Re: Geologische Karten / Bodenkarten
Hallo Gerd,
natürlich hast Du recht, dass nur wenige gleich eine richtige Vegetationsaufnahme machen können. Aber mit der Zeit kann man sich doch ein paar "Zeigerpflanzen" aneignen. Eine wirklich umfassende Standortbeurteilung geht wohl ohnehin nur mit einer Kombination verschiedener Verfahren und Hilfsmittel.
Auch ich finde, dass der Hofmeister einen sehr guten Einstieg bietet. Noch 1997 ist bei Parey unter dem von Dir genannten Titel eine Neuauflage erschienen, die aber meines Wissens nicht mehr im Handel ist. Man müßte also antiquarisch suchen. Bestimmt gibt es aber noch andere, ähnliche Titel, die noch erhätlich sind.
Viele Grüße
Thomas aus H.
Hallo zusammen,
das Pilzmyzel nur in den oberen Bodenschichten wächst (und damit der
eigentliche Untergrund häufig nachrangig ist), darauf wurde schon
eingegangen.
ThomasHofheim hat es in seinem Beitrag auf den Punkt gebracht: Langer Rede,
kurzer Sinn: Wenn man wissen will, welche bodenkundlichen Verhältnisse an
einem bestimmten Pilzfundort vorliegen, fährt man wahrscheinlich am
sichersten, wenn man von den Pflanzen am Standort ausgeht (oder man schaut
sich den Boden selbst an, Fingerprobe, Bohrung und so). Mit einer
geologischen oder bodenkundlichen Karte allein, kann man auf jeden Fall
nach meiner Meinung relativ wenig anfangen. Es kommt aber immer drauf an,
welche Ansprüche und Vorkenntnisse man genau hat.
Mein Kommentar: ===> Nur, wer ist schon (ich schließe mich ein)außer
ausgebildeten Biologen in der Lage, eine Vegetationsaufnahme zu machen.
===> Aber, da kann ich nur Jedem, der sich dafür interessiert und sich
einarbeiten möchte das Buch von Dr. Heinrich Hofmeister, "Lebensraum
Wald" empfehlen. Auch für Laien verständlich. Mit mehr (insbesondere
Verlag/Preis) kann ich leider nicht dienen, da meine Ausgabe von 1977
stammt und zwischenzeitlich m.W bei Neuauflage der Verlag gewechselt
wurde.
Viele Grüße
Gerd
). Mit einer