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Komische (entartete?) blaue Lackpilze

Sabine, (vor 9582 Tagen)

Habe heute, abgesehen von ein paar kümmerlichen Goldröhrlingen, größere Mengen von diesem blauen Lackpilz gefunden, hätte sie kistenweise einsammeln können. Die wuchsen zum Teil in Hexenringen. Darunter waren auch ein paar, die erstens mal ziemlich groß für diese Art waren, bis zu ca. 15 cm Höhe, Hutgröße bis 7 cm Durchmesser. Ein paar waren dabei, die sahen so aus wie ein riesiger, lilaner Pfifferling, komplett mit sehr dickem Hut, der fast ohne Abgrenzung zum Stiel wurde, die Lamellen sahen dadurch auch so aus wie Leisten, die am Stiel herablaufen.
Ich bin mir wirklich sicher, daß es sich dabei um blaue Lackpilze handelt, weil sie aus dem gleichem Mycel-Strang herauswachsen, wie ihre "lehrbuchgemäßen" Kollegen. Ist aber trotzem irgendwie merkwürdig. Habe in dem gleichen Waldstück auch einen sehr großen Pfefferröhrling gefunden, ungefähr die gleiche Größe wie ein durchschnittlicher Goldröhrling.
Hmmm.
Ansonsten ein sehr mäßiger Tag.

Sabine.

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Re: Komische (entartete?) blaue Lackpilze

Andreas ⌂, (vor 9582 Tagen) @ Sabine

Habe heute, abgesehen von ein paar kümmerlichen Goldröhrlingen, größere
Mengen von diesem blauen Lackpilz gefunden, hätte sie kistenweise
einsammeln können. Die wuchsen zum Teil in Hexenringen. Darunter waren
auch ein paar, die erstens mal ziemlich groß für diese Art waren, bis zu
ca. 15 cm Höhe, Hutgröße bis 7 cm Durchmesser. Ein paar waren dabei, die
sahen so aus wie ein riesiger, lilaner Pfifferling, komplett mit sehr
dickem Hut, der fast ohne Abgrenzung zum Stiel wurde, die Lamellen sahen
dadurch auch so aus wie Leisten, die am Stiel herablaufen.
Ich bin mir wirklich sicher, daß es sich dabei um blaue Lackpilze handelt,
weil sie aus dem gleichem Mycel-Strang herauswachsen, wie ihre
"lehrbuchgemäßen" Kollegen. Ist aber trotzem irgendwie
merkwürdig. Habe in dem gleichen Waldstück auch einen sehr großen
Pfefferröhrling gefunden, ungefähr die gleiche Größe wie ein
durchschnittlicher Goldröhrling.
Hmmm.
Ansonsten ein sehr mäßiger Tag.
Sabine.

Hallo Sabine,

gerade die Lacktrichterlinge sind sehr anfällig für Verwachsungen und Missbildungen. Hat nix zu bedeuten, du brauchst also nicht den Boden nach möglicher Strahlenüberdosis untersuchen lassen ;-)

Gruß,
Andreas

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Re: Komische (entartete?) blaue Lackpilze

Sabine, (vor 9581 Tagen) @ Andreas

Hallo und Danke für die Entwarnung... Landen sie also doch in der Pfanne. Obwohl die Meinungen über ihren Speisewert ja ziemlich auseinandergehen. So ungefähr von fahl und labberig bis so würzig, daß man sie nur als Mischpilz gebrauchen kann. Mal sehen, vielleicht brate ich mal ein paar solo als Test.

Ich such übrigens in der Nähe von Wildeshausen, ca. 30 km süd-westlich von Bremen. Trotz des ganzen Regens ist hier noch keine Rede von Pilzschwemme. Ich lese neidvoll die Berichte aus Süddeutschland. Es ist nicht so, daß es gar nichts gibt, vor allem bei unseren Pferden auf der Weide unter ein paar Buchen hat's von Täublingen (glaube Frauentäublinge) nur so gewimmelt, von Maden leider auch, außerdem scheint eines unserer Pferde eine Vorliebe für Pilze zu haben, anders kann ich mir die vielen abgerissenen Stengel ohne Hut nicht erklären. Gleiches Schicksal haben offensichtlich auch ein paar (ebenfalls madige) Riesenchampignons erlitten. Auf dem Rasenstück vor der Weide wachsen leider nur Ockertäublinge. Vielleicht sollte ich die essen??? Mistviecher...ich glaub, ich stelle die auf eine andere Weide.
Ansonsten noch nicht mal mehr Stäublinge wie noch vor einer Woche. Wir hatten aber auch ein paar relativ trockene und warme Tage dazwischen, vielleicht sind die vielen Embryos einfach vertrocknet. Weiß nicht. Muß glaube ich wieder mal meine Pfifferlingstelle anfahren.

Na denn, Pilz-Heil, oder so.

Sabine.

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Re: Komische (entartete?) blaue Lackpilze

interhias ⌂, (vor 9582 Tagen) @ Sabine

Habe heute, abgesehen von ein paar kümmerlichen Goldröhrlingen, größere
Mengen von diesem blauen Lackpilz gefunden, hätte sie kistenweise
einsammeln können. Die wuchsen zum Teil in Hexenringen. Darunter waren
auch ein paar, die erstens mal ziemlich groß für diese Art waren, bis zu
ca. 15 cm Höhe, Hutgröße bis 7 cm Durchmesser. Ein paar waren dabei, die
sahen so aus wie ein riesiger, lilaner Pfifferling, komplett mit sehr
dickem Hut, der fast ohne Abgrenzung zum Stiel wurde, die Lamellen sahen
dadurch auch so aus wie Leisten, die am Stiel herablaufen.
Ich bin mir wirklich sicher, daß es sich dabei um blaue Lackpilze handelt,
weil sie aus dem gleichem Mycel-Strang herauswachsen, wie ihre
"lehrbuchgemäßen" Kollegen. Ist aber trotzem irgendwie
merkwürdig. Habe in dem gleichen Waldstück auch einen sehr großen
Pfefferröhrling gefunden, ungefähr die gleiche Größe wie ein
durchschnittlicher Goldröhrling.
Hmmm.
Ansonsten ein sehr mäßiger Tag.
Sabine.

Hier in München wachsen die Lacktrichterlinge auch waschkorbweise. Ab und an sind mir auch ein paar überdimensionierte untergekommen, das scheint normal zu sein. Vielleicht liegt's am vielen Regen.
In welcher Gegend suchst du denn, daß bei dir nichts wächst? Gibt's doch gar nicht bei den Wolkenbrüchen der letzten Zeit.