Pilzberatung im Internet
Hallo zusammen,
über den Wert einer Pilzbestimmung nach Bild (meist nur Vermutungen oder Hinweise, die man beachten sollte !!!) wurde ja hier schon ausführlich diskutiert.
===> Und niemand bestreitet den Wert dieses Erfahrungsaustausches.
Ja, auch die Gefahren einer INTERNET-Beratung für Küchenmykologen wurden schon angesprochen. Und meine Meinung dazu sollte auch bekannt sein: Auch Pilze, die ich meinen "Kind" zum Essen geben würde, kann man guten Gewissens nicht per Ferndiagnose freigeben. Das Hauptproblem: Ich weiß nicht, wer das liest und über welche Kenntnisse der Leser verfügt. Mal ein grasses Beispiel: Per Telefon wurde mir ein Pilz beschrieben, bei dem ich einen "Schopftintling" vermutete. Doch weit gefehlt, der entpuppte sich als "Parasol". Nun, nicht weiter schlimm: Schließlich sind beide Arten essbar.
===> Das Problem:
- Auch wenn fast alle registrierte Besucher in diesem Forum "Pilzexperten" bezüglich "Morcheln, Steinis, Flockis etc." sind; man sollte auch daran denken, dass nicht registrierte Besucher dieses Forum, besuchen.
- Und, auch ein Bild verbessert das Problem nicht. Denn, hier weiß ich aus Erfahrung, dass einfach die Farbe überbewertet wird und die durchaus sichtbare Merkmale von "Laien" nicht beachtet werden.
Auch der Versicherungsschutz von PILZSACHVERSTÄNDIGEN-DGfV war schon Thema. Und genau dazu habe ich neueste Informationen. Den reinen Speisepilzsammler (und Nicht DGfM-Mitglied) mag das ja nicht interessieren. Aber, die PSV-DGfM sollten mal die Diskussionen auf folgenden Beitrag verfolgen:
http://www.dgfm-ev.de/phorum/read.php?f=1&i=616&t=616
Grüße
Gerd
Und noch ne Empfehlung: Immer schön im INTERNET, wenn es um den Magen geht, auf "Pilzexperten" hören: RUSSISCHES ROULETT LÄßT GRÜSSEN !!!!