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Pilzkartierung der DGfM

DieterB, (vor 8167 Tagen)

Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen habe ich hier im Forum Fotos vom Kronenbecherling gepostet und bin dann der Anregung von Peter Karasch gefolgt und habe den Fund in die DGfM-Kartierung ( http://pilzkartierung.synopwin.de/index.html ) eingetragen. Hat man sich einmal angemeldet und sich ein paar Minuten lang die Struktur des Kartierungsprojektes angeschaut, danach so zwei bis drei Funde eingetragen, dann ist das eigentlich völlig problemlos. Auch die erforderliche MTB-Notierung macht keine Schwierigkeiten, da ja eine Datenbank mit ausreichend groß dargestellten Messtischblättern vorgehalten wird, man muss sie also nicht kaufen.

Und als ich mir mal Art-Kartierungen angesehen habe, war ich eigentlich etwas enttäuscht. So sind z.B. in Deutschland anscheinend erst 7 Pfifferlinge gefunden worden.

Ich finde, es ist ein gutes Projekt, es verdient, dass man sich das bischen Mühe macht, seine Funde einzutragen, für mich ist es nicht unzumutbar. Ganz entschieden unzumutbar ist hingegen, dass sich jemand wie G. J. Kriegelsteiner (ich habe ihn leider nicht kennengelernt) hinsetzen und für 1500 Seiten Verbreitungsatlas der Großpilze Deutschlands Fundmeldungen sammeln und bearbeiten musste. Müssen wir wirklich die Hingabe so großartiger Leute ausnutzen, um eine Übersicht zur Verbreitung einer Art zu bekommen? Mit diesem Kartierungsprojekt eindeutig nicht.

Es ist mit auch aufgefallen, dass gerade von den Cracks wenig kommt. Ich nehme mal an, sie haben zu viel zu tuen. Da hat Peter Karasch nochmal ein gutes Beispiel gegeben und für Freunde oder Bekannte Funde eingetragen, obwohl er sicher selbst ziemlich eingespannt ist. Es könnte durchaus Schule machen, dass man sich hilft.

Sollte ich aber die wenigen Fundmeldungen falsch deuten, und z.B. irgendetwas (von mir unerkannt) am Konzept falsch sein, so dass es sich nicht lohnt oder ein Irrweg ist, dann schreibt es bitte.

Viele Grüße
Dieter

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Re: Pilzkartierung der DGfM

Huperzia ⌂, (vor 8167 Tagen) @ DieterB

Hallo Dieter,

Ich gebe in die online-Version bisher wenig ein, weil ich bereits in die "alte normale" Computerversion eingebe. Das geht immer noch etwas schneller, als wenn ich auf meine teilweise holperige Verbindung angewisesen bin und ist auch so etwas schneller.
Es ist ja (irgendwann) sicher angedacht, daß die auf die herkömmliche Art gesammelten daten dort eingespielt werden und so auch wirklich Nutzen für alle bringt und dann wären sicher viele Einträge doppelt, mal abgesehen von der investierten Zeit.

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Pilzkartierung der DGfM

Ilmtalratz, (vor 8167 Tagen) @ DieterB

Hallo zusammen,
vor ein paar Tagen habe ich hier im Forum Fotos vom Kronenbecherling gepostet
und bin dann der Anregung von Peter Karasch gefolgt und habe den Fund in
die DGfM-Kartierung ( http://pilzkartierung.synopwin.de/index.html )
eingetragen. Hat man sich einmal angemeldet und sich ein paar Minuten lang
die Struktur des Kartierungsprojektes angeschaut, danach so zwei bis drei
Funde eingetragen, dann ist das eigentlich völlig problemlos. Auch die
erforderliche MTB-Notierung macht keine Schwierigkeiten, da ja eine
Datenbank mit ausreichend groß dargestellten Messtischblättern vorgehalten
wird, man muss sie also nicht kaufen.

Ich beispielsweise habe mich vor einiger Zeit registriert, aber ich habe mit den geforderten Angaben teilweise Probleme. Meine Funde sind einfach nicht so genau dokumentiert, als daß sie den Anforderungen gerecht würden. Bis vor einem Jahr habe ich eigentlich nur für die Küche gesammelt, und deshalb habe ich keine Angaben über

+ genaues Funddatum bzw. den Zeitraum der Funde
+ Wirte/Substrate/Organe
+ Häufigkeit (außer bei seltenen Arten wie bspw. dem Habichtspilz)
+ Nachweise (Fotos mache ich erst seit letztem Herbst)
+ Fundort (was soll ich da eigentlich eingeben?)

Des weiteren muß ich meine Unwissenheit gestehen: Ich weiß nicht, wie ich die Quadranten auf den Meßtischblättern zuordnen soll (habe selbst ganz Bayern auf CDs 1:25 000 zur Verfügung, jedoch schnittfrei und ohne Zuordnung zu den einzelnen MTBs). Auch hapert es bei mir mit wissenschaftlichen (lateinischen) Bezeichnungen - Sprachen im Allgemeinen und besonders Latein waren nie meine Stärke. Hinzu kommt, daß ich Pilze, die ich nicht bestimmen kann bzw. die giftig oder ungenießbar sind, grundsätzlich stehen lasse. Ich kenne weder einen Pilzsachverständigen, noch habe ich selbst die Ausrüstung (Mikroskop usw.), um eine erweiterte Bestimmung durchzuführen.

Und als ich mir mal Art-Kartierungen angesehen habe, war ich eigentlich etwas
enttäuscht. So sind z.B. in Deutschland anscheinend erst 7 Pfifferlinge
gefunden worden.

Es ist sicherlich ein interessantes Projekt, jedoch scheine ich in meiner Gegend der Einzige zu sein, der davon Kenntnis hat (wenn man sich mal die einzelnen Blätter von den Seiten der DGfM herunterlädt, wie ich es teilweise gemacht habe, dann ist meine Gegend ein einziger weißer Fleck). Ob es dann einen Sinn macht, Allerweltsarten (Rotfußröhrling, Maronen, Egerlinge usw.) einzutragen, nur um diesem weißen Fleck etwas Farbe zu geben?

Ich finde, es ist ein gutes Projekt, es verdient, dass man sich das bischen
Mühe macht, seine Funde einzutragen, für mich ist es nicht unzumutbar.
Ganz entschieden unzumutbar ist hingegen, dass sich jemand wie G. J.
Kriegelsteiner (ich habe ihn leider nicht kennengelernt) hinsetzen und für
1500 Seiten Verbreitungsatlas der Großpilze Deutschlands Fundmeldungen
sammeln und bearbeiten musste. Müssen wir wirklich die Hingabe so
großartiger Leute ausnutzen, um eine Übersicht zur Verbreitung einer Art
zu bekommen? Mit diesem Kartierungsprojekt eindeutig nicht.

Ich kenne zwar weder den Herrn Kriegelsteiner noch seinen Atlas - wie weiter oben erwähnt habe ich bis letzten Herbst hauptsächlich für die Küche gesammelt. Erst seit der letzten Saison interessiere ich mich auch anderweilig für Pilze (Fotografie, biologische Zusammenhänge). Auf jeden Fall aber ist diesem Herrn ein großes Lob für sein Werk auszusprechen.

Es ist mit auch aufgefallen, dass gerade von den Cracks wenig kommt. Ich
nehme mal an, sie haben zu viel zu tuen. Da hat Peter Karasch nochmal ein
gutes Beispiel gegeben und für Freunde oder Bekannte Funde eingetragen,
obwohl er sicher selbst ziemlich eingespannt ist. Es könnte durchaus
Schule machen, dass man sich hilft.

Ich bin leider Einzelgänger in Sachen Pilze, da ich in meinem Bekanntenkreis niemanden habe, der diese Leidenschaft mit mir teilt bzw. so viel Zeit dafür aufwenden kann wie ich.

Sollte ich aber die wenigen Fundmeldungen falsch deuten, und z.B. irgendetwas
(von mir unerkannt) am Konzept falsch sein, so dass es sich nicht lohnt
oder ein Irrweg ist, dann schreibt es bitte.

Ich denke, das Konzept ist in Ordnung, jedoch machen sich die Leute bei der Pilzsuche einfach nicht die Gedanken, ihre Funde zu dokumentieren. Mal von mir ausgegangen: Oft kenne ich nicht mal meine genaue Position, um sie hinterher in der Karte einzutragen. Für mich ist ein Waldspaziergang hauptsächlich ein Akt der Erholung. Wenn ich Pilze finde, die ich fotografieren oder für die Küche mitnehmen kann, dann ist das nur ein zusätzlicher Anreiz, in den Wald zu gehen - aber nicht die Hauptsache.

Viele Grüße
Dieter

ebenfalls viele Grüße:
Ratz

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Re: Pilzkartierung der DGfM

Andreas ⌂, (vor 8167 Tagen) @ DieterB

Hallo Dieter,

bei mir und vielen fleißigen Kartierern die ich kenne ist es so, dass sie eh das DGfM2000-Programm haben und nutzen. Und natürlich gibt man dann seine Daten nicht doppelt ein, sondern nur in das eigene Programm. Da ich dort meine ganzen bisherigen Daten auch habe, werde ich jetzt nicht anfangen, neue in die online-version der Kartierung einzuspeisen. Wichtig ist ja vor allem, dass die Daten zur DGfM-Zentrale gelangen und das tun sie auf beiderlei Art.
Gerade die "Cracks" nutzen wohl alle das DGfM2000-Programm zur Dateneingabe und -übermittlung, so dass daher von dieser Seite nichts in der online-Version zu erwarten ist.

Beste Grüße,
Andreas

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Re: Pilzkartierung der DGfM

spinne, (vor 8166 Tagen) @ Andreas

hallo,

ich kenne auch nur die online-version von der pilzkartierung. da aber auch schleimpilze mit berücksichtigt worden, habe ich vor kurzem meine datenbank übertragen, was ein paar stunden gedauert hat. das gröbste ist nun erledigt. die paar neufunde pro woche sind nun schnell eingetragen. ab und zu kommen nun auch "andere" Pilze dazu bei deren bestimmung ich mir hundertpro sicher bin und ich dann auch fotos als nachweis habe.
auf jeden fall eine gute sache diese pilzkartierung.

gruß spinne

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Re: Pilzkartierung der DGfM

DieterB, (vor 8166 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

auf dem konventionellen Weg bleiben halt die Funde für die Allgemeinheit unsichtbar. Man sollte vielleicht die Zusammenführung der beiden Methoden forcieren.

Viele Grüße
Dieter

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Re: Pilzkartierung der DGfM

DieterB, (vor 8166 Tagen) @ Ilmtalratz

Hallo Ratz,

Ich beispielsweise habe mich vor einiger Zeit registriert, aber ich habe mit
den geforderten Angaben teilweise Probleme. Meine Funde sind einfach nicht
so genau dokumentiert, als daß sie den Anforderungen gerecht würden. Bis
vor einem Jahr habe ich eigentlich nur für die Küche gesammelt, und
deshalb habe ich keine Angaben über
+ genaues Funddatum bzw. den Zeitraum der Funde
+ Wirte/Substrate/Organe
+ Häufigkeit (außer bei seltenen Arten wie bspw. dem Habichtspilz)
+ Nachweise (Fotos mache ich erst seit letztem Herbst)
+ Fundort (was soll ich da eigentlich eingeben?)

Man gewöhnt sich schnell an, sich zu merken, ob der Pilz im Fichtenwald oder wo auch immer stand, Funddatum ist kein Problem, wenn Du abends die zwei, drei sicheren Funde einträgt, und die Foto-Dokumentation ist Dir ja jetzt möglich.

Des weiteren muß ich meine Unwissenheit gestehen: Ich weiß nicht, wie ich die
Quadranten auf den Meßtischblättern zuordnen soll (habe selbst ganz Bayern
auf CDs 1:25 000 zur Verfügung, jedoch schnittfrei und ohne Zuordnung zu
den einzelnen MTBs). Auch hapert es bei mir mit wissenschaftlichen
(lateinischen) Bezeichnungen - Sprachen im Allgemeinen und besonders
Latein waren nie meine Stärke. Hinzu kommt, daß ich Pilze, die ich nicht
bestimmen kann bzw. die giftig oder ungenießbar sind, grundsätzlich stehen
lasse. Ich kenne weder einen Pilzsachverständigen, noch habe ich selbst
die Ausrüstung (Mikroskop usw.), um eine erweiterte Bestimmung
durchzuführen.

Vielleicht kann ich Dir noch bei der Findung der MTB´s helfen. Man braucht im Grunde nur einmal nachzuschauen, welche Blätter in der Wohngegend zutreffend sind. Das geht so:
Auf http://www.geodaten.bayern.de/ (mit aktiviertem Java) klickst Du im Bereich Direkteinstieg auf Topographische Karten, dort auf TK 25, dann Blatteinteilung und schließlich vergrößerst Du Dir durch Anklicken rechts oben eines der 9 Übersichtsfelder.
Die Unterquadranten für die Notierung sind ja im Kartierungsprogramm eingezeichnet, die Quadranten werden
1 2
3 4
durchgezählt.

Es ist sicher keinesfalls hilfreich, wenn man Mutmaßungen kartiert. Es geht ja nicht darum, jeden Pilz, den man gesehen hat, einzutragen. Aber wenn ich was sicher kenne (und auch z.B. den Laubwald-Pfifferling vom normalen unterscheiden kann), dann werde ich auch solche "Banalitäten" kartieren.

Es ist sicherlich ein interessantes Projekt, jedoch scheine ich in meiner
Gegend der Einzige zu sein, der davon Kenntnis hat (wenn man sich mal die
einzelnen Blätter von den Seiten der DGfM herunterlädt, wie ich es
teilweise gemacht habe, dann ist meine Gegend ein einziger weißer Fleck).
Ob es dann einen Sinn macht, Allerweltsarten (Rotfußröhrling, Maronen,
Egerlinge usw.) einzutragen, nur um diesem weißen Fleck etwas Farbe zu
geben?

Frag doch mal im Forum, ob nicht doch jemand in Deiner weiteren Umgebung wohnt. Du hast schon irgendwie recht, dass Du mit Deinem Eintrag in „weißen“ Bereichen nicht nur Pilze kartierst, es ist immer auch eine Kartierung der Kartierer, aber das ist für mich kein Grund, gar nicht erst anzufangen.

mir ausgegangen: Oft kenne ich nicht mal meine genaue Position, um sie
hinterher in der Karte einzutragen. Für mich ist ein Waldspaziergang
hauptsächlich ein Akt der Erholung. Wenn ich Pilze finde, die ich
fotografieren oder für die Küche mitnehmen kann, dann ist das nur ein
zusätzlicher Anreiz, in den Wald zu gehen - aber nicht die Hauptsache.

Das ist bei mir meist auch der Anlass, aber man macht keine Spaziergänge über die Fläche mehrerer Messtischblätter. Und ich fühle mich nicht gezwungen, bis in die vierte Stufe Unterquadranten zu benennen.

Viele Grüße
Dieter

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Re: Pilzkartierung der DGfM

zuehli ⌂, (vor 8166 Tagen) @ DieterB

Hallo zusammen,

so wie ich Axel Schilling und Peter Dobbitsch verstanden habe, sollen die Daten der verschiedenen Plattformen alle zusammenlaufen. Wie und wo die Ergebnisse sichtbar werden ist mir noch nicht ganz klar. Klar ist mir nur, dass das Ganze eine Heidenarbeit sein wird.
Deshalb jetzt schon allen Respekt den Ausführenden und der Wunsch, dass die Arbeit zügig vonstatten geht, so dass wir irgendwann eine "gescheite" Kartierung von Deutschland haben werden.

Beste Grüße
Harald

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Zugang

Birgit, (vor 8166 Tagen) @ DieterB

Hallo Dieter,

für mich spielt bei der Nichteingabe - wie bereits schon mal geschrieben - die Hauptrolle, daß ich keinen DSL-Zugang habe und daher keine Flatrate. Das dauert mir schlicht und einfach zu lange. Man sollte ruhig mal davon ausgehen, daß es auch anderen Leuten so gehen könnte. Eine fantastische Möglichkeit wäre, wenn wir die Daten aus dem Pilz2000-Programm in ein File exportieren könnten und dies dann per Mail oder ftp zuum Onlineprogramm schicken könnten und diese dann dort dsirekt eingelesen werden könnten. Allerdings gehen wir hier in Bayern ja daneben auch noch einen anderen Weg, Dieter, es gibt ja für verschiedene Regionen einen Koordinator, an den die Daten geschickt werden sollen, der sie dann auch überprüft. In der Kartierung würden diese Daten dann erst nach Überprüfung erscheinen. Vielleicht äußert sich Peter Karasch, als einer der Verantwortlichen, ja noch mal dazu, wie ers denn gerne haben möchte.

Liebe Grüße

Birgit

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Re: Zugang

Matthias, (vor 8166 Tagen) @ Birgit

Hallo Dieter,
für mich spielt bei der Nichteingabe - wie bereits schon mal geschrieben -
die Hauptrolle, daß ich keinen DSL-Zugang habe und daher keine Flatrate.
Das dauert mir schlicht und einfach zu lange. Man sollte ruhig mal davon
ausgehen, daß es auch anderen Leuten so gehen könnte. Eine fantastische
Möglichkeit wäre, wenn wir die Daten aus dem Pilz2000-Programm in ein File
exportieren könnten und dies dann per Mail oder ftp zuum Onlineprogramm
schicken könnten und diese dann dort dsirekt eingelesen werden könnten.
Allerdings gehen wir hier in Bayern ja daneben auch noch einen anderen
Weg, Dieter, es gibt ja für verschiedene Regionen einen Koordinator, an
den die Daten geschickt werden sollen, der sie dann auch überprüft. In der
Kartierung würden diese Daten dann erst nach Überprüfung erscheinen.
Vielleicht äußert sich Peter Karasch, als einer der Verantwortlichen, ja
noch mal dazu, wie ers denn gerne haben möchte.
Liebe Grüße
Birgit

Hallo Birgit,
es besteht die Möglich keit die Daten der Onlinekartierung in das DGfM-Programm einzufügen, das geht problemlos, habe es vor kurzem selbst probiert, das steht unter Optionen bei Export,
viele Grüsse
Matthias

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Viele Wege führen nach Rom

Peter K., (vor 8166 Tagen) @ Birgit

Birgit: Vielleicht äußert sich Peter Karasch, als einer der Verantwortlichen,
ja noch mal dazu, wie ers denn gerne haben möchte.

Hallo Birgit,
hallo Zusammen,

ich sehe die PILZKARTIERUNG-Online als Ergänzung zu allen weiteren, bisherigen Bemühungen, Verbreitungsbilder zu den einzelnen Pilzarten zu bekommen.

Die Nutzer des DGFM4-Kartierungsprogramms (von Schilling & Dobbitsch) haben natürlich kaum einen Grund, nun die Methode zu wechseln. Es gibt aber, wie Mattias schon schreibt, die Möglichkeit der Datenumsetzung von Kartierung-Online ins eigene DGFM4, sodass die Funddaten auf keinen Fall zweimal eingegeben werden müssen.

Wer aber DGFM4 nicht kennt oder besitzt, hat nun eine fantastische Möglichkeit, zur PILZ-Kartierung 2000 seinen Beitrag zu leisten.

Klar Birgit, es macht nur Spass, wenn man auch TDSL-Flatrates o.ä. Möglichkeiten zur schnellen Datenübertragung nutzen kann. Aber dann steht
der Nutzen der sofort verfügbaren Verbreitungsdaten deutlich über dem
Aufwand.

Eine Gefahr, die einige alte Hasen bei einem System sehen, ist die, das Jedermann letztendlich wissenschaftliche Daten eingeben kann. Daher kann und wird dieses Programm nur funktionieren, wenn Jeder Nutzer auch tasächlich nur sicher bestimmte bzw. bei kritischen Arten belegte Funde dort eingibt. Hier ist also weniger manchmal mehr.

Wenn aber aus einer Region, die bislang ein weisser Fleck in den Pilzverbreitungskarten war, Flockenstielige Hexenröhrlinge und Schopftintlinge
gemeldet werden, ist auch dies schon ein kleiner Erfolg.

Die obligatorischen Funddaten sind ja nun wirklich auf ein Minimum reduziert.
Fundort/Datum/Bestimmer und Belegart sind nötig.

Die Begleitpflanzen wie z. B. Buche oder Fichte, Substrat wie Boden/ Erde /Laubstreu sind ja fakultativ.

Wer sich allerdings unsicher ist, ob sein Boletus edulis bei Picea abies oder Acer pseudoplatanus und auf ansitzenden Ästen oder in der Nadelstreu gewachsen ist, sollte sich zunächst nicht weiter mit der Fundeingabe beschäftigen.

herzliche Grüße aus Unterbrunn,

Peter

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Re: Viele Wege führen nach Rom

Ilmtalratz, (vor 8166 Tagen) @ Peter K.

Wer sich allerdings unsicher ist, ob sein Boletus edulis bei Picea abies oder
Acer pseudoplatanus und auf ansitzenden Ästen oder in der Nadelstreu
gewachsen ist, sollte sich zunächst nicht weiter mit der Fundeingabe
beschäftigen.

Das bringt es auf den Punkt: Ich denke, daß einige - so wie ich - des Lateinischen nicht mächtig sind.

Ratz

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Re: Viele Wege führen nach Rom

Dedimyk, (vor 8166 Tagen) @ Ilmtalratz

Aber mein Freund,

Du hast doch bestimmt Pilzliteratur und da steht neben dem deutschen Namen auch der lateinische, den Du eingeben mußt. Ich finde, daß Pilzkartierung 2000 online
sehr benutzerfreundlich gestaltet ist, habe absolut keine Eingabeschwierigkeit
und praktiziere das Ganze schon eine ganze Weile.
Nur Mut und sofort anfangen.

Viel Erfolg damit Dedimyk

Das bringt es auf den Punkt: Ich denke, daß einige - so wie ich - des

Lateinischen nicht mächtig sind.
Ratz

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Re: klar :-))

Birgit, (vor 8166 Tagen) @ Peter K.

Hallo Peter,

erstmal danke für deine prompte Reaktion (wie immer ;-)).

Die Nutzer des DGFM4-Kartierungsprogramms (von Schilling & Dobbitsch)
haben natürlich kaum einen Grund, nun die Methode zu wechseln. Es gibt
aber, wie Mattias schon schreibt, die Möglichkeit der Datenumsetzung von
Kartierung-Online ins eigene DGFM4, sodass die Funddaten auf keinen Fall
zweimal eingegeben werden müssen.

Verstehe ich das richtig, daß ich die Daten, die ich online in der Onlinepilzkartierung eingegeben habe in das auf meinem lokalen PC zu Hause installierte DGFM4-Kartierungsprogramm importieren kann? Wenn dem so ist, dann ist das der umgekehrte Weg dessen, was ich vorgeschlagen habe (dies auch an Matthias), damit würde ich keine online-Zeit sparen. Was ich meinte war folgendes (vermutlich vollkommen utopisch ;-), hypothetisches Wunschbild: ich gebe meine Daten daheim in das DGMF4 Programm offline ein, dann erstelle ich mit diesen Daten eine Exportdatei . Diese Datei übertrage ich per FTP zum Server, wo die Onlinekartierungsdaten liegen. Dieser Server liest jeden Abend automatisch (früher nannte man das Stapelverarbeitung ;-) realisiert mittels Kommandoprozeduren) diese Exportdateien der offline-User ein, aktualisiert damit seine Datenbank und verfügt am nächsten Morgen über das neue Datenmaterial, das dann für jeden sichtbar wird. Da ich das DGFM4-Programm noch immer nicht habe (ich schäm mich ja schon), weiß ich natürlich nicht, ob so ein Exportfile überhaupt existiert, allerdings nahm ich das an, da ja die Daten irgendwie zu P. Dobbitsch und Anderen, die sie ja bisher auch ausgewertet haben, gelangen müssen. Da Axel SChilling, der das DGFM4-Programm ja geschrieben hat, auch den Aufruf zuur Onlinekartierung hier reingeschrieben hat, nahm ich - möglicherweise zuu Unrecht an -, daß die erhobenen Daten kompatibel sein müßten, scheinbar scheint das Ganze aber nicht so einfach zuu sein und ich habe da wohl etas fehlinterpretiert.

Klar Birgit, es macht nur Spass, wenn man auch TDSL-Flatrates o.ä.
Möglichkeiten zur schnellen Datenübertragung nutzen kann. Aber dann steht
der Nutzen der sofort verfügbaren Verbreitungsdaten deutlich über dem
Aufwand.

ja na klar, du hast da vollkommen recht. Ich wollte und will ganz bestimmt diese neue Möglichkeit nicht madig machen. Ich denke nur, daß man im Hinterkopf behalten sollte, daß auch viele mit dem DGFM4-Programm kartieren und deren Ergebnisse nicht so schnell in der Onlinekartierung auuftauchen können.

Liebe Grüße

Birgit

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Es funzt halt nicht mit Apple-Rechnern… :-( *oT*

Thomas Pruß, (vor 8165 Tagen) @ DieterB

- kein Text -

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Re: klar :-))

Axel Schilling ⌂, (vor 8165 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit und alle anderen,
das Pilzkartierungprogramm 2000 gibt es schon seit 1988 und damit sind bisher eine Menge Pilzdaten von Einzelnen wie von Bundesland-Zentralen erfaßt worden, die alle in den Zetralcomputer und das Zentralprogramm der DGfM , zur Zeit verwaltet von Peter Dobbitsch, Eingang gefunden haben wie z.B. die Niedersachsen- und die Baden-Württemberg-Kartierung. Dies soll auch weiterhin so bleiben, siehe Beitrag von Andreas. Daneben habe ich die Online-Version entwickelt um die Kartierung einem breiteren Kreis zugänglich zu machen. Auch diese Daten können und sollten in den Zentralcomputer zusammenfließen. Dafür ist jeder Einzelne verantwortlich, indem über die Export-Funktion die Daten abgespeichert und entweder direkt an die DGfM-Zentrale oder die jeweiligen Länderbeauftragten der DGfM gesandt werden. Es ist zudem auch genauso möglich die Daten aus dem Online-Programm zu exportieren und in das eigene Kartierungsprogramm der DGfM einzulesen. Hierbei muß man nur aufpassen, dass man selber auch bereits die Version 4 mit der neuen Artenliste besitzt. Das stationäre Kartierungsprogramm besitzt ebenfalls eine Export-Funktion mit der die Daten abgespeichert und an die DGfM gesandt werden können.
Neben diesem neuen Kreis von Pilzkartieren hat die Online-Version weitere Effekte:
- Oft wurden Funddaten nicht eingegeben, weil sie nicht aus dem eigenen Bundesland stammten, weil das eigene Kartierungsprogramm von "Fremddaten sauber" bleiben sollte. Diese Daten können jetzt ohne Scheu in die Online-Version eingegeben werden. Die MTB/Quadranten/Viertel-und Sechzehntelquadranten-Einteilung ist im Online-Programm für jede Topographische Karte in Deutschland sichtbar und abrufbar (an Ilmtalratz: MTB-Datei im Online-Programm). Großen Dank an Georg Müller und dem Server pilzepilze.de, der die Datenhaltung kostenlos übernommen hat.
- Auch Gelegenheitskartierer können sich daran beteiligen. Die lateinischen Namen kann man schnell ermitteln, die ökologischen Angaben können im Zweifelsfall auch weggelassen werden (Der letzte Satz von Peter K. war ironisch gemeint).
- Die Daten verschwinden nicht irgendwo sondern sind sofort sichtbar und diskutierbar. Dies ist für mich der größte Vorteil einer Online-Kartierung und langfristig wird diese Art der Kartierung auch die bisherige "Home-Kartierung" ablösen. Dann kann es nicht mehr passieren, dass einige Bundesländer ihre Daten komplett zurückhalten und die Kartierer natürlich zurecht darüber sauer sind. DSL-Zugänge haben zweistellige Zuwachsraten, bald wird das schnelle Surfen im Internet so selbstverständlich wie Fernsehen sein.

Wir können aber bereits schon heute alle Daten öffentlich machen. Ein Beispiel dazu habe ich für Niedersachsen entwickelt. Die "Ergebnisse der Pilzkartierung Niedersachsen" (Button in Pilzkartierung Online) sind ein Auszug aller nieders. Funddaten aus dem Zentralcomputer der DGfM, die aktuellen Daten aus der Online-Kartierung werden dort in Violett eingespielt. Ein Update soll einmal jährlich erfolgen. Gleiches wäre auch für alle anderen Bundesländer denkbar. Die von Birgit vorgeschlagene Methode führt leicht zu einem unkontrollierten Datenfluß, weil die Daten dann zur DGfM-Zentrale und in die Online-Kartierung exportiert werden könnten.

Dies für alle Bundesländer zu tun ist arbeitsaufwendig, aber nicht unlösbar, es kostet Geld, weil die Datenmengen sich deutlich erhöhen und kein Provider Kapazitäten umsonst anbietet.

Die DGfM hat sich zu dem ganzen Projekt bisher nicht geäußert, sie sollte es aber tun.

Gruß
Axel

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Sind Apple-Rechner nicht internetfähig ?? *oT*

Axel Schilling ⌂, (vor 8165 Tagen) @ Thomas Pruß

- kein Text -

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Re: Sind Apple-Rechner nicht internetfähig ??

Thomas Pruß, (vor 8165 Tagen) @ Axel Schilling

Moin Axel,
grunz, doch! ;-)

Aber irgendwas lief anfangs immer falsch, wenn ich die URL aufgerufen habe: Entweder gab es eine Fehlermeldungen, oder die Kiste rechnete sich einen Wolf, bis zum Abbruch (URL nicht gefunden, etc.) Gerade habe ich es noch Mal probiert, und siehe da: Es geht doch! Offensichtlich hilft es, dem Rechenknecht von Zeit zu Zeit damit zu drohen, ihn aus dem 3. Stock zu schmeißen.
Grüsslis
Thomas