Hallo Markus Wilhelm,
dasselbe Problem habe ich auch: Unmengen von Dias die ich Scannen möchte! Ich
habe mir daher einen recht teuren Scanner (Minolta Dimage Scan Elite 5400)
gekauft und bin eigentlich sehr zufrieden. Die Leistungen eines solchen
Gerätes (über 100 Mb pro Foto möglich) muss man gar nicht aussschöpfen!
- Im Gegensatz zu Dir fotografiere ich nicht. Zu den Dias kam ich "wie die Jungfrau zum Kind". Und deshalb ist es für mich eine 1-Mal-Aktion mit Leihgerät (REFLECTA DigitDia3600). Da spare ich mir den Kauf, lege noch ca. 200-300 EUR drauf und bekomme einen "Beamer", den ich dann statt Tageslichtprojektor auch in Zukunft regelmäßig nutzen kann.
- Ja, von den Mammut-Dateien (ca. 100MB/Dia) habe ich mich verabschiedet. Da bräuchte ich über 70 DVDs zum Abspeichern.
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Meine Erfahrungen: Ich speichere seltene und sehr schöne Dias zwecks
Datenerhalt mit grosser Auflösung. Die anderen für den Bildschirm etwa bis
100-500 KB. Man muss ja auch nicht alles scannen, unverglaste Dias halten
sehr lange!
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Aus Zeitgründen verfolge ich (auf Grund aller Anmerkungen und Hinweise) jetzt folgende Stategie:
(1) Habe die Dias nach dem Motto "die Guten in's Töpfchen, die Schlechten (und Duplikate) in's Kröpfchen" sortiert und mit Namen, Ablageort archiviert.
(2) Einscannen mit hoher Auflösung(3.600 DPI/16 Bit Farbtiefe) und als JPG abspeichern. Die ersten 1.000 Dias sind zwischenzeitlich eingescannt, kostet 2,5 - 3 Std. je 50-er-Magazin und 2,5 - 3,5MB (4MB)je Dia: . Bei den "Schlechten" werde ich auf 1.800/8-Bit zurückfahren.
(3) Das hat Zeit:
- Datenbank mit Funddatum/-ort, und Belichtungsdaten (stehen auf den Dias) erweitern
- Besonders gelungene/misslungene Aufnahmen nochmals Nachscannen. Ist evtl. überflüssig, denn ich habe mit den Dias auch noch 2 dicke Ordner mit DIN-A4 Fotos bekommen.
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Übrigens, die Dias (unverglast) sind teilweise bereits ca. 30 Jahre alt. Und, da kann ich Deine Aussage bezüglich Haltbarkeit gut nachvollziehen.
Aber, Pilzfotografie ist wohl doch nicht so einfach. Die Bilder der ersten Jahre sind qualitätiv eindeutig schlechter als die neueren Datums. Na ja, am Anfang muss wohl jeder sein Lehrgeld zahlen.
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Dias schaue ich vor dem scannen mit der Lupe an und reinige sie mit Pinsel,
dann erspare ich mir das sehr Zeitraubende Staub-und Kratzer entfernende
Programm. Einzelne Kratzer können auch nachträglich abgewedelt werden!
- Das mit dem "Reinigen mit Pinsel" (andere haben "mit Luft anblasen" empfohlen) ist sicher ein hervorragender Tipp. Doch, den spare ich mir aus Zeitgründen für das o.g. "Nachkarteln" (Neueinscannen einer deutlich reduzierten Anzahl von Dias) auf.
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Sicher ist: aus einem schlechten Dia wird auch mit grossem Aufwand kein gutes
Bild! Aber wer mit guten Kameras und Filmen top Bilder macht, sollte
sicher auch nicht am Scanner sparen!
Da kann ich Dir nur zustimmen.
- Bei einer "Ente" nützt alles Tunen nichts, ein "Ferrari" wird da nie draus.
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Als Beispiel ein Bild vom Dia mit ca. 170 Kb gescannt, Der parasitische
Scheidling, Volvariella surrecta
Hervorragendes Bild (Wird auch auf meinem 19"-Flachbildschirm noch sehr gut dargestellt. Aber,ich möchte meine Bilder bevorzugt für Beamer-Präsentationen verwenden. Da brauch man wohl eine etwas höhere Auflösung. Und reduzieren kann ich bei Bedarf später auch noch.
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Viel Spass und Geduld beim Scannen wünscht Markus Wilhelm
- Spass wäre übertrieben, aber Geduld brauch man in der Tat. Aber, da muss ich jetzt durch. Und zum Glück, ich muss ja nur alle 3 Std. ein neues Magazin reinschieben.
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Vielen Dank an Dich in's "Dreiländereck" und an Alle, die mir mit Tipps geholfen haben.
Gerd
PS.:
- Werde Dein Bild mal auf Fotopapier ausdrucken und schauen wie es dann rauskommt. Über das Ergebnis werde ich Dir berichten.