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Bestimmungshilfe *PIC*

Werner, (vor 8085 Tagen)

Hallo,

da hätte ich noch einen, bei dem ich nicht mal die Gattung sicher bestimmen kann. Erst dachte ich von oben und von der knorpeligen Konsistenz der Hüte her an Collybia. Paßt aber überhaupt nicht, mit den leicht milchkaffeefarbenen Lamellen. Jetzt denke ich eher an eine Telamonia, aber ich konnte nirgends ein Velum oder Reste davon entdecken und die doch extrem engstehenden, recht hellen Lamellen scheinen auch nicht zu passen - jedenfalls konnte ich keine halbwegs passenden Vergleichsbilder finden. Die Sporen sind ellipsoid, sehen aber innen irgendwie ganz leicht marmoriert aus (evtl. rauh?), jedoch sahen die Sporenränder eigentlich glatt aus. Leider konnte ich keinen vernünftigen Sporenabwurf zusammenbringen, so daß selbst die Sporenpulverfarbe etwas im Dunkeln bleibt. Aber im Mikroskop waren sie doch bräunlich, wenn auch sehr hell und durchsichtig. Außerdem konnte ich zylindrische Marginalzellen an den Lamellen in geringer Zahl sehen.

Ach ja, und recht klein waren die Fk. auch, Hutdurchmesser meist um die 3 cm, Höhe auch nicht viel mehr. Gewachsen bei Fichte im Moor auf erhöhter Stelle.

[image]

Hat jemand eine Idee?

Gruß,

Werner

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Re: Bestimmungshilfe

42, (vor 8085 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

könnten evtl. auch Fälblinge (z.B. dunkelscheibiger) in Frage kommen?
Deine Pilze sind zwar eigentlich zu kräftig gebaut, aber ich man weiß
ja nie ... Sporenform und die Lamellenfarbe würden ja passen.

Gruß
Thomas

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Re: Bestimmungshilfe

Markus Wilhelm ⌂, (vor 8085 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,

hier handelt es sich sicher um einen Fälbling. Diese Gattung (Hebeloma) umfasst viele Arten, die einander sehr ähnlich sehen, auch mikroskopisch ist nicht allzuviel zu machen. Eine Gattung, bei der sich selten jemand findet, der einem die Pilze zum Bestimmen aus den Händen reisst.... Sie sind zwar eigentlich recht gross, trotzdem hat man die Tendenz, sie grosszügig zu übersehen!
Leider keine grosse Hilfe, Markus

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Re: Bestimmungshilfe

Iris, (vor 8085 Tagen) @ Werner

Hallo Werner,
ich äußere einfach mal eine Vermutung, da ich einen ähnlichen Pilz die Tage auch hier hatte. Es sieht ja auch auf Deinem Bild so aus als ob der Pilz auf dem Hut zweifarbig ist (Randbereich weißlich). Daher könnte es vielleicht der Langstielige Fälbling (Hebeloma longicaudum) sein. Im Gerhardt ist ein Bild das gut passt und der moorige Standort würde auch passen. Wie gesagt, nur eine Idee, da ich ja keine Möglichkeit habe es mikroskopisch zu überprüfen (wobei Markus Wilhelm ja schon sagte das ein Mikroskop auch nicht unbedingt weiter hilft).
Viele Grüße
Iris

Hallo,
da hätte ich noch einen, bei dem ich nicht mal die Gattung sicher bestimmen
kann. Erst dachte ich von oben und von der knorpeligen Konsistenz der Hüte
her an Collybia. Paßt aber überhaupt nicht, mit den leicht
milchkaffeefarbenen Lamellen. Jetzt denke ich eher an eine Telamonia, aber
ich konnte nirgends ein Velum oder Reste davon entdecken und die doch
extrem engstehenden, recht hellen Lamellen scheinen auch nicht zu passen -
jedenfalls konnte ich keine halbwegs passenden Vergleichsbilder finden.
Die Sporen sind ellipsoid, sehen aber innen irgendwie ganz leicht
marmoriert aus (evtl. rauh?), jedoch sahen die Sporenränder eigentlich
glatt aus. Leider konnte ich keinen vernünftigen Sporenabwurf
zusammenbringen, so daß selbst die Sporenpulverfarbe etwas im Dunkeln
bleibt. Aber im Mikroskop waren sie doch bräunlich, wenn auch sehr hell
und durchsichtig. Außerdem konnte ich zylindrische Marginalzellen an den
Lamellen in geringer Zahl sehen.
Ach ja, und recht klein waren die Fk. auch, Hutdurchmesser meist um die 3 cm,
Höhe auch nicht viel mehr. Gewachsen bei Fichte im Moor auf erhöhter
Stelle.

Hat jemand eine Idee?
Gruß,
Werner

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Re: Bestimmungshilfe

Werner, (vor 8085 Tagen) @ Iris

Hallo Iris, Markus und Thomas,

ich äußere einfach mal eine Vermutung, da ich einen ähnlichen Pilz die Tage
auch hier hatte. Es sieht ja auch auf Deinem Bild so aus als ob der Pilz
auf dem Hut zweifarbig ist (Randbereich weißlich). Daher könnte es
vielleicht der Langstielige Fälbling (Hebeloma longicaudum) sein. Im
Gerhardt ist ein Bild das gut passt und der moorige Standort würde auch
passen. Wie gesagt, nur eine Idee, da ich ja keine Möglichkeit habe es
mikroskopisch zu überprüfen (wobei Markus Wilhelm ja schon sagte das ein
Mikroskop auch nicht unbedingt weiter hilft).

Vielen Dank an Euch. Immerhin habe ich jetzt die Gattung - ja, das ist eine, die ich auch immer vermeide. longicaudum gefällt mir von den Bildern her recht gut. Nur sind meine Funde alle kurzstielig gewesen und Geruch (lt. BK stark Rettich, lt. Gerhardt schwach) war auch keiner feststellbar. Aber - die Richtung stimmt wohl schon. Werde ihn mal als cf. longicaudum abspeichern. Danke, Ihr seid alle hier eine große Hilfe.

Gruß,

Werner