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Hilfeschrei eines (Morchel)Suchenden

Werner Lüthi, (vor 8229 Tagen)

Hallo zusammen
Ich besuche regelmässig Euer Forum und begeistere mich immer wieder an Euren Beiträgen und Funden. Schaut man diese an, könnte man meinen, die Morcheln schiessen zur Zeit 'wie Pilze aus dem Boden'.
Nun, ich habe mir seit drei Jahren vorgenommen, mich endlich auch in der Morchelsuche zu versuchen, allerdings mit äusserst mässigem Erfolg.
Letztes Jahr habe ich den Misserfolg noch der Trockenheit zugeordnet....

Ich wohne und sammle, resp. suche in den Freiburger Voralpen (Schweiz) auf einer Höhe von ca. 700 - 900 müM. Ich war Gestern und Heute ca. 12 Stunden an verschiedenen Standorten unterwegs.
Suchgebiete:

Bachläufe mit grossem alten Eschenbestand

steile Eschenbewachsene Hänge

alle Hanglagen (N,S,W,O)

unterschiedliche Höhenlagen
...und der Erfolg beschränkte sich auf ganze 3 (drei) Morcheln. Nicht dass ich undankbar bin, habe mich schon gefragt, nur frage ich mich tatsächlich was ich den falsch mache?

Bin ich allenfalls zu früh? (Temperaturen bisher eher kühl)
Bin ich allenfalls zu spät?
Bin ich blind? (Habe mich äuserst langsam bewegt und habe bei anderen Pilzen

eigentlich kein Problem)
Bin ich einfach zu ungeduldig?
WAS MACHE ICH FALSCH??????

Ich bin für jeden noch so kleinen Hinweis wirklich äusserst dankbar......
**************************************************************************
Danke und Gruss
Werner

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yep...zu ungeduldig...:o)) *oT*

Jürgen, (vor 8229 Tagen) @ Werner Lüthi

- kein Text -

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Re: Leider...

elfi ⌂, (vor 8229 Tagen) @ Werner Lüthi

...waren nur 3 Morcheln gewachsen!
elfi

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Re: Hilfeschrei eines (Morchel)Suchenden

Manfred, (vor 8229 Tagen) @ Werner Lüthi

Hallo zusammen
Ich besuche regelmässig Euer Forum und begeistere mich immer wieder an Euren
Beiträgen und Funden. Schaut man diese an, könnte man meinen, die Morcheln
schiessen zur Zeit 'wie Pilze aus dem Boden'.
Nun, ich habe mir seit drei Jahren vorgenommen, mich endlich auch in der
Morchelsuche zu versuchen, allerdings mit äusserst mässigem Erfolg.
Letztes Jahr habe ich den Misserfolg noch der Trockenheit zugeordnet....
Ich wohne und sammle, resp. suche in den Freiburger Voralpen (Schweiz) auf
einer Höhe von ca. 700 - 900 müM. Ich war Gestern und Heute ca. 12 Stunden
an verschiedenen Standorten unterwegs.
Suchgebiete: Bachläufe mit grossem alten Eschenbestand
steile Eschenbewachsene Hänge
alle Hanglagen (N,S,W,O)
unterschiedliche Höhenlagen
...und der Erfolg beschränkte sich auf ganze 3 (drei) Morcheln. Nicht dass
ich undankbar bin, habe mich schon gefragt, nur frage ich mich tatsächlich
was ich den falsch mache?
Bin ich allenfalls zu früh? (Temperaturen bisher eher kühl)
Bin ich allenfalls zu spät?
Bin ich blind? (Habe mich äuserst langsam bewegt und habe bei anderen Pilzen
eigentlich kein Problem)
Bin ich einfach zu ungeduldig?
WAS MACHE ICH FALSCH??????
Ich bin für jeden noch so kleinen Hinweis wirklich äusserst dankbar......
**************************************************************************
Danke und Gruss
Werner

Hallo Werner
Die Morcheln schiessen tatsächlich, und sogar aufeinander - woher sollten denn sonst die Löcher kommen?
Zur Sache: Du machst an sich nichts falsch, nur übersiehst du vielleicht ein paar traurige Tatsachen: In der Schweiz sind die Waldgebiete sehr stark durchforstet, viele Naturlandschaften sind in den letzten Jahrzehnten zerstört worden so nach dem Motto: "denn sie wissen nicht was sie tun".
Was da mit schweren Maschinen unter dem Deckmantel "Waldpflege" herumgeackert, plattgewalzt und kahlgeschlagen wird ist schlicht unglaublich...Und die Landwirtschaft düngt und düngt und düngt, damit die staatlich subventionierte Ueberproduktion weiterhin Hochblüte treiben kann...
Bachläufe wurden begradigt und werden jetzt, weil es "im Trend" ist, wieder "renaturiert". Doch ein zerstörtes Pilz- oder eben Morchelmycel ist und bleibt zerstört. Wie soll ein neues entstehen, wenn mangels Fruchkörpern kein Sporenflug stattfinden kann? Nicht zu vergessen auch die hohe Bevölkerungsdichte, Freizeitaktivitäten auf Feld, Wald und Wiese, Du bist nirgends mehr allein und unbeobachtet...
Aus dieser Perspektive werte ich Deine 3 Morcheln gar als Erfolgserlebnis. Du kanntest die Stellen ja zuvor nicht.... hast Du sie Dir wenigstens gemerkt?
Deiner Höhenangabe zufolge müssten es Spitzmorcheln sein - waren es junge Exemplare? Wenn ja, geh in ein paar Tagen nochmals hin, es könnten noch einige nachfolgen... Und für Speisemorcheln gehst Du am besten demnächst der Saane oder Sense entlang...

Viel Glück bei der Suche
Manfred

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Re: Hilfeschrei eines (Morchel)Suchenden

Max, (vor 8228 Tagen) @ Manfred

Hallo Werner
Die Morcheln schiessen tatsächlich, und sogar aufeinander - woher sollten
denn sonst die Löcher kommen?
Zur Sache: Du machst an sich nichts falsch, nur übersiehst du vielleicht ein
paar traurige Tatsachen: In der Schweiz sind die Waldgebiete sehr stark
durchforstet, viele Naturlandschaften sind in den letzten Jahrzehnten
zerstört worden so nach dem Motto: "denn sie wissen nicht was sie
tun".
Was da mit schweren Maschinen unter dem Deckmantel "Waldpflege"
herumgeackert, plattgewalzt und kahlgeschlagen wird ist schlicht
unglaublich...Und die Landwirtschaft düngt und düngt und düngt, damit die
staatlich subventionierte Ueberproduktion weiterhin Hochblüte treiben
kann...
Bachläufe wurden begradigt und werden jetzt, weil es "im Trend"
ist, wieder "renaturiert". Doch ein zerstörtes Pilz- oder eben
Morchelmycel ist und bleibt zerstört. Wie soll ein neues entstehen, wenn
mangels Fruchkörpern kein Sporenflug stattfinden kann? Nicht zu vergessen
auch die hohe Bevölkerungsdichte, Freizeitaktivitäten auf Feld, Wald und
Wiese, Du bist nirgends mehr allein und unbeobachtet...
Aus dieser Perspektive werte ich Deine 3 Morcheln gar als Erfolgserlebnis. Du
kanntest die Stellen ja zuvor nicht.... hast Du sie Dir wenigstens
gemerkt?
Deiner Höhenangabe zufolge müssten es Spitzmorcheln sein - waren es junge
Exemplare? Wenn ja, geh in ein paar Tagen nochmals hin, es könnten noch
einige nachfolgen... Und für Speisemorcheln gehst Du am besten demnächst
der Saane oder Sense entlang...
Viel Glück bei der Suche
Manfred

Hallo Manfred

Du sprichst mir aus dem Herzen. Auch bei uns im Mittelland werden noch die
letzten Reste,die man halbwegs noch als Wald bezeichnen kann, zerstört.
Auch die ehemals grössten "Morchelprofis" finden bei uns an Aare und Emme
nur noch einzelne Morcheln. Schuld daran sind in unserer Region eindeutig
die unzähligen Morcheltouristen. Z.B. gestern haben ganze Heerscharen davon
bei uns an der Aare den Bärlauch plattgewalzt.
Ich habe die Morchelsuche an Flüssen schon lange aufgegeben und in den Jura
verlegt. Da sucht bislang noch fast niemand danach. Die Suche ist da aber
aufwändiger und mühsamer. Findet man aber eine Stelle, kann man diese danach
jahrelang wieder aufsuchen und die Morcheln auf ihre volle Grösse ausreifen
lassen. An den Flüssen werden sie bei uns nicht mehr grösser als 5 bis 10cm
und das nützt weder dem Pilzsucher noch der Natur etwas.

Gruss Max

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super,dass Dir so viele Pilzfreunde geantwortet

Hans hurter, (vor 8228 Tagen) @ Werner Lüthi

haben.Ich wollte Dir noch den Tip geben ,schau in die Webseite von Elfi unter Morchelgeschichten,hat mir geholfen meine Misserfolge zu ertragen.Ich habe jahrelang keine Pilze mehr gesucht (teilweise aus Frust
über die vielen Freizeitpilz und Naturzerstörer Korbweise giftige Pilze bei meinem Pilzkontrolleurfreund!)Jetzt seit ca.5Jahren (Frühpensioniert)
gehe ich wieder in die Natur ,weil ich die Bewegung und den Reiz brauche!
Würde aber sofort für ein generelles Sammelverbot unterschreiben ,dann könnte ich endlich wieder einmal nach Lust und Laune Pilze fotografieren.
Vor ca. 20 Jahren gab es im Schwarzwald 2 Jahre Sammelverbot,da konnte ich meiner kleinen Tochter und Familie endlich in der Natur Pilze zeigen! Heute ist es etwas besser,weil ich endlich wieder Pfifferlings und Steinpilzplätze kenne wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen!Und weil ich zB.letztes Jahr, als im Oktober der Regen kam ,jeden 2ten Tag im Wald war.Die wenigen die ich fand lies ich stehen und habe sie fotografiert.
Leider hat mir bei der Morchelsuche dieser Instinkt hier noch nicht geholfen!
Vor 15 Jahren im Thunerseegebiet ,etwa gleiches Gebiet wie bei Elfi habe ich Spitz und Käpplimorcheln an meinen Herbstpilzplätzen und am Wegrand fast neben dem Auto gefunden auch mit meiner Familie(teilweise halb im Schnee) aber ich werde nicht aufgeben! Pilzige Grüsse Hans

Hallo zusammen
Ich besuche regelmässig Euer Forum und begeistere mich immer wieder an Euren
Beiträgen und Funden. Schaut man diese an, könnte man meinen, die Morcheln
schiessen zur Zeit 'wie Pilze aus dem Boden'.
Nun, ich habe mir seit drei Jahren vorgenommen, mich endlich auch in der
Morchelsuche zu versuchen, allerdings mit äusserst mässigem Erfolg.
Letztes Jahr habe ich den Misserfolg noch der Trockenheit zugeordnet....
Ich wohne und sammle, resp. suche in den Freiburger Voralpen (Schweiz) auf
einer Höhe von ca. 700 - 900 müM. Ich war Gestern und Heute ca. 12 Stunden
an verschiedenen Standorten unterwegs.
Suchgebiete: Bachläufe mit grossem alten Eschenbestand
steile Eschenbewachsene Hänge
alle Hanglagen (N,S,W,O)
unterschiedliche Höhenlagen
...und der Erfolg beschränkte sich auf ganze 3 (drei) Morcheln. Nicht dass
ich undankbar bin, habe mich schon gefragt, nur frage ich mich tatsächlich
was ich den falsch mache?
Bin ich allenfalls zu früh? (Temperaturen bisher eher kühl)
Bin ich allenfalls zu spät?
Bin ich blind? (Habe mich äuserst langsam bewegt und habe bei anderen Pilzen
eigentlich kein Problem)
Bin ich einfach zu ungeduldig?
WAS MACHE ICH FALSCH??????
Ich bin für jeden noch so kleinen Hinweis wirklich äusserst dankbar......
**************************************************************************
Danke und Gruss
Werner

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Re: Danke und noch eine Frage

Werner Lüthi, (vor 8228 Tagen) @ Werner Lüthi

Hallo zusammen

Erstmals Besten Dank für Eure Antworten. Elfi's Morchelseiten habe ich selbstverständlich alle bereits eingehend studiert. Ich gehe mal davon aus, dass ich nichts Grundlegendes falsch mache und das macht doch schon mal
Mut.

Ich werde also nicht locker lassen und mich in den nächsten Tagen vermehrt auf die Pirsch begeben.

Hier noch etwas das mir aufgefallen ist: Ich lese immer wieder von 'Bärlauch'-Funden im Zusammenhang mit Morcheln. Besteht hier tatsächlich ein gewisser Zusammenhang, resp. deutet das Vorhandensein von Bärlauch grundsätzlich auf geeignete Bodenverhältnisse hin?

Danke und Gruss
Werner

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Re: Danke und noch eine Frage

Manfred, (vor 8228 Tagen) @ Werner Lüthi

Hallo zusammen
Erstmals Besten Dank für Eure Antworten. Elfi's Morchelseiten habe ich
selbstverständlich alle bereits eingehend studiert. Ich gehe mal davon
aus, dass ich nichts Grundlegendes falsch mache und das macht doch schon
mal
Mut.
Ich werde also nicht locker lassen und mich in den nächsten Tagen vermehrt
auf die Pirsch begeben.
Hier noch etwas das mir aufgefallen ist: Ich lese immer wieder von
'Bärlauch'-Funden im Zusammenhang mit Morcheln. Besteht hier tatsächlich
ein gewisser Zusammenhang, resp. deutet das Vorhandensein von Bärlauch
grundsätzlich auf geeignete Bodenverhältnisse hin?
Danke und Gruss
Werner

Hi Werner

Ja, Du ahnst es, Morcheln mögen kalkhaltige Böden und der Bärlauch meines Wissens auch. Ausser in den Flussniederungen des Mittellandes finde ich Bärlauch an den Jurahängen bis auf gut 1300 m hinauf. Wie es mit dem Bärlauch auf Urgestein ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Kann mich jedenfalls nicht erinnern, in den Alpen mit Granituntergrund je Bärlauch gesehen zu haben.

Gruss
Manfred

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absolut richtig !Gruss Hans *oT*

Hans hurter, (vor 8228 Tagen) @ Werner Lüthi

- kein Text -

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Re: Danke und noch eine Frage

Tillmann, (vor 8228 Tagen) @ Werner Lüthi

Hallo Werner,

wenn man keine konkrete Morchelstelle kennt ist es unheimlich schwierig sie zu entdecken!! Sie stehen manchmal an einer Stelle (Wegrand) und im ganzen restlichen Wald, der ähnlich aussieht findet man nichts! Da hilft oft nur der Zufall! Aber wenn Du einmal eine Stelle hast, sind sie ziemlich standorttreu.
Bärlauch gibt es übrigens trotz Muschelkalk in Jena nicht, aber Morcheln trotzdem!

Viele Grüße und viel Erfolg!
(Die Zeit zum Suchen ist richtig!!)
Tillmann

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Re: Danke und noch eine Frage

Birgit, (vor 8228 Tagen) @ Werner Lüthi

Hallo Werner,

Hier noch etwas das mir aufgefallen ist: Ich lese immer wieder von
'Bärlauch'-Funden im Zusammenhang mit Morcheln. Besteht hier tatsächlich
ein gewisser Zusammenhang, resp. deutet das Vorhandensein von Bärlauch
grundsätzlich auf geeignete Bodenverhältnisse hin?

Speisemorchel ist nicht gleich Spitzmorchel, hier im Forum wird immer nur von Morcheln gesprochen und nicht differenziert. Wer die Erscheinungszeiten und Regionen im Kopf hat weiß, daß elfi zum Beispiel im Moment nach Spitzmorcheln sucht. Die Speisemorcheln kommen nämlich in unserer Region (Landsberg/Lech und bei elfi Kaufbeuren) erst um den 1. Mai rum. Spitzmorcheln finde ich hier nie bei Bärlauch, kein WUunder es gibt ihn am Lech nicht, aber ich habe generell den Eindruck, daß Spitzmorcheln nicht in der Umgebung von Bärlauch stehen. Speisemorcheln können, müssen aber nicht in der Nähe von Bärlauch stehen, im Bärlauchbestand wird man sie allerdings nur schwer finden. Ich kenne zwei Speisemorchelstellen, wo auch Bärlauch häufig vorkommt und eine Stelle, die bisher für mich die ergiebigste war, wos keinen Bärlauch gibt.

im Moment morchelfreie Grüße

Birgit

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Re: Danke und noch eine Frage

Manfred, (vor 8228 Tagen) @ Birgit

Hallo Werner,
Speisemorchel ist nicht gleich Spitzmorchel, hier im Forum wird immer nur von
Morcheln gesprochen und nicht differenziert. Wer die Erscheinungszeiten
und Regionen im Kopf hat weiß, daß elfi zum Beispiel im Moment nach
Spitzmorcheln sucht. Die Speisemorcheln kommen nämlich in unserer Region
(Landsberg/Lech und bei elfi Kaufbeuren) erst um den 1. Mai rum.
Spitzmorcheln finde ich hier nie bei Bärlauch, kein WUunder es gibt ihn am
Lech nicht, aber ich habe generell den Eindruck, daß Spitzmorcheln nicht
in der Umgebung von Bärlauch stehen. Speisemorcheln können, müssen aber
nicht in der Nähe von Bärlauch stehen, im Bärlauchbestand wird man sie
allerdings nur schwer finden. Ich kenne zwei Speisemorchelstellen, wo auch
Bärlauch häufig vorkommt und eine Stelle, die bisher für mich die
ergiebigste war, wos keinen Bärlauch gibt.
im Moment morchelfreie Grüße
Birgit

Hallo Birgit

Mit dem Differenzieren hast Du recht, die Morchelart sollte auch erwähnt werden.
Ich finde übrigens die Spitzmorcheln auch nicht im Bärlauch, aber dieser war schon oft ganz in der Nähe (mit oder ohne Speisemorcheln zusammen), zum Teil weniger als 10 Meter, und zwar in einem Auwald in der Nähe der Aare auf ca. 440 m NN. Kann mich aber auch nicht erinnern, Spitzmorcheln und Speisemorcheln gleich nebeneinander gefunden zu haben. Ich denke aber, dass die Natur so vielschichtig ist, dass auch dies vorkommt...
Urkkk, soeben sehe ich, dass Elfi die ersten Speisemorcheln gefunden hat!!! Mal seheh, was mich morgen an der Thur erwartet!

Grüssli
Manfred