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unbekannter fund *PIC*

saibling, (vor 8233 Tagen)

Hallo,

hab heute auf leicht bemoostem Kiesboden diesen Pilz gefunden.
Hutdurchmesser etwa 5 cm, Höhe ca. 10-12 cm. Geruch nur ganz
schwach pilzig. Stielfleisch sehr brüchig. Mein Parey Pilzbuch
konnte mir leider nicht die nötige Weisheit vermitteln um ihn zu bestimmen.
Wie immer verbleibe ich dankbar für jeden Hinweis.

[image]

Grüsse
Christian

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Re: unbekannter fund

Karl-Heinz ⌂, (vor 8233 Tagen) @ saibling

Hallo,
sieht nach einem Rötling (Entoloma) aus.
Gruß
Karl-Heinz

Hallo,
hab heute auf leicht bemoostem Kiesboden diesen Pilz gefunden.
Hutdurchmesser etwa 5 cm, Höhe ca. 10-12 cm. Geruch nur ganz
schwach pilzig. Stielfleisch sehr brüchig. Mein Parey Pilzbuch
konnte mir leider nicht die nötige Weisheit vermitteln um ihn zu bestimmen.
Wie immer verbleibe ich dankbar für jeden Hinweis.

Grüsse
Christian

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Re: unbekannter fund

Kazuya, (vor 8233 Tagen) @ saibling

hallo,

wenn ich das richig sehe, kann man Fk. auf dem linken Bild rosabräunliche Lamellen erkennen. Da kommt eigentlich nur noch ein Rötling in Frage, denn dieser hat durchaus einen sehr brüchigen Stiel und eine sehr frühe Erscheinungszeit. Ich denke mal dass es sich hierbei um eine Art um den Frühlingsrötling (Entoloma vernum) handeln dürfte. Diese Art ist giftig und dürfte zu dieser Jahreszeit gar nicht mal so selten sein. Verwandt istEntoloma hirtipes mit tranigmehligem Geruch und etwas kräftigeren, teils auch dunkleren Fruchtkörpern.

Gruß,
Kazuya

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Re: unbekannter fund

saibling, (vor 8232 Tagen) @ Kazuya

hallo,
wenn ich das richig sehe, kann man Fk. auf dem linken Bild rosabräunliche
Lamellen erkennen. Da kommt eigentlich nur noch ein Rötling in Frage, denn
dieser hat durchaus einen sehr brüchigen Stiel und eine sehr frühe
Erscheinungszeit. Ich denke mal dass es sich hierbei um eine Art um den
Frühlingsrötling (Entoloma vernum) handeln dürfte. Diese Art ist giftig
und dürfte zu dieser Jahreszeit gar nicht mal so selten sein. Verwandt
istEntoloma hirtipes mit tranigmehligem Geruch und etwas kräftigeren,
teils auch dunkleren Fruchtkörpern.
Gruß,
Kazuya

Erstmal danke fuer die Antwort.

Entoloma war auch mein erster Gedanke. Aber im Parey hats nur ca. 20 Arten, und da war leider nix so recht passendes dabei.
Die Farbe ist auf dem Foto durch das Blitzlicht leider etwas zu hell. In Natura war der Pilz deutlich dunkler, bis schwaerzlich, lediglich die irisierende Oberflaeche war dafuer verantwortlich, dass er heller erscheint.
Ich hab dat Dingens gestern noch mikroskopiert und werd heute abend hier noch die Bilder reinstellen.
PS: gibts irgendwo im Netz einen brauchbaren Schluessel fuer Entoloma, wenn moeglich in deutsch?

Gruesse
Christian

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Re: unbekannter fund

EricS ⌂, (vor 8232 Tagen) @ saibling

Hallo Christian,

du kannst es ja einmal mit dem Online-Schlüssel von Machiel Noordeloos versuchen.

Hier gehts zu Informationen über die Gattung.
Und hier gibts den Schlüssel.

Vielleicht hilft es Dir ja ein wenig.

Viele Grüße,

Eric

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Hoppla

EricS ⌂, (vor 8232 Tagen) @ EricS

...das war die Startseite und nicht die Entoloma-Info-Seite. *g*

Nun ja, also entweder bei Machiel oben auf "Rötlinge" klicken oder es gleich hier probieren ;-).

Viele Grüße,

Eric

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Re: unbekannter fund

hellmut, (vor 8232 Tagen) @ saibling

Hallo,
hab heute auf leicht bemoostem Kiesboden diesen Pilz gefunden.
Hutdurchmesser etwa 5 cm, Höhe ca. 10-12 cm. Geruch nur ganz
schwach pilzig. Stielfleisch sehr brüchig. Mein Parey Pilzbuch
konnte mir leider nicht die nötige Weisheit vermitteln um ihn zu bestimmen.
Wie immer verbleibe ich dankbar für jeden Hinweis.

Grüsse
Christian

Hallo,

die Mycelbewachsene weisse Stielbasis deutet auf E.hirtipes hin.

Grüsse Hellmut

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Re: unbekannter fund

Werner, (vor 8232 Tagen) @ hellmut

Hallo,
die Mycelbewachsene weisse Stielbasis deutet auf E.hirtipes hin.

Ich weiß nicht so recht - hirtipes gefällt mir nicht wirklich. Bei uns ist E. hirtipes momentan Massenware und die sehen doch anders aus. Auch wenn das Bild deutlich überbelichtet ist - die Wuchsform bzw. Huthaut gefallen mir nicht so ganz. Auch die Stielbreite im Vergleich zum Hut bzw. zur Stielhöhe sind eher untypisch, wenn auch durchaus im Bereich der Möglichkeiten. Stielbasis mit Mycel gibt es bei Entoloma auch reichlich. So gefiele mir E. vernum von der Wuchsform her besser. Was es wirklich ist, kann man - glaube ich - anhand eines farbverfälschten Bildes eines Einzelexemplars schlecht beurteilen. Vielleicht ginge es mit einem guten Foto mehrerer Exemplare vom gleichen Fundort - Sicherheit gibt das Mikroskop. So ist beispielsweise die HDS von E. hirtipes deutlich verschieden (parallel liegende Hyphen, die teilweise etwas abstehen) von E. vernum (parallel liegend, aber braun inkrustiert). Auch früh auftretende andere Arten sind ja nicht ausgeschlossen.

Gruß,

Werner

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mikroskopbilder 3 stück ca. 75kb *PIC*

saibling, (vor 8232 Tagen) @ Werner

Ich weiß nicht so recht - hirtipes gefällt mir nicht wirklich. Bei uns ist E.
hirtipes momentan Massenware und die sehen doch anders aus. Auch wenn das
Bild deutlich überbelichtet ist - die Wuchsform bzw. Huthaut gefallen mir
nicht so ganz. Auch die Stielbreite im Vergleich zum Hut bzw. zur
Stielhöhe sind eher untypisch, wenn auch durchaus im Bereich der
Möglichkeiten. Stielbasis mit Mycel gibt es bei Entoloma auch reichlich.
So gefiele mir E. vernum von der Wuchsform her besser. Was es wirklich
ist, kann man - glaube ich - anhand eines farbverfälschten Bildes eines
Einzelexemplars schlecht beurteilen. Vielleicht ginge es mit einem guten
Foto mehrerer Exemplare vom gleichen Fundort - Sicherheit gibt das
Mikroskop. So ist beispielsweise die HDS von E. hirtipes deutlich
verschieden (parallel liegende Hyphen, die teilweise etwas abstehen) von
E. vernum (parallel liegend, aber braun inkrustiert). Auch früh
auftretende andere Arten sind ja nicht ausgeschlossen.
Gruß,
Werner

Hi Werner,

merci für deine Ausführungen.
Hier nun mal die (zugegeben relativ schlechten) Mikroskopaufnahmen.
1. Hutdeckschicht. parallel, braun inkrustiert tät ich sagen.

[image]

2. Sporen. siebeneckig?

[image]

3. und eine Basidie, mit 4 Sterigmen

[image]

sollte dann wohl für vernum sprechen.
Auch bei den Bildern die ich sonst im Netz gefunden habe, passen eher die von vernum als von hirtipes.

Also nochmal danke an alle für die Mühe. Jetzt kann der Schwammerl ins Herbar wandern.

Grüße
christian

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Re: mikroskopbilder 3 stück ca. 75kb

Wolfgang P., (vor 8232 Tagen) @ saibling

der eigentliche mikroskopische Unterschied zwischen vernum und hirtipes ist, dass hirtipes Cheilocystiden hat, vernum nicht.

Allerdings ist hier ohne Mikroskop schon die Sache recht klar:

vernum ist eine Art des Nadelwaldes ohne Geruch, hirtipes eine Art des Laubwaldes mit mehlig-tranigem Geruch.

E. vernum passt auch vom Bild sehr gut.

Wolfgang