Mal von 2003 abgesehen war es hier eher ein schlechtes Jahr bis jetzt, vor
Allem in Bezug auf Röhrlinge. Im Schwarzwald habe ich Ende Aug.-Anf. Sept.
allerdings etliche gefunden. Aber hier in München eher totale Pleite. Und
auch sonst gibt es eher weniger als ich in einem guten Jahr erwarten
würde. Häufig waren nur Clitocybe gibba, Russula ochroleuca (wenn auch
nicht ganz so viel wie in Spitzenjahren) und Calocera viscosa. Aber ein
paar schöne seltene Funde habe ich - wie jedes Jahr - trotzdem gemacht.
Deshalb will ich mal nicht meckern.
Gruß,
Werner
Hallo Werner!
Da kann ich dir nur zustimmen. Eine Zeitlang konnte man das magere Pilzwachstum noch dem relativ trockenen Wetter in die Schuhe schieben, aber auch nach den Regenfällen der letzten Zeit sind manche Arten ziemlich ausgeblieben. Unangenehm aufgefallen ist auch mir das bei den Röhrlingen, insbesondere bei den Steinpilzen, die ich eigentlich nur in den Bergen häufiger gesehen habe, auf meinen Münchner Plätzen - fast 100% Totalausfall. Ähnliches gilt für den Zigeuner (nur an einem Standort) und die Herbsttrompete.
Zu den Massenpilzen würde ich noch den Rettichhelmling zählen, nicht zu vergessen die beinahe ununterbrochene Stinkmorchelplage.
Gruß
Hias