Pilze Pilze Forum
Erweitert

Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stellen?

Sascha, (vor 8089 Tagen)

Hallöchen,

leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.

Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.

Auf der Suche nach Nadelholz-Symbiosepartnern krieche ich durchs Unterholz, muss Zecken mit Stock und Stein abwehren, habe Spinnweben und andere unaussprechliche Dinge im Gesicht kleben, und finde doch nur kahle Stellen bedeckt mit braunen Nadeln unter dichten Tannenästen.

Da niemand gerne freiwillig seine Plätze preisgibt, und man das auch respektieren kann, frage ich ich mal in andere Richtung:

Wie fange ich es an, gute Pilz-Stellen zu finden, ohne mich in 4000 Quadratkilometern Wald zu verirren?

Nach welchem Boden muss ich suchen? Welche Höhe sollte man meiden?
Welchen Wildschwein-Herden muss ich folgen? Und vor allem, muss ich leise sein um die kleinen nur knapp aus dem Boden ragenden Steinpilz-Köpfchen nicht zu verschrecken?

Dank an jeden Antworter und mögen sich wenig Holzböcke in euren Socken verirren!

;)

Gruss

Sascha

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

matt, (vor 8089 Tagen) @ Sascha

Hallo Sascha,

leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue
ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.
Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne
mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.

was den Spessart angeht, solltest Du besser in den Buchenwäldern schauen. Da wachsen versprenkelt auch mal ein paar Fichten oder Kiefern. Ich finde dort Steinpilze, Pfifferlinge und viele andere Arten. Diese Wälder sind nach meiner Erfahrung deutlich ergiebiger! Wenn es denn ein Nadelunterholz sein muss, suche nach den lichten und bemoosten Stellen - dort gibt es im Zweifel Maronen.
Pfifferlinge bevorzugen etwas feuchtere und dunklere Senken auf Waldwirtschaftswegen.

Hoffe das hilft!

Matt

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Joachim, (vor 8089 Tagen) @ Sascha

Hallo Sascha,
in einem Mittelgebirge bleibe ich auf dem Weg, dort finde ich die meisten Pilze.
Nur in meinen "Pilzanfängerzeiten" bin ich quer durch den Wald gelaufen, nach dem Motto, nur schnell in den tiefen Wald, da sieht mich die Konkurrenz nicht und ich
finde Pilze, natürlich bin ich auch durch das Unterholz gerobbt, habe Zecken und Spinnen zu Hauff gesammelt, nur Pilze, ja die fand ich eher spärlich.
Also bleibe auf dem (Rechten) Weg und du wirst auch Pilze finden.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Hallöchen,
leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue
ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.
Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne
mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.
Auf der Suche nach Nadelholz-Symbiosepartnern krieche ich durchs Unterholz,
muss Zecken mit Stock und Stein abwehren, habe Spinnweben und andere
unaussprechliche Dinge im Gesicht kleben, und finde doch nur kahle Stellen
bedeckt mit braunen Nadeln unter dichten Tannenästen.
Da niemand gerne freiwillig seine Plätze preisgibt, und man das auch
respektieren kann, frage ich ich mal in andere Richtung: Wie fange ich es
an, gute Pilz-Stellen zu finden, ohne mich in 4000 Quadratkilometern Wald
zu verirren?
Nach welchem Boden muss ich suchen? Welche Höhe sollte man meiden?
Welchen Wildschwein-Herden muss ich folgen? Und vor allem, muss ich leise
sein um die kleinen nur knapp aus dem Boden ragenden Steinpilz-Köpfchen
nicht zu verschrecken?
Dank an jeden Antworter und mögen sich wenig Holzböcke in euren Socken
verirren!
;)
Gruss
Sascha

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Hallo Sascha,was ist eigentlich los ?

Hans hurter, (vor 8089 Tagen) @ Sascha

ist es zu warm oder ev.Torschlusspanik?Ich ging vor vielen Jahren nicht einfach in den Wald, sondern mein Vater und später die Fischerfreunde haben mich in den Wald mitgenommen .Später in fremden Gebieten habe ich mich umgehorcht und umgesehen und meistens in der Herbstzeit an den verdächtigen Stellen Pilze gefunden und das auch in Canada im Nu.Nicht immer essbare dafür aber an den verdächtigen Stellen nicht lockergelassen bis es eines Tages geklöpft hat(CH Ausdruck)D=geklingelt.Noch heute nach einigen Jahrzehnten lerne ich jeden Pilztag neues und das ist spannender als zb.Joggen!Auf meine Frage an einen Mann mit Korb in der Hand warum er so herumrenne sagte er mir er müsse seine Pumpe und den Kreislauf anregen und seine Familie warte mit dem essen!Meine Antwort, das mit dem Kreislauf mache ich separat und meine Familie hat früher an meinen!!!Pilztagen ohne mich gegessen und Sie haben vor lauter rennen diesen schönen Steini vor unseren Füssen fast zertrampt!Checkst Du was ich sagen will ,dann bist Du einer den ich vielleicht mitnehmen würde.Meine Freunde haben mich früher ohne wenn und aber mitgenommen weil sie mich kannten.Leider sind die meisten gestorben und ich konnte mich nicht bei alle erkenntlich zeigen aber mit dem muss ich leben und eines Tages verantworten ohne in die Hosen zu machen.Lange Rede kurzer Sinn Sascha ,such Dir einen Pilzfreund oder ...in oder schau Dir die Pilzplätze im Forum an dann gehe über die Bücher wo es die in Deinem Gebiet gibt.
Dann besuche diese auch im Winter regelmässig es gibt fast immer Pilze oder etwas zum sehen und eines Tages wirst Du fündig und ich garantiere Dir ein irres Glücksgefühl.Wenn nicht dann lass es!Ich wünsche Dir Glück ein alter Hase der immer noch lernt Hans

Hallöchen,
leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue
ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.
Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne
mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.
Auf der Suche nach Nadelholz-Symbiosepartnern krieche ich durchs Unterholz,
muss Zecken mit Stock und Stein abwehren, habe Spinnweben und andere
unaussprechliche Dinge im Gesicht kleben, und finde doch nur kahle Stellen
bedeckt mit braunen Nadeln unter dichten Tannenästen.
Da niemand gerne freiwillig seine Plätze preisgibt, und man das auch
respektieren kann, frage ich ich mal in andere Richtung: Wie fange ich es
an, gute Pilz-Stellen zu finden, ohne mich in 4000 Quadratkilometern Wald
zu verirren?
Nach welchem Boden muss ich suchen? Welche Höhe sollte man meiden?
Welchen Wildschwein-Herden muss ich folgen? Und vor allem, muss ich leise
sein um die kleinen nur knapp aus dem Boden ragenden Steinpilz-Köpfchen
nicht zu verschrecken?
Dank an jeden Antworter und mögen sich wenig Holzböcke in euren Socken
verirren!
;)
Gruss
Sascha

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Pilz-Läufer, (vor 8089 Tagen) @ Sascha

... ja, das ist so eine Sache. Ich denke, man muß sowas wie den "Pilzriecher" entwickeln. D.h. auf Dauer den 5.ten Sinn! Aber der kommt so sicher wie das "Amen" in der Kirche, wenn man folgende "Regeln" beherrscht:

- suche neue Stellen immer dann, wenn Du weißt, dass die Pilze auch wachsen (gebe Dich dann nicht mit alten Stellen ab, suche neue!)

- suche immer von Wegen aus (Wege haben i.d.R. zum Wald hin Hänge mit günstigen Feuchtigkeits- und Sonneneinstrahlungswerten, daher finde ich da immer die "Schlüsselpilze" und suche dann im benachbarten Wald weiter

- begebe Dich mehr als 2km vom letzten Parkplatz weg in den Wald

- Suche im Frühjahr eher ost- und nördlich gelegende Waldränder auf, zum Herbst aber immer südlich/westlich gelegene Wälder, dann sind Temperatur/Feuchtigkeitsverhältnisse optimal

- suchst Du Speisepilze (Steinis etc.), dann suche nur dort, wo auch andere Pilze in Megen wachsen (Täublinge, Pfefferröhrlinge, Fliegenpilze), pilzfeindliche Wälder beherbergen auch keine Kostbarkeiten!!

- mache Dich mit dem Untergrund vertraut: versauert, kalkhaltig??

Habe Geduld!

Stefan

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Patty, (vor 8088 Tagen) @ Sascha

Hallo Sascha,

Bin Anfänger und daher auf der Suche nach "überhaupterstmal" Pilzstellen. Das verlief gestern ganz erfolgreich folgendermaßen:
Fahre in bewaldetes Gebiet, sehe rechts sonnenbeschienenen Mischwald mit ein paar Lichtungen, fahre am Wanderparkplatz vorbei und ca. 500 m weiter halte ich an einem Waldweg. Laufe den Weg lang bis hinter die nächste Biegung. Links Fichtenwald, ziemlich dunkel und weit und breit kein Pilz, danach sehr junger Fichtenwald mit lichten, moosbewachsenen Stellen, "krieche" rein (ganz ohne kriechen geht es wohl nicht ;-)). Dort kiloweise Steinpilze (meine ersten übrigens und ich meine nicht dieses Jahr!), Reizger, Maronenpilze, und etwas was ich mal vorsichtshalber als Pantherpilz identifiziert habe (könnte auch was anders sein, bin aber wie gesagt Anfänger und das ist mir zu heikel. Wollte eigentlich einen davon zum Bestimmen mitnehmen, aber meine Kapazitäten waren nicht auf solche Steinpilzfunde ausgelegt ;-), also musste alles andere da bleiben!).

Also kurz gesagt, einfach mal der Nase nach und sich die Bilder hier einprägen (und ich meine nicht die Pilze sondern deren "Umfeld") und mit etwas Glück klappt das dann schon.

Wünsche noch viel Spaß beim suchen (denn ohne Suchen würde ja das Finden nur halb so viel Spaß machen, oder? ;-))

Gruß Patty

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

josy, (vor 8088 Tagen) @ Sascha

Hallo Sascha,

nun noch ein paar Tipps von mir.

1. Mache dich mit den Vorlieben der einzelnen Pilzarten vertraut. D.h. erkundige dich welche Pilze welche Baumarten bevorzugen. Wie du sicher weist, gibt es z.B. den Sommer-Steinpilz vorwiegend unter Eichen und Buchen, Rotkappen meist Espen (Zitterpappeln) und Eichen. (Daneben gibt es auch noch Birken- und Fichten-Rotkappen und einige andere.)

2. Die oben genannten Arten, vor allem Sommer-Steinpilze finde ich z.B. am häufigsten in jungen Eichen-Schonungen, wo die Eichen in etwa Bierflaschen-Durchmesser haben. Ebenso gibt es dort häufig Rotkappen.

3. Suche dort wo viele Sammler nicht so gerne hingehen, z.B. weil dort das Totholz kreuz und quer liegt oder die Bäumchen recht dicht stehen und man daher nicht so bequem laufen kann. Manchmal erlebt man dort regelrechte Wunder.

4. Suche bei Trockenheit mit Vorliebe feuchte Stellen auf, z.B. Weiherdämme, Seeufer und Senken. Dort ist fast immer was zu holen. Allerdings ist dort die Konkurrenz leider auch nicht gerade klein.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen!

Johannes

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Patty, (vor 8088 Tagen) @ Sascha

Hallo Sascha,

Bin Anfänger und daher auf der Suche nach "überhaupterstmal" Pilzstellen. Das verlief gestern
ganz erfolgreich folgendermaßen:
Fahre in bewaldetes Gebiet, sehe rechts sonnenbeschienenen Mischwald mit ein paar
Lichtungen, fahre am Wanderparkplatz vorbei und ca. 500 m weiter halte ich an einem
Waldweg. Laufe den Weg lang bis hinter die nächste Biegung. Links Fichtenwald, ziemlich
dunkel und weit und breit kein Pilz, danach sehr junger Fichtenwald mit lichten,
moosbewachsenen Stellen, "krieche" rein (ganz ohne kriechen geht es wohl nicht ;-)). Dort
kiloweise Steinpilze (meine ersten übrigens und ich meine nicht dieses Jahr!), Reizger,
Maronenpilze, und etwas was ich mal vorsichtshalber als Pantherpilz identifiziert habe (könnte
auch was anders sein, bin aber wie gesagt Anfänger und das ist mir zu heikel. Wollte eigentlich
einen davon zum Bestimmen mitnehmen, aber meine Kapazitäten waren nicht auf solche
Steinpilzfunde ausgelegt ;-), also musste alles andere da bleiben!).

Also kurz gesagt, einfach mal der Nase nach und sich die Bilder hier einprägen (und ich meine
nicht die Pilze sondern deren "Umfeld") und mit etwas Glück klappt das dann schon.

Wünsche noch viel Spaß beim suchen (denn ohne Suchen würde ja das Finden nur halb so viel
Spaß machen, oder? ;-))

Gruß Patty

P.S.: Für die Holzböcke nehme ich immer meine Hunde mit, die mögen sie lieber!

Eintrag gesperrt
9 Aufrufe

so viele verschiedene herangehensweisen...

maz, (vor 8088 Tagen) @ Sascha

hi sascha + hallo sammler+mykos,

ist ja eine schöne art gewesen, DIE frage zu stellen,
die sich niemand zu stellen traut, und auch toll
wie viele verschiedene vorgehensweisen hier empfohlen
wurden.
Ich glaube tatsächlich auch an eine art riecher alias 5.sinn,
den man vorallem durch das beobachten des waldes entwickelt.
welche pflanzenzusammensetzung zeigt welche bodenbeschaffenheit
an, ganz abgesehen von den baumarten, geruch und wetter.

da kommt nun meine frage:
kennt jemand pilzbestimmungsbücher, die sich stärker mit den
wachstumsbedingungen der pilze beschäftigen, als nur zu sagen
mit welchen baumarten sie in symbiose wachsen??

grüsse aus dem schwarzwald------>maz

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

thommyboy, (vor 8088 Tagen) @ Sascha

Hi Sascha,
wohnst Du im Taunus? Wenn ja, wo?
Gruß TOM

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Sascha, (vor 8088 Tagen) @ thommyboy

Hi Tom,

wohne in Eschborn.

Gruss

Sascha

Hi Sascha,
wohnst Du im Taunus? Wenn ja, wo?
Gruß TOM

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Monika, (vor 8088 Tagen) @ Sascha

Hallöchen,
leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue
ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.
Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne
mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.
Auf der Suche nach Nadelholz-Symbiosepartnern krieche ich durchs Unterholz,
muss Zecken mit Stock und Stein abwehren, habe Spinnweben und andere
unaussprechliche Dinge im Gesicht kleben, und finde doch nur kahle Stellen
bedeckt mit braunen Nadeln unter dichten Tannenästen.
Da niemand gerne freiwillig seine Plätze preisgibt, und man das auch
respektieren kann, frage ich ich mal in andere Richtung: Wie fange ich es
an, gute Pilz-Stellen zu finden, ohne mich in 4000 Quadratkilometern Wald
zu verirren?
Nach welchem Boden muss ich suchen? Welche Höhe sollte man meiden?
Welchen Wildschwein-Herden muss ich folgen? Und vor allem, muss ich leise
sein um die kleinen nur knapp aus dem Boden ragenden Steinpilz-Köpfchen
nicht zu verschrecken?
Dank an jeden Antworter und mögen sich wenig Holzböcke in euren Socken
verirren!
;)
Gruss
Sascha

Hallo Sascha
Ich selbst nehme einen Weg und verfolge ihn. Dabei gehe ich einige Meter in den Wald hinein, merke mir immer wieder die Rückkehr. Mal links, mal rechts. Das nächste Mal versuche ich es mit einem anderen Wegstück, immer gleich. Du gehst immer weiter, einiges bleibt in Erinnerung, und im Nu kannst Du Verbindungen ziehen.
Am Anfang war ich vor allem im Fichten, sprich Tannenwald unterwegs. Schön die moosigen Stellen anschauen, Laub liegt da nicht viel. Das Auge kann sich besser gewöhnen. Stehen bleiben und einfach mit den Augen den Boden absuchen. Da habe ich innert Kürze Rotfüsse und Maronen gefunden. Die Steinistellen kamen später, einfach alles merken.
Jetzt lese ich im Forum und merke genau wenn es sich lohnt. (Sprich die Pfanne voll will). Ansonsten einfach losmarschieren.
Viel Glück
Monika

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Sascha, (vor 8088 Tagen) @ matt

Hallo Matt,

danke für den Tipp.

Hab heute mal drauf geachtet, und die 3 einsamen Steinpilze habe ich wie du sagtest an Stellen mit Laubbäumen und 1-2 Nadelbäumen in der Nähe gefunden.:)

War zwar nur im Taunus, aber naja.:)

Gruss

Sascha

Hallo Sascha,
was den Spessart angeht, solltest Du besser in den Buchenwäldern schauen. Da
wachsen versprenkelt auch mal ein paar Fichten oder Kiefern. Ich finde
dort Steinpilze, Pfifferlinge und viele andere Arten. Diese Wälder sind
nach meiner Erfahrung deutlich ergiebiger! Wenn es denn ein Nadelunterholz
sein muss, suche nach den lichten und bemoosten Stellen - dort gibt es im
Zweifel Maronen.
Pfifferlinge bevorzugen etwas feuchtere und dunklere Senken auf
Waldwirtschaftswegen.
Hoffe das hilft!
Matt

Eintrag gesperrt
7 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Sascha, (vor 8088 Tagen) @ Joachim

Komischerweise hast du recht.

Heute habe ich bemerkt, je weiter ich vom Rand wegkam desto weniger Pilze fand ich.

Aber ich denke mal, wen es mitten im Wald auch Furchen, und gute Stellen gibt, wird man dort auch fündig, alleine schon deshalb, weil dort möglicherweise niemand sammelt.:)

Gruss

Sascha

Hallo Sascha,
in einem Mittelgebirge bleibe ich auf dem Weg, dort finde ich die meisten
Pilze.
Nur in meinen "Pilzanfängerzeiten" bin ich quer durch den Wald
gelaufen, nach dem Motto, nur schnell in den tiefen Wald, da sieht mich
die Konkurrenz nicht und ich
finde Pilze, natürlich bin ich auch durch das Unterholz gerobbt, habe Zecken
und Spinnen zu Hauff gesammelt, nur Pilze, ja die fand ich eher spärlich.
Also bleibe auf dem (Rechten) Weg und du wirst auch Pilze finden.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Hallo Sascha,was ist eigentlich los ?

Sascha, (vor 8088 Tagen) @ Hans hurter

Hallo Hans,

als ich deine Antwort lass, hatte ich das Gefühl ich müsste mich ducken und "Au!" schreien bei deiner Schelte :). Aber dann merkte ich..hey..der meint dich garnicht!

Wie du sicher rausgelesen hast, habe ich natürlich etwas übertrieben.
Ich renne nicht wie ein kopfloses Huhn im Wald rum, und krieche auch nicht durchs Unterholz.

Ich geniesse den Wald und die Tour. Ich rase nicht hindurch und trampel alles kaputt, ganz im Gegenteil. Wenn ich ein paar schöne Fliegenplize sehe, und einige andere Vertreter des pilzigen, hat sich die Tour schon gelohnt. Kommt dann noch was in den Korb, wars ein wirklich gelungener Nachmittag.

Hehe..manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich fast lautlos und geduckt über das Moos schwebe, wohl in dem kurzen Irrglaube, das die Pilze ihre Köpfe wieder in den Boden ziehen, wenn ich zu laut bin ;)

Das Problem ist einfach, dass ich keinen Bekannten habe, der auch Pilzsammler ist, und da ich momentan neben dem Beruf noch studiere, habe ich einfach zu wenig zeit, um jeden Tag im Herbst durch die Wälder zu streifen.

Da ich aber ungern den ganzen Herbst verpassen möchte aber nur 1-2 Tage abknappsen kann (Klausuren sind demnächst) hatte ich mir von diesem Post erhofft, das mir einige alte Hasen ein paar Tipps und Anregungen mit auf den Weg geben.

Wenn mich ein alter Hase mal mitnehmen würde, wäre das natürlich auch super.:)

viele Grüsse

Sascha

ist es zu warm oder ev.Torschlusspanik?Ich ging vor vielen Jahren nicht
einfach in den Wald, sondern mein Vater und später die Fischerfreunde
haben mich in den Wald mitgenommen .Später in fremden Gebieten habe ich
mich umgehorcht und umgesehen und meistens in der Herbstzeit an den
verdächtigen Stellen Pilze gefunden und das auch in Canada im Nu.Nicht
immer essbare dafür aber an den verdächtigen Stellen nicht lockergelassen
bis es eines Tages geklöpft hat(CH Ausdruck)D=geklingelt.Noch heute nach
einigen Jahrzehnten lerne ich jeden Pilztag neues und das ist spannender
als zb.Joggen!Auf meine Frage an einen Mann mit Korb in der Hand warum er
so herumrenne sagte er mir er müsse seine Pumpe und den Kreislauf anregen
und seine Familie warte mit dem essen!Meine Antwort, das mit dem Kreislauf
mache ich separat und meine Familie hat früher an meinen!!!Pilztagen ohne
mich gegessen und Sie haben vor lauter rennen diesen schönen Steini vor
unseren Füssen fast zertrampt!Checkst Du was ich sagen will ,dann bist Du
einer den ich vielleicht mitnehmen würde.Meine Freunde haben mich früher
ohne wenn und aber mitgenommen weil sie mich kannten.Leider sind die
meisten gestorben und ich konnte mich nicht bei alle erkenntlich zeigen
aber mit dem muss ich leben und eines Tages verantworten ohne in die Hosen
zu machen.Lange Rede kurzer Sinn Sascha ,such Dir einen Pilzfreund oder
...in oder schau Dir die Pilzplätze im Forum an dann gehe über die Bücher
wo es die in Deinem Gebiet gibt.
Dann besuche diese auch im Winter regelmässig es gibt fast immer Pilze oder
etwas zum sehen und eines Tages wirst Du fündig und ich garantiere Dir ein
irres Glücksgefühl.Wenn nicht dann lass es!Ich wünsche Dir Glück ein alter
Hase der immer noch lernt Hans

Eintrag gesperrt
6 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

Sascha, (vor 8088 Tagen) @ josy

Werde mir diese Tipps merken..dank dir! :)

Gruss

Sascha

Hallo Sascha,
nun noch ein paar Tipps von mir.
1. Mache dich mit den Vorlieben der einzelnen Pilzarten vertraut. D.h.
erkundige dich welche Pilze welche Baumarten bevorzugen. Wie du sicher
weist, gibt es z.B. den Sommer-Steinpilz vorwiegend unter Eichen und
Buchen, Rotkappen meist Espen (Zitterpappeln) und Eichen. (Daneben gibt es
auch noch Birken- und Fichten-Rotkappen und einige andere.)
2. Die oben genannten Arten, vor allem Sommer-Steinpilze finde ich z.B. am
häufigsten in jungen Eichen-Schonungen, wo die Eichen in etwa
Bierflaschen-Durchmesser haben. Ebenso gibt es dort häufig Rotkappen.
3. Suche dort wo viele Sammler nicht so gerne hingehen, z.B. weil dort das
Totholz kreuz und quer liegt oder die Bäumchen recht dicht stehen und man
daher nicht so bequem laufen kann. Manchmal erlebt man dort regelrechte
Wunder.
4. Suche bei Trockenheit mit Vorliebe feuchte Stellen auf, z.B. Weiherdämme,
Seeufer und Senken. Dort ist fast immer was zu holen. Allerdings ist dort
die Konkurrenz leider auch nicht gerade klein.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen!
Johannes

Eintrag gesperrt
5 Aufrufe

hallo Sascha richtig erkannt ich wollte Dir..

Hans hurter, (vor 8087 Tagen) @ Sascha

erklären ,dass es auf die Schnelle nicht geht es sei denn man(frau)kennt bereits gute Plätze.Es ist toll,dass Du Dir neben dem Beruf und Studium noch Zeit für die Natur nimmst!Leider ist Eschborn-Taunus weit weg von mir sonst würde ich Dir gern meine Pilzplätze zeigen unter dem Motto von der Morchel zum Steini?Herzliche Grüsse Hans

Hallo Hans,
als ich deine Antwort lass, hatte ich das Gefühl ich müsste mich ducken und
"Au!" schreien bei deiner Schelte :). Aber dann merkte
ich..hey..der meint dich garnicht!
Wie du sicher rausgelesen hast, habe ich natürlich etwas übertrieben.
Ich renne nicht wie ein kopfloses Huhn im Wald rum, und krieche auch nicht
durchs Unterholz.
Ich geniesse den Wald und die Tour. Ich rase nicht hindurch und trampel alles
kaputt, ganz im Gegenteil. Wenn ich ein paar schöne Fliegenplize sehe, und
einige andere Vertreter des pilzigen, hat sich die Tour schon gelohnt.
Kommt dann noch was in den Korb, wars ein wirklich gelungener Nachmittag.
Hehe..manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich fast lautlos und geduckt über
das Moos schwebe, wohl in dem kurzen Irrglaube, das die Pilze ihre Köpfe
wieder in den Boden ziehen, wenn ich zu laut bin ;)
Das Problem ist einfach, dass ich keinen Bekannten habe, der auch Pilzsammler
ist, und da ich momentan neben dem Beruf noch studiere, habe ich einfach
zu wenig zeit, um jeden Tag im Herbst durch die Wälder zu streifen.
Da ich aber ungern den ganzen Herbst verpassen möchte aber nur 1-2 Tage
abknappsen kann (Klausuren sind demnächst) hatte ich mir von diesem Post
erhofft, das mir einige alte Hasen ein paar Tipps und Anregungen mit auf
den Weg geben.
Wenn mich ein alter Hase mal mitnehmen würde, wäre das natürlich auch
super.:)
viele Grüsse
Sascha

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: Vorgehensweise, oder wie finde ich neue Stelle

karpfen, (vor 8087 Tagen) @ Sascha

Hallöchen,
leider habe ich es in den letzen 3-4 Jahre nicht fertiggebracht neue
ergiebige und schöne Pilzstellen zu finden.
Ich laufe in den Wald, gehe soweit von den Wegen ab, wie ich mich traue ohne
mich zu verlaufen. Von Taunus zu Spessart über Hunsrück zurück zum Taunus.
Auf der Suche nach Nadelholz-Symbiosepartnern krieche ich durchs Unterholz,
muss Zecken mit Stock und Stein abwehren, habe Spinnweben und andere
unaussprechliche Dinge im Gesicht kleben, und finde doch nur kahle Stellen
bedeckt mit braunen Nadeln unter dichten Tannenästen.
Da niemand gerne freiwillig seine Plätze preisgibt, und man das auch
respektieren kann, frage ich ich mal in andere Richtung: Wie fange ich es
an, gute Pilz-Stellen zu finden, ohne mich in 4000 Quadratkilometern Wald
zu verirren?
Nach welchem Boden muss ich suchen? Welche Höhe sollte man meiden?
Welchen Wildschwein-Herden muss ich folgen? Und vor allem, muss ich leise
sein um die kleinen nur knapp aus dem Boden ragenden Steinpilz-Köpfchen
nicht zu verschrecken?
Dank an jeden Antworter und mögen sich wenig Holzböcke in euren Socken
verirren!
;)
Gruss
Sascha

Hallo Sascha
Ist eine schwierige Frage aber gut .Ich machs immer so ,ich laufe immer erst
die Wege entlang nicht die großen sondern die kleinen da wo es auch mal wehtut
ich schau mir den Baumbestand an ,feuchte Stellen ,Bachläufe .Manchmal genügt
es bei mir schon einfach auf einem Parkplatz pinkeln zu gehen ,ist kein
Scherz war schon oft genug das dann dort ein paar Steinis auftauchen
und wo die sind ,sind die anderen Pilze meist auch nicht weit
nimm die Landkarte und such dir einen Wald in deiner Nähe wo die Besiedlungs
dichte nicht allzu groß ist ,das Wetter ist auch wichtig ,wenn das alles
beachtet wird dann finden die Pilze ,dich das ist sicher die höchste Stufe
die man als Speisepilzsammler erreichen kann und das bin ich ja doch meistens
und Zeit muß man eben Opfern es geht eben nicht ohne .
Ich bin jetzt 34 und sammle schon seit ich 6 war ,es ist einfach für mich
neue Gebiete zu finden es klappt einfach von selbst bei mir ,ist schon komisch
meine Verwandten und Bekannten schütteln nur den Kopf wenn sie sehen was ich so
nach Hause bringe ,aber es war halt auch ein langer Weg bis dahin
ich kann jetzt im Umkreis von 200 KM in jede Richtung von Nürnberg aus
sammeln gehen und sei es in Tschechien und darauf bin ich schon ein wenig stolz

Grüße
Karpfen