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Wieseltäubling? Riesig! *PIC*

bert, (vor 8081 Tagen)

Könnte es sich bei folgendem Pilz evtl. um einen Wieseltäubling handeln?
Die Farben sind ja auf den Bildern recht gut zu erkennen, gefunden zwischen Kiefern und Hainbuche. Er ist sehr groß, stiel 18cm lang, Hut 13 cm Durchmesser, geruch eher schwach, angenehm, geschmack mild und angenehm. Der Stiel ist im oberen Bereich schwach rötlich.
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Kenne mich bei den Täublingen bisher leuder nicht so gut aus...

Hier sind zur Zeit recht viele Täublinge zu sehen, zum teil auch ziemlich groß. Ausserdem fallen vor allem die Amanita-Arten auf, besonders zahlreich ist der grüne Knollenblätterpilz und auch die Perlpilze und grauen Wulstlinge sind teils sehr zahlreich. Röhrlinge dagegen zur Zeit sehr wenig (ist ja auch Neumond ;-) )

bert

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Nein, kein Wieseltäubling

Harald Andres Schmid, (vor 8081 Tagen) @ bert

Könnte es sich bei folgendem Pilz evtl. um einen Wieseltäubling handeln?

nein, keinesfalls.
Evtl. der Rotstielige Ledertäubling, Russula olivacea, wenn auch auf dem Bild dafür die Lamellen etwas hell erscheinen.
Dass die Hutfarbe vom Rand her etwas in die Lamellen überfärbt, wäre jedoch typisch.
Du musst darauf achten, ob die Lamellen extrem splittrig sind, das wäre ein wichtiges Merkmal für den Rotstieligen Ledertäubling.
Liebe Grüsse, Harald Andres

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Re: Nein, kein Wieseltäubling

bert, (vor 8081 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andreas,

die Lamellen sind in der Tat sehr splittrig und auch sonst passen die Merkmale recht gut, obwohl der Stiel nur sher schwach rötlich ist.

Die Täublinge finde ich allgemein doch recht schwierig zu bestimmen, vor allem, wenn man nicht so recht weiß, wo man anfangen soll. Da müßte man mal jemanden kennen, der sich damit auskennt und einem zeigt, wo es drauf ankommt...

Zum r. olivacea schreibt bon übrigens, er sei aufgrund von Vergiftungsfällen in Italien nicht zum Verzehr zu empfehlen. Bisher bin ich eigentlich immer von der Regel ausgegangen, das alle mildschmeckenden Täublinge essbar sind. Stimmt das doch nicht uneingeschränkt?

Grüße
Bert

nein, keinesfalls.
Evtl. der Rotstielige Ledertäubling, Russula olivacea, wenn auch auf dem Bild
dafür die Lamellen etwas hell erscheinen.
Dass die Hutfarbe vom Rand her etwas in die Lamellen überfärbt, wäre jedoch
typisch.
Du musst darauf achten, ob die Lamellen extrem splittrig sind, das wäre ein
wichtiges Merkmal für den Rotstieligen Ledertäubling.
Liebe Grüsse, Harald Andres

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Re: Nein, kein Wieseltäubling

Harald Andres Schmid, (vor 8081 Tagen) @ bert

Hallo Harald Andreas,
die Lamellen sind in der Tat sehr splittrig und auch sonst passen die
Merkmale recht gut, obwohl der Stiel nur sher schwach rötlich ist.

Das kommt oft vor. Die Hutfarbe kann auch zwischen rot und grün schwanken, obwohl es trotzdem der gleiche Pilz ist.
Der ganze Pilz ist recht schwer, derb und hart.

Die Täublinge finde ich allgemein doch recht schwierig zu bestimmen, vor
allem, wenn man nicht so recht weiß, wo man anfangen soll. Da müßte man
mal jemanden kennen, der sich damit auskennt und einem zeigt, wo es drauf
ankommt...

Das ist auch so. Aus Büchern ist das sehr schwer alles selbst herauszufinden.

Zum r. olivacea schreibt bon übrigens, er sei aufgrund von Vergiftungsfällen
in Italien nicht zum Verzehr zu empfehlen. Bisher bin ich eigentlich immer
von der Regel ausgegangen, das alle mildschmeckenden Täublinge essbar
sind. Stimmt das doch nicht uneingeschränkt?

Doch, das stimmt. Voraussetzung ist, dass du Täublinge absolut sicher als solche erkennen kannst.
Wir gehen davon aus, dass dieser Pilz ist aufgrund seiner Konsistenz noch schwerer verdaulich als andere Pilze. Daher wohl auch das Totenkopfsymbol in gewissen Büchern.
Ich empfehle, den Pilz ganz feinblättrig zu schneiden und genügend lange zu erhitzen.
So hat meines Wissens noch niemand Probleme bekommen.

Immer vorausgesetzt, dass es der richtige Pilz ist!
Ich kann einen solchen Pilz niemals sicher nach einem Bild bestimmen!

Grüße
Bert

lieben Gruss, Harald Andres

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Als ich vor zehn jahren Pilzberaterprüfung...

Christoph G, (vor 8081 Tagen) @ bert

... gemacht hat, war das grad ein aktuelles Thema. Walter Pätzold hat dann gesagt besser in der Prüfung drauf hinweisen, falls man ne olivacea bekommt. Das hab ich dann brav getan, worauf einer der Prüfer (Herr Zehfuß) sagte: Die haben wir schon massenweise bei früheren Pilzausstellung an die Besucher verfüttert und die leben alle noch :-)) Vielleicht ists so wie beim Butterpilz, wo``s ja auch mal individuelle Unverträglichkeiten geben soll.M.M. nach kannst du sie getrost essen, schmecken mit Harald Andreas täublingsrezept recht gut :-))

LG Christoph

Hallo Harald Andreas,
die Lamellen sind in der Tat sehr splittrig und auch sonst passen die
Merkmale recht gut, obwohl der Stiel nur sher schwach rötlich ist.
Die Täublinge finde ich allgemein doch recht schwierig zu bestimmen, vor
allem, wenn man nicht so recht weiß, wo man anfangen soll. Da müßte man
mal jemanden kennen, der sich damit auskennt und einem zeigt, wo es drauf
ankommt...
Zum r. olivacea schreibt bon übrigens, er sei aufgrund von Vergiftungsfällen
in Italien nicht zum Verzehr zu empfehlen. Bisher bin ich eigentlich immer
von der Regel ausgegangen, das alle mildschmeckenden Täublinge essbar
sind. Stimmt das doch nicht uneingeschränkt?
Grüße
Bert

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Übrigens zeigt meiner Meinung nach...

Christoph G, (vor 8081 Tagen) @ Christoph G

... dein Bild einen typischen rotstieligen Ledertäubling, aber klar
ohne Garantie !

... gemacht hat, war das grad ein aktuelles Thema. Walter Pätzold hat dann

gesagt besser in der Prüfung drauf hinweisen, falls man ne olivacea
bekommt. Das hab ich dann brav getan, worauf einer der Prüfer (Herr
Zehfuß) sagte: Die haben wir schon massenweise bei früheren
Pilzausstellung an die Besucher verfüttert und die leben alle noch :-))
Vielleicht ists so wie beim Butterpilz, wo``s ja auch mal individuelle
Unverträglichkeiten geben soll.M.M. nach kannst du sie getrost essen,
schmecken mit Harald Andreas täublingsrezept recht gut :-))
LG Christoph