Flocki?! *PIC*
So, hier nun auch mal ein Foto von mir... Ist das ein Flocki?
Bei den aktuellen Steinpilzfunden brauche ich zwar keine Experimente machen (zumal die Würmer schneller waren *g*), aber man will ja schliesslich dazu lernen 
![[image]](http://www.tom-weltweit.de/pics/dsc01022.jpg)
So, hier nun auch mal ein Foto von mir... Ist das ein Flocki?
Bei den aktuellen Steinpilzfunden brauche ich zwar keine Experimente machen (zumal die Würmer schneller waren *g*), aber man will ja schliesslich dazu lernen 
![[image]](http://www.tom-weltweit.de/pics/dsc01022.jpg)
- kein Text -
danke für die schnelle antwort! also normalerweise was für den topf?
mit was kann man den am ehesten verwechseln? netzstieliger h.? hat der nicht ne viel hellere kappe? und kann man durch geschmacksprobe (bitter) ne sichere unterscheidung geniessbar/ungeniessbar bei den hexenröhrlingen treffen oder ist es nicht so einfach?
der netzstielige Hexenröhrling ist auch ein vorzüglicher Speisepilz. Verwechseln kannst du diese beiden z.B. mit dem Satanspilz, der riecht aber jung nach Urin und alt ziemlich nach Aas. Der wäre nicht so schlimm, denn gut gekocht wäre er ja noch erträglich. (Wäre allerdings schade, denn er steht auf der roten Liste).
Ähnlich ist auch der Schönfussröhrling: siehe hier: http://www.schwammerlkoenig.de/Schonfussrohrling.jpg
wenn du da einen abkriegst, dann kannst du deine Suppe vergessen. Ist nämlich bitter das Teil.
Er jat allerdings gelbe Röhren und nicht orangerote wie der flockenstielige.
am besten mal eine kleine Geschmacksprobe machen.
Schöne Grüße
Peter
heisst das, daß man rotröhrige, blaufärbende, angenehm riechende unbedenklich in den topf werfen kann? 
so könnte es man beinahe umschreiben, aber Vorsicht! Es kann auch vorkommen, dass Pilze nach fast nichts riechen. Am besten nimmst du nur Pilze, wo du dir 100% sicher bist.
LG
Peter
heisst das, daß man rotröhrige, blaufärbende, angenehm riechende unbedenklich
in den topf werfen kann?
nun ja, junge Satansröhrlinge können schon mal nach wenig riechen. Bei anderen rotporigen, allerdings ziemlich seltenen Röhrlingen ist über den Speisewert wenig bis nix bekannt (Boletus rodoxanthus, B. rubrosanguineus etc.). Der netztstielige Hexenröhrling kann manchmal eine Unverträglichkeitsreaktion mit Alkohol auslösen, das hatten wir letzthin schon mal diskutiert Beitrag 67408. Und auch über die Unterscheidung zwischen netz- und flockenstieligem Hexenröhrling gabs neulich einen Beitrag Beitrag 67319.
Alles klar?
Birgit
heisst das, daß man rotröhrige, blaufärbende, angenehm riechende unbedenklich
in den topf werfen kann?
hallo,
Wir hatten vor ein paar Jahren einen kuriosen Vergiftungsfall.
Eine Pilzkontrolleurin war eine Woche in der Weiterbildung von zu Hause weg.
Ihr Mann und die Kinder assen daheim Rotfussröhrlinge.
Da kann ja nichts passieren.
Wunderbare, riesige Exemplare mit dickem, bauchigem Stiel.
Der Mann hatte "zur Strafe" tagelang Symptome wie bei einer schrecklichen Bauchgrippe und musste das Bett hüten.
Die Kinder merkten nichts.
Die Pilze (bzw. der Pilz - es war nur ein riesiger Satanspilz) rochen angeblich nach nichts und schmeckten angeblich auch nicht ungewöhnlich.
Der Kontrolleurin, die im Kurs von der Vergiftung erfuhr, war die ganze Geschichte sehr peinlich - ausgerechnet ihre Familie (gäbe eine schöne Boulevard-Schlagzeile: "Mann von Pilzkontrolleurin mit Teufelspilz vergiftet...")
Also:
"Roh giftig" wie in Dähnke steht, ist ungenau. Kann gekocht auch giftig sein.
Gruss, Harald Andres
Hallo Harald Andres,
stimmt, die Info dass der Boletus Satanas roh giftig ist, habe ich aus dem Buch der Dähnke (1200 Pilze).
Auch ich kam als Jugendlicher einmal in den "Genuss" eines Satanspilzes, da waren wir bei Verwandtschaft eingeladen. Drei Tage später zeigte mir mein Cousin im Wald die Stelle, wo er die "Hexenpilze" gefunden hatte. Als ich ein altes Exemplar und ein junges sah, habe mir vor Angst fast in die Hose gemacht, aber keiner von uns hat nur annähernd Beschwerden gehabt. Nicht einmal Durchfall.
In einem anderen schönem Buch von Fred Waldvogel, -Hans - Peter Neukom - Rudolf Winkler "Pilze Champignons Funghi" wird z. B. der netzstielige Hexenröhrling als giftig bezeichnet, und im Buch der Dähnke der Grünling, Tricholoma equestre als Speisepilz. Worauf kann man sich denn wirklich verlassen ? Oder verhält es sich bei den Pilzen genauso wie mit Insektenstichen - manche Leute sterben an einer Allergie, andere spüren es überhaupt nicht !
Also wie gesagt, im Zweifelsfall lieber nicht nehmen.
LG
Peter
Hallo Harald Andres,
stimmt, die Info dass der Boletus Satanas roh giftig ist, habe ich aus dem
Buch der Dähnke (1200 Pilze).
Auch ich kam als Jugendlicher einmal in den "Genuss" eines
Satanspilzes, da waren wir bei Verwandtschaft eingeladen. Drei Tage später
zeigte mir mein Cousin im Wald die Stelle, wo er die
"Hexenpilze" gefunden hatte. Als ich ein altes Exemplar und ein
junges sah, habe mir vor Angst fast in die Hose gemacht, aber keiner von
uns hat nur annähernd Beschwerden gehabt. Nicht einmal Durchfall.
In einem anderen schönem Buch von Fred Waldvogel, -Hans - Peter Neukom -
Rudolf Winkler "Pilze Champignons Funghi" wird z. B. der
netzstielige Hexenröhrling als giftig bezeichnet, und im Buch der Dähnke
der Grünling, Tricholoma equestre als Speisepilz. Worauf kann man sich
denn wirklich verlassen ? Oder verhält es sich bei den Pilzen genauso wie
mit Insektenstichen - manche Leute sterben an einer Allergie, andere
spüren es überhaupt nicht !
Also wie gesagt, im Zweifelsfall lieber nicht nehmen.
LG
Peter
hallo, Peter
hast eigentlich schon alles gesagt.
Die "Wahrheit" in diesen Fällen ist nichts als der aktuelle Stand des Irrtums.
Nur dass das viele nicht merken.
Zu deinen Beispielen:
Dähnke - Grünling: zur Zeit der Drucklegung waren die Grünlings-Vergiftungsfälle noch nicht bekannt.
Netzstieliger: hat den Ruf, mit Alkohol giftig zu sein (kein weiterer Kommentar).
Dein letzter Kommentar ist wohl richtig:
Du kannst es mit den Insektenstichen vergleichen.
Oder mit einer Allergie auf Erdbeeren.
Viele Leute kriegen von Erdbeeren lebensgefährliche Symptome.
Wenn es ein Pilz wäre, stände dann gleich ein Totenkopfsymbol daneben.
Aber eben... bei Pilzen ist alles ein wenig anders...
Was ich mit dem Beispiel Satanspilz sagen wollte:
ich kenne einen Fall, bei dem jemand starke Symptome bekam. Basta.
Eine allgemeingültigere "Wahrheit" will ich daraus nicht ableiten.
Informationen über solche Fälle zu sammeln und zu vergleichen ist sicher sowieso hilfreich.
Gruss, harald andres