hallo,
wer kann helfen bei der bestimmung dieser mycena- art?
hut nicht schleimig, stiel auch nicht, lamellenschneiden nicht gefärbt,
sporen 13 x 7-9 µm, geruch beim zerreiben ziemlich chlorartig. gefunden
heute auf totholz in einem laub- nadelmischwald in thüringen:
nicht weit entfernt war noch eine porling (polyporus ciliatus):
gruß spinne
Hallo Spinne,
"Weiß der Geier" was das ist. Aber eine Mycena renati stelle ich mir völlig anders vor.
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Und hier, was mir so zu Mycena renati Quélet 1886(Gelbstieliger Nitrat-Helmling)einfällt:
Ich habe diese "farbenprächtige" Art letzten Dienstag in den Donauauen (Silberwald) erstmals in diesem Jahr gesichtet.
- Die Art ist wegen der Farben und des nitrösen Geruchs auch makroskopisch leicht zu bestimmen.
- Erstaunlich war, dass sie aus der Rinde eines liegenden, unvermorschten Stamms (Esche) an zwei Stellen hervorkam. Denn, bisher hatte ich diese Art nur auf der Scheibe eines Laubholzstumpfes wachsend gesehen.
- Interessant ist, dass m. W. diese Art, wenn man die Prioritätsregeln streng auslegt, eigentlich anders heißen müßte. Denn Quèlet hat die Art ursprünglich unter einem anderen Namen veröffentlicht und dann später zu Ehren seines zwischenzeitlich verstorbenen Sohnes umbenannt.
- Verwechseln kann man M. renati u. U. mit Mycena inclinata (Fr. 1838) Quélet 1872, Gelbstieliger Helmling, den ich bei uns aber immer erst im Spätherbst (auch da kann man M. renati noch finden) an Eichenstümpfen finde.
===> Beide Arten sind gelbstielig und wachsen büschelig an Holz. Aber nur M. renati riecht nitrös.
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Und hier noch beide Arten (Fotos von Georg Ottmann +) gegenübergestellt. Man sollte sich von der Hutfarbe von M. inclinata nicht täuschen lassen: Denn, diese Art kann (wenn jung) durchaus auch ähnlich wie M. renati gefärbt sein.
Mycena renati:
Mycena inclinata:
Grüße
Gerd