schweres (?) Rätsel... (Bild) *PIC*
hallo,
ich weiss nicht ob es schwer ist oder nicht...
Was ist auf dem Bild zu sehen (ausser dem Korb, meine ich)...?
![[image]](http://img.photobucket.com/albums/v424/haraldsbilder/pilze/Champignons/raets5.jpg)
Viel Spass beim Raten!
Lieben Gruss, Harald Andres
Harald Andres Schmid, (vor 8091 Tagen)
hallo,
ich weiss nicht ob es schwer ist oder nicht...
Was ist auf dem Bild zu sehen (ausser dem Korb, meine ich)...?
![[image]](http://img.photobucket.com/albums/v424/haraldsbilder/pilze/Champignons/raets5.jpg)
Viel Spass beim Raten!
Lieben Gruss, Harald Andres
coco, (vor 8091 Tagen) @ Harald Andres Schmid
tja, lieber harald andres,
da sehe ich zwei möglichkeiten - a. nivescens oder a. xanthoderma.
die stielbasis des rechten pilzes spricht für a. x., alles andere sieht mir nach a. n. aus. ich tippe mal auf den rundsporigen egerling (agaricus nivescens).
gruss
coco
huhu nochmal,
dass es zwei arten sein könnten, dazu war ich zu naiv :-o
dank thomas´ idee und unter einbeziehung eines möglichen didaktischen ansatzes seitens des werten herrn schmid ändere ich mal wieder meinen tip: links schafegerling (a. arvensis), rechts karbolegerling (a. xanthoderma).
beschämt
coco
42, (vor 8091 Tagen) @ Harald Andres Schmid
Sind das evtl. zwei verschiedene Egerlinge? Oder hat sich da gar ein
Leucoagaricus eingeschmuggelt?
Gruß
Thomas
Harald Andres Schmid, (vor 8091 Tagen) @ 42
- kein Text -
Werner2, (vor 8091 Tagen) @ Harald Andres Schmid
Ich glaube, man kann links unten eine gerandete Sielbasis erkennen.
.
Daher links "Gerandet-knolliger Egerling (abrubtibulbus oder wie auch immer)
rechts der "Karbolegerling" (xanthoderma)mit gleichmäßig rundlicher Manschette.
.
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Gruss Werner2
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hallo,
ich weiss nicht ob es schwer ist oder nicht...
Was ist auf dem Bild zu sehen (ausser dem Korb, meine ich)...?Viel Spass beim Raten!
Lieben Gruss, Harald Andres
Harald Andres Schmid, (vor 8091 Tagen) @ Harald Andres Schmid
hallo, zusammen
das war eigentlich schon etwas schwer.
Es ging mir um die Gegenüberstellung:
Ein Anischampignon (das typische zarte Gelb ist rechts auf dem Hut sichtbar).
Rechts ein giftiger Karbolchampignon.
Hier der Anischampignon (zweiter von links) mit zwei weiteren Karbolis aus der gleichen Kollektion:
![[image]](http://img.photobucket.com/albums/v424/haraldsbilder/pilze/Champignons/raets5Aufl.jpg)
Die Pilze durften nach dem letzten Befassen (Bekratzen) eine Viertelstunde ruhig liegen.
Beim Anischampignon ist das zarte Gelb am Hut geblieben.
Bei den Karbochampignons hat sich das scharfe Gelb der Kratzspuren typischerweise bereits wieder in ein Grau umgewandelt, das gut zum generell kalkig-grau-matten Hut passt.
Die vielbeschworene Trapezform ist hier kein gutes Merkmal, eher schon die typische Farbe und die fast würfelförmigen, spät aufschirmenden Hüte.
Die meist madenzerfressene Stielbasis ist auch schwer als Beweis heranzuziehen, da ein Kratzen (um das chromgelbe Verfärben zu provozieren) meist nur ein Zerkrümeln des madenzerfressenen Fleisches zur Folge hat.
In diesen "Madenstielen" war auch der Tintengeruch nicht festellbar, deutlich jedoch beim Zerkauen von etwas Hutfleisch.
Ich finde (bin ich der einzige?) Karbolchampis nach wie vor viel schwieriger zu bestimmen, als die Literatur uns suggeriert.
Ich finde, sie gehören zu den anspruchsvollsten Pilzen überhaupt.
Lieben Gruss, harald andres
1001, (vor 8091 Tagen) @ Harald Andres Schmid
Ich finde (bin ich der einzige?) Karbolchampis nach wie vor viel schwieriger
zu bestimmen, als die Literatur uns suggeriert.
Ich finde, sie gehören zu den anspruchsvollsten Pilzen überhaupt.
Lieben Gruss, harald andres
Hallo Harald
Du bist nicht der Einzige (es gibt mich dazugerechnet mindestens 2
). Ich find auch, dass sie zu den anspruchsvolleren Pilzen gehören.
Grüsse 1001.
Werner2, (vor 8091 Tagen) @ Harald Andres Schmid
Ganz habe ich die Lösung nicht verstanden, obwohl die Trennung der
2 Arten logisch war.
.
Um welche (der vielen) Anischampignosarten handelt es sich den nun??
Das ist ein Oberbegriff für die meisten Arten der "Flavescentes".
Ich verstand daher auch die Antwort an Madlen II nicht.
.
Gruss Werner2
Harald Andres Schmid, (vor 8091 Tagen) @ Werner2
hallo
oh je ----
Was erwartest du da?
Dünnfleischiger Anisegerling?
Schiefknolliger?
Schafchampignon?
Falls du jemanden kennst, der das ohne Mikro zweifelsfrei (Betonung auf -frei!!!) bestimmt - dann buche ich den nächsten Kurs bei ihm!
Ich zweifle auch nicht daran, dass man das kann - ich kann es jedenfalls (noch) nicht.
Es ging mir auch nur um eine grundsätzliche Gegenüberstellung zum giftigen Karbolegerling.
Lieben Gruss, harald andres
Werner2, (vor 8090 Tagen) @ Harald Andres Schmid
Na, ja. Das geht schon.
.
Für mich ist das der Schiefknollige Anischampignon.
Gruss Werner2
.
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hallo
oh je ----
Was erwartest du da?
Dünnfleischiger Anisegerling?
Schiefknolliger?
Schafchampignon?
Falls du jemanden kennst, der das ohne Mikro zweifelsfrei (Betonung auf
-frei!!!) bestimmt - dann buche ich den nächsten Kurs bei ihm!
Ich zweifle auch nicht daran, dass man das kann - ich kann es jedenfalls
(noch) nicht.
Es ging mir auch nur um eine grundsätzliche Gegenüberstellung zum giftigen
Karbolegerling.
Lieben Gruss, harald andres
Helmut, (vor 8090 Tagen) @ Harald Andres Schmid
ist ein weiteres typisches Merkmal des Karbolegerlings. Daran ist er in der Regel (immer?) sofort erkennbar. Das Exemplar links auf dem "Auflösungsbild" hat diese Form, die ich "angedeutet eckig" nenne (oben und seitlich irgendwie abgeflacht). Auch den Ausdruck "tonnenförmig" habe ich schon gehört.
Gruß
Helmut
hallo, zusammen
das war eigentlich schon etwas schwer.
Es ging mir um die Gegenüberstellung: Ein Anischampignon (das typische zarte
Gelb ist rechts auf dem Hut sichtbar).
Rechts ein giftiger Karbolchampignon.
Hier der Anischampignon (zweiter von links) mit zwei weiteren Karbolis aus
der gleichen Kollektion:
Die Pilze durften nach dem letzten Befassen (Bekratzen) eine Viertelstunde
ruhig liegen.
Beim Anischampignon ist das zarte Gelb am Hut geblieben.
Bei den Karbochampignons hat sich das scharfe Gelb der Kratzspuren
typischerweise bereits wieder in ein Grau umgewandelt, das gut zum
generell kalkig-grau-matten Hut passt.
Die vielbeschworene Trapezform ist hier kein gutes Merkmal, eher schon die
typische Farbe und die fast würfelförmigen, spät aufschirmenden Hüte.
Die meist madenzerfressene Stielbasis ist auch schwer als Beweis
heranzuziehen, da ein Kratzen (um das chromgelbe Verfärben zu provozieren)
meist nur ein Zerkrümeln des madenzerfressenen Fleisches zur Folge hat.
In diesen "Madenstielen" war auch der Tintengeruch nicht
festellbar, deutlich jedoch beim Zerkauen von etwas Hutfleisch.
Ich finde (bin ich der einzige?) Karbolchampis nach wie vor viel schwieriger
zu bestimmen, als die Literatur uns suggeriert.
Ich finde, sie gehören zu den anspruchsvollsten Pilzen überhaupt.
Lieben Gruss, harald andres
Werner2, (vor 8090 Tagen) @ Helmut
...das kann ich nur bestätigen. Auf ca. 90 % der Funde trifft das zu.
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Wir haben in der Beratungsstelle in guten Pilzjahren aus hunderten von zusammengewürfelten weißen Champignons die Karbolchampignons relativ leicht, d.h. alleine an ihrer Hutform und dem Größenverhältnis Hut/Stiel raussortieren können, ohne das dafür eine Stielbasis angeschnitten wurde oder man an ihnen riechen musste.
Überigens haben wir den Stiel so gut wie nie angeschnitten. Das war garnicht nötig.Mit dem Fingernagel am Hutrand gekratzt geht schneller und ist genau so treffsicher.
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Gruss Werner2
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ist ein weiteres typisches Merkmal des Karbolegerlings. Daran ist er in der
Regel (immer?) sofort erkennbar. Das Exemplar links auf dem
"Auflösungsbild" hat diese Form, die ich "angedeutet
eckig" nenne (oben und seitlich irgendwie abgeflacht). Auch den
Ausdruck "tonnenförmig" habe ich schon gehört.
Gruß
Helmut