Pflücken
Hallo zusammen
Eine Anfängerfrage: Wie pflückt man Pilze korrekt? Rausdrehen oder bodeneben abschneiden? Ich habe beides schon beobachtet
Danke für Hinweise
Uli
Uli Schoch, (vor 8093 Tagen)
Hallo zusammen
Eine Anfängerfrage: Wie pflückt man Pilze korrekt? Rausdrehen oder bodeneben abschneiden? Ich habe beides schon beobachtet
Danke für Hinweise
Uli
Boletus , (vor 8093 Tagen) @ Uli Schoch
Hallo Uli
Eine Anfängerfrage: Wie pflückt man Pilze korrekt? Rausdrehen oder bodeneben
abschneiden? Ich habe beides schon beobachtet
Das Thema wurde schon verschiedentlich hier diskutiert. Zum Bsp. da:
Beitrag 65616
Beste Grüsse
Sepp
Hans hurter, (vor 8093 Tagen) @ Uli Schoch
vorsichtig rausdrehen nicht reissen (Mizelverletzung) das entstandene Loch zudrücken!Ich schneide die mir bekannten Pilze ganz unten ab decke das kurze Stück Stiel mit Moos, Erde oder Blätter ab(Du darfst 3x raten warum)nehme aber nur Pilze bei denen ich 100%sicher bin also auch keine Babys oder bereits vergammelte!Finde dieses Wort zwar nicht passend weil alle Pilze Kunstwerke der Natur sind!Dann schneide ich zb. die Steinis längsweg durch schneide die madigen Stellen raus werfe das nicht weg sondern und decke das auch bei der Basis ab.Ist mir schon passiert ,dass am nächsten Tag der oder die grossen Hüte (Sommersteini Hut 20cm)weg waren ?Pilze die ich bestimmen lassen will ,drehe ich auch raus weil der Kontrolleur die Basis sehen will! Nehme aber nur einen mit und nicht Korbweise!Meinem verstorbenen Freund seines Zeichens Pilzkontrolleur hat die beschlagnahmten Pilze hinter dem Haus entsorgt, bis er eines Tages festgestellt hat,dass einer nach der Kontrolle hinters Haus ging und diese wieder mitnehmen wollte!Es handelte sich um Wiesenchampignons die er mit einem Knolli und Karbol im gleichen Plasticsack zur Kontrolle brachte!Ich beobachte noch heute,dass es sogennante Naturfreunde ,Pilzler gibt die mit Plasticsack in den Wald rennen und die Pilze mit dem Fuss oder Stock wahllos umtschalpen(CH Ausdruck für umwerfen)Wenn ich solche Pseudopilzler sehe ,kläre ich Sie über diese Unsitte auf!Allerdings etwas höflicher als vor 20 Jahren(obwohl es mich noch heute masslos aufregt)Gruss Hans
Hallo zusammen
Eine Anfängerfrage: Wie pflückt man Pilze korrekt? Rausdrehen oder bodeneben
abschneiden? Ich habe beides schon beobachtet
Danke für Hinweise
Uli
Jens , (vor 8092 Tagen) @ Hans hurter
Hallo Hans,
ein schöner Beitrag zu diesem Thema, der eigentlich keine Fragen offenlässt!
Gruß Jens
vorsichtig rausdrehen nicht reissen (Mizelverletzung) das entstandene Loch
zudrücken!Ich schneide die mir bekannten Pilze ganz unten ab decke das
kurze Stück Stiel mit Moos, Erde oder Blätter ab(Du darfst 3x raten
warum)nehme aber nur Pilze bei denen ich 100%sicher bin also auch keine
Babys oder bereits vergammelte!Finde dieses Wort zwar nicht passend weil
alle Pilze Kunstwerke der Natur sind!Dann schneide ich zb. die Steinis
längsweg durch schneide die madigen Stellen raus werfe das nicht weg
sondern und decke das auch bei der Basis ab.Ist mir schon passiert ,dass
am nächsten Tag der oder die grossen Hüte (Sommersteini Hut 20cm)weg waren
?Pilze die ich bestimmen lassen will ,drehe ich auch raus weil der
Kontrolleur die Basis sehen will! Nehme aber nur einen mit und nicht
Korbweise!Meinem verstorbenen Freund seines Zeichens Pilzkontrolleur hat
die beschlagnahmten Pilze hinter dem Haus entsorgt, bis er eines Tages
festgestellt hat,dass einer nach der Kontrolle hinters Haus ging und diese
wieder mitnehmen wollte!Es handelte sich um Wiesenchampignons die er mit
einem Knolli und Karbol im gleichen Plasticsack zur Kontrolle brachte!Ich
beobachte noch heute,dass es sogennante Naturfreunde ,Pilzler gibt die mit
Plasticsack in den Wald rennen und die Pilze mit dem Fuss oder Stock
wahllos umtschalpen(CH Ausdruck für umwerfen)Wenn ich solche Pseudopilzler
sehe ,kläre ich Sie über diese Unsitte auf!Allerdings etwas höflicher als
vor 20 Jahren(obwohl es mich noch heute masslos aufregt)Gruss Hans
Hans hurter, (vor 8092 Tagen) @ Jens
- kein Text -
Christoph G, (vor 8092 Tagen) @ Hans hurter
... obwohls mir nicht zusteht einen erfahrenen Fuchs wie dich zu loben
)
Ich hatte nach meiner Pilzberaterprüfung vor zehn jahren den oberlehrerhaften Drang andere Sammler auf vermeintliches Fehlverhalten hinzuweisen. Inzwischen lass ichs , weils nix bringt. z.B. von einem wirklich sympathischen Süditaliener eine (für mich) logische Antwort zu erhalten, was er mit 10 KG Nebelkappen im plastikmüllbeutel macht. Ich bin wirklich schon froh, wenn nicht alles umgestalpt und zertreten meinen Pilzweg pflastert. Was im Schwarzwald viel häufiger ist als bei mir am Bodensee und im Hegau.
Aber Hans ich wünschte , dass die Mehrheit sich so vorbildlich verhalten würde wie Du. Aber Pilze gelten halt leider noch im gegensatz zu Orchideen oder anderen Blütenpflanzen für viele menschen als rein kulinarisch wertvoll, und die meisten von euch werden das Erklärungsproblem kennen, dass man/frau sich einfach für die "sache an sich" interressiert (wobei ich selbstverständlich auch gerne schöne Steinpilze zum essen mitnehme).
Naja, jedenfalls gehört für mich Hans Sammelanweisung in jedes Lehrbuch fürs Pilzesammeln
)
LG Christoph
(
vorsichtig rausdrehen nicht reissen (Mizelverletzung) das entstandene Loch
zudrücken!Ich schneide die mir bekannten Pilze ganz unten ab decke das
kurze Stück Stiel mit Moos, Erde oder Blätter ab(Du darfst 3x raten
warum)nehme aber nur Pilze bei denen ich 100%sicher bin also auch keine
Babys oder bereits vergammelte!Finde dieses Wort zwar nicht passend weil
alle Pilze Kunstwerke der Natur sind!Dann schneide ich zb. die Steinis
längsweg durch schneide die madigen Stellen raus werfe das nicht weg
sondern und decke das auch bei der Basis ab.Ist mir schon passiert ,dass
am nächsten Tag der oder die grossen Hüte (Sommersteini Hut 20cm)weg waren
?Pilze die ich bestimmen lassen will ,drehe ich auch raus weil der
Kontrolleur die Basis sehen will! Nehme aber nur einen mit und nicht
Korbweise!Meinem verstorbenen Freund seines Zeichens Pilzkontrolleur hat
die beschlagnahmten Pilze hinter dem Haus entsorgt, bis er eines Tages
festgestellt hat,dass einer nach der Kontrolle hinters Haus ging und diese
wieder mitnehmen wollte!Es handelte sich um Wiesenchampignons die er mit
einem Knolli und Karbol im gleichen Plasticsack zur Kontrolle brachte!Ich
beobachte noch heute,dass es sogennante Naturfreunde ,Pilzler gibt die mit
Plasticsack in den Wald rennen und die Pilze mit dem Fuss oder Stock
wahllos umtschalpen(CH Ausdruck für umwerfen)Wenn ich solche Pseudopilzler
sehe ,kläre ich Sie über diese Unsitte auf!Allerdings etwas höflicher als
vor 20 Jahren(obwohl es mich noch heute masslos aufregt)Gruss Hans
Hans hurter, (vor 8092 Tagen) @ Christoph G
wenn das mit dem Belastungsdruck in der Natur so weiter geht(die Biker fahren auf den Wildwechseln!)gilt eines Tages das Naturschutzgebiets Gesetz ,betreten nur auf den markierten Wegen etc. Gruss Hans
... obwohls mir nicht zusteht einen erfahrenen Fuchs wie dich zu loben
)
Ich hatte nach meiner Pilzberaterprüfung vor zehn jahren den oberlehrerhaften
Drang andere Sammler auf vermeintliches Fehlverhalten hinzuweisen.
Inzwischen lass ichs , weils nix bringt. z.B. von einem wirklich
sympathischen Süditaliener eine (für mich) logische Antwort zu erhalten,
was er mit 10 KG Nebelkappen im plastikmüllbeutel macht. Ich bin wirklich
schon froh, wenn nicht alles umgestalpt und zertreten meinen Pilzweg
pflastert. Was im Schwarzwald viel häufiger ist als bei mir am Bodensee
und im Hegau.
Aber Hans ich wünschte , dass die Mehrheit sich so vorbildlich verhalten
würde wie Du. Aber Pilze gelten halt leider noch im gegensatz zu Orchideen
oder anderen Blütenpflanzen für viele menschen als rein kulinarisch
wertvoll, und die meisten von euch werden das Erklärungsproblem kennen,
dass man/frau sich einfach für die "sache an sich" interressiert
(wobei ich selbstverständlich auch gerne schöne Steinpilze zum essen
mitnehme).
Naja, jedenfalls gehört für mich Hans Sammelanweisung in jedes Lehrbuch fürs
Pilzesammeln)
LG Christoph
Werner2, (vor 8093 Tagen) @ Uli Schoch
Hallo,
.
den Pilzen ist es wirklich (fast) egal, ob sie geschnitten oder herausgedreht werden, vorausgesetzt, man dreht sie wirklich ab und "reisst" sie nicht aus dem Boden heraus (aber das ist ein anderes Thema).
Dann scheiden sich aber doch die Geister, denn es kommt nun
1. auf den Kenntnisstand des Sammlers und
2. auf den Grund an, warum er einen Pilzfruchtkörper mitnimmt .
A) Der Speisepilzsammler mit fundierten Kenntnissen kann natürlich alle sicher erkannten Fruchtkörper abschneiden. Das hat den Vorteil, dass das Sammelgut meist schon im Korb ziemlich sauber bleibt. Das macht man z.b. bei leicht kenntlichen Arten wie Maronen und anderen gut bekannten Speiseröhrlingen oder z.B. auch bei der Krausse Glucke.
(Manchmal kann aber das Abschneiden eines Steinpilzes schon wieder fast ein Frevel sein, nämlich dann, wenn ein großer Teil des Stieles noch im Boden steckt).
B) Speisepilzsammler mit nicht so fundierten Kenntnissen (Anfänger oder Gelegenheitssammler) sollten erst mal das Abschneiden grundsätzlich sein lassen. Gerade wenn man z.B. Perlpilze, vermeintliche Champignons oder andere, nur grob als Speisepilze eingeschätzte Pilze mitnimmt, ist der komplette Stiel für eine genaue Bestimmung doch sehr wichtig. Dies gilt sowohl für die Nachbestimmung zuhause als auch für die eventuelle spätere Kontrolle durch einen Pilzsachverständigen.
Von abgeschnittenen Hüten, die lediglich nur noch Stielfragmente tragen, sollte man sowieso besser Abstand nehmen. In den meisten Beratungsstellen werden solche Teile kaum freigegeben (von einigen Ausnahmen natürlich abgesehen). Ganz kritisch kann das Abschneiden solcher Hüte gerade bei den beliebten, und doch nicht immer sicher bestimmten "Stockschwämmchen" sein.
C) Für unbekannte Arten, d.h. solche welche man später selbst zuhause nachbestimmen oder durch einen Sachverständigen nachbestimmen lassen möchte, ist der komplette Stiel, also der herausgedrehte Fruchtkörper, geradezu eim "Muss" !!
Diese Regel gilt sowohl für Anfänger als auch für Profis.
Bei vielen Arten, wie z.B. den Risspilzen, darf man ja nicht mal den Stiel mit den Fingern berühren. Die FK. werden vorsichtig mit einem Messer aus dem Boden gehoben und dann sorgfältig, fast unberührt für die Bestimmung verpackt.
Alles klar ??
Gruss Werner2
Uli Schoch, (vor 8092 Tagen) @ Werner2
Hallo,
.
den Pilzen ist es wirklich (fast) egal, ob sie geschnitten oder herausgedreht
werden, vorausgesetzt, man dreht sie wirklich ab und "reisst"
sie nicht aus dem Boden heraus (aber das ist ein anderes Thema).
Dann scheiden sich aber doch die Geister, denn es kommt nun
1. auf den Kenntnisstand des Sammlers und
2. auf den Grund an, warum er einen Pilzfruchtkörper mitnimmt .
A) Der Speisepilzsammler mit fundierten Kenntnissen kann natürlich alle
sicher erkannten Fruchtkörper abschneiden. Das hat den Vorteil, dass das
Sammelgut meist schon im Korb ziemlich sauber bleibt. Das macht man z.b.
bei leicht kenntlichen Arten wie Maronen und anderen gut bekannten
Speiseröhrlingen oder z.B. auch bei der Krausse Glucke.
(Manchmal kann aber das Abschneiden eines Steinpilzes schon wieder fast ein
Frevel sein, nämlich dann, wenn ein großer Teil des Stieles noch im Boden
steckt).
B) Speisepilzsammler mit nicht so fundierten Kenntnissen (Anfänger oder
Gelegenheitssammler) sollten erst mal das Abschneiden grundsätzlich sein
lassen. Gerade wenn man z.B. Perlpilze, vermeintliche Champignons oder
andere, nur grob als Speisepilze eingeschätzte Pilze mitnimmt, ist der
komplette Stiel für eine genaue Bestimmung doch sehr wichtig. Dies gilt
sowohl für die Nachbestimmung zuhause als auch für die eventuelle spätere
Kontrolle durch einen Pilzsachverständigen.
Von abgeschnittenen Hüten, die lediglich nur noch Stielfragmente tragen,
sollte man sowieso besser Abstand nehmen. In den meisten Beratungsstellen
werden solche Teile kaum freigegeben (von einigen Ausnahmen natürlich
abgesehen). Ganz kritisch kann das Abschneiden solcher Hüte gerade bei den
beliebten, und doch nicht immer sicher bestimmten
"Stockschwämmchen" sein.
C) Für unbekannte Arten, d.h. solche welche man später selbst zuhause
nachbestimmen oder durch einen Sachverständigen nachbestimmen lassen
möchte, ist der komplette Stiel, also der herausgedrehte Fruchtkörper,
geradezu eim "Muss" !!
Diese Regel gilt sowohl für Anfänger als auch für Profis.
Bei vielen Arten, wie z.B. den Risspilzen, darf man ja nicht mal den Stiel
mit den Fingern berühren. Die FK. werden vorsichtig mit einem Messer aus
dem Boden gehoben und dann sorgfältig, fast unberührt für die Bestimmung
verpackt.
Alles klar ??
Gruss Werner2
Alles klar, besten Dank für die vielen Antworten. Jetzt sollten nur nuch ein paar Pilze zum Vorschein kommen, damit ich sie abschneiden oder rausdrehen kann. Bei uns (Appenzellerland CH) gehts dieses Jahr schleppend vorwärts
Gruss
Uli