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X. rubellus oder chrysenteron ? (7 Bilder, 684 KB) *PIC*

Iris, (vor 8092 Tagen)

Hallo Zusammen,
auch mich hat jetzt wieder das Pilzfieber gepackt. Nur 20 m vor meiner Haustür bin ich dann auch schon fündig geworden.
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Sie standen im Park, im Gras unter Eichen. Von der Farbe her hätte ich an den Blutroten Röhrling (Xerocomus. rubellus ) gedacht. Aber der ist ja nicht so ohne weiteres vom Rotfuß-Röhrling (X. chrysenteron) zu unterscheiden. Die meisten anderen Röhrlinge (ca. 90 %) waren jedenfalls vom Röhrlingsschimmel befallen. Diese waren völlig frei davon. Vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen.

In einem anderen Waldstück hätte ich nicht damit gerechnet überhaupt etwas zu finden. Im Boden waren tiefe Gräben zur Aufforstung.
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Aber genau in drei dieser Spuren wuchsen Maronen (X. badius). Ich denke es waren von der Masse so viele, wie an anderen Stellen Steinpilze. Es waren bestimmt über 200 und viele kleine kommen noch. Die meisten davon waren schon bei jemand anderem im Korb, aber für eine Mahlzeit für 2 Personen hat es dann immer noch dicke gereicht. Zumindest waren die anderen Sammler so vernünftig und haben die ganz kleinen stehen gelassen..
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Diese Butter-Röhrlinge (Suillus luteus) gab es auch noch. Zwar eigentlich nichts besonderes, aber für mich ein Erstfund.
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Und dann habe ich da noch zwei Unbekannte. Der erste ein Scheidling (Volvariella). Er wuchs unter Fichten, war rein weiß und ist auch nach Berührung so geblieben. Der Stiel sah für mich unbehaart aus und die Lamellenschneiden waren nicht glatt sondern weiß beflockt/gewimpert (gibt es da einen erkennbaren Unterschied?). Könnte das V. pusilla sein ?
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Bei diesem weiß ich noch nicht mal, ob es ein Pilz ist. Erst dachte ich ein Stäubling, aber er /es ist innen faserig.
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Und zum Schluss „Netzis“ einmal anders.
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Für Tipps oder Verbesserungsvorschläge bin ich wie immer sehr Dankbar und freue mich schon auf Eure Hilfe.
Viele Grüße

Iris

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Re: X. rubellus oder chrysenteron ? (7 Bilder, 684

Matthias, (vor 8092 Tagen) @ Iris

Hallo Iris,
da hast du den Blutroten Röhrling Xerocomus rubellus gefunden,
viele Grüsse
Matthias

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Vielen Dank *oT*

Iris, (vor 8092 Tagen) @ Matthias

- kein Text -

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Re: X. rubellus oder chrysenteron ? (7 Bilder, 684

Dedimyk, (vor 8092 Tagen) @ Iris

Hallo Iris,

ganz klar X. rubellus. Der weiße "Haufen", ist der Weiße Polsterpilz Oligoporus ptychogaster.
Gruß Dedimyk
Hallo Zusammen,

auch mich hat jetzt wieder das Pilzfieber gepackt. Nur 20 m vor meiner
Haustür bin ich dann auch schon fündig geworden.

Sie standen im Park, im Gras unter Eichen. Von der Farbe her hätte ich an den
Blutroten Röhrling (Xerocomus. rubellus ) gedacht. Aber der ist ja nicht
so ohne weiteres vom Rotfuß-Röhrling (X. chrysenteron) zu unterscheiden.
Die meisten anderen Röhrlinge (ca. 90 %) waren jedenfalls vom
Röhrlingsschimmel befallen. Diese waren völlig frei davon. Vielleicht kann
mir ja jemand weiter helfen.
In einem anderen Waldstück hätte ich nicht damit gerechnet überhaupt etwas zu
finden. Im Boden waren tiefe Gräben zur Aufforstung.

Aber genau in drei dieser Spuren wuchsen Maronen (X. badius). Ich denke es
waren von der Masse so viele, wie an anderen Stellen Steinpilze. Es waren
bestimmt über 200 und viele kleine kommen noch. Die meisten davon waren
schon bei jemand anderem im Korb, aber für eine Mahlzeit für 2 Personen
hat es dann immer noch dicke gereicht. Zumindest waren die anderen Sammler
so vernünftig und haben die ganz kleinen stehen gelassen..

Diese Butter-Röhrlinge (Suillus luteus) gab es auch noch. Zwar eigentlich
nichts besonderes, aber für mich ein Erstfund.

Und dann habe ich da noch zwei Unbekannte. Der erste ein Scheidling
(Volvariella). Er wuchs unter Fichten, war rein weiß und ist auch nach
Berührung so geblieben. Der Stiel sah für mich unbehaart aus und die
Lamellenschneiden waren nicht glatt sondern weiß beflockt/gewimpert (gibt
es da einen erkennbaren Unterschied?). Könnte das V. pusilla sein ?

Bei diesem weiß ich noch nicht mal, ob es ein Pilz ist. Erst dachte ich ein
Stäubling, aber er /es ist innen faserig.

Und zum Schluss „Netzis“ einmal anders.

Für Tipps oder Verbesserungsvorschläge bin ich wie immer sehr Dankbar und
freue mich schon auf Eure Hilfe.
Viele Grüße
Iris

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Re: X. rubellus oder chrysenteron ? (7 Bilder, 684

Iris, (vor 8091 Tagen) @ Dedimyk

Hallo Dedimyk,

vielen Dank für Deine Information. Ich habe den Weißen Polsterpilz (Oligoporus ptychogaster) mal nachgelesen. Ist ja mit seiner Haupt- und Nebenfruchtform ein interesanter Pilz.

Viele Grüße
Iris

ganz klar X. rubellus. Der weiße "Haufen", ist der Weiße
Polsterpilz Oligoporus ptychogaster.
Gruß Dedimyk
Hallo Zusammen,

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Re: Maronen in Gräben

42, (vor 8092 Tagen) @ Iris

Hallo Iris,

In einem anderen Waldstück hätte ich nicht damit gerechnet überhaupt etwas zu
finden. Im Boden waren tiefe Gräben zur Aufforstung.

Aber genau in drei dieser Spuren wuchsen Maronen (X. badius). Ich denke es
waren von der Masse so viele, wie an anderen Stellen Steinpilze. Es waren
bestimmt über 200 und viele kleine kommen noch. Die meisten davon waren
schon bei jemand anderem im Korb, aber für eine Mahlzeit für 2 Personen
hat es dann immer noch dicke gereicht. Zumindest waren die anderen Sammler
so vernünftig und haben die ganz kleinen stehen gelassen..

Bei mir waren es damls zwar keine 'Aufforstungsgräben', sondern
Wildschweingräben, aber es sah ganz genau so aus, wie auf Deinen
Bildern! Siehe meinen Beitrag vom 9. Juni 2004:
Beitrag 63520

Irgendwie scheinen speziell Maronen Bodenstörungen zu lieben ...

Gruß
Thomas

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Re: Maronen in Gräben

Iris, (vor 8091 Tagen) @ 42

Hallo Thomas,
bei mir war es so ähnlich wie Du es beschrieben hast. Im ganzen weiteren Wald haben wir nicht eine einzige Marone gefunden. Aber auch Falsche Pfifferlinge schienen den gestörten Boden zu mögen.
Viele Grüße
Iris

Hallo Iris,
Bei mir waren es damls zwar keine 'Aufforstungsgräben', sondern
Wildschweingräben, aber es sah ganz genau so aus, wie auf Deinen
Bildern! Siehe meinen Beitrag vom 9. Juni 2004:
Beitrag 63520
Irgendwie scheinen speziell Maronen Bodenstörungen zu lieben ...
Gruß
Thomas

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Re: Steinpilzpflaster Spessart - von amanita

Bernhard Schülke, (vor 8091 Tagen) @ Iris

Hallo Thomas,
bei mir war es so ähnlich wie Du es beschrieben hast. Im ganzen weiteren Wald
haben wir nicht eine einzige Marone gefunden. Aber auch Falsche
Pfifferlinge schienen den gestörten Boden zu mögen.
Viele Grüße
Iris

Vielleicht sind die Stellen einfach bloß feuchter. Dort hält sich die Feuchtigkeit besser. Am Mittwoch hat meine Freundin Maronen hauptsächlich schräg unter liegenden Baumstämmen gefunden - kein Witz! Gibt es sonst eine sinnige Erklärung

Gruß

Bernhard

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Re: Steinpilzpflaster Spessart - von amanita

Marcell Rost, (vor 8089 Tagen) @ Bernhard Schülke

Hallo Bernhard,

so wird es sein. In grossen Fichtenwäldern suche ich Pilze nur in diesen Gräben.
Bei starken Regen wirken diese Gräben wie kleine Flüsse. Dementsprechend versickert das Wasser nicht so stark wie im Wald. Diese Gräben sind auch ideal für Goldröhrlinge und dem echten Pfifferling. Desweitern ist natürlich auch ein stärkerer Lichtdurchlass vorhanden. Aber ob es daran liegt wage ich zu bezweifeln.

Vielleicht sind die Stellen einfach bloß feuchter. Dort hält sich die
Feuchtigkeit besser. Am Mittwoch hat meine Freundin Maronen hauptsächlich
schräg unter liegenden Baumstämmen gefunden - kein Witz! Gibt es sonst
eine sinnige Erklärung
Gruß
Bernhard