Servus Hias,
Die nasse Witterung der letzten Tage hat im Münchner Umland eine regelrechte
Pilzschwemme ausgelöst. Es gab jede Menge Maipilze und - wenn ich richtig
bestimmt habe - massenhaft Waldfreundrüblinge und einige Voreilende
Ackerlinge.
Das ist auch das, was ich am meisten momentan in der Münchner Gegend finde.
Wie würdet ihr diese Arten, sofern sie's denn sind, kulinarisch einschätzen?
Über die Ackerlinge war hier ja zuletzt nichts sonderlich Positives zu
lesen?
Naja, die Voreilenden Ackerlinge sind m.E. ungenießbar. Wie gesagt, m.E. Mich stört der Geruch schon so arg, daß ich mir da das Braten spare. Aber - ich kann Dir nur empfehlen, es selbst auszuprobieren. Die Geschmäcker sind bekanntlich sehr verschieden. Ich war vor Kurzem auch über den Maipilz überrascht, den ich bisher immer stehen gelassen habe. Nun habe ich ein paar wenige scharf angebraten und ich fand, daß sie gar nicht so greislich schmeckten, wie sie rochen. Aber wie gesagt - irgendwie lasse ich sie doch wieder stehen. Denn richtig toll waren sie ja wirklich nicht.
Beim Waldfreund wird ja auch mancherorts gesagt, er wäre ungenießbar. Auch von leicht giftig habe ich schon gehört. Glaube ich zwar nicht so recht, aber irgendwie törnt mich da die Konsistenz schon ab. Ich denke, die sind einfach zu gummiartig und es ist auch recht wenig dran. So richtig neugierig bin ich auf die auch nicht.
Außerdem, wir könnten ja dieses Jahr die gemeinsame Wanderung nachholen, die letztes Jahr wegen Pilzmangel und Terminschwierigkeiten ausgefallen ist. Mail mich an, wenn es Dir mal paßt ...
Gruß,
Werner