Auch Hexenrörlinge gefunden...(2 Bilder) *PIC*
Es ist ebenfalls der Netzstielige..., Boletus luridus
bei den jungen Exemplaren ist die Netzzeichnung noch nicht ausgeprägt:
umso besser aber bei dem Älteren:
Grüße
Karl-Heinz
Karl-Heinz , (vor 8170 Tagen)
Es ist ebenfalls der Netzstielige..., Boletus luridus
bei den jungen Exemplaren ist die Netzzeichnung noch nicht ausgeprägt:
umso besser aber bei dem Älteren:
Grüße
Karl-Heinz
Dedimyk, (vor 8170 Tagen) @ Karl-Heinz
Hallo Karl - Heinz,
die beiden "jungen Exemplare" sind eindeutig flockenstielige Hexenröhrlinge und keine netzstieligen, wie der auf Bild 2.
Unterschiede ( kleine rote Flöckchen ) sind einwandfrei erkennbar.
Gruß Dedimyk
Es ist ebenfalls der Netzstielige..., Boletus luridus
bei den jungen Exemplaren ist die Netzzeichnung noch nicht ausgeprägt:
umso besser aber bei dem Älteren:
Grüße
Karl-Heinz
Piwo, (vor 8169 Tagen) @ Dedimyk
die beiden "jungen Exemplare" sind eindeutig flockenstielige
Hexenröhrlinge und keine netzstieligen, wie der auf Bild 2.
Unterschiede ( kleine rote Flöckchen ) sind einwandfrei erkennbar.
Gruß Dedimyk
Es ist ebenfalls der Netzstielige..., Boletus luridus
Hallo Dedimyk,
beim rechten Fruchtkörper auf Bild eins ist deutlich das werdende Netz zu erkennen.
Gruß
Piwo
Hallo Dedimyk,
wenn Du solche Hexenröhrlinge "eindeutig" als Flockenstielige ansprichst und sammelst, kann ich nur raten, bei Mahlzeiten einstweilen auf Alkoholkonsum zu verzichten.. Karl-Heinz' Jungexemplare mögen zwar Flocken am Stiel haben, sind aber trotzdem Boletus luridus - genauso wie es auch gelegentlich Boletus erythropus mit netzartig angeordneten Stielschüppchen gibt, ohne dass es deswegen "Netzstielige" sind.
Die beiden Arten nur schematisch nach dem einen Merkmal "Flocken" oder "Netz" unterscheiden zu wollen, ist zu oberflächlich.
Grüße, Jürgen
Christoph G, (vor 8169 Tagen) @ Dedimyk
... wie Pio schon gesagt hat. Auch ohne deutlich sichtbares Netz auf dem Spitzenbild von Karl Heinz hätt ich auch sofort netzstielig gesagt. Ist wie manchmal, wenn man eine Art schon hunderte mal gesehen hat so ein "Gefühl" wie halt ein netzstieliger aussieht. Auch ohne, dass ich die rote Linie in Hutfleisch gesehen hab. Ohne die wärs dann var. caucasicus oder nicht???
die beiden "jungen Exemplare" sind eindeutig flockenstielige
Hexenröhrlinge und keine netzstieligen, wie der auf Bild 2.
Unterschiede ( kleine rote Flöckchen ) sind einwandfrei erkennbar.
Gruß Dedimyk
Es ist ebenfalls der Netzstielige..., Boletus luridus
Matthias, (vor 8169 Tagen) @ Christoph G
... wie Pio schon gesagt hat. Auch ohne deutlich sichtbares Netz auf dem
Spitzenbild von Karl Heinz hätt ich auch sofort netzstielig gesagt. Ist
wie manchmal, wenn man eine Art schon hunderte mal gesehen hat so ein
"Gefühl" wie halt ein netzstieliger aussieht. Auch ohne, dass
ich die rote Linie in Hutfleisch gesehen hab. Ohne die wärs dann var.
caucasicus oder nicht???
Hallo Chrisotoph,
es kommt auch beim Netzstielgen Hexenröhrling selten vor das der rote Röhrenboden mal fehlt,
viele Grüsse
Matthias
Christoph G, (vor 8169 Tagen) @ Matthias
...ob dass dann als B. caucasicus gilt oder als var oder wie auch immer... Jürgen, Christoph H. oder Andreas un wissen da sicher mehr drüber
)
Viele grüße Christoph
Hallo Chrisotoph,
es kommt auch beim Netzstielgen Hexenröhrling selten vor das der rote
Röhrenboden mal fehlt,
viele Grüsse
Matthias
Matthias, (vor 8169 Tagen) @ Christoph G
...ob dass dann als B. caucasicus gilt oder als var oder wie auch immer...
Jürgen, Christoph H. oder Andreas un wissen da sicher mehr drüber)
Viele grüße Christoph
Hallo Christoph,
Andreas hat mal in der Südwestdeutschen Pilzrundschau, Heft 2 von 2002 38.Jahrgang, einen Rotporerschlüssel veröffentlicht und dort bei B. luridus den gelben Röhrenboden als gelegentlich vorkommend beschrieben,
viele Grüsse
Matthias
Andreas , (vor 8169 Tagen) @ Matthias
Hallo Christoph,
Andreas hat mal in der Südwestdeutschen Pilzrundschau, Heft 2 von 2002
38.Jahrgang, einen Rotporerschlüssel veröffentlicht und dort bei B.
luridus den gelben Röhrenboden als gelegentlich vorkommend beschrieben,
viele Grüsse
Matthias
Hallo,
vielleicht zunächst mal der Hinweis, dass Boletus caucasicus ein ungültiger Name ist. Vermutlich störten das die Art so sehr, dass sie (meines Wissens) nie mehr sicher bestimmt aufgetaucht ist *ggg*. Neben dem gelben Röhrenboden ist ein weiteres Merkmal kennzeichnend und meiner Meinung nach auch wesentlich wichtiger: Die Amylonreaktion soll negativ sein. Bei B. luridus ist sie deutlich positiv.
Die Amylonreaktion ist vereinfacht auch ohne Mikroskop durchzuführen, zumindets bei den stärker reagierenden Arten. Man bringt einfach einen Tropfen Melzer's Reagenz (ohne Chloralhydrat glaube ich) auf das Stielfleisch im unteren Stielbereich. Positiv ist eine Verfärbung zu tintenblau bis fast schwarz, negativ ist die orangegelbe Eigenfarbe der Jodlösung. Das ist bei den stark blauenden Arten natürlich nicht so ganz einfach zu sehen, aber man kann ja einen Pilz durchschneiden und eine Stunde warten, dann hat die Blauverfärbung wieder nachgelassen und das Fleisch ist wieder gelb.
Meine Funde von Hexenröhrlingen mit gelbem Röhrenboden waren stets positiv, daher mein Hinweis, dass es auch beim Netzstieligen Hexenröhrling Exemplare mit gelbem Röhrenboden geben kann.
Das heißt aber nun nicht, dass ich die Existenz eines Boletus caucasicus rundweg verneine. Vielleicht findet ja wirklich mal einer einen Hexenröhrling mit netzigem Stiel, gelbem Röhrenboden, negativer Amylonreaktion und der Hutfarbe von luridus. Dann wäre es an der Zeit, diese Aufsammlung intensivst von einem Spezialisten untersuchen zu lassen, unbedingt auch die Rhizomorphen (Hallo Christoph ....), um klären zu können, in welchen Verwandtschaftsbereich diese Art denn nun gehört. Der Flockenstielige Hexenröhrling gehört nämlich nicht gerade in die unmittelbare verwandtschaftliche Nähe zum Netz- und Glattstieligen, wenn ich Christoph Hahn richtig verstanden habe.
Es gibt im übrigen von allen (3) Hexenröhrlingen pigmentgestörte Formen, die dann im Extremfall rein gelb sind. Für jemand, der Röhrlinge mit einem Bestimmungsschlüssel bestimmen will natürlich eine unüberwindliche Hürde, denn als ersten Schritt teilt man die Röhrlinge ja nach der Porenfarbe ein ....
Weitere Varietäten sind ebenfalls bekannt, so gibt es rothütige Sippen, die beim Netzstieligen B. queletii vortäuschen können, den Flockenstieligen dagegen als B. dupainii bestimmen lassen.
Von luridus kenne ich noch eine Sippe, die sich durch klein bleibende Fruchtkörper auszeichnet (ausgewachsen nicht viel größer als Ziegenlippengröße), stark orangerotes Stielnetz, das aber aus Einzelpusteln gebildet wird, sehr intensives Blauen wie bei B. pulverulentus und ein im Schnitt rhabarberrötliches Fleisch im Hut (schnell gucken bevor alles blau wird!). Die Art fand ich bisher stets unter Buchen auf +/- bewuchsfreiem Lehmboden, im Wald oder entlang von Fußpfaden im Wald (nie in Parks oder Anlagen). Ich dachte lange, sie sei wert neu beschrieben zu werden, aber möglicherweise ist sie mit var. erythroteron (Bezdek) Pilat & Dermek identisch.
Eine mediterrane Sippe unter Flaum- und Steineiche, vielleicht auf Sardinien beschränkt, ist der neu beschriebene Boletus comptus Simonini, der ebenfalls einen gelben Röhrenboden hat, ferner eine glänzende Hutfärbung die von graulich (jung) in grau-rosa-orange bis trüb altrosa übergeht und Sporen mit einem signifikant niedrigeren Q-Wert als B. luridus. Aber ebenso wie dieser mit positiver Amylonreaktion und daher nicht mit B. caucasicus zu identifizieren.
Sage keiner, die Röhrlinge seien einfach ..... 
Beste Grüße,
Andreas
Karl-Heinz , (vor 8169 Tagen) @ Dedimyk
Hallo,
habe heute noch einmal die selben Pilze fotografiert (man sieht es am linken Pilz an der Fraßstelle). Offensichtlich war die Beleuchtung im Feld und die Schärfe im Stielbereich des linken Fruchtkörpers nicht optimal. Oder die Netzzeichnung hat sich schon verstärkt.
Viele Grüße
Karl-Heinz
die beiden "jungen Exemplare" sind eindeutig flockenstielige
Hexenröhrlinge und keine netzstieligen, wie der auf Bild 2.
Unterschiede ( kleine rote Flöckchen ) sind einwandfrei erkennbar.
Gruß Dedimyk
Es ist ebenfalls der Netzstielige..., Boletus luridus
Christoph G, (vor 8169 Tagen) @ Karl-Heinz
- kein Text -
Dedimyk, (vor 8167 Tagen) @ Karl-Heinz
Hallo Karl-Heinz,
Du hast ja so recht, jetzt erkennt es sogar ein Blinder.
Gruß Dedimyk
Hallo,
habe heute noch einmal die selben Pilze fotografiert (man sieht es am linken
Pilz an der Fraßstelle). Offensichtlich war die Beleuchtung im Feld und
die Schärfe im Stielbereich des linken Fruchtkörpers nicht optimal. Oder
die Netzzeichnung hat sich schon verstärkt.
Viele Grüße
Karl-Heinz
die beiden "jungen Exemplare" sind eindeutig flockenstielige