Auch die Beschränkungen in der Schweiz sind aus meiner
Sicht, da uneinheitlich, nicht der richtige Weg. Der Mensch ist von Natur
aus ein Jäger und Sammler und dies schlägt auch heute noch voll durch. Die
Frage nach dem Mass war die Idee des auslösenden Thema. Was ist sinnvoll
und was verträgt die Natur?
Ich möchte hier nicht den Musterschüler spielen, auch ich sammle und esse
Pilze, allerdings in sehr bescheidenem Masse. Ich bin halt einfach pro
Pilzschutz eingestellt und möchte in dieser Runde zu ein paar Gedanken
anregen. Ich denke wenn man nur schöne Exemplare sammelt und überalterte,
madenbefallene und ganz junge Pilze stehen lässt, und sich der
nachfolgende Sammler ebenfalls an diese Regeln hält, so hat man schon viel
für den Fortbestand der Pilze beigetragen. Wenn dieser Beitrag zum
bewussten Sammeln und etwas Sammelkultur, beitragen kann, so hat er den
Zweck mehr als erfüllt. Bitte vergesst nicht, ohne Pilze (das Lebewesen,
nicht die Fruchtkörper) würde die gesammte Oekologie innerhalb eines
Monats zusammenbrechen!
Gruss René

Hallo Rene,

für deinen Gedankenanstoß wünsche ich dir von ganzem Herzen viel Erfolg.

Herzliche Grüße Piwo

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Missverständnis

Diana, (vor 8414 Tagen) @ Piwo

Hallo,
zuerst mal würde ich gerne klären, dass sich die 14kg nicht auf ein einzigel Mal beschränkt haben, sondern von August bis Oktober angefallen sind. Außerdem habe ich mir damit weder ein goldenes Näschen verdientn noch lagern jetzt irgendwo garagenwiese Pilze. Ich habe diese Pilze bis auf ca. 3kg Eigenbehalt verschenkt. Ich rechne nun damit, dass mir das keiner glaugt, aber ich denke gerade aus diesem Grund bin ich nicht gezwungen in eine Abwehrhaltung einzugehen. Ich denke vielmehr, dass ich den Menschen, darunter ehemalige Pilzsammler, die aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben müssen,eine Freude bereitet habe. Abgesehen davon, dass auf besagten Wiesen immernoch tausende von Exemplaren für die "Nachfolger" stehen.
Insgesammt finde ich auch toll wie ihr euch für die Erhaltung und Schonung der Pilze einsetzt, doch denke ich, dass Diskussionen ohne beleidigende Tendenz gefürht werden sollen. Es mag nun jeder seine eigene Ansicht über den Verlauf dieser haben, doch ich als Betroffener habe mich von Aussagen wie "Hamster" und die Anspielung "Göttin der Jagd" durchaus persönlich angegriffen gefühlt. Zum Abschluss möchte ich noch anregen, dass jeder der zurecht diese, in meiner unglücklichen Formulierung abstrus klingende Menge, kritisiert hat, selbst nachrechnet, wie viel Pilze er selbst über eine sehr gute Saison sammelt ...

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Missverständnis

Diana, (vor 8414 Tagen) @ Piwo

Hallo,
zuerst mal würde ich gerne klären, dass sich die 14kg nicht auf ein einzigel Mal beschränkt haben, sondern von August bis Oktober angefallen sind. Außerdem habe ich mir damit weder ein goldenes Näschen verdientn noch lagern jetzt irgendwo garagenwiese Pilze. Ich habe diese Pilze bis auf ca. 3kg Eigenbehalt verschenkt. Ich rechne nun damit, dass mir das keiner glaugt, aber ich denke gerade aus diesem Grund bin ich nicht gezwungen in eine Abwehrhaltung einzugehen. Ich denke vielmehr, dass ich den Menschen, darunter ehemalige Pilzsammler, die aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben müssen,eine Freude bereitet habe. Abgesehen davon, dass auf besagten Wiesen immernoch tausende von Exemplaren für die "Nachfolger" stehen.
Insgesammt finde ich auch toll wie ihr euch für die Erhaltung und Schonung der Pilze einsetzt, doch denke ich, dass Diskussionen ohne beleidigende Tendenz gefürht werden sollen. Es mag nun jeder seine eigene Ansicht über den Verlauf dieser haben, doch ich als Betroffener habe mich von Aussagen wie "Hamster" und die Anspielung "Göttin der Jagd" durchaus persönlich angegriffen gefühlt. Zum Abschluss möchte ich noch anregen, dass jeder der zurecht diese, in meiner unglücklichen Formulierung abstrus klingende Menge, kritisiert hat, selbst nachrechnet, wie viel Pilze er selbst über eine sehr gute Saison sammelt ...

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Re: Missverständnis

EricS ⌂, (vor 8414 Tagen) @ Diana

Hi Diana,

hast recht, das klärt natürlich einiges. Ich habe das Beispiel mit den Garagenpilzen ja nur gebracht, um zu demonstrieren, daß es wirklich Leute gibt, die wahllos alles zusammenklauben und sich erst hinterher Gedanken darüber machen, was nun eigentlich mit den ganzen Pilzen geschehen soll. Das habe ich mit "hamstern" gemeint - und wenn Du wirklich (was ja nicht stimmt) mit 14kg Pilzen an einem Tag nach Hause gekommen wärst (mit einem dicken Jutesack wie der Weihnachtsmann), so wäre dies Prädikat auch auf Dich anwendbar gewesen, oder?

Es tut mir leid, wenn Du das in den falschen Hals bekommen haben solltest. (Außerdem sind Hamster doch niedlich! dzz dzz) Einen beleidigenden Tenor, wie Du ihn festgestellt haben willst, kann ich allerdings nicht erkennen.

Mir liegt, wie den übrigen "Kritikern" auch, der Schutz unserer Pilze mehr am Herzen als eine stets gut gefüllte Tiefkühltruhe. Und angesichts schon der Überschrift "14kg" machte ich mir nun einmal meine Gedanken - gut daß Du es noch richtig gestellt hast.

Meine persönliche Einstellung: Pilze sind wie Spargel eine Attraktion einer ganz bestimmten Saison. Wer kauft kiloweise Spargel und friert ihn ein, um zum 3.Advent ein Spargelessen zu haben? Wenn ich Speisepilze sammle, dann stets am gleichen Tag, an dem das Gericht gekocht wird, in das sie hineinsollen und dann auch nur so viele, wie auch tatsächlich nötig sind - auch wenn die Ausbeute deutlich höher ausfallen könnte. In Zeiten, in denen keine Speisepilze wachsen, kann man sich immer noch im Handel eindecken, da gibt es ebenfalls genug Auswahl. Daran wird das weihnachtliche Festessen mit Pilzsauce mit Sicherheit nicht scheitern - und ein Züchter würde Dich mit Handkuß verabschieden, würdest Du ihm 14kg Frischpilze abkaufen.

Nochmals zu Deinem speziellen Fall: warum sollte Dir denn keiner glauben, daß Du die Pilze verschenkt hast? Das bißchen Kritik (die zudem nach Deiner Richtigstellung erst einmal relativiert werden muß) sollte Dich nicht umwerfen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß so mancher in diesem Forum seine Meinung deutlich und manchmal auch recht scharf formuliert - das habe ich auch schon erfahren müssen (dürfen). Ist doch schön, daß Du anderen eine Freude machen konntest.

Ach ja, ich hab ja auch kritisiert...hmmm...mal nachdenken: ich bin selbst in der tollen Saison 2002 nicht über drei Körbe hinausgekommen (1x Herbsttrompeten zum Trocknen und 2x Mischpilze). Das dürften nicht mehr als 6-8kg gewesen sein. Mehr habe ich nie gesammelt - und das wird auch so bleiben.

Liebe Grüße,

Eric
-- http://www.pilzbestimmung.de --

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Re: Missverständnis

Matthias, (vor 8414 Tagen) @ Diana

Hallo Diana,
das hört sich schon ganz anders an, ich denke es hat hier schon jeder mehr als 14 kg Pilze in seinem Leben gesammelt.
Ich denke es sind viele (ich auch) über die 14 kg auf einmal gestolpert,
viele Grüsse
Matthias

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Re: Missverständnis

Rene, (vor 8414 Tagen) @ Diana

Hallo Diana

Ich rechne nun damit, dass mir das keiner glaubt...

Wieso soll ich das nicht glauben?

durchaus persönlich angegriffen gefühlt...

War wie mehrmals erwähnt nie das Ziel meines Postings!

wie viel Pilze er selbst über eine sehr gute Saison sammelt ...

In meinem Fotoapparat müssten dies Zentner sein ;-), in der Pfanne waren dies in dieser Saison 3 Steinpilze. Hinzu kamen noch einige Exemplare zur Bestimmung.

Schade finde ich allerdings, dass es nicht zur erhoften Diskussion um das von mir eigentlich angestrebte Thema gekommen ist.

Grüsse René

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na dann bin ich ja erleichtert *oT*

Diana, (vor 8413 Tagen) @ Matthias

- kein Text -