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Hainbuchenmilchling und ein Schirmling *PIC*

ThomasHofheim, (vor 8140 Tagen)

Hallo,
so langsam tut sich dank feucht-warmer Witterung auch bei uns im westlichen Rhein-Main-Gebiet so einiges. Direkt ums Haus rum habe ich vorhin drei schöne Pilzgruppen entdecken können.
Zunächst auf einem Grünstreifen den Gebänderten Hainbuchenmilchling (Lactarius pyrogalus oder circellatus). In der Nähe waren ausschließlich Hainbuchen und ein Ahorn.

[image]Dann bei Hainbuche und Eiche diese schönen Rotfußröhrlinge, denen man ansieht, dass es bei uns ziemlich lange ziemlich trocken war:

[image]Und schließlich der eigentliche Grund für mein Posting, ein kleiner cristata-ähnlicher Schirmling.

[image]Die Pilze wuchsen auf einem schmalen Grünstreifen direkt neben einem jungen Haselstrauch, in der Nähe noch Birken. Der Hutdurchmesser der beiden größeren war 2 bzw. 2,5 cm, Stiel 2,5-3 x 0,2-0,4 cm, der Geruch nicht sehr ausgeprägt, höchstens schwach cristatoid. Auffällig fand ich den flüchtigen, schwarzgerandeten Ring, von dem sich auch am Hutrand Reste finden, wie man hier besser sieht:

[image]Die HDS bestand, soweit ich gesehen habe, ziemlich einheitlich aus zylindrischen bis rundlich-birnenförmigen Elementen; Schnallen waren überall deutlich zu sehen. Die Sporen sind glatt, ellipsoid, höchstens schwach dextrinoid (da bin ich mir nicht so sicher) und ziemlich klein, um 4 x 2,8 µm (hab nicht sehr viele gemessen). Damit lande ich irgendwo in der Umgebung von L. lilacea, aber auch nicht so richtig. Vielleicht hat einer von euch eine Idee oder einen Tip, was das sein könnte.
Viele Grüße
Thomas Hofheim

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Re: Schirmling

Wolfgang P., (vor 8140 Tagen) @ ThomasHofheim

Die HDS bestand, soweit ich gesehen habe, ziemlich einheitlich aus zylindrischen bis rundlich-birnenförmigen Elementen; Schnallen waren überall deutlich zu sehen. Die Sporen sind glatt, ellipsoid, höchstens schwach dextrinoid (da bin ich mir nicht so sicher) und ziemlich klein, um 4 x 2,8 µm (hab nicht sehr viele gemessen). Damit lande ich irgendwo in der Umgebung von L. lilacea, aber auch nicht so richtig. Vielleicht hat einer von euch eine Idee oder einen Tip, was das sein könnte.

Viele Grüße
Thomas Hofheim

Hallo Thomas,

Lepiota lilacea ist derzeit überall im Rhein-Main-Gebiet (auch bei mir im Garten) sehr häufig, und ich sehe nichts, was dagegen sprechen würde, außer dem auffallend hellen Stiel. Das würde ich aber als Variationsbreite der Art durchgehen lassen.

Grüße,

Wolfgang

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Re: Hainbuchenmilchling und ein Schirmling

Andreas ⌂, (vor 8139 Tagen) @ ThomasHofheim

Hallo,
so langsam tut sich dank feucht-warmer Witterung auch bei uns im westlichen
Rhein-Main-Gebiet so einiges. Direkt ums Haus rum habe ich vorhin drei
schöne Pilzgruppen entdecken können.
Zunächst auf einem Grünstreifen den Gebänderten Hainbuchenmilchling
(Lactarius pyrogalus oder circellatus). In der Nähe waren ausschließlich
Hainbuchen und ein Ahorn.

Hallo Thomas,

absolut typische Lepiota lilacea. Das einzige, was manchmal anders sein kann ist, dass der Stiel im unteren bereich Flocken in Hutfarbe aufweist. Ansonsten ist vor allem der violettgraue Ring artkennzeichnend, aber auch der an L. cristata erinnernde Hut, der aber eine etwas weniger orange und dafür mehr violettliche Nuance aufweist. Mikroskopisch eigentlich problemlos und eindeutig zu identifizieren.
Ich habe den Eindruck, die Art wird in den letzten Jahren häufiger.

Beste Grüße,
Andreas

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Danke euch beiden für die Bestätigung!!! *oT*

ThomasHofheim, (vor 8139 Tagen) @ Andreas

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