Pilzeverzehr
Hallo,
ich habe eine dringende Frage: Könne Pilze nach der Zubereitung, anschließend eingefroren, dann nochmals erwärmt und somit verspeist werden?
Vielen Dank!
Hallo,
ich habe eine dringende Frage: Könne Pilze nach der Zubereitung, anschließend eingefroren, dann nochmals erwärmt und somit verspeist werden?
Vielen Dank!
Wenn die Pilze vorher nicht schon eingefroren waren, friere ich den Rest der Pilzmahlzeit ein. Bis jetzt ist uns das immer gut bekommen.
Reste - bei den Pilzmengen zur Zeit kein Wunder.
Mahlzeit
Krause Glucke
Hallo,
ich habe eine dringende Frage: Könne Pilze nach der Zubereitung, anschließend
eingefroren, dann nochmals erwärmt und somit verspeist werden?
Vielen Dank!
Hi Sven,
mache ich schon jahrelang mit Überschussmengen an Steinpilzen: Kurz anbraten,
abkühlen lassen, ab in die Gefriertruhe. Sind auch Monate später noch wie 'neu'.
Georg
Ich würde Pilze nur schon zubereitet - zumindest vorgegart einfrieren!
Hi Sven,
mache ich schon jahrelang mit Überschussmengen an Steinpilzen: Kurz anbraten,
abkühlen lassen, ab in die Gefriertruhe. Sind auch Monate später noch wie
'neu'.
Georg
Alle Sorten der Gattung Steinpilze, Schleiereulen (Kommt bei uns recht häufig vor)und sonstigen hartfleischigen Pilze bzw. hauptsächlich Röhrlinge friere ich direkt ohne blanchieren oder vorgängiges Kochen ein. Meiner Ansicht nach bleibt das Aroma so am besten erhalten. (Sieht auch appetitlicher aus).
In feine bis mittlere Scheiben schneiden und ab in den Tiefkühler. Zubereitung ohne anschliessendes Auftauen!!! Direkt in den Kochtopf und fertig zubereiten. Ich habe schon Steinpilze gegessen die über 1 Jahr alt waren, ohne jegliche Qualitätseinbusse. Wichtig ist allerdings, das die Temperatur min. -22 C beträgt!
Gruss / Morchella
Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Erwärmen? Pilze aus der Dose sind doch auch gekocht und werden wieder erwärmt??? Ist das ein Ammenmärchen?
Sabine.
Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Erwärmen? Pilze aus der Dose sind doch
auch gekocht und werden wieder erwärmt??? Ist das ein Ammenmärchen?
Sabine.
Hi Sabine,
wenn Pilze gekocht zubereitet werden und dann ganz langsam auf Zimmertemperatur abkühlen, können anscheinend einige Giftstoffe durch Zersetzung (des Pilzeiweißes glaube ich) entstehen. (Ich hab allerdings auch schon kalte Salate mit gebratenen Champignons gemacht, die längere Zeit nicht im Kühlschrank standen, hatte nie Probleme damit, ist aber vielleicht nicht zur Nachahmung empfohlen) Wenn man also Pilze wieder aufwärmen oder gekochte einfrieren will, sollte man diese so schnell wie möglich nach dem Kochen abkühlen und dann ab in die Tiefkühltruhe oder Kühlschrank. Beim langsamen Auftauen kann das natürlich auch passieren, daher Pilze nicht antauen lassen, sondern gleich gefroren in die Pfanne. Eingedoste oder richtig eingekochte Pilze sind durch den Einkochvorgang sterilisiert, dann können die Zersetzungsprozesse (die durch Mikroorganismen bewerkstelligt werden) nicht mehr stattfinden.
Gruß
Birgit
Hi Sabine,
wenn Pilze gekocht zubereitet werden und dann ganz langsam auf
Zimmertemperatur abkühlen, können anscheinend einige Giftstoffe durch
Zersetzung (des Pilzeiweißes glaube ich) entstehen. (Ich hab allerdings
auch schon kalte Salate mit gebratenen Champignons gemacht, die längere
Zeit nicht im Kühlschrank standen, hatte nie Probleme damit, ist aber
vielleicht nicht zur Nachahmung empfohlen) Wenn man also Pilze wieder
aufwärmen oder gekochte einfrieren will, sollte man diese so schnell wie
möglich nach dem Kochen abkühlen und dann ab in die Tiefkühltruhe oder
Kühlschrank. Beim langsamen Auftauen kann das natürlich auch passieren,
daher Pilze nicht antauen lassen, sondern gleich gefroren in die Pfanne.
Eingedoste oder richtig eingekochte Pilze sind durch den Einkochvorgang
sterilisiert, dann können die Zersetzungsprozesse (die durch
Mikroorganismen bewerkstelligt werden) nicht mehr stattfinden.
Gruß
Birgit
So sehe ich das auch. Die Regel,daß man Pilzmahzeiten nicht wieder aufwärmen soll, stammt aus Zeiten, in denen man ohne Kühl- und Gefrierschränke auskommen musste (wie ich mal irgendwo gelesen habe). Jedenfalls hatte ich nie ein Problem damit (außer nach einem Champignon-Ommelette in einer Autobahnraststätte).
Ralph
Hallo Pilzgourmets- und Gourmands,
kann Morchellas Erfahrungen nur bestätigen.
Habe einmal wegen einer Pilzschwemme recht grosse und reife Steinpilze in ca 2 bis 2 1/2 cm dicken Scheiben, in mehreren Lagen in Alufolie, nicht einmal
luftdicht verschlossen, eingefroren und ca. 3 Jahre vergessen.
Sie waren, unaufgetaut paniert und gebraten oder auch gewürfelt, kurz vor dem
Servieren der Rahmsosse eines Schnitzels hinzugefügt nicht von frischen Pilzen zu unterscheiden.
Beste Erfahrungen habe ich auch mit eingefrorenen gekochten oder blanchierten
Pilzen der gängigen Arten.
Auch Reizker verloren nach Jahren weder die dominierende Farbe noch den eindringlichen Geschmack.
Zum Thema Wiederaufwärmen von Pilzgerichten und auch von Pilzgerichten zuvor
eingefrorener Pilze kann ich nur sagen, dass ich noch keine negativen
Erfahrungen gemacht habe. Allerdings habe ich stets darauf geachtet, dass Reste
umgehend unter Folie sofort in den Kühlschrank wandern.
Kann mir allerdings gut vorstellen, dass das Einfrieren von Riesenbovisten und
von Hexeneiern von phallus impudicus wegen ihrer Konsistenz nicht mehr zum erwarteten kulinarischen Genuss führt.
MfPG
hansuwe
Alle Sorten der Gattung Steinpilze, Schleiereulen (Kommt bei uns recht häufig
vor)und sonstigen hartfleischigen Pilze bzw. hauptsächlich Röhrlinge
friere ich direkt ohne blanchieren oder vorgängiges Kochen ein. Meiner
Ansicht nach bleibt das Aroma so am besten erhalten. (Sieht auch
appetitlicher aus).
In feine bis mittlere Scheiben schneiden und ab in den Tiefkühler.
Zubereitung ohne anschliessendes Auftauen!!! Direkt in den Kochtopf und
fertig zubereiten. Ich habe schon Steinpilze gegessen die über 1 Jahr alt
waren, ohne jegliche Qualitätseinbusse. Wichtig ist allerdings, das die
Temperatur min. -22 C beträgt!
Gruss / Morchella