Hallo Birgit
Danke, irgendwie zweifelte ich an mir selbst.
Gegessen hätte ich die Dinger nicht, wo sie wachsen sind zuviele Hunde, außerdem muß man nicht alles in den Mund stecken, was am Wegrand so rumsteht.
(Gut, bei den Spitzmorcheln im Frühjahr hab ich eine Ausnahme gemacht)
Dass das mit mit den Stielen doch Maden waren, ist mir auch aufgefallen, ich hatte heute bewußt verschieden alte mitgenommen.
Der Geruch, wie gesagt, damit hab ich nicht so. Wie sagte letztens auf unserem Treffen jemand, seine Chemikernase sei da ein bisschen geschädigt. Zu der Ausrede flüchte ich mich jetzt auch mal.
Blausäure riecht definitiv anders, nach Bittermandel, wobei nicht jeder den Geruch wahrnehmen kann.( Ich rieche es)
Also ich speichere die Dinger jetzt als Nelkenschwindlinge ab.
Knoten ist mir nicht gelungen, waren aber extrem biegsam.
Gruß
Hagen
Hallo Hagen
Meiner Meinung nach sind die abgebildeten Pilze ziemlich sicher
Nelkenschwindlinge. Aber das hilft auch nicht soo viel weiter, denn du
selbst mußt dir sicher sein. Die Verantwortung die Dinger zu essen oder
auch nicht, kann dir keiner abnehmen. Die Stiele sind übrigens nicht hohl,
sondern wie auf deinen Bildern zu sehen, von Maden ausgehöhlt. Sind die
Stiele denn nun so zäh, daß man einen Knoten reinmachen kann? Die Lamellen
müssen ausgebuchtet angewachsen sein. Daß Nelkenschwindlinge einen
eigentümlich an Chlor erinnernden Geruch haben sollen ist mir neu, viele
vergleichen den Geruch, den ich selber leider nicht erkenne mit frisch
gesägtem Holz. Ich würde eher davon ausgehen, daß an der Stelle wo die
Pilze wachsen, Kunstdünger oder evtl. ein anderes Spritzmittel ausgebracht
wurde, damit verbietet sich der Verrzehr von selbst. Nelkenschwindlinge
enthalten Blausäure (deshalb nicht roh essen), aber deren Geruch erinnert
wohl auch nicht an CHlor.
Liebe Grüße
Birgit