Verwechselungen sind aufgrund der GROESSE fast ausgeschlossen. Es gibt sehr giftige Schirmlinge, die aber alle Hutdurchmesser von weniger als 15cm haben. Manch AUtor empfiehlt daher, generell keine Schirmlinge zu essen die kleiner sind. Davon weiche ich aber gerne ab, wenn die kleineren Pilze erkennbar aus dem gleichem Myzel stammen (also einfach noch nicht ausgewachsen sind) oder wenn es sich nach klarer Bestimmung um eine essbare art handelt.
Rezepte sind schwierig, weil der Eigengeschmack m.E. nicht sehr ausgeprägt (und auch nicht besonders gut) ist. Junge Parasole (Paukenschlegel) eignen sich (ohne Stiel!) für alle Champignion-Rezepte. Wer ein paar Anisegerlinge findet (hatte ich gestern gesehen) hat so ein hübches Mischpilzgericht.
Ansonsten Wiener Art - was ist so schlimm an Fett? Allerdings lasse ich zur Zeit Parasole stehen. Es gibt einfach zu viele Steinpilze, Pfifferlinge und Champignions.
Guten!
Holger
Hallo zusammen.
Gestern war so richtg gut. 2 kg Steinpilze, 1 Handvoll Pfifferlinge, 1
Dutzend Rotkappen, mehrere Birkenpilze und 1 Parasol. Zumeist völlig ohne
Maden. Selbst die großen Exemplare.
Mit dem Rest hatte ich keine Probleme. Plötzlich hat man viele Freunde zum
verteilen und ich denke das meiste ist schon als Mischpilzgericht
verzehrt.
Aber der Parasol. Ich habe den bisher nicht gesammelt, möchte den aber nach
den vielen Forumsbeiträgen gern einmal probieren. Bei der Bestimmung bin
ich mir doch ziemlich sicher. Meine Frage, gibt es ähnliche giftige Pilze?
Und die Zubereitung. Ich lese da nur immer nach "Wiener Art". Das
ist doch aber ganz schön ölig/fettig. Gibt es da nicht etwas
ansprechenderes (Für Linie und verwöhnten Gaumen)?