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hilfe

Julia, (vor 9581 Tagen)

halli hallo
könnt ihr mir helfen. ich würde auch gerne mal pilze sammeln gehen. könnt ihr mir sagen, welche pilze hier in meiner gegend(raum um mainz) wachsen. wo ich die finden kann. und wenn es geht welche die nicht leicht zu verwechseln sind.

Danke schon mal im vorraus.

Gruß julia

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Re: hilfe

bea, (vor 9581 Tagen) @ Julia

halli hallo
könnt ihr mir helfen. ich würde auch gerne mal pilze sammeln gehen. könnt ihr
mir sagen, welche pilze hier in meiner gegend(raum um mainz) wachsen. wo
ich die finden kann. und wenn es geht welche die nicht leicht zu
verwechseln sind.
Danke schon mal im vorraus.
Gruß julia

hallo julia!

ich glaube, soherum zäumst du das pferd von hinten auf.
versuch es doch mal so:

leih dir in der bibliothek ein, zwei pilzbücher mit Abbildungen aus und mach dich mit denen auf den weg in wälder, auf weiden oder in parks und friedhöfe (kein witz). ohne korb und messer.

schau erst mal, was so alles wächst und versuche vor ort mit hilfe der bücher eine pilzbestimmung. so kriegst du ein erstes gefühl dafür.
dann stürz dich ein bischen in die graue theorie über die einteilung von pilzen, verwechslungsgefahren und wie sie wo, warum wachsen (oder auch nicht).

dann schau noch im internet, laß die suchmaschine einen pilznamen suchen.
du wirst staunen, wieviel du in ein paar tagen lernen kannst!

und dann geh nochmal auf pirsch und frag mit deinem fund neben der tastatur im forum konkret nach.

viel erfolg wünscht dir
bea

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Re: hilfe

jason, (vor 9581 Tagen) @ Julia

halli hallo
könnt ihr mir helfen. ich würde auch gerne mal pilze sammeln gehen. könnt ihr
mir sagen, welche pilze hier in meiner gegend(raum um mainz) wachsen. wo
ich die finden kann. und wenn es geht welche die nicht leicht zu
verwechseln sind.

Hallo Julia,

leider ist es so, bei den Pilzen kann man nichts erzwingen. Sie sind unstete Gesellen und eigensinnig. Deshalb braucht man Geduld und einen langen Atem. In meinen ersten Jahren war ich froh, mal einen matschigen Pfifferling zu sehen, heute kenne ich Waldstücke, wo ich Körbe heraustragen könnte, wenn ich es denn wollte. Jetzt habe ich z.B auch ein Gefühl dafür, wie eine solche Stelle beschaffen sein muß.

Am allerwichtigsten am Anfang aber ist, sich die Sicherheitsregeln extrem genau einzuprägen. Es gibt einige einfache Regeln, die eine grobe Einteilung der Gattungen zu Beginn erleichtern.

Am allerbesten ist es, man geht eine Zeitlang mit einem Kenner mit, der sich nicht nur auf ein paar Arten für den Kochtopf beschränkt, die er dann gut kennt, alles andere aber ignoriert. Ich hatte einen extrem guten Lehrer, nachdem ich einige Jahre vor mich hin gewurstelt hatte und dann mehr lernen wollte.

Nachdem man dann einen kleinen Grundstock an Arten hat, die man sammelt, kann man dann jedesmal ein paar (wenige!) unbekannte Arten mit nach Hause bringen, die man dann mit Hilfe von Bestimmungsbüchern versucht zu bestimmen. So entwickelt man sich weiter.

Ich muß aber zugeben, daß mir der Zugang dadurch erleichtert war, daß ich eine botanische Ausbildung habe, bzw. damals gemacht habe. So war die Konzentration auf Gattungsmerkmale nicht so prblematisch wie für einen Nichtbotaniker, der Gemeinsamkeiten manchmal vieleicht nicht auf andere Arten derselben Gattung übertragen kann.

mfg,
jason

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Re: hilfe

Julia, (vor 9580 Tagen) @ jason

Hallo Julia,
leider ist es so, bei den Pilzen kann man nichts erzwingen. Sie sind unstete
Gesellen und eigensinnig. Deshalb braucht man Geduld und einen langen
Atem. In meinen ersten Jahren war ich froh, mal einen matschigen
Pfifferling zu sehen, heute kenne ich Waldstücke, wo ich Körbe
heraustragen könnte, wenn ich es denn wollte. Jetzt habe ich z.B auch ein
Gefühl dafür, wie eine solche Stelle beschaffen sein muß.
Am allerwichtigsten am Anfang aber ist, sich die Sicherheitsregeln extrem
genau einzuprägen. Es gibt einige einfache Regeln, die eine grobe
Einteilung der Gattungen zu Beginn erleichtern.
Am allerbesten ist es, man geht eine Zeitlang mit einem Kenner mit, der sich
nicht nur auf ein paar Arten für den Kochtopf beschränkt, die er dann gut
kennt, alles andere aber ignoriert. Ich hatte einen extrem guten Lehrer,
nachdem ich einige Jahre vor mich hin gewurstelt hatte und dann mehr
lernen wollte.
Nachdem man dann einen kleinen Grundstock an Arten hat, die man sammelt, kann
man dann jedesmal ein paar (wenige!) unbekannte Arten mit nach Hause
bringen, die man dann mit Hilfe von Bestimmungsbüchern versucht zu
bestimmen. So entwickelt man sich weiter.
Ich muß aber zugeben, daß mir der Zugang dadurch erleichtert war, daß ich
eine botanische Ausbildung habe, bzw. damals gemacht habe. So war die
Konzentration auf Gattungsmerkmale nicht so prblematisch wie für einen
Nichtbotaniker, der Gemeinsamkeiten manchmal vieleicht nicht auf andere
Arten derselben Gattung übertragen kann.
mfg,
jason

Hi danke für deine auskunft.
Gruß julia