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ziemlich große leuchtende Dinger an Weißbuche *PIC*

Sabine aus Freiburg, (vor 8412 Tagen)

Liebe Pilzfreunde,

die hier gezeigten Pilze leuchteten mir schon von weitem entgegen,
sie hatten eine schöne "sonnige" Farbe und befanden sich an einer
gesund aussehenden Buche (vermutlich Weißbuche) an unserem
Rebberg-Waldrand, der überwiegend von Eichen und Buchen
gesäumt wird:

[image]

Der einzelne Pilz hatte ca. einen Durchmesser von 20 bis 25 cm,
es waren also ziemlich große Exemplare.

Auf der Fruchtkörperunterseite waren Lamellen, und
einen besonderen Geruch stellte ich nicht fest.

Leider konnte ich in all meinen Büchern trotz intensiver Suche
nichts Vergleichbares finden und frage deshalb jetzt hier um Rat.

Herzliche Grüße
von Sabine

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Re: ziemlich große leuchtende Dinger an Weißbuche

Karl-Heinz ⌂, (vor 8412 Tagen) @ Sabine aus Freiburg

Hallo,
das dürfte der Goldfellschüppling oder Hochthronender Schüppling, Pholiota aurivella sein.
Grüße
Karl-Heinz

Liebe Pilzfreunde,
die hier gezeigten Pilze leuchteten mir schon von weitem entgegen,
sie hatten eine schöne "sonnige" Farbe und befanden sich an einer
gesund aussehenden Buche (vermutlich Weißbuche) an unserem
Rebberg-Waldrand, der überwiegend von Eichen und Buchen
gesäumt wird:
Der einzelne Pilz hatte ca. einen Durchmesser von 20 bis 25 cm,
es waren also ziemlich große Exemplare.
Auf der Fruchtkörperunterseite waren Lamellen, und
einen besonderen Geruch stellte ich nicht fest.
Leider konnte ich in all meinen Büchern trotz intensiver Suche
nichts Vergleichbares finden und frage deshalb jetzt hier um Rat.
Herzliche Grüße
von Sabine

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Re: ziemlich große leuchtende Dinger an Weißbuche

Harry, (vor 8412 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo,
das dürfte der Goldfellschüppling oder Hochthronender Schüppling, Pholiota
aurivella sein.
Grüße
Karl-Heinz

Hallo Karl - Heinz,

der Meinung bin ich eigentlich auch. Was mich allerdings etwas verwirrt ist die Angabe des Hutdurchmessers. Solch gewaltige Dinger sind mir bei der Art noch nicht untergekommen. Vielleicht liegt es ja am guten Freiburger Klima. *ggg*

Gruss

Harry

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Re: ziemlich große leuchtende Dinger an Weißbuche

Karl-Heinz ⌂, (vor 8412 Tagen) @ Harry

Hallo Harry,
das kann ich auch bestätigen. Die größten Exemplare ich gefunden habe waren im Durchmesser max. 12-15 cm. Also Frage an Sabine: Gemessen oder geschätzt(das ist auf keinen Fall diskriminierend gemeint)*ggg*
Grüße
Karl-Heinz

Hallo Karl - Heinz,
der Meinung bin ich eigentlich auch. Was mich allerdings etwas verwirrt ist
die Angabe des Hutdurchmessers. Solch gewaltige Dinger sind mir bei der
Art noch nicht untergekommen. Vielleicht liegt es ja am guten Freiburger
Klima. *ggg*
Gruss
Harry

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Re: gemessen oder geschätzt

Sabine aus Freiburg, (vor 8412 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz und Harry,

das kann ich auch bestätigen. Die größten Exemplare ich gefunden habe waren
im Durchmesser max. 12-15 cm. Also Frage an Sabine: Gemessen oder
geschätzt(das ist auf keinen Fall diskriminierend gemeint)*ggg*

Habe jetzt gerade eben meine Hände nachgemessen:

Wenn ich mit Zeigefinger und Daumen einen "Spagat" neben
einem Lineal mache, komme ich auf 20 cm "Spannweite".

So breit waren die Pilzhüte. Ich konnte mit Zeigefinger
und Daumen nicht von oben her bis zu ihrem Rand fassen.

Wahrscheinlich war dann aber 25 cm etwas zu viel,
20 cm waren es aber schon :-)

Herzliche Grüße
von Sabine

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Re: gemessen oder geschätzt

Karl-Heinz ⌂, (vor 8412 Tagen) @ Sabine aus Freiburg

Hallo Sabine und Harry,
sind dann schon außergewöhnliche Funde. Breitenbach/Kränzlin (Pilze der Schweiz), gibt die maximale Größe mit 12 cm an. Übrigens heißt er da
P. cerifera.
Viele Grüße
Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz und Harry,
Habe jetzt gerade eben meine Hände nachgemessen: Wenn ich mit Zeigefinger und
Daumen einen "Spagat" neben
einem Lineal mache, komme ich auf 20 cm "Spannweite".
So breit waren die Pilzhüte. Ich konnte mit Zeigefinger
und Daumen nicht von oben her bis zu ihrem Rand fassen.
Wahrscheinlich war dann aber 25 cm etwas zu viel,
20 cm waren es aber schon :-)
Herzliche Grüße
von Sabine

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Re: gemessen oder geschätzt

Harry, (vor 8412 Tagen) @ Sabine aus Freiburg

Hallo Sabine,

na ja, Pilze die in Form, Farbe, Größe etc. von der Norm abweichen hat es schon immer gegeben. Ich denke aber das wir ( Karl-Heinz und meine Wenigkeit ) mit unserer " Bestimmung " ( Pholiota cerifera ) richtig liegen. Ich kenne keine andere Pholiotaart die an lebenden Bäumen vorkommt.

Gruss

Harry

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Re: Pholiota aurivella

Sabine aus Freiburg, (vor 8412 Tagen) @ Harry

Hallo Harry und Karl-Heinz,

na ja, Pilze die in Form, Farbe, Größe etc. von der Norm abweichen hat es
schon immer gegeben. Ich denke aber das wir ( Karl-Heinz und meine
Wenigkeit ) mit unserer " Bestimmung " ( Pholiota cerifera )
richtig liegen. Ich kenne keine andere Pholiotaart die an lebenden Bäumen
vorkommt.

Jedenfalls euch beiden herzlichen Dank, ich werde den Pilz
als Pholiota aurivella in meine Datenbank aufnehmen!

Lieber Gruß
von Sabine

P.S:
Nächstes Mal nehme ich Streichhölzer für den Größenvergleich
auf meine Fototour mit :-)

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Re: gemessen oder geschätzt

gunter, (vor 8412 Tagen) @ Harry

hallo harry,

muß hier etwas korrigieren, auch wenn ich hiernzustimme, das dieser pilz p. aurivella ist, habe ich persönlich p. adiposa an lebendem eschenblättrigen ahorn in ca 1m höhe gefunden, p. alnicola in ca 30cm höhe an lebender birke sowie p. squarrosa oft am fuße lebender bäume.

mfg

gunter