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Raetsel auf molekularer Ebene Pt.2 *PIC*

EricS ⌂, (vor 8121 Tagen)

Hallo zusammen,

heute mal wieder ein kleines Rätsel aus den Untiefen der Pilz-Chemie. Diese Substanz habt ihr alle schon mal gegessen, obwohl man es nach neuen Erkenntnissen in hoher Dosis nicht gesund ist - genauer die Abbauprodukte sind es nicht... (nein, nein, kein Grund zur Sorge. Paracelsus sagt : "Nur die Dosis machts das Gift.")

Tütensuppen, Pizza, Zürcher Geschnetzteltes - jetzt müßte man die Gattung erraten können. Und dann ists zur Substanz nur noch ein kleiner Schritt. In "Gelbhäutlern" und "Blutenden" ists allerdings nicht nachgewiesen. ;)

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Viele Grüße,

Eric

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Re: Raetsel auf molekularer Ebene Pt.2

Georg, (vor 8121 Tagen) @ EricS

Hi Eric,
ich tippe mal auf Agaritin. Das soll in großen Mengen krebserregend wirken
(zumindest tut es dies im Tierversuch) und kommt u.a. im Zuchtchampignon vor.

Georg

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Re: Raetsel auf molekularer Ebene Pt.2

zuehli ⌂, (vor 8121 Tagen) @ Georg

Hi Eric,
ich tippe mal auf Agaritin. Das soll in großen Mengen krebserregend wirken
(zumindest tut es dies im Tierversuch) und kommt u.a. im Zuchtchampignon vor.

Mein Gott, als ob man nicht schon genug Mühe hätte unsere Freunde nicht nur makroskopisch und mikroskopisch auseinander pflücken zu müssen...
Ich war zwar in Chemie immer recht lausig, aber es gibt ja schlaue Bücher - und da habe ich eins von - und da steht drinne, daß Georg recht hat: es ist das Agaritin (Summenformel C12 H17 N3 O4 - glaube ich)
Des issn Ding...
Harald

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Was Ihr so alles wisst, jetzt bin ich schlauer ! *oT*

Dedimyk, (vor 8120 Tagen) @ zuehli

- kein Text -

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So ist es!

EricS ⌂, (vor 8120 Tagen) @ Georg

Hallo Georg, hallo Harald,

ihr liegt mit Agaritin natürlich richtig. Die Substanz selbst ist relativ harmlos, die krebserregende Wirkung geht von deren Abbauprodukten aus.

Nach STIJVE, FUMEAUX & PHILIPPOSSIAN (1986) wurde Agaritin bisher nur in Egerlingen - mit Ausnahme der Karbolegerline (Sekt. Xanthodermatei) und der rötenden Waldegerlinge (Sekt. Sanguinolenti) - nachgewiesen. In 43 eßbaren Pilzen anderer Gattungen wurde es ebenfalls nicht festgestellt.

Es läßt sich mittlerweile übrigens auch mit recht hoher Ausbeute synthetisieren, was vor allem den forschenden Biochemikern und Toxikologen zugute kommt.

Viele Grüße,

Eric